Welche Vergrößerung & AP ist heutzutage ideal?

AstRobin

Aktives Mitglied
Ein oft diskutiertes Thema, ich weiß, aber die relevantesten Threads sind schon einige Jahre alt und daher von der Entwicklung der Lichtverschmutzung und der Qualität der heutigen Ferngläser meines Erachtens bereits überholt.

Falls ihr Ferngläser habt (vor allem aus der neueren Generation): Welche Kombination aus Vergrößerung und Austrittspupille bzw. Öffnung präferiert ihr für astronomische Beobachtungen aus der Hand? Seht ihr mehr/weniger am Himmel, wenn ihr zwischen 7.5x32, 8x42, 10x42, 10x50, 12x50 wechselt? Lohnen sich UHC-Filter?


Hintergrund für mich ist die Suche nach einem Allrounder-Fernglas für Astro, Reisen und Birding. Die eierlegende Wollmilchsau gibt es natürlich nicht, vielleicht sind ja aber die Unterschiede dank Qualitätssprüngen und äußeren Einflüssen geschrumpft. Da würde mich euer Eindruck mal sehr interessieren.
 
Hallo Robin,

es gibt bei der Vergrößerung persönliche Unterschiede. Ich kann maximal 8x ruhig genug halten. Es gibt aber durchaus Leute, die 10x halten können. 12x ist auf jeden Fall zu viel für freihändige Astronomie (meine Meinung).

Am Himmel sehe ich - aus der Stadt, sehr viel Lichtverschmutzung - mit 8x42 eindeutig mehr Sterne als mit 8x32. Am Mond ist der Unterschied egal, da bevorzuge ich das 8x32 weil es eine bessere Optik hat.
Wenn ich es auflegen kann, ist der Schritt von 8x42 zu 10x50 schon nochmal sehr deutlich. Z.B. im Beehive, M44, sieht man mehr Sterne, der Gesamteindruck ist besser (obwohl mein 10x50 nicht mit neuen Generationen mithalten kann).
Wenn man es, so wie ich, auch auf Doppelsterne abgesehen hat, ist mehr Vergrößerung immer besser. An das Auflösungslimit von 42 oder 50mm kommt man mit einem Fernglas eh nicht ran, da zählt also nur die Vergrößerung.

Eine ganz andere Liga ist ein Fernglas mit Bildstabilisator. Hab selbst keins, aber ein Freund von mir hat ein Canon 15x50. Das ist für Astronomie und Vogelbeobachtung gleichermaßen super geeignet.

-- Sebastian
 
hi
als meinem Fundus an FGs benutze ich am häufigsten
allg. : Celestron Granite D 7x33 oder Olympus dsp 1 7x35 weil es immer dabei ist.
ggf auch das Bushnell Legend ultra HD 10x42 bzw das Olympus 8x40
Astro: Orion 16x80 ED mit Stativ und Neiger
ambitionierter Astro das APM 100 D mit Wechselokularen

Insgesamt sehe ich die AP 5 immer noch als universell an.

Gläser wie 11x70 9x63 etc haben dagegen gefühlt für Astro immer weniger Bedeutung,
u.a. eben auch weil der dafür nötige Himmel ( ab 6 mag für mich) kaum noch zu finden ist.
Von Gläsern habe ich mich schon länger verabschiedet so ich welche hatte.

Filter sind auf jeden Fall interessant. Ich benutze sie am APM. Mit den geringen Öffnungen und Vergrößerungen
ist für mich eine Kosten-Nutzen-Relation nur sehr bedingt gegeben.
CS
 
Freihändig für längeres Beobachten würde ich max. ein 8x42 empfehlen. Für längere Wandertouren wäre mir das aber auch schon wieder zu schwer bzw. zu groß.

Für mal kurz in den Nachthimmel schauen ist auch ein 10x50 toll, auf langen Wanderung bei Tage nutze ich ein 8x32 oder 8x25.

Wie man sieht, gibt es das Fernglas für alles eigentlich nicht. Da Qualität aber auch Geld kosten, ist die Frage, welchen Kompromiss man eingehen möchte.

Gruß Carsten
 
Freihändig für längeres Beobachten würde ich max. ein 8x42 empfehlen. Für längere Wandertouren wäre mir das aber auch schon wieder zu schwer bzw. zu groß.

Für mal kurz in den Nachthimmel schauen ist auch ein 10x50 toll, auf langen Wanderung bei Tage nutze ich ein 8x32 oder 8x25.

Wie man sieht, gibt es das Fernglas für alles eigentlich nicht. Da Qualität aber auch Geld kosten, ist die Frage, welchen Kompromiss man eingehen möchte.

Gruß Carsten
Ich kann auch nicht über 8x ruhig genug halten, um ehrlich zu sein eigentlich nicht über 7x, aber IS (image stabilisation) wirkt Wunder.
 
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