Welchen Computer nutzt Ihr zur Astronomie ?

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Bernhard_Kaim

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Hallo Leute,

ich bin ein alter "Mac-ianer" und arbeite mich wieder langsam in mein neues altes Hobby Astronomie ein. Meinen eigentlichen Rechner (MacBook Pro i7) möchte ich nicht gerne benutzen um die Montierung zu guiden oder mit DSS Fotos zu bearbeiten. Deshalb plane ich den Kauf eines Zweitrechners (gebraucht), den ich nur für die Astronomie nutzen möchte.

Deshalb interessiert mich, welche Computer, Betriebssysteme und Ausstattung Ihr computerseitig nutzt.

Welche Leistungsdaten würdet Ihr als notwendig sehen?

Was ist die Ausstattung, die der Rechner braucht, damit das Teil einige Zeit seinen Dienst tut ?

Mit welcher Software arbeitet Ihr ?

Viele Fragen und wie ich hoffe viele Erfahrungen .....

Beste Grüße und cs
Bernhard
 
Hallo Bernhard,

Ich hoffe es geht dir gut.

Ich nutze für Astroaufnahmen einen alten Laptop.
Der hat einen Celeron 2ghz single core.
1gb ram und win xp.
Als Platte ist allerdings eine ssd drin.
Da die alte mit dem schreiben der Daten nicht hinterher kam.

Morgens ziehe ich mir die Bilder/Videos aufn Stick und bearbeite dann an einem neueren Notebook.

Der 2 Ghz Laptop reicht dafür locker aus. Die CPU Kommt wirklich gut mit. Und auf xp laufen alle Astroprogramme und auch Treiber für Kameras etc einwandfrei. Hatte zuvor win 7 drauf, aber das gab mit Treibern und Programmen immer mal wieder Probleme.
Meine Astrosoftware ist Firecapture, Phd 2.0, Eos utilities 2.0 und sonst nix.

Wirklich wichtig ist jedenfalls mindestens USB 2.0 und ne schnelle Platte.

Großer Vorteil, wenn nicht vorhanden, dann bekommst du ihn in Summe für 50€ in der Bucht. Wobei die Platte wertmäßig den Löwenanteil hat.
 
Hallo Mark,

schön von Dir zu lesen !

Das hört sich ja wirklich sehr vielversprechend an. Ich denke darüber nach, mir ein altes MacBook mit Intel Core 2 Duo Prozessor zu kaufen (die Hardware bei Macs ist einfach über alle Zweifel erhaben) und dann darauf Win XP Prof (da habe ich eine Lizenz-CD aus alten Zeiten) zu installieren.

Dein Tipp mit der SSD rennt bei mir offene Türen ein. Wir haben auch alle unsere Macs hier entweder auf reine SSD oder auf Fusion-Drive ausgebaut.

So ein alter Mac kostet aber schon noch 150 - 200 Euronen.

Kannst Du mir andere Hersteller oder sogar konkrete Notebooks empfehlen, die sich durch solide Hardware auszeichnen ? Wie sind denn die Sony Varios? oder die älteren Dell ?

Was mich noch interessieren würde ist, warum Du die genannten Programme nutzt und wie Deine Erfahrungen (Versionen?) sind.....

Okay, jetzt habe ich eine Menge zu "ixquicken" (ich nutze kein Google).

Melde Dich bitte wieder !

Beste Grüße und CCCCCS
Bernhard

 
Hallo Bernhard,

die rein formal nötigen Leistungsparameter sind sicherlich nicht das Problem und werden von praktisch jedem Gerät erfüllt. Ich selbst nutzte bis vor kurzem auch einen PC, den ich für 10€ auf dem Gebrauchtmarkt gekauft habe (wird stationär in der Sternwarte gelassen auch bei -20°C).

Die Frage ist, was du persönlich für Ansprüche hast? Soll er besonders transportabel sein, dann eher ein Notebook. Bleibt er stationär dann ist vielleicht ein größerer Bildschirm für Fotos hilfreich, ich habe nun auch einen 24" HD Monitor stehen statt dem Altgerät. Bleibt das Gerät dauerhaft draußen, spielt auch der Einstandspreis eine Rolle, schließlich übernimmt keiner eine Garantie, wie lange die Temperaturschwankungen spurlos vorbei gehen. Bei Planetenvideos sollte eine gewisse Datenrate sichergestellt sein, sprich also eine SSD und ggf. USB3.0. Bei Langzeitbelichtungen reicht prinzipiell jeder Rechner, auf dem auch Windows XP läuft. U.U. muss an Kompatibilitäten mit Programmen gedacht werden - ich nutze gern parallel Stellarium und das erfordert eine Grafikkarte mit OpenGL.

Ich selbst habe nun den alten PC rausgeworfen und nutze einen Intel NUC. Der ist sicher nicht ganz billig, aber rasend schnell und ich kann ihn in der Hosentasche mitnehmen. Draußen bleibt dann nur der Monitor stehen.

edit: Unbedingt empfehlen kann ich eine beleuchtete Tastatur, das war eine der ersten Ergänzungskäufe. Ist mühsam das Tippen im Dunkeln.

Gruß

Daniel
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Daniel,

besten Dank für Deine Infos !

Ich habe von meinem garten aus miese Bedingungen. Das Problem ist die Lichtverschmutzung. Wozu muss um 2 Uhr des Nachts eine Straßenlaterne brennen? Und ich habe 3 ringsrum ..... :(((

Deshalb muss ich in den Wald (fahren) um halbwegs dunkle Verhältnisse zu haben. Also ist Mobilität angesagt. Zuhause in meinem Büro steht genug Rechenpower (3 Macs alle mit i7-Prozessoren) rum, aber die sind eigentlich für andere Dinge da und ich trenne Beruf und Hobby sehr strikt (auch wegen den Damen und Herren vom Finanzamt (.... was für eine Welt !)

Kennst Du Dich mit Linux aus ?

Beste Grüße
Bernhard
 
Hallo Leute,

KENNT SICH EINER VON EUCH MIT LINUX AUS UND DESSEN NUTZEN IN DER AMATEURASTRONOMIE ?

Wäre echt spannend, ob man um diese albernen Dosen rumkommen kann.

Beste Grüße und gutes Seeing !
Bernhard
 
Hallo Markus,

sehr guter Hinweis !

Wir sollten in Kontakt bleiben. Ich habe mir kurz Deine Seite angesehen und mein Bauch sagt: DER DENKT WIE DU !

Oft wird im Bereich der Amateurastronomie der Mangel an Grips mit dem Geldbeutel ausgeglichen. Das geht mir richtig gegen den Strich.

Du scheinst da anders zu sein.

Kannst und willst Du zu meinen anderen Fragen auch noch Anmerkungen machen ?

Beste Grüße
Bernhard
 
Hallo Bernhard,

was konkret meinst du? Mobil nutze ich den Raspberry Pi in meinem Powertank mit einem kleinen 7" Display und einer Logitech K400 als Autoguider. Dazu ist wie im Guide beschrieben die Software lin_guider installiert, also quasi eine mobile Minimallösung.
Bilder bearbeiten mache ich auf einem Windoof7Pro-Rechner mit i7, 16gb RAM und 256gb SSD (64bit-System) mit DSS, Fitswork, PS und ggf. LR, wobei mein nächster Rechenknecht entweder auch penguin-powered ist, oder aber angebissenes Obst als Markenlogo hat...
 
Hallo Bernhard,
ob Linux oder Windows ist bei der Hardware-Auswahl zunächst wurscht. Ich selbst habe einen Intel NUC mit Celeron-Prozessor und Windows 7 Pro drauf. Alles zusammen in einem Koffer damit der Kleine nicht friert :)

Damit betreibe ich die Montierung, den Autoguider, CCD-Kamera und Fokusser - alles per Remote Desktop über das iPad.

Einziges Limit: für Webcam-Aufnahmen per Webcam ist die Grafikkarte zu schwach - da muss dann mein Macbook herhalten.

Generell geht das auch mit Linux, ich habe es nur nicht komplett zum Laufen gebracht. Daher ruht das Projekt gerade.

Auf was Du aufpassen solltest, falls Du auf freiem Feld unterwegs sein willst: der Rechner sollte eine 12V-Stromversorgung haben. Manche Notebooks brauchen mehr, dann wird es etwas komplizierter.

VG
Wolfgang
 
Hallo Wolfgang,

interessant Deine Lösung über den Mini-Computer und iPad.

Mich würde interessieren WARUM Du diese Lösung gewählt hast. Ich finde, aus den Begründungen und Gedanken, die zu einer Lösung führten, kann man oder frau viel mehr lernen als aus der bloßen Nennung des Ergebnisses.

Was denkst Du.

Ich will hier nicht den Anschein erwecken, ein Laie in der Computerwelt zu sein. Mein 4. Prüfungsfach im Physik-Diplom war Informatik. Ein wenig verstehe ich schon die Basiszusammenhänge. Was ich oft nicht verstehe, das sind die komplizierten Lösungen vieler Kollegen. Auf einem Astrotreffen im Sommer hatte ein Astro-Fotoprofie seinen umgebauten Desktop-PC neben seinem 8" Foto-Newton stehen.

Ich bin seit meinem Studium Macianer (mein erster Mac war ein Colour-Classic mit 68040er Chip und satten 16 Farben !

Aber eigentlich schlägt mein Herz für Open Source.

Beste Grüße und gutes Seeing
BK
 
Hallo Bernhard,
Du kannst mir glauben, ich habe Windows nicht freiwillig genommen :smiley46: . Der Grund ist, dass die Unterstützung unter Windows meiner persönlichen Meinung nach viel breiter als unter Linux und Mac.

Unter Windows gibt es ASCOM als zentrale Plattform, über die alle denkbaren Geräte angeschlossen werden - und jeder Hersteller unterstützt diese. Unter Linux gibt es das INDI-Projekt (btw. mit einer besseren, weil verteilten Architektur), aber das ist noch in einem Jugend-Stadium. Ich habe es neulich wieder probiert, aber es tut leider nicht wirklich stabil.

Ich will hier nicht behaupten, dass man mit Linux oder Mac nicht arbeiten kann. Man muss aber meiner Meinung nach mehr Zeit oder Geld reinstecken. Unter Windows ging es ziemlich straight forward und ich habe bis auf APT (ca. 15€) nur kostenlose Software zum steuern. Und eine Windows 7 Pro-Lizenz gibt es bei ebay sehr günstig.

Aber das Linux-Projekt ist nur aufgeschoben. Sobald ich alle Probleme mit Montierung und Teleskop im Griff habe - und da ist ein steter Quell :smiley63: - werde ich definitiv am Linux-Projekt arbeiten..

VG
Wolfgang
 
Hallo Wolfgang,

Deine Beschreibung trifft (leider) den Kern. Es ist ja seit dem Umbruch bei Apple von Motorola zu Intel schon deutlich besser geworden und über Boot Camp (oder Virtual Machine) ist der Mac ja auch für andere beliebige Betriebssysteme offen. Aber als mensch, der die perfekte Integration von Software auf einem Rechner kennt, tut es einfach WEH, Windows auf einem Mac laufen zu lassen...
:smiley55:

Aber Linux wäre wirklicheren feine Sache. Also, wenn Du da etwas weiter gekommen bist ...... BITTE UNBEDINGT BEI MIR MELDEN !!!!!

Wie würdest Du folgende Lösung bewerten:

MacBook (älter) Core 2 Duo oder neuer
+ 500GB SSD in 3 Partitionen

1 Partition mit Mac OS X für die Weiterverarbeitung der Daten
1 Partition mit Win XP Prof oder Win 7 rein für Steuerung und Datenerfassung
1 Partition mit Linux als Zukunftsprojekt für BEIDES

+ externe 1 TB HDD als Datenspeicher

Ich will nicht mehr als 350 Euro ausgeben.

Ich sehe nur das Problem, dass die Grafikkarte zu schwach sein könnte.

To be continued .... :Trost:

Beste Grüße
Bernhard
 
Hallo Bernhard,
unter MacOS mit dem Parallels-Desktop habe ich ganz gute Erfahrung gemacht - wenn es um Astro-Bearbeitung geht. Die Hardware sollte passen.

Nur für wenige Dinge lohnt sich starke Hardware:
  • beim Stacken (z.B. mit DeepSkyStacker) - hier brauchst Du CPU-Power
  • beim Einsatz von Videokameras - hier braucht man USB3 und eine schnelle Platte, also besser eine SSD
  • bei der Bildbearbeitung mit Gimp bzw. Photoshop - auch hier CPU-Power und schnelle Platten, da die Dateien groß sind
Bevor Du jetzt mit Windows loslegst, einen Versuch wäre noch eine virtuelle Maschine von INDI wert. Die enthält als Komplettpaket alles inklusive der Treiber. Die VM hat bei mir auf Anhieb funktioniert. Ich hatte nur Probleme, als ich die VM mit einem zweiten Linux-Rechner koppeln wollte.

VG
Wolfgang
 
Hallo,

wenn ich das richtig verstanden habe muss Bernhard Rausfahren.
Da sollte man nicht nur an Betriebssysteme denken,sondern auch an die Anforderungen der Umwelteinflüsse auf die Hardware.
Feuchtigkeit mal an erster Stelle genannt.
Ich selbst habe da gute Erfahrungen mit Thinkpads gemacht.
Von triefend vor Feuichtigkeit,bis komplett mit Rauhreif überzogen haben die immer funktioniert.
Für Nachführkontrolle und Kamerasteuerung brauchts keine extremen Rechenleistungen...und der Stromverbrauch hält sich dann auch in Grenzen :)
Nur mal so noch in die Disskussion mit eingeworfen...

Grüße Rainer
 
Für den Feldbetrieb beim Fotografieren tut bei mir ein altes Netbook mit SSD den Dienst. Darauf läuft allerdings nur APT; die Montierung läuft regulär mit dem Skywatcher Handcontroller. Das Ding ist kein spezielles Toughbook oder ähnliches und hat bisher die Witterung gut überlebt; eine Plastiktüte ziehe ich aber normalerweise drüber, damit es nicht im Tau absäuft.

Für die Bildbearbeitung wirst du schon etwas kräftigeres brauchen, wenn es darum geht "ernsthafte" Serien zu bearbeiten. Da kommen gerne mal 100+ Bilder zusammen, nördlich von 1GB Rohdaten. Dafür habe ich einen übertakteten 4-Kern 4.4Ghz CPU und 8GB Ram + SSD als Scratch, 1TB als Systemspeicher und einen 3TB NAS.

In beiden Fällen nehme ich Windows - nicht weil es das tollste OS ist, sondern weil viele Tools eben primär für WIndows (und seltener auch mal auch für Linux oder OSX) rauskommen. Das Generve mit Ports, parallels und Wine will ich mir schlicht nicht antun ;)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Bernhard

Mein Input ist zwar nicht die konkrete Antwort auf deine Frage, aber verleitet evt. zu einer Kaufentscheidung.

Wie schon erwähnt wurde, würde ich auch die 2 Systeme trennen und bem "Feldrechner" auch Windows nehmen (günstig, viel Software/Tools, Kompatibilität).
Bis anhin nutzte ich einen Dell Latitude e4300 13" Laptop aus dem Jahr 2009 für die Steuerung und Aufnahme resp. die kommende EBV werde ich dann mit einem Dell i7 machen.

Doch der ewige Kabelsalat und der Umstand, dass ein Kollege einen Lenovo nicht brauchte, veranlassten mich zu einem kleinen Bastelprojekt dieses Wochenende.
D.h. den Rechner an der Montierung/Stativ platzieren und dann via Hotspot mit einer Remote Software steuern - ja nach Wetter von drinnen oder draussen.

Das Ganze ist noch "in work", aber ich bin guten Mutes ;-) Seitlich müssen noch Löcher geschlossen werden und die Kabel mit Kabelschläuchen aus Stoff sinnvoll bündeln.


Vorteile
- Schutz vor Nässe
- Weniger Kabelsalat
- Bessere Ablage für Guider & Controller
- Steuerung wahlweise via Remote mit Tablet oder Laptop
- Platzierung des Remote-Rechners wählbar

Materialen
- Sperrholz
- Rohrschellen von eBay
- L Profile Plastik
- div. Winkel & Schrauben
- Lenovo IdeaCentre Q190 oder sonstiger AIO/Mini-PC
- Software Anydesk (Remote) und Connectify (Lenovo als Hotspot/Router nutzen)

Grüsse, David



Link zur Grafik: http://kreis3.dyndns.org/forumpics/box1.JPG

Link zur Grafik: http://kreis3.dyndns.org/forumpics/box2.JPG

Link zur Grafik: http://kreis3.dyndns.org/forumpics/box3.JPG
 
Anbei noch ein aktueller Link zu den Schellen
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Also Leute,

ich verabschiede mich hiermit von dieser "Werbeplattform".

Euer allmächtiger Herr Moderator Alexander hat sich ein Beispiel an seinen Vorbild Erdogan genommen und die reine Willkür auf Astronomie.de eingeführt.

Kritische Äußerungen gegen Ihn und seine Geldgeber sind nicht erwünscht.

Jeder kann meine Beiträge und meinen Anmeldetag in meinem Profil nachlesen.

Warum mein Konto bis jetzt nicht umgestellt wurde könnte ich hier veröffentlichen, werde ich aber nicht.

Sollte es JEMANDEN interessieren (z.B. Presseleute oder Menschen mit Moral), dann kann ich den Schriftverkehr mit Euerem Erdogan Alexander gerne an Euch weiterleiten. Einfach eMail an bernhard.kaim@mac.com und Ihr werdet aus dem Staunen nicht mehr herauskommen.

Ich bin 52 Jahre alt, Unternehmer und Arbeitgeber. Eine derartige Hochnäsigkeit und Frechheit in seiner Willkür habe ich bisher nur ganz selten erlebt. Ich gehe einfach ´mal davon aus, dass Herr Alexander Allmächtig doch nur das tut, was seine Herren, die "Sponsoren" von ihm verlangen.

Ich wollte mich hier auf dieser Plattform einbringen. Zensur lehne ich ab. Willkür auch, Sanktionen ohne Begründung und ohne Basis (Herr Alexander zitiert seine eigenen Forenregeln falsch ... witzig oder ?) auch.

Danke und beste Grüße an ALLE ANDEREN auf A.de für die konstruktive und freundliche Konversation.

Nun, ich wünsche Allen klare Nächte und weiterhin Freude an dem schönen Hobby Astronomie. Ich werde mich auf anderen Plattformen einbringen.

Bernhard
 
Ich habe gemerkt dass es ganz sinnvoll ist einen raspberry pi mit Linux am Teleskop zu haben. Auf dem Pi kann man Linux, Skycharts und Linguider installieren. Der Raspberry kann die CCD Kamera und den Guider und die Montierung bedienen, ist 20 cm lang und braucht wenig Strom. Den Raspberry pi bedient man über Wlan mit dem Smartphone....

Das ist insbesondere sinnvoll wenn man CCD Kameras nutzt, oder wenn man eine sehr empfindlche Guiding Kamera wie den Lodestar am OAG braucht und den Lacerta Mgen nicht nutzen kann....

durch den raspberry braucht man keinen Tisch mit Notebook...
 
Mein Setup:

- Losmandy G11 Gemini
- Canon EOS DSLR
- SX Lodestar guiding cam

angesprochen ueber USB-ports eines raspberry Pi, der einen WLAN-hotspot aufspannt. Steuersoftware ist indiserver.

Ueber WLAN verbinde ich mich dann mit meinem Notebook zu diesem Raspberry Pi und verbinde mich mit indiserver ueber den KStars-/Ekos-indiclient. Dort eingebaute Features wie der astrometry.net-platesolver machen einfach nur Spass..

btw: gerade im Feld wuerde ich auf keinen Fall Windows empfehlen. Ein Debian/Ubuntu auf einem Raspberry Pi mit indilib ist einfach viel stromsparender. Verbraucht inclusive Bedienung der USB-Geraete so um die 10W max.
 
Hallo,
ich benutze meine Windows-Notebook-Computer alle jetzt unter Windows 10.
Zum nächtlichen Schutz habe ich auf meinem Camping-Tisch ein sog. Notebook-Zelt namens "iCap".
Als Software verwende ich DSS (Deep Sky Stacker) und Fitswork sowie AllSkyPlateSolver. Manchmal auch Autostakkert für Mond- und Planeten-Videos.
Zur Beobachtungsplanung nehme ich Stellarium oder Cartes du Ciel.
Viele Grüße
Dietrich
 
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