Ehemaliger Benutzer (6068)
Hallo Toni,
da muss man gerade bei den PNs differenzieren, weil die Möglichkeiten und die PNs an sich doch sehr unterschiedlich sind.
Leuchtkerzen wie Ringnebel oder Hantel mal außen vor, kommen wir zu den verschiedenen kleineren PNs und da sind recht winzige aber eben doch helle Teile durchaus auch an der Tages- oder eher Nachtordnung. Auch großflächige PNs und/oder solche mit geringer Flkächenhelligkeit gibt es reichlich.
Dem Zielgebiet kann man sich bei aller Verschiedenheit grundsätzlich ohne Filter annähern und dann im Zielgebiet den Filter einsetzen. Mit hartem Filter verrät sich der PN häufig schon dadurch, dass er eines der wenigen übriggebliebenen Sternchen ist. Häufig führt erst Vergrößerungssteigerung zu erkennbarer Flächigkeit oder einem "verwaschenen Sternchen". Nochmalige Vergrößerungssteigerung führt dann zu Klarheit oder eben zu einem neuen Ansatz, da sich der ausgesuchte Kandidat als Stern erweist.
Das geht in aller Regel mit O III besser, weil weniger Kandidaten größeres Feld und größere AP zum Aufsucherfolg führen können.
Mit einem UHC gelingt das sicher auch, aber erst noch kleinere AP und einige wenige ganz spezielle Nebel machen ihn wirklich erforderlich.
Der Wechsel zwischen O III und UHC für den besten Anblick und Details ist immer anzuraten, manchmal ist nach der erfolgreichen Aufsuche sogar eine Beobachtung ohne Filter eine gute Variante, auch bei nochmaliger Steigerung der Vergrößerung.
Es gibt kein Universalrezept für die Beobachtung von PNs. Unter eher städtischen Bedingungen wird allerdings der Fokus auf den hellen Standardkerzen und auf den kleinen aber eben dennoch sehr hellen Kandidaten liegen.
Von daher zieht auch hier eindeutig das Argument der größtmöglichen Filterwirkung für den bestmöglichen Kontrast zwischen Objekt und Himmelsgrund.
Das spricht m.E. nicht nur für O III sondern sogar für die harte Nummer zum Einstieg in die Filterbeobachtung ganz allgemein.
Gruß
*entfernt*
da muss man gerade bei den PNs differenzieren, weil die Möglichkeiten und die PNs an sich doch sehr unterschiedlich sind.
Leuchtkerzen wie Ringnebel oder Hantel mal außen vor, kommen wir zu den verschiedenen kleineren PNs und da sind recht winzige aber eben doch helle Teile durchaus auch an der Tages- oder eher Nachtordnung. Auch großflächige PNs und/oder solche mit geringer Flkächenhelligkeit gibt es reichlich.
Dem Zielgebiet kann man sich bei aller Verschiedenheit grundsätzlich ohne Filter annähern und dann im Zielgebiet den Filter einsetzen. Mit hartem Filter verrät sich der PN häufig schon dadurch, dass er eines der wenigen übriggebliebenen Sternchen ist. Häufig führt erst Vergrößerungssteigerung zu erkennbarer Flächigkeit oder einem "verwaschenen Sternchen". Nochmalige Vergrößerungssteigerung führt dann zu Klarheit oder eben zu einem neuen Ansatz, da sich der ausgesuchte Kandidat als Stern erweist.
Das geht in aller Regel mit O III besser, weil weniger Kandidaten größeres Feld und größere AP zum Aufsucherfolg führen können.
Mit einem UHC gelingt das sicher auch, aber erst noch kleinere AP und einige wenige ganz spezielle Nebel machen ihn wirklich erforderlich.
Der Wechsel zwischen O III und UHC für den besten Anblick und Details ist immer anzuraten, manchmal ist nach der erfolgreichen Aufsuche sogar eine Beobachtung ohne Filter eine gute Variante, auch bei nochmaliger Steigerung der Vergrößerung.
Es gibt kein Universalrezept für die Beobachtung von PNs. Unter eher städtischen Bedingungen wird allerdings der Fokus auf den hellen Standardkerzen und auf den kleinen aber eben dennoch sehr hellen Kandidaten liegen.
Von daher zieht auch hier eindeutig das Argument der größtmöglichen Filterwirkung für den bestmöglichen Kontrast zwischen Objekt und Himmelsgrund.
Das spricht m.E. nicht nur für O III sondern sogar für die harte Nummer zum Einstieg in die Filterbeobachtung ganz allgemein.
Gruß
*entfernt*