Welcher ist besser Deep Sky Reiseatlas o Star Guid

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mnmnmn

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Hallo
Würde gerne einen dieser beiden mir zulegen , habe hier in meiner nähe aber keine möglichkeit zu einsicht .
Kann mir jemand sagen welcher Sternatlas besser ist , was das Auffinden der Objekte und Detailreichtum angeht .

1 Star Guide
2 Deep Sky Reiseatlas neue Auflage

Vielen Dank schon mal
Gruß Jochen
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Jochen,

ich habe den Sky-Atlas 2000 (laminiert, schwarze Sterne auf weißem Grund) und finde den sehr gut. Aher das war ja nicht deine Frage.

Den Deep Sky Reiseatlas habe ich in der älteren Auflage gesehen und bin nicht so begeistert. Mich stören die Telrad-Kreise, weil ich dieses Teil nicht verwende und die Karten damit m.E. unübersichtlich werden.

Zum Tema Atlas muss ich aber sagen, dass ich die draußen nicht benutze, sondern nur zum Überblick zuhause und weil ich die meisten als ästhetische Druckerzeugnisse schätze. Zur Beobachtungsvorbereitung drucke ich mir Aufsuchungskarten aus Guide oder "Eye & Telescope" aus, da kommen Atlanten nicht mit.

Schreib doch mal genau, wozu du einen Atlas brauchst.

Gruß
Reinhard

P.S.: Zu freien Karten im Internet siehe http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=70538. Auch da kann man sich Ausdrucke selbst machen, am besten in einem Copy-Shop, das ist günstiger als mit der eigenen Tinte.
 
Hi Jochen,

ich denke, dass das schon zwei recht verschiedene Bücher sind.

Der Reiseatlas ist schon eher in Zusammenarbeit mit nem Telrad konzipiert. Fürs Aufsuchen mit nem Sucher wären mir persönlich zu wenig Sterne drin, auch der Maßstab wäre mir zu klein.

Der Star Guide ist ein richtiger Atlas, vom Detailgrad her durchgängig so fein wie die Detailkarten im Karkoschka mit einer Unmenge von Objekten, aber die ohne Beschreibung.

Wenn Du was zum Auffinden von möglichst vielen Objekten bei hohem Detealgrad der Karten suchst würde ich den Star Guide vorziehen - wenn man damit umgehen kann.

CS

Klaus
 
Hallo Jochen,

um mein Posting oben zu präzisieren:

Ich habe mir den Sky Atlas 2000 von Tirion vor vielen Jahren gekauft für meinen 8" Dobson. Inzwischen beobachte ich mit 22" und der Sky Atlas ist immer noch mit ganz großem Abstand mein meistbenutzter Atlas (obwohl ich z.B. auch die Uranometria und ein paar andere frei erhältliche Atlanten rumstehen habe).

Der Sky Atlas hat ein sehr klares Kartenbild, was es sehr erleichtert geeignete Sternenmuster für's Starhopping zu finden. Es sind kleine Details, die hier einiges ausmachen, wie zum Beispiel die Abstufung der Sterngrößen im Kartenbild. Der Sky Atlas ist nicht zu überladen und trotzdem schon detailliert genug, fast alles zu finden. Er hat einen Maßstab, der es erlaubt sich mit der Karte noch gut am Himmel zu orientieren. Bei detaillierteren Atlanten (wie zum Beispiel Uranometria oder der von Dir erwähnte Star Guide) ist das nicht immer so einfach und Du wirst oft die Übersichtskarte konsultieren müssen, um zu wissen wo sich Dein Kartenabschnitt überhaupt am Himmel befindet.

Ich habe den Sky Atlas schwarz auf weiss unlaminiert. Da mir die Kartenblätter am Teleskop zu groß sind, habe ich jedes Blatt auf zwei Din A4 Seiten kopiert. Schwarz auf weiss erlaubt Dir weitere Objekte einzutragen und Deinen Atlas "zu erweitern".

Viele Grüße
Reiner
 
Hallo
Vielen Dank für eure Mühe .
Sind denn im Sky Atlas 2000 die Objekte beschrieben ?
Eine Beschreibung der Objekte were schon nicht schlecht .
Gruß Jochen
 
Nein,
solltes noch das Buch Sky Atlas 2000.0 Companion dazu kaufen dort sind alle Objekte aufgelistet wird in englisch gehalten.

Bin auch nach langem suchen auf den Sky Atlas gekommen etwas als Nachteil empfinde ich die Größe.

Gruß Rainer :)
 
Hallo
Ich Glaube ich hol mir den Sky Atlas 2000
Wie sieht es denn mit den Grenzgrößen der Objekte aus ?
Beim Star Guide isr das ja nicht schlecht hält der Sky Atlas da mit ?
Beim Star Guide laut Angaben

Sterne und Doppelsterne 9 mag
Galaxien 13 mag
Offene Sternhaufen 13,5 mag
Galaxienhaufen 14,5 mag
Planetarische Nebel 13 mag
Diffuse Nebel 13 mag
Alle intergalaktische Kugelsternhaufen 13 mag

Gruß Jochen
 
Hi Jochen,

die 2nd Edition geht bis Grenzgröße 8.5. Ich hatte die erste Version, aber verkauft, da mir die Grenzgröße für Deep Sky zu gering war. Der Maßstab (Din A3) ist super und der Atlas ist auch Feld tauglich.

Hier einige Links:

Amazon.com

Astroleague

Sky Atlas 2000 Deluxe Edition is a must for any stargazer! The standard against which all other star atlases are measured, this best-selling atlas has been completely revised and updated! Each version of Sky Atlas 2000 contains 26 charts covering the whole sky and showing 81,312 single, multiple, and variable stars of magnitude 8.5 and brighter and 2,700 deep-sky objects.

Includes close-up charts of such areas as the celestial poles and the Virgo-Coma galaxy region, as well as an acetate coordinate-grid overlay for determining accurate positions. Stars are black, while deep-sky objects are color-coded by type for easy identification.

Gruß

Lots
 
Hallo Jochen,

für die Objektbeschreibungen kann ich Dir den Deep Sky Reiseführer (Oculum Verlag) empfehlen. Das ist sicher besser als der Sky Atlas Companion, der zu unselektiv ist und eigentlich nur nackte Daten enthält. Der Reiseführer enthält zwar auch Karten, die sind meines Erachtens aber wenig brauchbar in der Praxis.

Wie oben geschrieben, habe ich meinen Sky Atlas (desk edition, unlaminiert, 30Euro) auf Din A4 kopiert und in Klarsichthüllen in einem Ordner. Das ist am Teleskop praktischer als die großen Originalblätter.

Viele Grüße
Reiner
 
Hallo Jochen,

wenn's noch interessiert, meine Meinung dazu:

Der Deep Sky Reiseatlas ist handlich und übersichtlich. Stärken: Daten zu den Objekten, in der Neuauflage zahlreiche zusätzliche Aufsuchkarten auf der Datenseite, dort höhere Grenzgröße. Gute Abstufung/Darstellung der Sternhelligkeiten. Schwächen: keine "allgemeine" Objektauswahl nach irgendeinem einheitlichen Vollständigkeitskriterium, sondern maßgeschneidert für den Deep Sky Reiseatlas. Das kann man aber auch als Vorteil sehen. DSRA und DSRF ergänzen sich hervorragend.

Star Guide: gefiel mir beim Durchblättern gar nicht. Das Kartenbild finde ich unübersichtlich, die Abstufung der Sternhelligkeiten überzeugt nicht.

Cambridge Star Atlas 2000: früher mein Übersichtsatlas in Ergänzung zur Uranometria. Bis zum Erscheinen des S&T Pocket Sky Atlas (s.u.) in dieser Funktion m.E ungeschlagen. Ich habe diesen Atlas auf einigen Reisen dabeigehabt und kam damit prima zurecht.

Sky Atlas 2000: habe ich früher mit 8,5" viel benutzt, in letzter Zeit auch wieder ab und zu mit dem ED80 bei Schnellspechtel-Einsätzen. Ich habe die laminierte Field Edition (weiße Sterne auf schwarzem Grund) und würde davon abraten. Man kann nichts mit Folienstift einzeichnen und die Oberfläche reflektiert unter Rotlicht. Trotzdem gebe ich den Atlas nicht mehr her.

Uranometria: Damit habe ich fast immer gefunden, was ich suchte. Der Datenband dazu ist gut, aber insgesamt drei Bücher mitzunehmen um komplett versorgt zu sein ist schon eine Menge Platz und Gewicht.

Last but not least, klein und fein: der Pocket Sky Atlas von Sky&Telescope. Für meinen Geschmack sehr ästhetisches und übersichtliches Kartenbild, sinnvollster mir bekannter Blattschnitt, Objekte nach definierten Vollständigkeitskriterien ausgewählt, Spiralbindung (bleibt offen liegen) und wirklich handlich. Nachteil: die Handlichkeit bedingt geringe Grenzgröße und Detailliertheit. Ich schätze diesen kleinen Atlas denn auch eher zum schnellen Nachschlagen und als Ideengeber für Schnellspechteltouren. Für den großen Dobson definitiv tzu wenig.

Für "ernsthaftes Kartieren" führt m.E kein Weg an geeigneter Software vorbei. Früher habe ich die Karten zuhause mit Guide ausgedruckt und in einen Ringordner mit Sichthüllen verpackt, heute läuft Eye&Telescope auf dem Notebook und komfortabler geht's nicht. Da hat man alle Daten mit wenigen Klicks vor sich und die Karten stimmen sehr schön mit dem Anblick im Okular überein. Für den Dobson kann ich die Karten in 10° Schritten per Mausrädchen drehen, bis es passt. Rein- und Rauszoomen auch per Mausrad. Blättern und Suchen nach anderen Karten entfällt.

Mit Software kann man die Helligkeiten der Sterne so zeigen lassen, wie man es als realistisch empfindet. Die meisten Programme bieten dazu Einstellmöglichkeiten. Es lohnt sich, mit der persönlichen Lieblingssoftware hierfür optimale Einstellungen auszutüfteln. Ich finde, dass gerade hier der Schlüssel zum Nutzen von Aufsuchkarten liegt. Man sucht sonst nach geometrischen Mustern, die aber so nicht ins Auge fallen weil die Helligkeiten uns andere Muster sehen lassen. Für Eye&Telescope habe ich während der Entwicklung verschiedene Techniken der Helligkeitsdarstellung ausprobiert. Nun kann man zwischen Scheibchen (v.a. für den Druck) und einer Art "Point Spread Function" Darstellung umschalten, bei der die Helligkeitsverteilung eines Sterns in Anlehnung an eine Normalverteilung (Gausskurve) gezeichnet wird. Das wirkt im Druck etwas flau, sieht aber am Bildschirm einfach nur gut aus.

Gruß und clear skies,
Tom
 
Hallo Jochen,

wenns auch kostenlos sein darf, wirst du hier fündig:
bis 8.5 mag http://www.asahi-net.or.jp/~zs3t-tk/atlas/atlas.htm

oder hier, mehrere Versionen mit 9, 11 und 12.6mag (!!!) Grenzgröße
http://www.uv.es/jrtorres/triatlas.html

Vorteile: man kann den Atlas bedenkenlos mit nach draußen nehmen und wenn er nass wird, druckt man halt ein paar Blätter neu.

Im Skyatlas 2000 (ich hatte die 1. Version) waren mir zu wenig Sterne eingezeichnet; ich weiß nicht, ob das in der 2. Version besser geworden ist.


 
Hallo zusammen
Vielen Dank für eure mühe .
Ich werde mir den Sky Atlas 2000 holen .
Für nach draußen werde ich mir wie vorgeschlagen ein paar Seiten Ausdrucken auch eine gute Idee .
Obwohl mich der deep sky Reiseatlas auch irgenwie reizt .
Vielen dank nochmal
Gruß Jochen
 
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