Welches 10" Newton....??

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Terrorernie

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Hi,

nach allen möglichen Vergleichen, auch am Gerät (und Stern) bin ich doch vom 10" Meade ACF bzw C9 1/4 ab und denke, ich werde mich mit einem Newton vergößern.

Ich habe die CGEM auf Säule und würde mein 80/600 als Leitrohr benutzen wollen.

Mein Hauptanwendungsgebiet liegt in der DS Fotografie mit umgebauter Canon 450D.

Ich habe Hyperion Okulare (8 und 21mm) sowie ein HR Planetary 4mm sowie ein 50mm. Dazu 2x, 3x und 5x Barlows...

Jetzt aber zu meiner Frage an die Newtonjanier:


Es gibt so viele Hersteller und Ausführungen - bei einem Budget von maximal 1,200 €, welches gerät würdet Ihr empfehlen???????

GSO, TS oder Skywatcher? Hmm - keine Ahnung...

Habt Ihr Vorschläge?

Danke,

Gruß
Ernie
 
Hallo Ernie,

für Dein Budged würde ich Dir einen 10" F 4,8 Orion UK SPX ( 1/8 lambda ) Newton mit Baader Steeltrack Okularauszug empfehlen, von der optischen Qualität bekommst Du für den Preis nichts Besseres und der Okularauszug ist auch klasse, habe ihn selber an meinem Newton! Ein wenig Tuning sollte aber noch sein, wie Velure, Lüfter, Thermoisolierung, Taukappe und ganz wichtig sind bei den Leichtbautuben dicke 50 mm durchmessende Karosseriescheiben als Unterlage für die 4 Spannschrauben der Fangspiegelspinne, nur so kann man sie richtig positionieren und justagefest anziehen, ohne das sich der Tubus verformt! Ohne Tuning geht es aber wohl bei keinem 10" Newton der in Dein Budged passt!

Gruß und cs Uwe
 
hallo Ernie, servus Uwe,

der Orion Leichtbautubus wird bei uns "Jogurtbecher" genannt, in meinen 14" habe ich 2mm dicke Duraluminiumblechringe eingebaut, unter anderem unter den OAZ. Wenn du da ne Kamera dranhängst, verbiegt sich das Teil. Dafür ist die HS-Zelle mit einer kiloschweren sinnlosen Aluplatte gesegnat. Schlecht gebaute Newtons mit hohem Bastelbedarf, aber Basteln macht ja Spass. Gibt zahlreiche Berichte dazu im Netz.

Die Orion Optiken kommen mit Zertifikat, aber so recht traue ich der Sache nicht. Uwe und ich haben ein paar mal darüber gemailt, ich habe zwei Orions, die sind IMHO rauer als das Zertifikat verspricht. Ich werde bald interferometrisch ausgestattet sein, dann schauen wir.

GSO und Skywatcher sollen ähnliche optische Qualität haben, mein 10" Skywatcher sieht jedenfalls im Sterntest besser aus als meine Orions. Aufpassen auf in Plastik gefasste FS, zu kleine FS, schlecht positionierte Justierschrauben. Am besten mit dem Händler ein Rückgaberecht ohne Angabe von Gründen ausmachen.

lg Tommy
 
Grüß Dich Tommy,

also einen 14" würde ich auch nicht in einem Orion UK Leichtbautubus nehmen, das Geschwabbel kann ich mir gut darin vorstellen! Die 9 Punkt Hauptspiegelfassungen in den Orions sind aber besser als schweren Ringfassungen beim Skywatcher und GSO, auch sind die Spiegel dünner und kühlen schneller aus! Ich hatte vor 3 jahren auch mal einen 10" Skywatcher Pyrex Newton, dessen Optik war auch exorbitant gut, aber leider war mir das Gerät mit fast 17 KG viel zu schwer! Einen Leichtbautubus kann man getrost noch bis 10" nehmen, darüber hinaus aber wohl nicht mehr! Wenn man bei den Optiken von Orion UK auf die Höherwertigeren, wie z.B. 1/8 oder sogar 1/10 lambda geht bekommt man wirklich erstklassige Spiegel, im Sterntest gegenüber den Spiegeln mit 1/6 Lambda sofort sichtbar, auch die Oberflächenrauheit ist bei meinem 8" mit 0,015 wrms deutlich besser als bei meinen früheren 1/6 Lambda Orions was auch visuell deutlich sichtbar ist! Einen Newton kauft man sich ja auch um erst zu basteln und dann zum beobachten, ist wie beim Modelbau, erst basteln dann fliegen oder fahren, so machts erst richtig Spaß, ist aber leider nicht jerdermanns Sache!

Viele Grüße Uwe
 
hallo,

Uwe, ich meinte ja nur weil Ernie Fotograf ist, sollte er auf einen stabilen Tubus schauen.

Karsten, bitte ich möchte nicht mit dir streiten, wir vergeuden nur unsere Energien damit, die wir positiver einsetzen können. Wie meinst du das denn? Das Orion Zertifikat enthält üblicherweise so ein 3D-Diagramm des Wellenfrontfehlers, der mit dem Zygo gemessen wurde, samz PV und rms Wert, da sieht man doch sehr schön die Berge und Täler - hier mein 14":

Link zur Grafik: http://www.vibes.co.at/images/Orion350-2.jpg

lg Tommy
 
Hmm, also eigentlich denke ich, dass so ein Pertinax- oder Hartpapiertubus- Newton eine gute Wahl wäre.

Wo kann man solch ein Gerät bekommen?!

Der Orion 10" ist mir auch schon ins Auge gestochen... Weiß jemand von Euch wie die Rohrschellen dieses Gerätes sind in Bezug auf das Drehen des Tubus?

Danke,
Gruß
Ernie
 
Hi Ernie,

Meine Frage ist, sorry wenn ich irgendwas übersehen habe in dem Thread! Was möchtest du genau Fotografieren DeepSkymässig?

Großflächig eher Kleinflächig? Du hast eine EOS!

Wenns eher kleine Objekte werden sollen z.B.paar Interessante NGC Objekte dann achte mit der EOS auf Brennweite, wenn deine Monti es zulässt! Deine CGEM trägt evtl. das relativ neue 8"RC von GSO womit du durch aus schöne Ergebnisse mit der EOS an kleinere Objekte bekommst!

Evtl. tun es auch andere Systeme mit langer Brennweite in kurzer Bauweise?

Ein Newton muss bei kleineren Objekten nicht schaden, da kann eine gute Fotobarlow/ Extender das selbe tun! Ganz ganz wichtig ist was möchtest du? Und was kann dazu deine aktuelle Monti noch mitmachen (Brennweite)!

Gruß,

Christian.

PS: Dein Eingang: 10" Meade ACF bzw C9 1/4 lässt auf kleinere Objekte schliessen!? lasst dich da nicht verunsichern WICHTIG ist nur und nur was möchtest du, was magst du Fotografieren?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Christian,

danke für Deine Rückfrage!

ich fotografiere zurzeit mit meinem 600mm Refraktor hauptsächlich flächige Nebel.

Ich möchte nun, am liebsten, ein Teleskop mit 160/1200 - also doppelt so große Öffnung und doppelt so große Brennweite.

Davon erhoffe ich mir eine größere Abbildung von Objekten wir M27, M57 (also PNs) oder auch mal von Galaxien (M51/M101). Die Objekte sind nur Beispiele aus meinem "Objektkatalog" den ich mir zum "Abschießen" erstellt habe.

Der Punkt ist nun, dass ich - wegen der Handhabung - an ein 10" SC gedacht habe - mit ensprechendem Reducer für meine "Zielbrennweite" aber mit Reserven nach "oben", um z.B. auch mal kleinste Objekte größer einzufangen.

Ich habe neulich durch ein f/10 Meade (10") geschaut und habe das Gefühl, das ein wenig mehr Lichtstärke schon toll wäre.

So also meine Beweggründe in Rcihtung eines 10" f/5 Newtopns zu schielen...

Vielleicht ist ja auch ein 8" mit f/5 eine gute Wahl - aber da sich der Preis ziwschen 8 und 10 nicht soooo sehr auswirkt und meine CGEM beides abkönnen wird kam ich auf 10" ('think big').

Also - zusammengefasst - geht es mir um kleine PN und Galaxien.

Für den Weitfeldbereich habe ich ja mein 600er (und 400mm und 200mm)...


Thx,
Ernie
 
HAllo Tommy,

dein Zerificat kann ich wie üblich nicht sehen...

Von amderen Orion UK Zertifikaten wis ich aber daß der Zygo
die großräumige Rauheit zwar auflöst, nicht aber die kleinräumige
(Mircroripple= Rauheit der Oberfläche. Wie auch immer, deren Einfluß
auf den Strehl und auf das Kontrastübertragungsvermögen wird
von vielen Leuten leider weit überschätzt.
Eine Newton-Optik muß zuallererst einmal eine gute Parabel haben.

CS, Karsten
 
hallo Karsten,

http://www.vibes.co.at/images/Orion350-2.jpg

Keine Ahnung warum das bei dir unsichtbar ist. Ich rede von zahlreichen deutlichen hellen und dunklen Flecken, die im defokussierten Scheibchen ortsfest zu sehen sind, also typische medium scale roughness nach Suiters Diktion. Ich werde den mal vermessen (lassen).

hallo Ernie,

Hartpapiertuben gibts zB bei Gerd Neumann, fertige Geräte - Bastelarbeit! Ich knips mit nem 10", aber der Ringnebel ist immer noch viel zu klein, da brauchst du ein paar Meter Brennweite. Wenn du den 10er mit Barlow verlängerst, wird die CGEM wahrscheinlich mechanisch ungenügend werden, zu viel Gewicht um es so genau zu steuern.

lg Tommy
 
Hallo Tommy,


glaubst du wirklich daß man mit einfachen Interferometern
die Auflösung eines Zygo-Interferometers erreicht?!
Was ich da im Testreport sehe ist nur die grobe Rauheit der Fläche.

Edit:
Aha, ich weis jetzt warum ich das Bild nicht sehen konnte:
Bilder von vibes.co.at wurden vom Browser blockiert...

CS,Karsten
 
Zuletzt bearbeitet:
Hmmmm, irgendwie scheine ich nicht weiterzukommen...

Da ich ja (fast) NUR fotografiere, ist vielleicht doch ein SC, z.B. der 10" von Meade das Richtige?!

Aber ich habe "Angst", dass mir der bei einem Reducer auf f/6 oder so eine starke Vignettierung durch das Blendrohr bringt...

Da ich hier im Forum aber ganz gute Ergbnisse mit diversen Geräten - VMC200, Meade ACF, Celestron SC etc. - werde ich den Gedanken an ein Newton wohl doch wieder verwerfen.

Oder? Ich meine ein f/5 oder f/6 Gerät wäre schon toll für DS Aufnahmen.

Irgendeine Idee??

Thx,
Ernie
 
hallo Ernie,

schau dir in Ruhe 100% Crops mit den Geräten an, mit SCT kommte ich auf FWHM 6-7, mit Newton ca 4,5 (bei gleicher Brennweite). Eine Eos ist über 500-700mm Brennweite sowieso immer oversampled, da noch mehr Brennweite draufzuhalten bringts nicht unbedingt. Wenn du auf f/10 gehst, kannst du halt einige Highlights vergesen, weil sie zu gross sind, du hast keine Möglichkeit mehr auf Feld. Die Reducer vignettieren allesamt, auf APS-C Chip zumindest.

Wie gesagt, in Ruhe die 100% Crops vergleichen. Geschlossene Tuben haben auch einen thermischen Nachteil. Ich möchte dir nicht unbedingt den Newton einreden, lass dir nur Zeit was für dich passendes zu finden. Schau dir an wie die Leute es machen welche die für dich besten Fotos bringen, und guck welche Geräte die verwenden.

lg Tommy
 
Hi!

Wenn du schon mit einem SCT liebäugelst: Hast du den Hyperstar-Thread schon bemerkt? Vielleicht auch eine Überlegung wert - dann hast du zwar nicht mehr viel Brennweite, aber was ordentlich lichtstarkes... Am Ende des Threads gibt's immerhin die ersten halbwegs brauchbaren Rückmeldungen zu der Technik, die ich bislang gefunden habe.

Gruß,
Alex
 
Hi Alex,

klar hatte ich mir das chon angeschaut - aber für mich persönlich verworfen.
Ich suche nach dem etwas mehr an Brennweite und würde das geld dafür nicht ausgeben (wollen).

Aber danke für den Hinweis!!


@ Tommy: Ja, genausop mache ich das ja. Das Forum hier ist ja auch nur eine weitere Quelle meiner Datensammlung - die Informationsgewinnung daraus dauert auch sicher noch etwas.


Danke Euch allen für die Unterstützung!

Gruß
Ernie
 
Hallo Ernie,

Wenn du in naher Zukunft nicht Planen tust, auf CCD umzusteigen und eine gute Zeit hin weiter mit deiner EOS kleine Objekte erreichen möchtest, lege das gesamt System auf mehr Brennweite aus. Da kommen die Geräte die dir vor Schweben (VMC200, Meade ACF, Celestron SC) sehr gut in Frage. Extender/ Barlows (Fototauglich)um mit einem Newton kleine objekte zu "Schießen" müssen mit unter schon sehr gute Qualitäten aufweisen und die ist in jeden Fall sehr teuer. Evtl. könnte es schon eine gebrauchte CCD Kamera werden.

Schaue dir ggf. auch mal das Ritchey-Chrétien was ich schon angesprochen habe an. Wäre auch noch ein kurzer Tubus mit langer Brennweite.

Schaue evtl. auch mal in dem Thread von mir eröffnet "kleiner/ großer Chip" unter Astrofotografie, da geht es mit unter um die gleichen Fragen.

Mann muss evtl. auch sagen, das es viel mehr kleine Objekte sind, die auf lange Zeit viel Spass machen, da Sie mehr vorhanden sind, so glaube ich es zumindest.

Gleichzeitig muss man aber auch sagen, das die "mehr Brennweite" auch mehr Geduld und Genauigkeit abfordern und je nach Person den Spass Anfangs auch etwas drücken können.

Es ist eben nicht leicht 1800mm etc. auch an einer EOS genau zuguiden aber wenn es dann klappt...;)

Du kannst auch den Weg des dir genannten Newton Systeme gehen, dann sind halt erstmal die Mittleren Objekte drann. Evtl. kommt auch bei dir dann irgendwann mal eine CCD und dann sind evtl. je nach CCD kamera auch mit dem Newton die kleineren Objekte in einem vernünftigen Mase erreichbar!

Dies nochmal als Anregung.

Viele Grüße,

Christian.

PS: Mir wurde in meinem eröffneten Thread das Programm CCDCalc nochmal ans Herz gelegt, selbiges möchte ich hier weiter geben. Teste einfach mal was so deine Kamera mit welchen Brennweiten an Bildausschnitt am Himmel erreichen tut. Schaue ob die erreichten Ausschnitte mit der jeweiligen Brennweite an deiner EOS, deine kommenden Objekten die du Fotografieren willst entsprechen.

Viele Grüße,

Christian.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo,

Hier im Forum möchte einer gerade das 8zoll RC los werden. Hier. Bestimmt kannst du den Verkäufer Fragen was so die Vor und Nachteile waren, evtl. kann er dir auch sagen ob das Teleskop genau das richtige für dein Vorhaben zusammen mit der EOS ist oder eben nicht zuempfehlen wäre.

Viele Grüße,

Christian.
 
Hi Christian,

danke für Deine Einschätzung!
Ich kenne natürlich CCDCalc und nutze es gelegentlich noch - ich kenne das Blickfeld meines Setups und wähle mir objekte gezielt danach aus.

Aber es ist genauso wie Du sagst - of liegen vor allem die schönen kleinen PNs etwas außerhalb der Brennweite, die ich habe - trotz guter(!) Barlow :-)

Bei der ganzen RC/SC Sache stört mich eigentlich nur, dass mit einem Reducer die Vignettierung so stark sein soll - klar - mit Flats kann man sicher was machen... Aber...

Hat jemand (außer Bernd Koch) Erfahrungen mit der Vignettierung eines SC/RC Systems mit einem Reducer an der APS-C Chipgröße?

Thx,
Ernie
 
hallo Ernie,

aber beachte die am Chip erreichbaren FWHM Werte (Seeing + Teleskoptypischer Wert + Brennweite) mit den jeweiligen Teleskopen. Was nutzt mehr Brennweite, wenn nur mehr Pixel von einem Stern zugeschüttet werden und die Auflösung nicht steigt? Du verlierst dabei nur Empfindlichkeit. Das Nyquist-Kriterium ist bei einer Eos ja schon bei ca. 500-700mm Brennweite erfüllt.

Am 125/1250 SCT sind bei mir die Sterne mit FWHM 7 am Chip viel fetter als am 250/1200 Newton mit 4,5 (das sind die Werte die mir der DSS ausspuckt). Das lineare Aulösungsvermögen hängt in der Praxis nicht nur von der Brennweite ab.

lg Tommy
 
Hmmm....
könntest Du mir das bitte kurz erklären?

Ich meine, wenn ich von jetzt 600mm auf 1200mm gehe, dann bekomme ich einen entsprechend kleineren Himmelsausschnitt auf den Chip bei gleicher Auflösung. Das heißt, ein Objekt (z.B. PN) wird größer dargestellt.

Das ist es doch, was ich mit mehr Brennweite will, oder?

Oder bedeutet das, dass es gar keinen Sinn macht mit 1200mm anstelle 600mm zu fotografieren, weil ich das gleiche mit einer Ausschnittsvergrößerung erreichen könnte?

Danke,
Gruß
Ernie
 
hallo Ernie,

ja in der Theorie hast du völlig recht, in der Praxis isses nicht ganz so, weil der Stern nie ein Punkt ist (Seeing) und das Teleskop nicht ideal abbildet. Der Sternfleck wird ja ebenfalls vegrössert, das Licht verteilt sich auf mehr Pixel, und du brauchst entsprechend mehr Belichtungszeit als nur durch die Vergrösserung. Den Auflösungsgewinn zwischen 600 und 1200mm Brenweite wirst du also wesentlich mehr spüren als zwischen 1200 und 2400.

Bei Planeten und Mondaufnahmen gilt das wegen des "Einfrierens" des Seeings nicht.

Ich bin nicht so der Spezialist für langbrennweitige Aufnahmen, damit fange ich selber erst an. Und zwar mit Newton und Powermate, weil ich mit SCTs immer so fette Sterne bekomme. Aber red mal mit einem erfahrenen SCT oder ACF Fotografen wie das ist.

lg Tommy
 
Danke Tommy,

werd' ich mal machen!

Gruß
Ernie
 
hallo Ernie,

Martin/Koch geben in ihrem oberschlauen Buch "Digitale Astrofotografie" für 2000mm Brennweite sinnvolle Pixelgrössen von 9,7 - 14,6 µm an (2" Seeingscheibchen nach Nyquist aufgelöst), für eine typische Eos mit Pixelgrössen zwischen 5 und 8µm sind es entsprechend 540-840mm Brennweite. Ein gewisses Oversampling macht ein ästhetisches Bild (runde Sterne statt eckige), aber natürlich sinkt die Lichtmenge pro Pixel quadratisch, und die Auflösung am Rohbild steigt damit nicht. Da kann man eventuell in der Bearbeitung noch etwas dran drehen (Schärfen), je nach Rauschen. Aber eine vernünftige Relation Pixelgrösse zu Brennweite spart Frust...

Die Formel für das pro Kamerapixel abgebildete Himmelsareal lautet:

P= 206 x p / f

P abgebildetes Areal in Bogensekunden
p Pixelgrösse der Kamera in µm
f Brennweite in mm

lg Tommy
 
Hi Tommy,

das ergibt dann bei dem 10" Meade also 206 x 5,4 / 2500 = 0,44''....

Hmmm - demnach wäre ein 900mm Refraktor vielleicht doch das maximum an Brennweite für eine EOS Kamera...??

Muss ich also mal schauen, was es so an guten 900mm APOS gibt und ob ich damit leben will...

Ich würde zu gerne auch weiterhin auf einen Laptop verzichten - das heißt dann wohl, dass ich mit meiner Brennweite von 600mm schon fast ideal liege. Oder doch "nur" ein Newton mit 750mm f/4 oder so anschaffe....

Gibt es sonst jemanden hier, der mit einem Meade oder Celestron 10" und einer Canon EOS fotografiert???

Danke!

Gruß
Ernie
 
Zitat von Terrorernie:
Weiß jemand von Euch wie die Rohrschellen dieses Gerätes sind in Bezug auf das Drehen des Tubus?

Danke,
Gruß
Ernie

Die Original Rohrschellen vom Orion kannst Du vergessen. Das sind eher Spannbänder als Rohrschellen. Die Dinger sind viel zu instabil. Ich habe mir inzwischen Rohrschellen aus Multiplex von Dieter Martini gekauft. Jetzt ist das Ganze selbst mit einem Leitrohr dran, außerordentlich stabil.

Gruß und CS
Michael
 
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