Welches 100 mm 90° Fernglas?

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Hallo in die Runde,

@japanier
ich äußere mich nicht über die sichtbaren Reflexe, weil
ich weiß, dass andere Beobachter dass nicht so empfinden
wie ich. Das ist Ihnen in der ganzen Diskussion nie klar
geworden. Ihre Augen und Ihre extreme Empfindlichkeit
gegenüber Randvignettierung dienen nicht als Maßstab für
andere Beobachter. Die haben eigene Augen und lassen sich
von Ihnen nicht vorschreiben was sie sehen sollen!
-> Das auch zum Thema Arroganz.

Sie haben durch ein einziges APM-APO Bino mit
Blendenkombination 27/25 und 25/25 geschaut und wollen
daraus eine Aussage für alle Anderen treffen, die mit
anderen Okularen, anderer Blendenkombi und anderen Augen,
andere Objekte beobachten? -> Das auch wieder zum Thema
Arroganz!

Zu den Fassungen: der Kontext in dem die Probleme
diskutiert wurden war der extreme Vergrösserungsbereich
in dem Sie beobachten wollten. Dann sieht man halt
Verspannungen durch zu fest angezogene Vorschraubringe.
In dem Vergrößerungsbereich in dem Ferngläser eingesetzt
werden und beim APM-APO Bino in der Regel sogar bis
100fach, sind diese Verspannungen nicht zu sehen und kein
Thema.

Zu der Dezentrierung der Linsen: Denken Sie denn, die
Linsen werden bei Takahashi oder LZOS in eine gute
Fassung geworfen und produzieren dann Strehl 0,90 und
besser? Sind Sie wirklich so desinformiert ... aber das
würde auch erklären warum Sie uns hier
Auflösungsmessungen im Bogensekundenbereich an
Strassenschildern glaubhaft machen wollen -> Wieder was
zum Thema Arroganz!

Die Linsen müssen in jeder Fassung zentriert und fixiert
werden, sonst produziert das Objektiv Koma. Das liegt
aber nicht an der Fassung, sondern an einer weniger guten
Zentrierung der Linsen in der Fassung. Die Linsen im APM
APO Bino sind für den Vergrösserungsbereich bis ca.
100fach in der Regel gut zentriert. Eine Tubusseite Ihres
Glases war ab Werk ohne Zentrierschrauben sogar bis
183fach gut zentriert! Ob die Linsenfassung
nun Zentrierschrauben hat oder nicht spielt in diesem
Bereich bis 100fach keine Rolle. Es spielt dann eine
Rolle, wenn man mit 2,5mm Naglern beobachten möchte, so
wie Sie das möchten.

Meine erste Optimierung für 150€ an Ihrem Glas hat locker
gereicht um in beiden Objektiven bis 150fach zu
vergrößern. Die entsprechenden Stellen dazu in unserer
Email-Korrespondenz kann ich Ihnen gerne schicken. Sie
hatten aber ab Werk ein anderes Objektiv, dass weitaus
besser als der Durchschnitt war und wollten mehr! Für
250€ habe ich Ihnen mehr gegeben. Sie waren dann immer
noch nicht zufrieden und wollten noch mehr! Für weitere
250€ habe ich Ihnen dann nochmal mehr gegeben. Warum
beschweren Sie sich jetzt? -> Thema Arroganz

Freundliche Grüße, Jörg Kneip
 
Hallo Jochen

wo sind nur all die Borgs in den vergangenen 15 Jahren geblieben ?
Kasai der damals an Tele-Optik und mich die Borgs vertrieben hat, stellte den Verkauf ein, weil alles ab 100 mm Apo Öffnung an Ihn mehrmals zurück ging. Der Grund für die Rücksendungen lag allerdings in der unzumutbaren Justageunstabilität. die alten Sky 90 waren dagegen schon eine deutliche Verbesserung.
Zeig doch mal einen Sterntest deiner jetzigen, traust du dich ?

Keines mehr APM Bino's ist perfekt...ok, ich habe nicht alle gesehen, aber ich habe bisweilen noch kein perfektes in der Hand gehabt..dennoch das wozu diese gebaut werden, tun 98% aller verschickten zur Zufriedenheit der Käufer.
100% Kunden kann wohl selbst Takahashi, Zeiss oder LZOS nicht befriedigen.

Nochmals das 100 mm Apo ist kein Doppelt Apo Refraktor wie ein Binoptik sondern ein Fernglas, komakt und transportabel mit einer 2-Linsigen ED Optik, im Volksmund Apo bezeichnet , genau wie viele anderen Refraktoren ED Apo bezeichnet werden. Mein 100ED ist nach strengen Masstäben wohl nur ein Halbapo, deine 125 mm BORG aber auch ..also einigen wir uns auf was ?

Ich habe noch kein EMS in der Hand gehabt, also sind alle Spiegel durch einen Filter vorm Okular vor Staub und Feuchtigkeit geschützt ????


3-D Effekt : dein Spiegel Doppelteleskop ist anderes als Binoptik ??? Beim Binoptik sehe ich am Tage 2 Bildebenen, keinen 3 D Effekt. Dann machst du was besonders gutes.


Also nochmals für alle : die neuen 100 mm 45° und 90° Bino sollen eine ernsthafte Konkurrenz zum Kowa Highlander sein, nicht zu einem Apo Doppel-Refdraktor......hier können wir optisch nicht mithalten.

Vergrößerungen sind persönliche Geschmacksache...mein Okularkoffer beim Bino rangiert vom 25 mm Okular bis 6 mm Ethos ....höhere Vergrößerung gehen, mag ich am Bino aber nicht, denn dann bevorzuge ich eine nachgeführte Montierung und deutlich mehr Öffnung.
Für mein Kowa Highlander habe ich ein paar modifizierte Nagler 4.8 mm ( 92-Fach) die mal modifizieren lies und 2 mal nutzte , mir war das am 82 mm Bino schon zuviel, deswegen verstauben diese beiden Nagler bei mir.

Vielleicht sollten wir einfach unsere Werbetext ändern ?

Derzeit schreiben wir :
Jedes einzelne Fernglas das wir verkaufen wurde bei der Fa. Wellenform auf der optischen Bank perfekt justiert und wird mit einem Justierzertifikat geliefert. Wir garantieren daher die Justage bis zu einer Vergrößerung von 100 fach.
Optik : Die Farbkorrektur , der Kontrast, die Transmission ist anderen japanischen Gläsern, die das doppelte kosten, ebenbürtig.


Wem ist das zuabgehoben ?
 
@MLudes
Das ist doch schon der mehrfach geänderte Werbetext. Vor einem Jahr stand da noch:

Zitat von MLudes:
Details: Das Fernglas ist Justagestabil, aber dennoch sehr sehr Kundenfreundlich justierbar ausgeführt, das heisst jeder Kunde kann das Glas auf seine Augen optimal einfachst einstellen. Die 2 Linsen Luftspalt ED Apo Objektive sind in einer absolut spielfreien aber rotierbaren Exzenterfassung verbaut, durch das Drehen einer Fassung mit der Hand optimiert man die Justage auch bei über 100-Fach auf seine Augen.
Optik : Die Optik bietet das gleiche wie eine gute ED-Apo Teleskop-Optik mit 100 mm Öffnung, in punkto Farbkorrektur wie auch sphärischer Korrektur. Es sind Beobachtungen von Planeten und Doppelsternen mit bis zu 150-fach problemlos möglich. Die Farbkorrektur , der Kontrast, die Transmission ist anderen japanischen Gläsern, die das doppelte kosten, ebenbürtig. Die Fokuslage wurde so gewählt, dass Tele Vue Delos, Nagler, Panoptik, sowie das Docter 12.5 mm UWA Okular fokussiert werden können.
Technik: Um das 100 mm Glas leicht zu halten, wurde das Gehäuse aus Magnesium Guss gebaut.
(Hervorhebung von mir).
 
Zitat von MLudes:
wo sind nur all die Borgs in den vergangenen 15 Jahren geblieben ?

Ich denke die meisten sind immer noch bei ihren zufriedenen Besitzern.
Wobei die Stückzahlen ja nie wirklich hoch waren, Hutech hat einiges in Amiland verkauft, Keller in Europa.
Ich habe wirklich alle greifbaren postings zu Bogs gelesen und keinen einzigen Verriss gefunden, ganz im Gegenteil.
Wenn die Dinger so schlecht wären müsste es auch einfacher sein sie gebraucht aufzutreiben, ist es aber nicht - leider...

Zitat von MLudes:
Zeig doch mal einen Sterntest deiner jetzigen, traust du dich ?

Sehr gerne, wenn ich es schaffen sollte einen zu fotografieren.
Im Moment habe ich aber nur einen Satz EMS und aktuell ist der an den C11.
Es wird also noch etwas dauern, bis ich mich darum kümmern kann

Zitat von MLudes:
Ich habe noch kein EMS in der Hand gehabt, also sind alle Spiegel durch einen Filter vorm Okular vor Staub und Feuchtigkeit geschützt ????

Ja, es sind 2" Neutralfilter verschraubt:

Link zur Grafik: http://www.mazmoto.sakura.ne.jp/image/ulsheli.jpg

Natürlich kann man die entfernen, wenn man will, oder aber auch bei Bedarf durch andere Filter (OIII etc.) ersetzen, was sehr praktisch ist.

Grüsse Jochen
 
du meinst nicht Philipp Keller, sondern Michael Breite von Astrolumina , richtig ?

Naja egal auch das Konzept von Boprg war Genial, die Fassungen leider nicht
 
Auch nicht, ich meinte AOK Swiss, also Kohler.

Eigentlich verrückt, dass die Fassungen so häufig ein Problem sind, dabei ist es doch ein einfaches Drehteil.
Man sollte denken die Glasschmelze und der Schliff sind problematisch, aber nein, es hapert an der trivialen Mechanik.

Grüsse Jochen
 
Hallo Japanier

man lernt dazu, darf man doch oder ? Das erste Glas das ich hatte entsprach genau diesem Text. Ändert sich was , ändern wir den Text, ist das erlaubt ?
Hätte ich den Einfluss auf die Qualität den ich mir wünschte, brauchte ich keine Fa. Wellenform.
Vor der Produktion gab es sogar noch eine Zeichnung wo meinem Wunsch entsprochen wurde, mann konnte während dem Durchschauen mit 2 Handschrauben die Justierung durch Prismenverkippung optimieren. Dieses Originalkonzept wurde durch die Chinesen eigenständig und ohne uns zu fragen geändert.
Wahrscheinlich musss man tausender Stückzahlen bestellen um diesen Einfluss zu haben, den wir nicht haben.

Ein Hochleistungsfernglas nach meinem Wunsch mit 100 mm Öffnung würde wahrscheinlich 20.000 Eur kosten.

Bin ich jedoch realistisch und nehme die Weltfirma Myauchi mit ihrem 100 mm Apo Fernglas zum gleichen Preis, sind wir um Welten besser, das zählt.

Tut mir leid wenn wir nicht alle Träume verwirklichen können, aber dazu müsste man Preise verlangen die zurecht niemand bezahlen will.

Ich , Markus Ludes , Gründer und Inhaber von Fa. APM-Telescopes, mittlerweile 25 Jahre am Markt, bin jedenfalls Stolz aud das 45° und 90° Fernglas...das andere Firmen bisweilen nicht hinbekommen haben. Ich hatte Kowa so oft danach gefragt und wurde ausgelacht.

Unser Glas ist weit weg von Perfektion, aber zu dem Preis gibt es weltweit nichts vergleichbares und das wiederum macht mich doch ein wenig stolz :-)
 
@Wellenform

Lieber Herr Kneip,

Sie wissen, dass ich mich nicht über Ihre Arbeit an meinen Objektiven beschwert habe, sondern über die Fassungen der Objektive. Daher verstehe ich Ihre Frage nicht. Meine Gegenfrage lautet: wäre eine zweite und dritte Optimierungsrunde bei mir durchgeführt worden, wenn mein Glas justierbare Fassungen besessen hätte? Bis jetzt denke ich: nein. Dies spiegelt nur meine hohe Einschätzung Ihrer Justagearbeit wider, denn vermutlich hätten Sie sämtliche Linsen dann gleich im ersten Anlauf so gut zentriert, wie Sie es ja dann im 2. und 3. Anlauf getan haben. Dadurch hätte ich einiges an Geld gespart.

Warum bieten Sie an, mir unsere Email-Korrespondenz zu schicken? Die liegt mir selbst vor. Ihr kann ich z.B entnehmen, dass auch aus Ihrer Sicht die 2. Optimierungsrunde bezüglich Schärfe und Kontrast deutlich etwas gebracht hat (Ihre Email vom 31.05., 21:54 Uhr). Erst mit der justierbaren Fassung konnten Sie Ihre Justagekünste ausschöpfen und machten den Problemtubus besser, als der nach Ihren Worten weit überdurchschnittliche Andere es im Auslieferungszustand war. Erst nach 3 Runden Optimierung hatte ich dann zwei etwa äquivalente Tuben.

In diesem Zusammenhang habe ich etwas für Sie: mir liegt hier eine abgespeicherte Ebay-Annonce von APM bezüglich des APM Apo-Binos vor, aus der ich folgendes zitieren möchte: "Es sind Beobachtungen von Planeten und Doppelsternen mit bis zu 150-fach problemlos möglich". Wo wir gerade bei Angeboten sind, uns unsere Email-Korrespondenzen zu schicken: Soll ich Ihnen mal Ihre Email vom 09.05.2015, 6:14 Uhr zusenden, in der Sie die These vertreten, dass viele Astronomen überhaupt keinen Unterschied sehen würden zwischen meinem „Objektiv, dass weitaus besser als der Durchschnitt war“ und demjenigen, das die beworbene Vergrößerung nur leer erreichte, da wegen Koma effektiv weit vorher Schluss war? Ja, da sind bestimmt diejenigen Astronomen dabei, die jeden Morgen ein paar mit Methanol gepanschte Kurze kippen, und auch andere, für die es keinen Unterschied macht, ob sie bei einem Doppelstern zwei Airy Disks oder einen schönen Kometen sehen. Das beste kommt aber danach: Sie führen aus, die beworbene Zahl 150x bezöge sich nur auf die Justagevergrößerung, während die sinnvoll nutzbare Vergrößerung 100x sei. Hatten Sie dabei Ihre Brille vergessen, oder war Ihnen entfallen, dass APM zwar die Zahl 150x auf seiner deutschen Homepage sonderbar zeitgleich zu Ihrer Mail auf 100x zurückgesetzt hatte, aber die englische Version, sowie alle Ebay-Anzeigen, sowie die Seiten aller anderen Reseller noch 150x auswiesen? Auch wenn das schon mal von anderer Seite kam, darf ich Sie wohl fragen: Bestellen Sie sich öfter ein Auto, das nach Prospekt „bis zu 260 km/h" fährt, lassen sich dann auf der Piste vom Seriengolf CL abziehen und geben sich anschließend mit der Erklärung zufrieden, die 260 km/h würden in der Vakuumkammer erreicht, aber ansonsten sei das Geschwindigkeitsempfinden sowie das Gefühl, überholt zu werden, ja auch von Fahrer zu Fahrer unterschiedlich?

Nun, man sieht jedenfalls: Sie haben eine Historie, zu jedem beliebigen optischen Mangel des APM 100 Apo zu erklären, andere Beobachter empfänden das nicht so.

Nun erhöhen Sie in Ihren Postings stetig die Wortfrequenz von "Arroganz", eines Begriffs, dessen Nutzung der Duden als "abwertend" ansieht. Das mag den Unterhaltungswert des Threads erhöhen und zeigt, dass Ihnen das Konzept des argumentum ad hominem geläufig ist. Vielleicht wäre aber auch eine Beschäftigung mit dem Konzept "Stringente Argumentation" nicht verkehrt.

Beginnen Sie einmal damit, schlüssig darzulegen, von welcher Datenbasis ausgehend Sie feststellen konnten, dass meine Augen "extreme Empfindlichkeit gegenüber Randvignettierung" aufweisen. Die Tatsache, dass Sie nach auftragsgemäßem Auffräsen meiner hinteren 23 mm-Blenden auf 25 mm eine so starke Restvignettierung der 24 mm Panoptics feststellten, dass Sie ohne Auftrag und Rücksprache gleich bis 27 mm weitergemacht haben, werte ich als Indiz dafür, dass wenigstens Ihre Augen eine ähnliche Empfindlichkeit gegenüber diesem Problem aufweisen wie meine. Aber schön, dass Sie mir anschließend hier im Thread dafür gedankt haben, mein Gerät als Versuchsplattform nutzen zu dürfen, obwohl von 27 mm nie die Rede war. Ich könnte Ihnen die diesbezügliche Korrespondenz schicken… ;-).

Sie stellen fest, mir sei "in der ganzen Diskussion nie klar geworden", "dass andere Beobachter dass nicht so empfinden", nämlich die Auswirkungen optischer Fehler. Wie kommen Sie darauf? Wie schon ausgeführt haben Methanoltrinker in der Tat eine andere Auffassung von Bildqualität als Personen mit 120% Sehkraft. Ich habe auch schon Leuten ohne Teleskop-Erfahrung den Ringnebel im Okular eingestellt (nein, nicht im APM Apo, sondern im 10“ SCT), und er erschien mir so hell, dass er mich "beinahe blendete", nur um zu hören: „Ich sehe da nix“. Halten Sie das für besonders erwähnenswert? Man verwendet im Allgemeinen Messungen, um sich genau von solcher Subjektivität der Beobachter zu lösen. Deshalb habe ich ja auch von messbaren Parametern gesprochen, was Sie ignorieren. Sie haben doch genügend Messinstrumente. Warum reden Sie die ganze Zeit von „verschiedener Wahrnehmung verschiedener Beobachter“? Messen Sie doch mal die Vignettierung durch Abblendung gegen den Kontrastverlust bei Blendenöffnung und stellen die Werte hier ein.

Sie schreiben, Beobachter ließen sich von mir nicht vorschreiben, was sie sehen sollen. Das lassen die natürlich nicht, aber dass ich das tun wollte, entstammt ausschließlich Ihrer Vorstellungskraft. Offenbar kennen Sie neben der ad hominem-Taktik auch das Konzept des Strohmann-Arguments.

Ich stelle allerdings im Einklang mit den Gesetzen der Physik fest, dass kein Beobachter Kontraste wahrnehmen kann und wird, die ein Instrument wegen optischer Mängel nicht zeigt. Besprechen Sie doch mal diese Feststellung statt einer erfundenen Behauptung.

Wenn Sie dann dabei sind, können Sie gleich noch darlegen, inwieweit es relevant ist, durch wie viele APM Apos ich geschaut habe. Unterscheiden sich diese etwa signifikant in ihren optischen Parametern voneinander, z.B. in der Größe der Prismen? Und: was soll der Passus „...Aussage für alle Anderen [...], die mit anderen Okularen, anderer Blendenkombi und anderen Augen, andere Objekte beobachten..." bezwecken? Die Behauptung, ich habe "eine Aussage für alle Anderen treffen" wollen, sollten Sie nochmals präzisieren: welche Aussage wollen Sie mir für diesen allgemeinen Fall genau zuschreiben? Am besten liefern Sie ein Zitat gleich mit, um sich zu vergewissern, dass ich tatsächlich gesagt habe, was Sie im Begriff sind zu behaupten, das ich gesagt hätte.

Ich habe von den 24 mm Panoptic gesprochen, mit denen das Glas ein Feld von 2,8° erreichen kann, sowie vom Blendendurchmesser, der dafür erforderlich ist, und den Problemen, die dann auftreten. Ich habe dazu meine Meinung gesagt, nämlich dass das Glas in _der_ Hinsicht eine Fehlkonstruktion ist, dass es die 24 mm Panoptic nicht ausleuchtet und falsche APs produziert.

Sie fragen sich, ob ich desinformiert bin und etwa glaube, dass bei Premiumherstellern die Linsen in die Fassungen geworfen werden, wonach Objektive mit "Strehl X" entstehen. Ich frage mich, in welchem Zustand Sie das getippt haben. Falls mich mal jemand nach meiner Definition des Begriffs "Arroganz" fragt, dann werde ich Ihren Schrieb von "Denken Sie denn, die Linsen ..." bis "Strassenschildern glaubhaft machen wollen -> Wieder was zum Thema Arroganz!“ vorlegen - allerdings mit dem Adjektiv „maßlos“ davor.

Sie sind trotzdem herzlich eingeladen, hier aussagefähig zu meinem Straßenschild-Posting Stellung zu nehmen. Hoffentlich haben Sie bemerkt, dass es ein positives Posting über das APM Apo und Ihre Justagearbeit war.

Ich glaube, Sie, Herr Kneip, sollten auch zum besseren Verständnis Ihrer Rolle hier öffentlich folgende Fragen beantworten:

Wie hoch ist der durch APM generierte Umsatz Ihrer Firma am Gesamtumsatz?
Können Sie ohne Aufträge von APM von Ihrer Firma gut leben?
Wie viele APM 100 ED-Apo-Kunden haben außer mir ihr Gerät schon bei Ihnen optimieren lassen, und wieviel machte das an Ihrem Gesamtumsatz aus?

Abschließend möchte ich hier mit einem Bild zeigen, was Ihrer Äußerung nach von verschiedenen Beobachtern verschieden empfunden wird. Es handelt sich um die falschen Austrittspupillen des APM 100 ED 45° Apo im Auslieferungszustand, also mit zwei 23 mm-Blenden pro Tubus. Der gezeigte Effekt kann durch den optimalen Einblickwinkel noch einigermaßen gut vermieden werden. Mit aufgefrästen Blenden wird das allerdings sehr schwierig - also für mich. Mag jede(r) andere hier selbst überlegen, wie leicht es ihm/ihr fällt, diesen grellen Balken links unten frei nach Kneip „nicht so zu empfinden“. Bei Dämmerung gibt es dann -für mich- keinen Einblickwinkel mehr, in dem nicht das Abbild eines solchen Balkens den Kontrast reduziert. Nach Herrn Kneip ist so etwas dann „eine sehr gelungene Fernglaskonstruktion“.

In diesem Sinne: beste Grüße!
 

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Zitat von MLudes:
...Unser Glas ist weit weg von Perfektion, aber zu dem Preis gibt es weltweit nichts vergleichbares und das wiederum macht mich doch ein wenig stolz :-)

Zu Recht, wie ich finde und Ihnen schon mehrfach bescheinigt habe. Die Sache mit der gerade während der Bearbeitung meiner Reklamation abgesenkten Garantievergrößerungsfähigkeit hingegen, naja, was ich davon halte, wissen Sie ja.
 
Hallo Markus,

wenn Du dein Großfernglas hier als Konkurrenz zum Kowa Highlander oder als deutlich besseren „Nachfolger“ des 100mm APO Miyauchi darstellst dann magst Du damit durchaus Recht haben.
Es darf aber auch nicht vergessen werden, dass - soweit mir bekannt - der Highlander Fluorit „nur“ eine Vergrößerung von 21, 32 und max. 50-fach erreicht – nicht weil ggf. mehr ginge sondern weil keine Standard Okulare in 1,25“ Steckhülse Verwendung finden können. Es sind beim Kowa nur die für dieses Glas hergestellten Okulare verwendbar die auch noch ausgesprochen hochpreisig sind.

In diesem Sinne sehe ich das sog. APM100ED definitiv im Vorteil da hier die gängigen 1,25“ Okulare nebst 1,25“ UHC oder O3 Filter eingesteckt werden können.
Weiterhin hat man mit ca. 18mm mehr Öffnung auch einen Vorteil bezüglich des Auflösungsvermögens und der „Reichweite“ - was dem Beobachter sicherlich zu Gute kommt.
Ob die Kontrastübertragung bei KOWA besser, gleichwertig oder etwas schlechter als beim APM100ED ist vermag ich nicht zu beurteilen. Ich hatte lediglich einmal die Gelegenheit durch ein KOWA Highlander schauen zu dürfen und das Gerät hat mich auf Anhieb von den Socken gerissen. Als ich allerdings den Preis erfuhr folgte sogleich die Ernüchterung – mir war umgehend klar dass ich mir das KOWA nicht leisten konnte bzw. wollte. Wie auch immer - auch hier ein weiterer Punkt für dein Glas – es ist deutlich günstiger bei mehr Öffnung und Flexibilität !
Dies scheint wohl auch der Grund zu sein weshalb es kürzlich eine deutliche Preissenkung beim KOWA
gab – unter der damaligen Preisdifferenz verkauft sich das KOWA trotz der Widrigkeiten beim
APM100ED wohl kaum – auch wenn hier die Montierungsfrage deutlich vorteilhafter ist. Aber das wurde ja bereits schon ausgiebig diskutiert. Schade eigentlich – so eine ICS Montierung oder vergleichbares hätte
dem APM100ED sicherlich sehr gut getan !


Allerdings habe ich noch nicht gesehen, dass diese beiden Gläser (das KOWA Highlander und das 100mm Miyauchi hier im Forum derart „abgestraft“ wurden wie dein Produkt !

Das ist den teils deutlich übertriebenen Werbeaussagen und auch falschen Beschreibungen geschuldet – wie beispielsweise diese hier:

Zitat:
„Die Objektive haben Teleskopqualität
Die beiden Objektive sind keine Semi-Apos oder Ähnliches, wo bei etwa 60fach schon ein deutlicher Farbfehler auftritt. Die Objektive entsprechen hochwertigen 2-Element-ED-Apo-Teleskopobjektiven in punkto Farbkorrektur und auch sphärischer Korrektur. Es werden hochwertige ED-Sondergläser verbaut - 150-fache Vergrößerung ist kein Problem.“


Man darf sich dann nicht wundern wenn einem das Produkt das diese geschürten Erwartungen nicht erfüllt „um die Ohren fliegt“.

Eklatant finde auch ich den Umstand, dass im Nachhinein die max. Vergrößerungsfähigkeit von 150-fach auf 100-fach reduziert wurde. Und gemäß der o.g. Werbeaussage vermute ich als Interessent schon, dass das APM100ED mehr als nur ein Großfernglas ist – nochmal -> „Die Objektive entsprechen hochwertigen 2-Element-ED-Apo-Teleskopobjektiven“

Es verlangt auch keiner von Dir, dass dein Produkt perfekt ist und alle Träume der Anwender verwirklicht werden. Es kann aber verlangt werden, dass Aussagen (wie durch janapier und andere) bestens belegt
auch eingehalten werden.

Wie sollen sich nun die Käufer verhalten die noch zugeschlagen haben als die „ersten Aussagen“ gemacht wurden ? Ihre Geräte reklamieren ??
Und dass die Fa. Wellenform auf einem Mal mit der Justage der Gläser betraut wurden um wenigstens 100-fach zu garantieren ? Was soll der Käufer denken der noch vor dieser „Optimierung“ sein Glas erhielt wo gar 150-fach versprochen wurden und die Justage so einfach vor sich gehen sollte ?
Pech gehabt – ihr habt zu früh gekauft und müsst nun damit leben ??
Stattdessen wurde nun ein Werkzeug entwickelt was man sich halt zuzulegen hat oder damit leben muss wie es ist ? Oder nachträglich das Gerät zur Fa. Wellenform senden und Geld bezahlen was heutige Käufer kostenlos als Dienstleistung erhalten ?

Das ist doch dass was das Vertrauen in Produkte und Vertreiber gleichermaßen unwiederbringlich zerstört und Bitterkeit nach sich zieht !

Viele Grüße

sunspot
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Sunspot,

danke für deinen Kommentar zu dem ich gerne nochmals Stellung beziehe, obwohl bereits alles gesagt wurde, nur muss man sich dazu den Thread komplett mal in Ruhe durchlesen und nicht drüberfliegen oder zwischen drin einsteigen.
Also Punkt für Punkt.

Zum Kowa Highlander ( habe selbst einen ): es gibt nicht viel darüber zu lesen, weil er so teuer ist und deswegen nur ganz wenige Amateurastronomen einen besitzen. In USA auf CN gibt es Berichte, wo sich Besitzer gar Tele-Vue UWA Okulare umgebaut haben um diesem am Kowa zu nutzen. Von der Stange kaufen geht nicht, aber durch Eigenumbau doch.
Ein Kunde von mir, der Kritisch ist, schickte seinen ersten Highlander wegen optischer Probleme zurück und bekam Ersatz, meiner ist ziemlich gut gleich bei der ersten Lieferung angekommen. Ich habe modifizierte Nagler 4.9 mm, die 92-Fach erlauben, die ich aber sehr selten oder fast nie nutze, aber hier zeigt auch mein Highlander bereits am Stern eine Mischung aus Asti und Achskoma, nicht viel, aber sichtbar.
Diese Größe würde beim APM von kritischen Leuten bereits als Reklamation gemeldet werden.

Der Myauchi 100 mm Fluorite Apo war nun wirklich beim besten Willen kein Apo, denn der hat gar bei den 37-fach schon Restfarbfehler gezeigt...der würde heutzutage in die Kategorie besserer Semi-Apo durch euch zurück gestuft werden.

Betreff Montierung : hier bin ich voll auf eurer Seite, dies wurde bei der Entwicklung einfach verschwitzt :-(..ist jetzt aber nicht mehr umkehrbar.

Nächster Punkt:
„Die Objektive haben Teleskopqualität
Die beiden Objektive sind keine Semi-Apos oder Ähnliches, wo bei etwa 60fach schon ein deutlicher Farbfehler auftritt. Die Objektive entsprechen hochwertigen 2-Element-ED-Apo-Teleskopobjektiven in punkto Farbkorrektur und auch sphärischer Korrektur. Es werden hochwertige ED-Sondergläser verbaut - 150-fache Vergrößerung ist kein Problem.“

Mein Kommentar dazu : es wurde aber immer wieder dazu geschrieben, das man an Teleskopoptik zum vergleichen ein gleiches Objektiv nehmen muss, also ein 100 mm F/5.5 als 2 Linser aus China und dann bleibe ich bei meiner Behauptung.
Die 150-Fach sind auch heute kein Problem...aufgrund der Tatsache das es viele Okulare gibt bei denen die optische und mechanische Achse unterschiedlich sind, individuelle Kunden den einen oder anderen Augenfehler haben, haben wir unsere Garantievergrößerung auf 100-Fach runter geschraubt. Das heisst nicht, das die Gläser die 150-Fach nicht können, doch die können dies auch weiterhin und jene Kunden die das nutzen , haben damit auch kein Problem.

Die Fa. Wellenform haben wir in's Boot genommen, als wir aus Rehlingen nach SB wegzogen. In Rehlingen hatten wir zum Prüfen Fernsicht und meine Sternwarte und meine guten Augen. In SB sind wir in der Stadt ohne Fernsicht und meine beiden Mitarbeiter haben beide Augenprobleme die eine Justageprüfung nicht 100% zulassen und beide haben abends Feierabend, sodaß diese sich nicht wie ich abends hinstellen und in Ihrer Freizeit die Gläser am Himmel justieren. Hier waren wir nach dem Umzug froh die Fa.Wellenform gefunden zu haben, die diesen Job übernommen hat

Sprich für die Kunden von damals und heute gibt es keinen Unterschied in dem was Sie bekommen. Es sind die gleichen Gläser , mit der gleichen Justagequalität, mit der gleichen Vergrößerungsfähigkeit, damals von mir persönlich justiert, heute von Herrn Kneip. Die Kunden die ein Glas haben das ich selbst am Himmel justiert habe wie zum Bsp. Mike Harvey der in USa auf CN schreibt, nutzt auch über 180-Fach. Mir persönlich ist das beim Fernglas ohne nachgeführte Montierung viel zu viel.
Die Kosten von Wellenform werden übrigens von uns getragen, es sei denn ein Kunde will was besonderes was wir auch früher nicht Garantierten, wie 180-Fach, veränderung der Feldblende etc.....


 
Hallo Markus,

Hallo Sunspot,

danke für deinen Kommentar zu dem ich gerne nochmals Stellung beziehe, obwohl bereits alles gesagt wurde, nur muss man sich dazu den Thread komplett mal in Ruhe durchlesen und nicht drüberfliegen oder zwischen drin einsteigen.
Also Punkt für Punkt.

Zum Kowa Highlander ( habe selbst einen ): es gibt nicht viel darüber zu lesen, weil er so teuer ist und deswegen nur ganz wenige Amateurastronomen einen besitzen. In USA auf CN gibt es Berichte, wo sich Besitzer gar Tele-Vue UWA Okulare umgebaut haben um diesem am Kowa zu nutzen. Von der Stange kaufen geht nicht, aber durch Eigenumbau doch.
Ein Kunde von mir, der Kritisch ist, schickte seinen ersten Highlander wegen optischer Probleme zurück und bekam Ersatz, meiner ist ziemlich gut gleich bei der ersten Lieferung angekommen. Ich habe modifizierte Nagler 4.9 mm, die 92-Fach erlauben, die ich aber sehr selten oder fast nie nutze, aber hier zeigt auch mein Highlander bereits am Stern eine Mischung aus Asti und Achskoma, nicht viel, aber sichtbar.
Diese Größe würde beim APM von kritischen Leuten bereits als Reklamation gemeldet werden.

Der Myauchi 100 mm Fluorite Apo war nun wirklich beim besten Willen kein Apo, denn der hat gar bei den 37-fach schon Restfarbfehler gezeigt...der würde heutzutage in die Kategorie besserer Semi-Apo durch euch zurück gestuft werden.

Betreff Montierung : hier bin ich voll auf eurer Seite, dies wurde bei der Entwicklung einfach verschwitzt :-(..ist jetzt aber nicht mehr umkehrbar.
bis hierhin bin ich bei Dir.

ab hier verstrickst Du Dich wieder in Werbeprosa:
Nächster Punkt:
„Die Objektive haben Teleskopqualität
Die beiden Objektive sind keine Semi-Apos oder Ähnliches, wo bei etwa 60fach schon ein deutlicher Farbfehler auftritt. Die Objektive entsprechen hochwertigen 2-Element-ED-Apo-Teleskopobjektiven in punkto Farbkorrektur und auch sphärischer Korrektur. Es werden hochwertige ED-Sondergläser verbaut - 150-fache Vergrößerung ist kein Problem.“

Mein Kommentar dazu : es wurde aber immer wieder dazu geschrieben, das man an Teleskopoptik zum vergleichen ein gleiches Objektiv nehmen muss, also ein 100 mm F/5.5 als 2 Linser aus China und dann bleibe ich bei meiner Behauptung.
Die 150-Fach sind auch heute kein Problem...aufgrund der Tatsache das es viele Okulare gibt bei denen die optische und mechanische Achse unterschiedlich sind, individuelle Kunden den einen oder anderen Augenfehler haben, haben wir unsere Garantievergrößerung auf 100-Fach runter geschraubt. Das heisst nicht, das die Gläser die 150-Fach nicht können, doch die können dies auch weiterhin und jene Kunden die das nutzen , haben damit auch kein Problem.

Die Fa. Wellenform haben wir in's Boot genommen, als wir aus Rehlingen nach SB wegzogen. In Rehlingen hatten wir zum Prüfen Fernsicht und meine Sternwarte und meine guten Augen. In SB sind wir in der Stadt ohne Fernsicht und meine beiden Mitarbeiter haben beide Augenprobleme die eine Justageprüfung nicht 100% zulassen und beide haben abends Feierabend, sodaß diese sich nicht wie ich abends hinstellen und in Ihrer Freizeit die Gläser am Himmel justieren. Hier waren wir nach dem Umzug froh die Fa.Wellenform gefunden zu haben, die diesen Job übernommen hat

Sprich für die Kunden von damals und heute gibt es keinen Unterschied in dem was Sie bekommen. Es sind die gleichen Gläser , mit der gleichen Justagequalität, mit der gleichen Vergrößerungsfähigkeit, damals von mir persönlich justiert, heute von Herrn Kneip. Die Kunden die ein Glas haben das ich selbst am Himmel justiert habe wie zum Bsp. Mike Harvey der in USa auf CN schreibt, nutzt auch über 180-Fach. Mir persönlich ist das beim Fernglas ohne nachgeführte Montierung viel zu viel.
Die Kosten von Wellenform werden übrigens von uns getragen, es sei denn ein Kunde will was besonderes was wir auch früher nicht Garantierten, wie 180-Fach, veränderung der Feldblende etc.....

Mein linker Tubus hat Asti und mein rechter Tubus Koma, beides bei 150fach mehr als sichtbar (nach der ersten Behandlung, weniger als vorher). Mein Gerät kommt jetzt von der zweiten Justierbehandlung von Herrn Kneip, ein Test steht noch aus. Bei 100fach (=1mm AP) sieht man davon nur was, wenn man weiß wonach man schauen muss. Das aber heißt: Auch nach einer (und vermutlich auch zwei) Nachbehandlungen werde ich nicht 150fach vergrößern können (ich rede nicht von Doppelbildern, sondern ich meine jeden Tubus für sich genommen)! Welch ein Glück, dass ich das auch nicht vorhatte :schwitz: . Denn bei Hochvergrößerungen möchte ich, wie Du auch, nicht auf eine motorische Nachführung verzichten. Der Unterschied von rechtem und linkem Tubus hat aber auch bei 110fach (5mm Nagler) bewirkt, dass ich eine weitere Justierbehandlung habe machen lassen. Mal sehen, ob es sich gelohnt hat. Lassen wir doch die Kirche im Dorf und betrachten das gute Stück als das was ist. Eine ernsthafte Konkurrenz zum Kowa Highlander (vulgo: Highlanderkiller :/ ). Nicht mehr und nicht weniger.

Gruß und CS
Jochen
 
Hi Jochen

den sichtbaren Asti und Koma bei 150 Fach will ich nicht wegreden, denn dn sehe ich bei nahezu jedem der Gläser, den sehe ich aber auch bei allen Refraktoren mit solchem Öffnungsverhältniss aus China.
Üblicherweise nimmt niemand einen F/5.5 Apo für Doppelsternbeobachtung oder ernsthafte Planetenbeobachtung, dem wirst du mir zustimmen.
Wenn schon Richtung 150-Fach dann wohl eher für Objekte wie Mond und vielleicht noch Saturn ( in Opposition ) und da fallen diese kleinen Restfehler nicht auf.
Wollen wir eine 4"F/5.5 ED Optik mit perfektem Sterntest,müssen wir uns wohl an Firmen wie Zeiss Jena und LZOS wenden und dann kostet das richtig Geld.
Macht mal einen Sterntest an einem sündhaft teuren und Namhaften Apo Spektiv und sage mir ob du dort nicht auch noch einen Rest an Asti/Koma sehen kannst...aber wer nimmt schon ein 100 mm Apo Spektiv für Doppelsterne ???

Ich will nichts gut reden, abe rich habe das Gefühl hier sollen 150-Fach für >>alle Objekte<<< abfragbar sein, dem ist nicht so, dem ist aber auch nicht so bei anderen 4" Refraktoren
 
Zitat von MLudes:
...Üblicherweise nimmt niemand einen F/5.5 Apo für Doppelsternbeobachtung oder ernsthafte Planetenbeobachtung, dem wirst du mir zustimmen....

Deswegen lautete ja auch der ursprüngliche Anzeigentext zum Fernglas "Es sind Beobachtungen von Planeten und Doppelsternen mit bis zu 150-fach problemlos möglich". ;-)
 
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Es wurde in diesem Thread mehrfach von falschen Austrittspupillen und Reflexen berichtet, welche okularseitig auch im Kowa Highlander sichtbar seien. Als Highlander-Besitzer hat mich das neugierig gemacht. So habe ich gestern Donnerstagnachmittag, 27. August, einen spezifischen Tagtest durchgeführt. Um im Test jegliche allfällig von der Sonne generierte Reflexionen auszuschliessen, habe ich das Highlander Fluorit in einer überdachten und von direkter Sonnenbestrahlung geschützten Position platziert. Der Test erfolgte mit den 21fach Okularen. Diese Okulare habe ich letztes Jahr nachträglich mit den genialen schlanken Augenmuscheln Kowa Typ TSN-ER ausgestattet (wie vertrieben von ICS Augsburg), da die [zensiert]ischen sperrigen twist-up Augenmuscheln ein Permanentärgernis waren. Die TSN-ER Augenmuscheln ermöglichen eine absolut entspannte Einblickposition, ohne jegliche läppische IPD-, Nasen- und Abstandsprobleme wie zuvor.

Zuerst mal einleitend: Bin kein Brillenträger, keine besonderen Auffälligkeiten oder Anomalien bei der Sehkraft.

Es waren im Okular absolut keine - ich wiederhole, keine von den Prismen generierte Reflexionen der falschen Austrittspupillen sichtbar. Weder am Bildrand noch sonstwo. Das Gesichtsfeld ist ganz entspannt und problemlos überblickbar, der Gesichtsfeldrand ist wie ausgestanzt knackscharf tiefschwarz begrenzt, keine Vignettierungsabschattung. Besser gehts nicht. Habe auf der Suche nach Reflexionen meine Einblickposition bewusst variiert von genau zentrisch bis stark de-zentrisch. Doch auch bei bewusst provozierter stark seitlicher Einblickposition konnte ich nicht mal ansatzweise Reflexionen konstatieren, wie von janapier in einem Foto seines APM 100 gezeigt.

Es ist mir daher nicht ganz klar, weshalb Markus Ludes im Highlander-Okular (welches?) solche Reflexionen sieht. Vielleicht hat er ein älteres Highlander? Mein Highlander wurde im Juli 2012 angeschafft (Serien-Nr. 8J0512).

Mein Highlander ist hauptsächlich eine Nachtmaschine, die zu über 95% der Einsatzzeit unter den Sternen steht. Ausser gelegentlichen Sonnenbeobachtungen (mit Baader Solarfiltern) tätige ich keine terrestrischen Tagbeobachtungen. Der terrestrische Test gestern war daher interessant und hat mir wieder mal die atemberaubende Abbildungsqualität des Highlanders vor Augen geführt. Es hat mich ehrlich gesagt fast aus den Socken gehauen. Die Fluoritoptik ist gerade auch am Tag der absolute Wahnsinn. Der spektakuläre Kontrast und der unglaubliche Nuancenreichtum der Farben, auch in den Schatten, lassen nichts zu wünschen übrig. Bei f/5.5 und zweilinsigem 82mm-Objektiv gibt es naturgemäss kein Flatfield. Kowa hat die Fluoritoptik auf kompromisslose Schärfe on-axis ausgelegt, gegen den Gesichtsfeldrand wird etwas Unschärfe erkennbar, ist aber weder terrestrisch am Tag noch am Nachthimmel störend. Kowa hat das meiner Meinung nach sehr gut hinbekommen. Und die mit den schlanken Augenmuscheln nachgerüsteten Kowa-Okulare machen jetzt richtig Spass.

Bin nicht traurig, dass ich noch kein APM 100 besitze. Wenngleich ich die fehlende Wahlfreiheit bei den Okularen vermisse. Denn im Highlander ist 50x das Ende der Fahnenstange, da bis heute kein stärkeres Okular im Angebot ist. Doch was das Highlander Fluorit von 21x bis 50x bietet, entschädigt für alles.

Wenn ich nicht bereits ein Highlander besässe, würde ich sofort ein APM 100 90° kaufen. So aber lass ich es vorerst mal gut sein. Und warte, bis Markus Ludes eine perfektionierte "Mark 2 Variante" des APM 100 bringt. Wo dann wirklich alles passt, gerne mit Fluoritoptik, oder wenigstens FPL-53. Darf dann ruhig auch etwas mehr als die gegenwärtige ED-Ausführung kosten. Warum sich mit Mittelmässigem begnügen, wenn es besser geht? Das alles soll dem APM 100 keinen Abbruch tun, welches ich als ein sehr attraktives Angebot betrachte.

Gruss,
Stephan





 

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Stephan

sei mal so nett, richte dein Highlander gegen weissen oder blauen Himmel und mach dann mal ein Bilder der Okulare mit den 21 mm und zeige das hier
 
mir geht es nicht darum zu Behaupten das der Kowa das Zeigt, sondern lediglich darum das er es auch hat, wenn auch geringer, wegen kleinerer Blende im Fernglas.....sodaß du das nicht siehst, was du auch im APM nicht sehen würdest, wenn wir die Blende im Durchmesser auf jene des Kowa reduzieren würden.
 
Hier meine Rückmeldung. Hat doch früher geklappt als zuerst angenommen.

Habe den Test mit dem Highlander Fluorit soeben 2x ausgeführt, Uhrzeit 16:10 bis 16:20 Uhr. Verwendet wurden wieder die originalen Kowa 21fach Okulare. Objektivblenden voll ausgefahren. Wie von Markus angeregt, wurde das Highlander diesmal jeweils auf den hellen blauen Himmel gerichtet.

1.) Zuerst wieder aus überdachter Position im Schatten.

2.) Dann das Highlander in die Sonne gestellt (mit Sonneneinstrahlung von schräg vorne oben).

Resultat:
Selbst bei provozierter, stark seitlicher Einblickposition sind in den Okularen keine Reflexe, Lichtbalken oder sonstige Artefakte sichtbar.

Habe nur eine Canon S110 Powershot Knipse. (Bin auch am TAK TOA-150 ein rein visueller Genussbeobachter). Falls es mir gelingt mit der Powershot noch irgendwie ein brauchbares Foto durch das Kowa Okular zu machen, reiche ich es hier noch nach.

Gruss,
Stephan
 
Man sollte bei solchen Vergleichen bedenken, dass das 21 mm Okular (63°) im Kowa Highlander ja wohl eine wesentlich kleinere Feldblende als das von Janapier im APM-Bino verwendete 24 mm Pano (68°) mit einer Feldblende von 27 mm hat.

 
Zitat von P_E_T_E_R:
Man sollte bei solchen Vergleichen bedenken, dass das 21 mm Okular (63°) im Kowa Highlander ja wohl eine wesentlich kleinere Feldblende als das von Janapier im APM-Bino verwendete 24 mm Pano (68°) mit einer Feldblende von 27 mm hat.

Das ist völlig richtig. Es ging auch nicht um einen Vergleich zwischen beiden Geräten.
Sondern alleine um die Fragestellung, ob nun im Highlander falsche Austrittspupillen als Reflexe störend sichtbar werden, oder nicht. Die Frage konnte klar mit Nein beantwortet werden.

Gruss,
Stephan
 
Hi Stephan

du hast niocht verstanden was ich möchte.
Das Koaw zeigt genau wie das APM die falsche AP, jedoch ist am Kowa die Blende so end das diese falsche AP nicht stört, obwohl Sie da ist und entweder machst du ein Bild oder ich mach eines, indem du nicht durch das Kowa Knips sondern die Okulare Fotografierst, denn neben der AP siehst du die falsche AP, die vorhanden ist.
Ich kanns morgen auch gerne mit meinem Zeigen
 
Hallo Markus,

Wegen der falschen AP: Für mich zählt, ob diese falsche AP bei der praktischen Nutzung im Gesichtsfeld sichtbar ist und sich störend auswirkt oder nicht. Im Highlander war jedenfalls nicht mal der Ansatz eines störenden Reflexes sichtbar.

Lasse mir aber morgen gerne zeigen, was Du meinst.

Gruss,
Stephan
 
@MLudes

Laut ICS-Seite erreicht der Highlander mit dem 21x-Okular 3° Gesichtsfeld. Dabei zeigt er laut Stellarfire keinerlei falsche APs in diesem Gesichtsfeld von 3°. Ich gehe davon aus, dass keine auffällige Vignettierung vorliegt. Dies müsste ein Kowa-Besitzer bestätigen.

Laut APM-Seite erreicht das APM 100 ED Apo ein maximales Gesichtsfeld von 2,8°. Dieses Gesichtsfeld kann nur durch ein Okular mit 27 mm-Feldblende erreicht werden, so wie das 24 mm Panoptic eines ist. Um die falschen Pupillen zu blockieren, müsste das APM abgeblendet werden. Die 2,8° maximales Feld werden dann nicht mehr ausgeleuchtet. Da die falschen APs auf jeden Fall bei 23 mm-Blenden noch deutlich imponieren, müsste man wenigstens zu 21 mm-Blenden greifen, um sich der Freiheit des Highlander von falschen APs anzunähern. Dann blieben gerade noch 2,2° voll ausgeleuchtetes Gesichtsfeld übrig.

Dies ist der Sachverhalt, von dem wir hier reden. Nachdem die garantierte Vergrößerungsfähigkeit auf 100x gesenkt wurde, ist es jetzt vielleicht an der Zeit, die Angabe des maximalen Gesichtsfelds zu überarbeiten.
 
"Falsche" Austrittspupillen, auch Nebenpupillen genannt, befinden sich per definitionem niemals innerhalb des Sehwinkels. Es handelt sich um Licht, das irgendwie über einen schrägen Winkel (weit außerhalb des Sehwinkels) in das Objektiv gelangt ist und seinen Weg durch das optische System gefunden hat. Meist liegt es am Prisma, das es mit seinem gefalteten Strahlengang zugelassen hat, dass ein solcher Strahl über ein paar wilde Reflexionen in das Okular gelangen konnte. Manche Okulare mögen hinreichend kleine Blenden haben, dass sie diesen vagabundierenden Strahl ausblenden, andere Okulare mögen diesen Strahl durchlassen.

Entscheidend ist, ob sich diese Nebenpupille so nahe an der Hauptachse befindet, dass deren Licht in die Augenpupille gelangt. Liegen die Nebenpupillen locker 5mm abseits der Hauptachse, dann sind sie bereits harmlos, weil deren Licht ja nie in die Pupille gelangen könnte. Man muss also hinter das Okular treten und die Austrittspupille inklusive Nebenpupillen fotografieren (das Fernglas dabei auf eine helle, strukturlose Fläche, etwa den bewölkten Himmel, richten). Danach kann man die Positionen der Nebenpupillen ausmessen.

Viele Grüße,
Holger
 
Hallo Holger

Laut dem bekannten amerikanischen Optikrechner Dick Buchroeder der das Design dieses Glaes nachgeprüft hat, kommt diese falsche AP durch zu kleine Prismen zustande.
 
Hallo Janapier

wir lassen das Produkt jetzt wie es , bis auf ganz wenige Personen, die lieber Diskutieren als Beobachten , haben wir überwiegend hochzufriedene Käufer.
Bevor Bill in USA die falsche AP entdeckte waren bereits etliche Gläser in den Händen von Kunden die nur positives zu sagen hatten und erst nachdem jemand was entdeckt hatte, fiel es auf, nicht weil es die anderen Besitzer störte, sondern weil Ihnen jemand was sagte.
Hier verhält es sich genauso.

Es wird halt gerne Diskutiert und nach Problemzonen gesucht.

Das Glas ist wie es ist, wer es mag Kauft es, wer es nicht mag kauft was anderes.

Kowa hat 450 mm Brennweite. Die Feldblende meines 21 mm Okulares beträgt 22 mm, ebenso die Blende im Fernglas, das ergibt nach meiner Rechnung 2,68 Grad Feld und keine 3°.

Was Kowa anders als beim APM ist, ist die innere Blende vorm Prisma, diese lässt beim Kowa ca 1 m Durchmesser Feld mit 100% Ausleuchtung zu, beim APM ist diese Blende deutlich größer, wir lassen 5 mm Durchmesser feld zu 100% Ausleuchtung zu. Eventuell müsste man hier vorgehen wie Kowa , und diese Innere Blenden zumachen ??? In der Praxis scheint ja niemand einen Unterschied zwischen 1 m und 5 mm voll ausgeleuchtetem Feld zu sehen, oder ?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zitat von Stellarfire:
Zitat von P_E_T_E_R:
Man sollte bei solchen Vergleichen bedenken, dass das 21 mm Okular (63°) im Kowa Highlander ja wohl eine wesentlich kleinere Feldblende als das von Janapier im APM-Bino verwendete 24 mm Pano (68°) mit einer Feldblende von 27 mm hat.

Das ist völlig richtig. Es ging auch nicht um einen Vergleich zwischen beiden Geräten.
Sondern alleine um die Fragestellung, ob nun im Highlander falsche Austrittspupillen als Reflexe störend sichtbar werden, oder nicht. Die Frage konnte klar mit Nein beantwortet werden.

Gruss,
Stephan

Beim Kowa Highlander hat der hintere Blendenring (über der multi-coated Glasplatte, welche das stickstoffgefüllte Gehäuse abdichtet) einen freien Durchmesser von 25mm (war schwierig zu messen).
Und der Feldblendendurchmesser des Kowa 21fach Okulars beträgt 24mm.

Hier zwei Canon Powershot-Fotos mit Aufhellblitz, auf welchen der Blendenring mit Glasplatte und darunter liegendem Prisma sichtbar ist.
Die ebenfalls sichtbare Rundfeder arretiert die Kowa-Okulare, welche über eine rund umlaufende Nut für die Feder verfügen (push/pull Prinzip).

Gruss,
Stephan



 

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Zitat von MLudes:
Hallo Janapier

wir lassen das Produkt jetzt wie es , bis auf ganz wenige Personen, die lieber Diskutieren als Beobachten , haben wir überwiegend hochzufriedene Käufer.
Bevor Bill in USA die falsche AP entdeckte waren bereits etliche Gläser in den Händen von Kunden die nur positives zu sagen hatten und erst nachdem jemand was entdeckt hatte, fiel es auf, nicht weil es die anderen Besitzer störte, sondern weil Ihnen jemand was sagte.
Hier verhält es sich genauso.

Es wird halt gerne Diskutiert und nach Problemzonen gesucht.

Das Glas ist wie es ist, wer es mag Kauft es, wer es nicht mag kauft was anderes.

Kowa hat 450 mm Brennweite. Die Feldblende meines 21 mm Okulares beträgt 22 mm, ebenso die Blende im Fernglas, das ergibt nach meiner Rechnung 2,68 Grad Feld und keine 3°.

Was Kowa anders als beim APM ist, ist die innere Blende vorm Prisma, diese lässt beim Kowa ca 1 m Durchmesser Feld mit 100% Ausleuchtung zu, beim APM ist diese Blende deutlich größer, wir lassen 5 mm Durchmesser feld zu 100% Ausleuchtung zu. Eventuell müsste man hier vorgehen wie Kowa , und diese Innere Blenden zumachen ??? In der Praxis scheint ja niemand einen Unterschied zwischen 1 m und 5 mm voll ausgeleuchtetem Feld zu sehen, oder ?

Hallo Markus,

am Tage, wenn die Augenpupille kleiner ist als die Austrittspupille, ist die Vignettierung meist nicht sonderlich auffällig, unter dem Sternhimmel dann aber schon. Es fällt dann auf, dass die Milchstraße im zentralen Teil des Sehfeldes mehr Sterne zeigt als zum Sehfeldrand hin. Bei einem Gerät für die Tagesbeobachtung stört es daher kaum, wenn man den Prismeneingang stärker abblendet, bei einem Astro-Fernglas würde ich den Einlass größer lassen. Übrigens können Nebenpupillen ja nur dann Unheil anrichten, wenn eine Lichtquelle vorhanden ist. Am Nachthimmel dürften sie kaum auffallen, es sei denn, man beobachtet gerade in Mondnähe und der Mond steht gerade in einem ungünstigen Winkel außerhalb des Sehfeldes, in der Richtung, aus der diese Nebenpupille mit Licht versorgt wird.

Unten die Austrittspupille eines Zeiss 7x42 Dialyt. Die beiden Nebenpupillen sehen schlimm aus, sind aber völlig ungefährlich, da fernab von der Austrittspupille.

Viele Grüße,
Holger
 

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Hier zum Vergleich ein Foto der Austrittspupille durch das Kowa 21fach Okular (21mm 63°) im Highlander) gegen den hellen Himmelshintergrund (aufgenommen mit Canon S110 Powershot).
Anmerkung: Das Foto zeigt die beiden Nebenpupillen, etc., gegenüber der Wirklichkeit deutlich aufgehellt, so dass alle Details sehr gut sichtbar werden.

Die beiden seitlichen Nebenpupillen stehen
1.) ausreichend weit weg von der Austrittspupille, und sind
2.) wesentlich schwächer als die Austrittspupille.

Dies dürfte erklären, weshalb im Highlander, selbst bei stark seitlichem Einblick, nicht mal ansatzweise störende Reflexe oder Artefakte sichtbar sind.

Gruss,
Stephan

 

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