Hallo Thomas,
ja die Liste ist recht gut, zumal sie mal aufgliedert, was welches Programm für features hat.
Obwohl Starmap (das ich hab) recht easy zu bedienen ist, fehlt mir doch etwas Info. So sind da leider nur die hellsten Sterne der Sternbild anwählbar und die Infos sind recht dürftig. Im Grunde interessiert es mich auch nicht wirkliche, was für Rektaszension/Deklination eines Sterns ist, auch Azimut und Höhe relativiert sich, wenn man eh mit blossem Auge beaobachtet, wofür braucht man die Info?? Als Programmiere baut man es meist mit ein, weil man diese Daten braucht, um den Stern eindeutig im Himmel und am Ort zu beschreiben, für die Beobachtung ist das doch aber meistens (wenn man nicht grade sein Fernrohr drauf einstellen will) recht unerheblich oder?
Ich wollte mir grade mal 51Peg anschauen, der ja einen Exoplaneten hat, konnte aber (leider) keine Info finden, weil der Stern in Starmap nicht anwählbar ist. In vielen dieser kleinen Sternprogramme fehlen mir ein bisschen physische Daten, wie Masse, Radiagechwindigkeit, Spektraltyp, Sonnenradien(zB.) Trabanten, Doppelstern, Veränderliche ect ect.. ich meine, dann bekommt man doch eher ein Bild von dem Objekt. und inwiefern es sich von seinem Nachtbarn unterscheidet.
Hmm, aber klar, solche Kataloge mit "mixed" Daten zu erstellen ist schon etwas Arbeit und grade wenn man ein bisschen mehr Text als einen Einzeiler hat, eine kleine Herrausforderung, das als XML aufzuarbeiten. Man müsste sich die Daten dann aus 2-3 und mehr Katalogen zusammensuchen. Grade bei Starmap ist es so, das es 10.000 Sterne oderso hat, doch was sind die Stern, im Grunde nur kleine weisse leblose Pünktchen, die grade ne Nummer kriegen, -fertig.
Als Referenz für andere Objekte (Nebel,Galaxien ect.) sind sie ja notwendig, doch Starmap liefert leider nur den Messier+50 andere hellere Objekte, Sterne aber bis (k.a) 7. Grösse oderso??
Insofern frag ich mich da schon, ist das notwendig?
Wenn ich mich da grad frage (und jetz fang ich mal an zu philosophieren

), wenn bei ihm(dem Entwickler) der Himmel bei 7.Grössenkalssen aufhört, sein "Univerum" zuende ist, was für Informationen bietet er denn bis dorthin? Wenn er bei Hellen Sterne/Planeten, sagen wir mal, noch 100% (seines Informationsgehalts) liefert, wie schnell fällt es denn ab? Wenn ich das bzgl. Starmap mal so grob schätzen würde, ist jenseits der 5.Grössenklasse ein Informationsgehalt von vll. noch 10-20% da (grade RA/DEC /Azi/Höhe) keine Angaben zu Entfernung, oder physischen, Nicht-Koordinaten-Angaben?!
Vielleicht könnte man sich das ein bisschen wie die Sphären aus Antiken Darstellungen vorstellen. Die Erste Sphäre (Planeten, Sternbilder, hellste Sterne) haben noch 100% Information, die nächste Sphäre (schwächere Sterne, hellere Nebel ect. ) nehmen an Informationgehalt schon ab, bis wir dann an der letzten Sphäre sind, wo wir fast bei reiner grafischer-Information (kleines Pünktchen) sind, was nur noch eine Funktion als Orientierungsmarke hat.
Ich glaub der Ergeiz, immer grösser Sternkataoge in Programme einzuschleusen liegt daran, das man sich ein bisschen vor dem "void", dem Nichts, der schwarzen Wand fürchtet, man möchte den Eindruck erwecken, als Reise man auch immer Tiefer in den Kosmos oder vielmehr, als könne man immer tiefer dort hineinreisen, wie das allsehende Auge eines starken Teleskops. Doch wenn man Informationen von einem Stern auf dieser Reise abrufen möchte, beibt eben nur REK/DEC Azi/Höhe übrig und eine Nummer.
Die Qualität der Information geht meistens zugunsten der Quantität.
Da steht dann immer die Frage im Raum: "Wie gross ist denn deine Sterndatenbank?" 1.000 000 Objekte ...booooooaaaaahh, mannohmann

.
Ich denke, wenn man sich wirklich mal Gedanken darüber macht, wie diese Sphären im eigene Programm aufgeteilt sind, kann man besser entscheiden, wie man seine Informationen (und auf was) Gewichten möchte.
Denn das, was ein Programm den Langzeit-Spass garaniert, ist ja eben die Information, was aber nicht unbedingt heissen muss, jetzt tausende von toten Pünktchen, noch mehrere hunderte Bilder von Nebeln direkt auf der Sternkarte zu habe, sondern eben auch nur so "einfach", wie bei deinem E&T, wo die Galazien/Nebel ect, eben nur als graue Objekte dargestellt werden. Aber genau das ist es ja auch, was eher zur "Neugier" einläd als den Benutzer mit einem plumpen Foto abzufüttern, wo jeder weiss, das das Objekt eh (fast nie) so aussieht wie auf ebenjenem Foto.
Das ist u.a auch ein Grund, das ich Porgramme wie CdC oder auch Stellarium realtiv langweilig finde. Letzteres ist grafisch gut gemacht, ja schon, doch die Info sie Geboten werden sind, find ich, eher dürftig. Was könnte man da alles machen, man könnte Geschichten der Sternbilder erzählen, man könnte Entdeckungen von bestimmten Objekten dokumentieren(wann wurde welches von Wem endeckt zB) man könnte Besonderheiten (wie Suppernaova ausbrüche, Helligkeitskurven von Veränderlichen oder solche Sterne mit Exoplaneten Kennzeichnen usw..usw... man könnte einfach auf Besonderheiten hinweisen und die auch darstellen bzw. erwähnen. Ich möchte doch mein Programm aufmachen, und auch was neues erleben, einen Text lesen, den ich noch nicht gelesen hab zB. Aber wenn man nichts besonders Findet oder sieht, kann man natürlich auf nix besonderes Hinweisen

.
...In diesem Sinne mein kleiner Beitrag zu den Progrämmchens