Welches Dob bevorzugen?

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chaot78

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Hallo Juergen.

Diese Geräte sind fast identisch; sie kommen vom selben Hersteller.


Einige kleine Unterschiede sind jedoch schon vorhanden:

GSO:
+ hat einen besseren Okularauszug (Crayford-System)
+ hat ein Rollenlager in der Rockerbox.
+ kann mit Lüfter geordert werden, das verkürzt die Auskühlzeit
+ hat ein 2" Übersichtsokular im Zubehöhr.

- keine Justierhilfe im Zbh
- Gebrauchsanleitung nur spärlich
- Rollenlager muss leicht modifiziert werden, sonst läuft's ruckelig & zu leicht, das ist gar nicht optimal!


Galaxy:

+ ausführliche deutsche Gebrauchsanleitung
+ Ceshire Justierokular dabei
+ kann auch direkt mit Telrad geordert werden

- Teflonlager (schwenk zur Seite) läuft schwerer als Friktionssystem (schwenk in der Höhe) das ist nicht ideal.
- Okularauszug könnte, besonders bei hohen Vergrösserungen, feinfühliger sein.

und folgendes gillt für beide:

- Tubus-innenschwärzung nicht optimal
- Fangspiegelhalterung kann den Fangspiegel verspannen


Alles in allem bekommst Du aber so oder so ein sehr leistungsfähiges, ziemlich durchdachtes Teleskop.

Übrigens: Schau' mal noch bei beiden Händlern in die Schnäppchenseite, vielleicht findest Du dort noch was <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> Einer der beiden bietet manchmal solche Geräte (auch Ausstellungsstücke) auch ab&zu bei Ebay an.
Oder, wenn's nicht unbedingt ein Neukauf sein muss; suche hald hier mal im Gebrauchtmarkt. Da könntest Du einiges an Kohle sparen, was dann natürlich in weiteres Zubehöhr investiert wird <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
 
Hi,

also da sind schon einige Unterschiede bei den Geräten.

Optisch halte ich sie beide für absolut gleichwertig.

Es gibt da also den:
Galaxy D8 für 399,- Euro
GSO GSD 200e für 338,- Euro
GSO GSD 200 für 498,- Euro

Der Galaxy hat eine Teflonlagerung, die beiden GSO ein Wälzlager.
Alle sind Mist und m. E. unbedingt verbesserungswürdig.
Aber mit beiden kann man erstmal anfangen, so brauchbar sind sie schon.

Der GSO GSD 200 hat den erheblich besseren Okularauszug und einen - wenn auch von der Wirkung zweifelhaften - Lüfter eingebaut, der die sonst lange Auskühlzeit verringert.
Die Lüfterkonfiguration könntest Du mit rel. geringem Aufwand sehr viel effektiver gestalten, warum das nicht der Händler schon macht verstehe ich nicht.

Alles in die Waage geworfen, hat man m. E. beim GSO GSD 200 schon mehr, wenn ich aber die Preise vergleiche, must Du beim GSO GSD 200 ca. 100 Euro mehr bezahlen.
Wenn Du gerne bastelst, würde ich deshalb den Galaxy nehmen, bei dem dann der Okularauszug verbessert und ein vernünftiger Lüfter eingebaut wird.

Info dazu auf meinen Seiten unter Astronomie/GSO 880

Der GSO GSD 200e wiederum ist laut Liste ca. 60,,- Euro billiger als der Galaxy und hat auch den oben erwähnten Lüfter.

Allerdings sind beim Galaxy schon 4 Plössel-Okulare dabei und wahlweise ein feiner Telrad-Finder, den ich unbedingt nehmen würde.
Deshalb würde ich hier den Galaxy vorziehen.
 
Hallo,

nun und da kommen natürlich die individuellen Lösungen, die wir als Händler gerne machen, zum Zug.

Z.B. den Telrad Tausch oder auch eine umfangreichere Ausstattung mit Okularen ....

Ich denke, da würden wir sicher ein interessantes Angebot basteln können. Ich finde es besonders wichtig, immer auf individuelle Wünsche des Kunden einzugehen.

Wolfi Ransburg
Teleskop-Service
www.teleskop-service.de
info@teleskop-service.de
 
Wenn Du gerne bastelst, würde ich deshalb den Galaxy nehmen, bei dem dann der Okularauszug verbessert und ein vernünftiger Lüfter eingebaut wird.
Hier wird öfter auf dem Galaxy Okularauszug rumgehackt.
Ich versteh das gar nicht, habe selber einen und das Teil ist absolut ok.
Sicher kein SuperDuperSpitzenTeil, aber für
normale Leute (pardon: Anwendungen) völlig ausreichend.
Haben mir auch schon andere Leute bestätigt.

Sonnige <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" /> Grüsse vom MittelMeerDobservatorio
Thorsten
 
Hi Wolfi,

Du solltest Dir mal überlegen, die Lüfterkonstruktion hinten zu ändern.
Eine einfache Holzplatte (Multiplex, 5mm) mit einem passenden Loch in der Mitte, an der hinten der Lüfter hängt.
Dadurch zwingst Du den Lüfter, auch wirklich die Luft durch den Tubus anzusaugen.

Und dann funtktioniert das Herunterkühlen auch richtig gut.

So, wie der Lüfter im Moment angebracht ist, bringt er nicht viel.


Viele Grüße
Thomas
 
Hallo Thomas,

nicht ganz richtig aber interessanter Ansatz.

Der Lüfter saugt in diesem Fall nicht, er bläst kühle Luft auf die Rückseite des Spiegels. Damit ist eine Wirkung gegeben.

Wenn er saugen würde, wäre das tatsächlich unsinnig.

Eine Steigerung würde aber tatsächlich die rückseitige Abdichtung und die Umkehrung von Blaswirkung in Saugwirkung bringen. Für den Selbstbastler eigentlich kein Proglem, das ist sogar mit einer Kunststoffplane zu bewerkstelligen.

Wolfi
 
Hi Gemeinde,

bin eben darauf aufmerksam gemacht worden, daß der GSO GSD 200e einen Hauptspiegel aus Floatglas hat.

Der GSD 200 und der Galaxy hat BK7 als Hauptspiegelmaterial, welches wohl unkritischer in Bezug auf Verspannungen ist!

Außerdem wird beim Galaxy noch Beugungsbegrenztheit garantiert, was beim GSO plötzlich nicht mehr drin steht.
Stattdessen steht da: "Präziser parabolischer Spiegel - P/V wave 1/5 Lambda oder besser".
Keine Ahnung was das nun genau bedeutet!

Da stand vor einiger Zeit aber garantiert noch "Beugungsbegrenzt" bei den GSOs und darauf würde ich bestehen.

Also I C H würde aufgrund dieser neuen Erkenntnisse definitiv zum Galaxy greifen.
 
Hallo,

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Da stand vor einiger Zeit aber garantiert noch "Beugungsbegrenzt" bei den GSOs und darauf würde ich bestehen.

Also I C H würde aufgrund dieser neuen Erkenntnisse definitiv zum Galaxy greifen.

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Genau so sehe ich das auch. Ein wichtiger Punkt.
Floatglas würde ich übrigens auf keinen Fall nehmen.

Außerdem sind die Galaxy ebenfalls mit Lüfter und anderem Okularauszug erhältlich.

Aufpreis:
Elektrischer Spiegellüfter: 10 Euro
Crayford Okularauszug: 50 euro
8 x 50 RA Sucher, 90°, richtiges Bild: 50 Euro

14 Tage Rückgaberecht und 10 Jahre Garantie.

Die Teflonlagerung funktioniert einwandfrei. Die Balance des Tubus in der Rockerbox (ist ja auch wichtig) ist vorbildlich.


Gruß - Erik
 
Hi Ekkehard,
1/5 ptv wave, wäre besser als beugungsbegrenzt, was 1/4 ptv. wave entspricht.
Da Wolfi uns allerdings nicht verrät mit welcher Wleenlänge gemessen wird, relativiert sich das Ganze ein wenig. Wenn es 632nm sind, kommt immer noch rd. 2/9 ptv raus, sprich besser als beugungsbegrenzt, wenn ich richtig gerechnet habe.
 
Hi!

So, erst mal viiielen dank für die Infos!

8 x 50 RA Sucher, 90°, richtiges Bild: 50 Euro

was ist das? Ein RA 8x50 Sucher ist da doch eh dabei, aber her hat wohl nicht 90° und verkehrtes Bild, also vermutlich was anderes - muss ich mal guggen danach!

Dann würde noch ein 2'' Übersichtsokular dazukommen und ev. noch ein 1,25'' ?? mm und einen Telrad bzw. einen SkySurfer II oder wie das Ding heist, weil ich hätt schon gerne einen Sucher UND einen 'Leuchti-Punkti-Guggi' ;-)

Hm, da kommt ja dann noch einiges zusammen, mal rechnen ... ;-)

LG Juergen
 
Hallo,

ein klares Wort...

Meinst Du, daß jede Optik, die von Händlern als "beugungsbegrenzt" angeboten wird, von den Händlern persönlich getestet wird und mit einem Zertifikat versehen wird, welches, mit Auswertung, die Beugungsbegrenztheit garantiert.

Dann müsste der Händler viel Zeit haben und vor allem zumindest einen eingestellt haben, der permanent die Geräte kontrolliert. Das ist in der Preisklasse, wie die Fernost Dobsons angeboten werden, gar nicht möglich. Das wird Dir jeder ehrliche Händler auch bestätigen und das sagt einem auch die Logik.

Ein Optiktest kostet etwa Euro 50,- - Euro 100,-. Das sollte man mal überdenken.

Wir müssen uns, genauso wie der Wettbewerb, auf die Aussage des Lieferanten verlassen, machen jedoch mit unserer Optikschen Bank Stichproben und natürlich testen wir das Gerät auf Anforderung des Kunden.

Die Lichtquelle bei uns ist Weißlicht (nicht rot) - wir können jedoch auch mit einzelnen Teilen des sichtbaren Lichtes arbeiten, was recht interessant bei Fraunhofer Refraktoren ist.

Also, messt die Händler immer mit gleicher Messlatte und erkundigt Euch mal, wie gemessen wird und wie man zur Aussage "beugungsbegrenztheit" kommt. Faire Händler werden Euch ähnliches sagen, wie ich hier geschrieben habe.

Das gilt für preiswerte Optiken. Für Geräte mit höheren Preisen werden oft Zertifikate, die aber auch meist vom Hersteller selbst sind, angeboten.

Wolfi Ransburg
 
Hallo,

habe eben den Hinwei bekommen, daß oben auf den Seiten von TS DOCH noch "Beugungsbegrenzt" steht.
Hatte ich überlesen - sorry <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/blush.gif" alt="" />
 
Hi Wolfi,
mir ist schon klar, das Ihr nicht jedes Gerät testen könnt. Keine Frage.
Ich gehe davon aus, wenn Du für die GSO auf der HP diese mit der Spezifikation 1/5 ptv wave bewirbst, das dies die Mindestqualität ist, die Du mit GSO vereinbart hast und Du deshalb diese Qualitätsaussage auf der HP bewirbst.
Nicht mehr und nicht weniger.
Hier steht es unter Spiegelqualität ja klar geschrieben.

Allerdings ist die ptv wave Angabe ohne die Angabe des Meßwellenlänge wenig wert. Insofern finde ich das eher irreführend, weil A bei 560 , B bei 630 und C bei was auch immer mißt.
Soll die ptvAngabe ein Qualitätsangabe sein, muß sie vergleichbar und nachprüfbar sein. Alles andere ist kalter Kaffee.

Ob und in wie weit dies in dieser Preiskategorie von Teleskopen sinnvoll und bezahlbar ist, steht auf einem anderen Tableau, keine Frage.
CS
 
Hallo,

das ist schon wasserdicht...

Das Schöne an GSO ist, daß zwischen GSO und uns Vertrauen herrscht. Wenn wir mal wirklich einen Außreißer haben sollten, und solche gibt es überall, dann wird uns anstandslos geholfen und damit können wir auch dem Kunden helfen.

Allerdings ist die Angabe im Roten, deshalb finde ich es fairer, die Definition Beugungsbegrenzt zu bringen, die aber natürlich im kompletten Bereich des sichtbaren und für die Beobachtung relevanten Spektrums, da gebe ich Dir gerne recht.

Wolfi
 
Hallo Antares,

1/5 ptv, könnte auch Oberfläche sein, dann währe Wellenfront 1/2.5, solang nicht klar geschrieben, nicht anfechtbar :-)
 
Wenn die 1/5 ptv wirklich Wellenfront p.t.v über die gesamte Fläche sind und wirkluch Garantiert sind, dann Hut ab vor GSO. LZOS kann dies für meine bekannt guten TMB Apos mit Durchmesser 4" bis 6" nicht Garantieren ( jedenfalls nicht ohne gehörigen Aufpreis) , die Apos sind zwar im größten Teil der Fläche deutlich besser, deswegen können wir laut Hersteller LZOS auch max. 1/4 Wellenfront P.t.v bei 532 nm garantieren.

Vielleicht sollten wir die Apo Produktion bis 6" zu GSO verlagern ?

:-)
 
Hallo!

Hätte noch eine Dobson-Frage: Wenn ich vom Balkon (uber einen Qualitätsbeeinträchtigung bin ich mir im Klaren) aus schaue, dann würde es doch kein Problem sein, wenn man das Ding komplett auf einen Tisch stell? Weil ich glaub das könnt sonst ein bisschen eng werden mit dem Geländer - gerade in Richtung Horizont? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/confused.gif" alt="" />

LG / CS
Juergen
 
Hallo Jürgen,

das sollte prinzipiell kein Problem sein. Der Tisch müßte nur stabil genug für die ca. 20 kg Teleskopgewicht sein. Vielleicht hast Du dann aber ein Problem mit dem Einblick bei der Beobachtung im Zenit.

Grundsätzlich macht die Beobachtung in Horizontnähe wenig Sinn, weil Du durch noch mehr Luftschichten hindurch beobachtest. Transparenz und Seeing sind gen Horizont aus der Stadt heraus eigentlich immer ungenießbar.

c.s.

Gerrit.
 
Hi Markus,

das bedeutet, daß die kleineren TMB Apos ja nur knapp beugungsbegrenzt sind.

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1. Optical image quality


For systems of diameter up to 152mm


Wave front error RMS is no more than 0.035 of wave-length at 532 nm. Wave front error p.t.v. is no more than 0.24 of wave-length at 532 nm.

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Die Definition sagt ja auch nichts über den Farbfehler aus, gut, der Ruf der TMB ist ja so gut und es ist bekannt, daß der Farbfehler sehr sehr gering ist. Aber eine Definition in diese Richtung wäre nicht schlecht oder habe ich da etwas übersehen - würde mich interessieren, da ich ja die TMBs auch gerne anbiete.

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Noch was - ich lerne ja nie aus - wenn Du bei Deinen Dobsons (z.B. Starmaster oder Portaball...) nach optischen Definitionen gefragt wirst, wie befriedigst Du denn die Anfrage - würde mich interessieren ... kannst mir auch direkt antworten.

Wolfi

Wolfi




 
Hallo Wolfi,

selbstvertändlich ist die Angabe "beugungsbegrenzt" wesentlich besser als die
Angabe PtV 1/5.Bei letzterer fehlt meistens die Angeba ob sich der Fehler
auf die Wellenfront oder die Oberfläche bezieht.Herstellen neigen übrigens
dazu die Fläche zu betrachten,Sternfreunde interessiert die Wellenfront.

PtV ohne Angabe ob Wellenfront oder Oberfläche sowie ohne Angabe der Wellenlänge
kann man getrost vergessen.

Selbst gesetzt den Fall daß dies angegeben ist bleibt die Frage welcher Anteil
der Optik denn nun eine Abweichung von sagen wir 1/5 Wellenfront produziert.

Das könnte ein kleiner lokaler Fehler sein,aber auch eine globale Fehlkorrektur
der Optik.Die kann dann je nachdem von beugungsbegrenzt bis Spitzenklsse sein.

Das Schöne an GSO ist, daß zwischen GSO und uns Vertrauen herrscht. Wenn wir mal wirklich einen Außreißer haben sollten, und solche gibt es überall, dann wird uns anstandslos geholfen und damit können wir auch dem Kunden helfen.
An der Stelle kann ich ja mal an meine noch unbeantwortete Frage aus dem
mißratenen FH-Thrad anknüpfen:

Was soll diese Aussage bedeuten,was bedeutet "geholfen".




Was passiert dann mit der Schrottoptik?
- Altglascontainer?
- Bastleroptik?
- Zurücksenden (obwohl einfach zu teuer,ebenso wie der Versand einzelner
Optiken von Taiwan nach D,das läuft doch Containerweise)

Das bedeutet im Umkehrschluß:
- woher kommt die Ersatzoptik?
- Einzeloptik eines anderesn Fabrikats?
- aus einem anderen Kompletteleskop ausgebaut?
- per Luftfracht aus Taiwan?

MfG,Karsten
 
Hallo Karsten,

gerne beantworte ich Deine Frage.

Im Falle von GSO haben wir zur Zeit 2 Optiken zum Überschleifen im Angebot, die tauchen immer auf unserer Schnäppchenliste auf und sind erfahrungsgemäß schnell weg, wegen des Preises.

Es kam in der Vergangenheit nicht mehr vor, daß der Glasträger inhomogen ist. In diesem Falle würde die Optik vernichtet werden.

Das Vertrauensverhältnis besteht darin, daß wir, im Falle einer sehr schlechten Optik (Ausreisser kommen überall vor) eine Info an den Hersteller senden können und wir bekommen eine Ersatzoptik entweder für sehr wenig Geld oder sogar kostenlos mit der nächsten Lieferung.

Ich hatte früher mal mehrere Spiegel mit Glaseinschlüssen, da haben wir einfach nur das Bild zu GSO gemailt, Ersatz kam sofort.

Das ist eine sehr schöne Zusammenarbeit, wir mißbrauchen diesen Vertrauensvorschuß, den wir in diesem Fall haben auch nicht.

Ersatzoptiken von GSO sind immer von GSO - bis auf wenige Ausnahmen, einem 8" f/4 und einem Kunden, der eine andere Fokalebene wollte und dann auch einen anderen Spiegel akzeptiert hat, kommen, alleine wegen der Spiegeldimensionen immer GSO rein, schließlich haben die Kunden einen GSO gekauft und ich verstecke den Hersteller nicht hinter einem Kunstnamen.
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Unser Areal, wo wir Schrottoptiken oder Teile, die auf Ersatz warten, aufbewahren, misst immerhin ca. 7x2x2 Meter. Das ist eine Menge Volumen aber damit müssen wir leben.

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Zu Deiner Frage nach P/V ... klar - kann ich absolut nachvollziehen.

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Schön wäre es, wenn auch andere Händler diese Offenheit bringen würden. So würde mich schon interessieren, wo Takahashi .... ihre nicht so guten Teile deponiert. Je hochpreisiger die Teile sind, desto höher ist ja auch die "Gurkenlinie".

Wäre schön, wenn Du da mal auch dezent nachfassen könntest. Ich denke, wenn alle Händler da ein offenes Wort sprechen, würde das Vertrauensverhältnis allgemein sich bessern.

Wie heitst es so schön, Gurken gibt es überall, nicht nur im Garten....

Wolfi
 
Hallo Wolfi,

ja unsere Garantie für die kleineren TMB ist das diese als minimum mit dieser Qualität garantiert werden, nicht besser. Das heißt nicht das sie nicht besser sein können, sind sie aber in eigentlich allen Fällen. Die Garantie ist schließlich nur eine minimum Garantie , diese gilt natürlich für Prüfwellenlänge bei 532 nm, steht ja auch dabei , also bei Grün.
Diese minimum Qualitätsgarantie liegt im Strehl/RMS Falle knapp über dem was Zeiss beim APQ Garantierte. 0.035 RMS = 95.1% Strehl, bei Zeiss lag die Garantie bei minimum 95 %. Dies sind echt gemessene und echt nachmessbare Werte. Nun im Strehl Bereich liegen wir weit über Beugungsbegrentzt. Im P.t.v. Bereich nicht, da bei unserer Messung kleinste lokale fehler mitgewertet werden. Das heißt die Linse kann zu 99% 1/6 oder 1/8 Wellenfront haben, aufgrund von kleinsten lokalen Fehlern jedoch im Prüfprotokoll nur 1/4 stehen haben. Wer ist noch so fair und wer misst noch solche kleinste lokale Fehler Soweit ich weiss nur die Profivermesser in Deutschland, alle anderen kehren solche kleinste lokale Fehler gerne unter den Tisch um damit auf dem Papier deutlich bessere Zahlen stehen zu haben, werden diese mit 1/8 jedoch bei den Profis nachgemsssen ,kommen oh wunder doch kleinere Zahlen raus.

Bei Starmaster/Portaball sage ich den Kunden meine Erfahrung und die von anderen Usern, sage denen auch ich glaube nicht an fantasie Zahlen, kann jedoch aus meiner Erfahrung bestätigen, das die Zambuto Spiegel zu den besten auf der Welt gehören, diese Aussage reicht meiner Kundschaft, die das gleiche durch Internetberichte auch bestätigt sieht.

noch Fragen ?

:-)
 
Wolfi,

du schreibst folgende Frage :
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Schön wäre es, wenn auch andere Händler diese Offenheit bringen würden. So würde mich schon interessieren, wo Takahashi .... ihre nicht so guten Teile deponiert. Je hochpreisiger die Teile sind, desto höher ist ja auch die "Gurkenlinie".
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Ich antworte mal aus Verdacht herraus: nicht so gute Takahashi, was meinst du dmait ? Auch nicht so gute Takahahsi sind immer noch so gut, das mann damit viel spaß hat und sich vor den allermeisten Konkurenz High End produkten nicht zu verstecken braucht. Takahashi garantiert schließlich keinerlei Qualität, nirgentwo, oder habe ich irgentwo was übersehen ? Ich meine damit Takahahsi selbst , nicht irgentwelche Händler die was eigenes Garantieren, was sie von Takahashi selbst nicht garantiert bekommen

danke für Aufklärung
 
Wohin mit nicht so guten Optiken auch für Karsten

Hi Markus,

wenn also mal eine, sagen wir Takahashi ... aber das gilt auch für andere Sachen ... Dir unterkommt, die einfach etwas unter dem Standard ist, dann kann man die doch nicht mehr einfach so als Standard verkaufen.

Ich denke, genau darauf zielt die Frage von Karsten ab - was passiert mit den Optiken, die leicht unterdurchschnittlich sind. Werden die einfach so verkauft, nach dem Motto - auch damit kann man Spaß haben, oder werden sie als etwas unterdurchschnittliche Optiken deklariert.

Karsten zieht mit seiner Frage darauf ab, was Händler allgemein mit Optiken machen, die nicht die Qualitätskriterien, die offeriert werden erfüllen. Es gibt meiner Erfahrung nach keinen Hersteller, der nicht an und ab daneben greift (sies SuW Artikel über den Takahashi - ist aber schon ein paar Jahre her).

Ich sehe in der Frage von Karsten den Sinn, daß alle Händler (natürlich nicht nur wir, das wäre ja sehr unfair) Ihre Praxis offenlegen, was sie mit diesen Teilen machen.

Karsten ... da wäre ein Tipp an Dich:

Da Du Interesse hast, zu erfahren, was mit den ganzen Teilen von allen Händlern in Deutschland so passiert, wäre das doch das Thema für einen eigenen Thread - gerichtet an alle Händler.

Ich denke , das Interesse würden auch viele andere Hobbyastronomen teilen und ich bin sicher, daß auch andere Händler in Deutschland so offen sind, wie wir, und ihre Vorgänge genauso offen legen.

Wenn die das nicht tun würden, könnten natürlich auch Rückschlüsse gezogen werden, warum nicht.....

Wolfi
 
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