Welches Ferngals ist für MICH geeignet?

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Astro_Martin

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Hallo!

An Weihnachten soll es für mich ein Fernglas geben.
Leider haben wir noch keine Ahnung, welche Daten das Glas haben sollte.
Könnt ihr mir was empfehlen?
Stativ?
Muss für Jugendlichen geeigent sein, d.h. nicht "überempfindlich" und einach zu verwednen.

Ich brauche ein typisches "Anfängerfernglas",
für alles etwas :)
Will sowohl Planeten , als auch Nebel, Galaxieen beobachten können (wobei zweiteres überwiegt).

Danke für die Hilfe

Martin
 
Hi Martin,

Planeten sind keine Fernglasobjekte, auf Stativ kannst du bestenfalls die galileischen Monde bei Jupiter sehen... Oder die Sichelform der Venus wenn sie nahe steht, vieleicht noch zum Auffinden von Merkur am Horizont.

Zur Empfehlung lasse ich andere zu Wort kommen, da ich nur billige Gläser habe, kommt wie immer aufs Budget an...

CS Benny
 
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Hallo,
Wenn Du Monde des Jupiter oder die Sichelform der Venus mit einem Fernglas beobachten willst, empfehle ich "Ferngläser" von Binoptic. www.binoptic.de
 
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Hallo Martin

Ein 8x50 oder 10x50 Fernglas sind die typischen Gläser die man für die beobachtung des Sternenhimmels benutzt.
Diese kann man noch relativ gut in der Hand halten,und sind schon für wenige Euro zu bekommen.
Mit einem Fotostativ wird das beobachten entspannter,und man sieht mehr.

Grüße
Manfred
 
HZallo Martin,

gleiche Kerbe wie Manfred:
aber für mehr astronomische Anwendungen, um denjenigen einsteigen zu lassen, denke ich schon an ein 10x50 + preiswertem Stativ. Mit dem Stativ sieht man das dreifache als mit dem Glas aus der Hand.

Mit 10x50 sieht man u.a.:
M13 als "Wattebällchen", natürlich noch nicht aufgelöst, ebenso M92, ebenso KH, unter besten Bedingungen M57 Ringnebel, eben als "nebeulösen Stern", einige Galaxien wie M81/82, M31 u.v.m.

Dabei kann das auch ein billiges Glas sein, bei 10x macht auch ein Farbfehler nicht soooo viel aus. ABER ein Stativ ist wichtig!

CS
Winfried
 
Hallo,

aus meiner Sicht ist ein Fernglas mit 50mm Öffnung und 7-10 facher Vergrößerung für freihändige Astronomie am besten geeignet. Ob man 7, 8 oder 10 fach vergrößert, hängt auch davon ab, wie ruhig man das Glas halten kann. Wenn der Einsatz vornehmlich auf einem Stativ geplant ist, würde ich aber auf 10 fache Vergrößerung gehen.

Eine direkte Empfehlung möchte ich nicht geben, nur soviel: Man sollte das Glas nicht für 9,99 € beim Discounter kaufen, sondern bei einem Fachhändler (womit auch nicht Ebay gemeint ist). Dort kann man sich auch nochmal eingehend beraten lassen. Für um die 100,- € gibt es bereits gute Gläser.

Viele Grüße

Carsten
 
Ich verweise auf die Möglichkeit der Nachvergrößerung. Ein 7x50, kombiniert mit einem 6x Taschenfernglas, ergibt 42x. Das liegt gut im Auflösungsbereich des Objektivs. Die Farbe wird hochkommen, aber an den Planeten sieht man dennoch mehr. Stativ ist freilich Pflicht.

Diese Taschenferngläser gibt es für unter 20 Euro. Durchsägen, damit man ein Monokular hat, und eine Hülse basteln, um das TFG an das Okular des richtigen FGes zu befestigen. Das anderer "Auge" dient dann als Sucher.

Das waren so die Methoden meiner Jugend, wo Geld sehr knapp war. Taschenfernglasser gab es in der DDR nicht zu billigen Preisen, aber einen Optzikbaukasten mit Plaselinsen. Dennoch zeigte eine 3-fache Nachvergörßerung Einzelheiten auf dem Jupiter.
 
Hallo Uwe,

danke für diesen wertvollen Beitrag. Man merkt eben immer wieder, wer das Buch von Brandt nicht nur gelesen sondern auch verstanden hat.

Gruß
Adson
 
Hallo!

HAbe heute ein 7*50 ausprobiert, das war eigentlich genau dass, was ich möchte. Stativ könnte man aber schon brauchen...
 
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Hallo Martin,
obwohl ich selbst schon etliche Stative ausprobiert und auch gute Optionen gefunden habe, möchte ich nicht zu sehr darauf herumreiten.
Denn das Schöne am FG ist ja nunmal die Freiheit, z.B. auf einem Liegestuhl zu fläzen und locker durch die Milchstraße zu streifen. Und gerade ein 7fach-Glas braucht nicht unbedingt noch eine weitere Stabilisierung. Als relativer Anfänger wirst du dich eh erstmal mit dem Finden der Objekte an sich "herumplagen".

Stative habe bei geradesichtigen FGs zudem den Nachteil, dass man icht ohne weiteres unter ihnen sitzen kann, um in den Zenit zu schauen. Dafür gibt es recht aufwendige Spezialkonstruktionen mit entsprechendem Preis.

Guck erstmal so herum, dann wirst du bald wissen, ob du eher in ein FG-Stativ oder doch in ein Teleskop investierst, um höher vergrößern zu können.

Sich gleich Komplettlösungen anzuschaffen, ohne eine Weile praktische Erfahrungen gesammelt zu haben, das geht meist in die Hose - diese Erfahrung haben viele von uns machen müssen...

Kleiner Tipp noch: besorg dir Baader-Sonnenfolie, dann kannst du mit selbstgebastelten Sonnenfiltern gleich noch ein weiteres astronomisches Objekt für dich entdecken.

CS
Kay
 
Zitat von Astro_Martin:
Hi!

HAbe schon mal ein "Kinderteleskop" bekommen, damit beobachte ich immer die Sonne.

Hallo,

ich will mal hoffen, dass du dafür einen geeigneten Objektivsonnenfilter oder einen Herschelkeil verwendest und nicht mit einem Okularsonnenfilter o.ä. rumexperimentierst. Deinen Augen zu liebe.

Viele Grüße

Carsten
 
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