welches fernglas für 10 jährigen?

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pani113

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hallo,

mein sohn ist 10 jahre alt und interessiert sich für astronomie. wir haben noch ein altes fernglas (revue) 7x35. ich hab schon viel über ferngläser besonders für stern- und mondbeobachtungen gelesen. demnach ist ein 7x35 nicht so perfekt. ausserdem ist es ja auch ein eher billigeres modell und hat schon einige jährchen auf dem buckel.

da ich ein 10x50 noch für zu groß für meinen sohn halte und diese ja auch nicht so günstig sind, hab ich überlegt, daß vielleicht ein 8x42 ein guter kompromiss für den anfang wäre.

jetzt zu meinen fragen:

1. macht ein 8x42 wirklich einen unterschied zu 7x35?
2. welches fernglas würdet ihr mir da für den anfang empfehlen? es gibt ja (gefühlte) 100.000 modelle! es sollte nicht zu teuer sein, aber natürlich sollte es eine verbesserung zu unserem jetzigen sein.
3. oder doch lieber auf ein 10x50 sparen? und wenn 10x50, welches modell?
4.gibt es auch günstige modelle mit stativvorrichtungen? und wieviel sollte man für ein stativ einkalkulieren?

ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen und versteht mein anliegen: als mama möchte ich meinem kind natürlich was einigermaßen gescheites kaufen, andererseits möchte ich am anfang nicht zu viel investieren. eine möglichkeit ist natürlich auch, ein teureres modell gebraucht zu kaufen.

liebe grüße anja

 
Hallo Anja,

wäre überhaupt die Frage ob ein Fernglas für einen 10 jährigen Sinn macht?
Das Spannende für Kinder sind meistens Mond u. Planeten und da für braucht man eine höhere Vergrößerung!
In welchen Preisrahmen hast du dir denn ein Fernglas vorgestellt?
Ein Fernglas ist für Übersicht u. offene Sternhaufen sehr gut, aber eben für Mond u. Planeten nicht so toll.

Andreas
 
Hallo Anja,

es gab hier schon mal einen Thread über Ferngläser für Kinder und ich hab mich auch schon damit beschäftigt.
Ein 10x50 ist auf Dauer für eine Freihändige Beobachtung zu schwer bzw. die Vergrößerung zu hoch. (besonders für Kinder)
Ich würde dir ein Kowa YF 6x30 oder 8x30 empfehlen.
Die Ferngläser sollen eine gute Abbildung haben und sind robust und griffig. (sogar Stickstoff gefüllt)
Teuer sind sie auch nicht. :-)

Gruß
 
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Hi Anja

freihändig kann ich das von Franco angesprochene Kowa durchaus empfehlen. Ich habe es auch.

Wenn der Junior mehr sehen will und es soll ein Fernglas sein,
dann würde ich ein größeres nehmen und dazu ein Stativ.
Preiswert, leicht und nicht so schlecht ist dies hier
http://www.teleskop-express.de/shop...p6289_Celestron-SkyMaster-15x70-Fernglas.html

noch etwas größer aber vllt auch interessant ist das
http://www.teleskop-express.de/shop...LE-Serie---hohe-Aufloesung---Stativadapt.html

Dazu dann ein Stativ wie dieses hier:
http://www.teleskop-express.de/shop...mit-Neigekopf---60cm-bis-160cm---bis-5kg.html

Wenn das Astronomieinteresse nachhaltig ist hat man mit sowas viel Freude, auch wenn auf Dauer dann natürlich ein Teleskop im Fokus steht.

Als Anregung

 
Hallo Anja,

ich denke auch, dass die bereits erwähnten Kowa YF Ferngläser ein guter Tipp sind, da sie zum einen noch erschwinglich sind, in diversen Erfahrungsberichten immer wieder sehr gut (für diese Preisklasse) abschneiden und durch ihren Aufbau und das geringe Gewicht sehr gut für Kinderhände sind. Zudem sind sie definitiv kein Spielzeug, können also auch von Erwachsenen oder Jugendlichen mit Spass genutzt werden, da die Qualität passt. Das 6x30 hätte natürlich den Vorteil, dass es sehr ruhig gehalten werden kann was gerade bei Kindern gut ist.
30mm zeigen natürlich am Himmel nicht so viel, am besten sind da der Mond, der die Monde des Jupiter (als kleine Pünktchen aber nur), und ein paar offene Sternhaufen, die man aber erst finden muss.

Anja, habt ihr selbst etwas Erfahrung mit der Astronomie und könnt ein paar Sternbilder und Objekte zeigen?
Wenn nicht, ist vielleicht dieses Büchlein für den Einstieg nicht schlecht. Damit er weiterhin Spass am Hobby hat solltet ihr auf jeden Fall versuchen, euch auch ein bisschen einzulesen und ihn am Anfang ein wenig unterstützen. Das kann ja auch großen Spass machen, zusammen ein paar Sternbilder zu lernen.

Antares, für einen 10 jährigen finde ich die Großferngläser auf einem Stativ eigentlich schon zu unhandlich und schwer. Auch das Aufsuchen der Objekte wird damit schon recht schwer, weil sie ja keine Peilvorrichtung haben und die Vergrößerung recht groß ist. Zudem sind die ja auch am Tag eher weniger transportabel, und mit so einem kleinen handlichen Fernglas kann man in dem Alter doch auch am Tag schon eine Menge Spass haben.


Viele Grüße,

Jan
 
Hallo Anja,

wenn ihr das erwähnte Revue schon habt, würde ich erstmal damit beginnen. Die Revue waren seinerzeit gute Ferngläser und in der Regel werden sie vom Durchschauen nicht schlechter.

Wenn die Freude an der Beobachtung auf Dauer bleibt, kann man darüber nachdenken, auch einmal aufzurüsten. Dann würde ich jedoch, quasi zusätzlich zum Fernglas, einen 4" Mak oder einen 6" Dobson empfehlen, mit dem dein Sohn dann auch Mond und Planeten gut beobachten kann. Denn darin liegt besonders bei Kindern das größte Interesse.

Viele Grüße

Carsten
 
danke für eure antworten. ich werd es mir noch überlegen, ob wir erst einmal bei unserem revue bleiben. leider kann ich die linke seite nicht mehr richtig scharf stellen. bzw. es ist mühselig, das fernglas scharf zu stellen. ansonsten klingt das kowa 8x30 ganz gut. wobei ich mir nicht sicher bin, ob es zu unserem 7x35 wirklich eine verbesserung bringt. werden wir mehr sehen oder nicht????

ein teleskop oder ein großes fernglas gibt es auf jeden fall erst, wenn das hobby bestehen bleibt und mein sohn sich auch ein größeres glas wünscht.

zu der frage, ob ich mich auch mit dem thema beschäftige: das schöne bei kindern ist ja, dass man (dank der guten kinderfachliteratur heutzutage) als eltern viel mit den hobbies der kinder mitlernt. so ist es jetzt auch mit diesem thema. am meisten fasziniert mich persönlich aber im moment der mond. ich bin früher nie auf die idee gekommen, mal mit dem fernglas den mond anzuschauen. selbst mit unserem alten und nur 7fach vergrößerndem fernglas sieht der mond ganz anders aus als nur mit bloßem auge.

danke auch für den buchtipp "skywatch". das buch hab ich noch gar nicht entdeckt. ich hatte für weihnachten das buch von kosmos "welcher stern ist das" geplant. zum nikolaus hatte ich überlegt, die kosmos sternenkarte für einsteiger, selbstleuchtend zu schenken.

braucht man die sternenkarte noch, wenn man das buch skywatch hat? und wie sieht es mit dem buch "moonwatch" aus? das sieht auch interessant aus.

liebe grüße anja



 
Hallo Anja,

also wirklich "mehr" sehen, so wie ihr euch das wohl vorstellt, werdet ihr wohl nicht. Die beiden Ferngläser sind in der Vergrößerung und der Öffnung zu ähnlich, um da ganz neue Einblicke in den Weltraum ermöglichen zu können. Zudem bleibt ein Fernglas immer ein Fernglas, und mit einer größeren Vergrößerung steigt das Zittern an, so dass hier ohne Stativ der Detailwahrnehmung einfach Grenzen gesetzt sind.
Aber iht werdet dass, was ihr seht, einfach deutlich besser sehen. Also schärfer, heller, klarer. Ich habe schon durch einge alte Revue Gläser durchgeschaut, und das 7x35 gehört wirklich zu den besten, aber neue (gute) Ferngläser bringen doch eine andere Brillianz mit sich.
Gerade wenn euer Fernglas sich auch nicht mehr richtig scharf stellen lässt wird das deutlich sichtbar sein.

Wenn es das Kowa sein soll, würde ich eher zum 6x30 greifen, da das ruhige Halten gerade für längere Beobachtungen ein Vorteil ist. Wenn ihr lieber die 8x Vergrößerung möchtet, würde ich ein Fernglas mit größerem Objektivdurchmesser wählen. Z.b. das Nikon Aculon 8x42 hat eine, gemessen am Preis, sehr gute Optik und bietet dann mit 42mm Objektivdurchmesser auch schon mehr Licht für die Beobachtung von Sternhaufen etc.

Wenn ihr wirklich mehr sehen möchtet, und gerade der Mond schon etwas Begeisterung geweckt hat, sollte ihr vielleicht überlegen doch mit einem Teleskop einzusteigen. Durch die feste Aufstellung ist das Zittern kein Problem mehr, und man kann höhere Vergrößerungen wählen. Bei 20 bis 60 facher Vergrößerung ist der Mond dann schon ein richtig eindrucksvolles Objekt, auf dem man einzele Krater sehen kann. Das ist schon toll. Erst dann lohnt sich meiner Meinung nach der "moonscout" richtig, da man die darin beschriebenen Krater dann auch sehen, und nicht nur erahnen kann.

Wenn ihr euch für ein Teleskop entscheidet, solltet ihr euch auf jeden Fall hier beraten lassen, da es bei den Einsteigerteleskopen eine Menge Schrott auf dem Markt gibt. Ein gewisses Mindestinvestment muss man dann auch machen.

Ob man nun "Welcher Stern ist das" oder den "Skyscout" bevorzugt ist sicherlich Geschmackssache, auch eine drehbare Sternkarte ist nochmal eine andere Art Werkzeug. Ich finde den Skyscout etwas einfacherer, und auch detailreicher als die drehbare Sternkarte. Das Design ist auch etwas kindgerechter/einsteigergerechter in meinen Augen.

Viele Grüße,

Jan

 
>ansonsten klingt das kowa 8x30 ganz gut. wobei ich mir nicht sicher bin, ob es zu unserem 7x35 wirklich eine verbesserung bringt. werden wir mehr sehen oder nicht????<

Hallo Anja,

ganz sicher wirst Du mehr sehen! Ein vernünftiges gutes Glas ist eine Offenbarung.
Vergleich es mal so: Mein Auto hat mich 25 Jahre treu gedient, hat mich überall hingefahren und ich bin auch ganz zufrieden damit. Außer die Sitze vielleicht, schon etwas durchgesessen, der Motor läuft wirklich noch klasse, ist aber etwas laut und braucht morgens im Winter ein kleines Gebet, die paar Rostflecke, nicht der Rede wert.
Wird mir ein funkelnagelneues Auto eine Verbesserung bringen? :gutefrage: Ist aber auch NUR ein Auto, was mich von A nach B evtl. auch nicht schneller bringt.

Manfred

P.S. gerade die Antwort von Jan gesehen: würde auch zum 6x30 greifen!





 
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Hallo Anja,

um einen sichtbaren (allerdings kleinen) Unterschied zum 7x35er Glas zu erhalten, wäre tatsächlich ein 10x50er der nächste Schritt. Aber eben nicht für einen 10jährigen. Deshalb rate ich hierzu:

http://www.teleskop-express.de/shop...-FlexTube-Dobson---Parabol-Optik---ab-6J.html

Damit sieht man wirklich mehr - speziell an Mond und Planeten - aber auch an vielen anderen Objekten. Das Teil ist vollständig ausgestattet, benötigt kein Stativ und lässt sich außerdem gut transportieren (Urlaub!).
Den Erwachsenen bringt es bestimmt auch viel Spaß.


Gruß
Bernhard
 
Zitat von bernhard_kock:
Hallo Anja,

um einen sichtbaren (allerdings kleinen) Unterschied zum 7x35er Glas zu erhalten, wäre tatsächlich ein 10x50er der nächste Schritt. Aber eben nicht für einen 10jährigen. Deshalb rate ich hierzu:

http://www.teleskop-express.de/shop...-FlexTube-Dobson---Parabol-Optik---ab-6J.html

Damit sieht man wirklich mehr - speziell an Mond und Planeten - aber auch an vielen anderen Objekten. Das Teil ist vollständig ausgestattet, benötigt kein Stativ und lässt sich außerdem gut transportieren (Urlaub!).
Den Erwachsenen bringt es bestimmt auch viel Spaß.


Gruß
Bernhard

jepp, würde Berhards Vorschlag hier ausdrücklich unterschreiben, mit einem kleinen Dobson ist dein Sohn besser versorgt als mit einem Fernglas!
Mit dem Ding kann er erstmal ein paar Jahre beobachten, mit einem Fernglas kann es für Kinder sehr schnell langweilig werden und die meisten Objekte benötigen halt eine gewisse Vergrößerung!
Fernglas beobachtung ist wunderbar, man benötigt aber dafür auch etwas mehr Erfahrung.

Andreas
 
Hi Anja,

aus eigener Erfahrung hätte ich mir als 10jähriger ein richtiges Teleskop gewünscht. Mit einem Fernglas, naja...
Vielleicht reicht ja für den Anfang ja auch ein:
Omegon Teleskop AC 50/600 ?
Da stimmt der Preis und wenn Astronomie doch nicht das richtige ist, naja, der Preis sagt alles ;)

Wikie

 
Hallo Wikie,

"Da stimmt der Preis und wenn Astronomie doch nicht das richtige ist, ..."

Ich meine, dass solche Geräte nur beim Kauf Spaß machen, weil sie aussehen wie richtige Teleskope!
50/600 Billig-Refraktoren sind in der Praxis aber meiner Meinung nach für Einsteiger und besonders für Kinder unbrauchbar: wackelig, lichtschwach, gucklochartiges Sehfeld, nichts für Übersichtsbeobachtungen, die Kinder/Anfänger können sich bei dem engen Sehfeld kaum orientieren und ob Schärfe und Kontrast ausreichen, möchte ich auch bezweifeln.

Solche "Teleskope" landen dann tatsächlich (zu Recht) oft im Keller und das ursprüngliche Interesse für die Astronomie ist dahin.

WIE SCHADE (!),
denn diese Neugier sollte ja gerade gefördert werden!

Die Kinder brauchen etwas, das sie gut in die Hand nehmen, also "begreifen" können, etwas, mit dem sie intuitiv umgehen können. Und das ist meiner m.M.n. ein lichtstarkes Dobson-Teleskop mit großem Sehfeld aber auch der Möglichkeit des Hochvergrößerns - in gewisser Weise das Gegenstück zum 50/600 Refraktor.


Nichts für ungut Wikie. Das ist einfach nur meine Meinung und die muss nicht unbedingt richtig sein,
Gruß Bernhard







 
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Hallo Anja,

ich beeschäftige mich sicher schon Jahrzehnte mit der Astronomie, auch wenn es immer nur so am Rand mitläuft. Aber die drehbare Sternkarte benutze ich immer noch.

Viele Grüße,

Gerhard
 
Hi Bernhard,
klar hast du da völlig recht, dennoch einen 10-jährigen ein Dobson zu kaufen, finde ich etwas übertrieben. Sicherlich ist das ausgewählte Teleskop nicht optimal...
Das Skywatcher Teleskop AC 90/900 ist da wohl besser.
Mein Fehler ;)
Aber wichtiger ist, das die Kinder nicht allein mit einem astronomischen Teil auf´s Feld geschickt werden. In diesem Alter macht eine Astro-AG Sinn.

Bis heute Wikie
 
Hallo Wikie,

warum sollte jetzt der 90/900 besser sein? Ein 10kg schweres Set, mit einer schwer zu bedienenden parallaktischen Montierung ist wohl nicht der optimale Einstieg für einen 10-Jährigen?

Nichts gegen dich, aber nachdem deine erste Empfehlung ein "Teleskop" war, welches bei Ebay für 25€ zu haben ist und sogar in der Werbebeschreibung des Händlers als "Spielzeug" beworben wird solltest du vielleicht nicht mehr so viel empfehlen..

Grüße, Jan
 
Hallo Jan,

schau Dir mal bitte diese Empfehlung an
"...Ich würde dir ein Kowa YF 6x30 oder 8x30 empfehlen..." Oder ein Dobson...
Entschuldige, wenn ich da an meine Kinder denke...

Wikie

 
Hay hay hay anja..


beim fernglas ist es banane, ob 7x35 od. 8x40, was sternbeobachtung angeht..
beim 7er hast noch bissl mehr übersicht.
wenn du "mehr" sehen willst, müsstest zum 12x50 greifen.. ;)
(da kommt zb.der riesige virgo-haufen gut zur geltung)

finanzseitig solltest so ~100.- investieren, beim chinaglas.. (omegon, ts celestron
oder bresser etwa)..
interessant wären auch indexe wie 10x42, wenn er eher der ruhige typ ist.
ich würde beim fernglas auf eine grün-schimmernde breitbandvergütung auf allen
linsen achten.. dann ist es schon besser als dein revue. ;)
zudem sind die meisten alten gläser (wenn auch gering) dejustiert!
ich denke, das wird eine verbesserung.
viel erfolg...


grüßle..




wikie: lass di ned ärgern

 
Zitat von astrojan:
Antares, für einen 10 jährigen finde ich die Großferngläser auf einem Stativ eigentlich schon zu unhandlich und schwer. Auch das Aufsuchen der Objekte wird damit schon recht schwer, weil sie ja keine Peilvorrichtung haben und die Vergrößerung recht groß ist. Zudem sind die ja auch am Tag eher weniger transportabel, und mit so einem kleinen handlichen Fernglas kann man in dem Alter doch auch am Tag schon eine Menge Spass haben.

Hi Jan,

das ist Dein Standpunkt, aber üblicherweise wird so ein 10 jähriger nicht alleine nachts Sterne gucken und muß folglich die Sachen auch nicht alleine tragen.
Davon abgesehen sind 1500g Fernglas mit Beutel für einen gesunden 10-jährigen tragber und ein Stativ mit 3 Kilo auch. Schulranzen sind schwerer und die tragen die Kinder üblicherweise sogar selbst - manchmal über größere Strecken. ;)

Und erst mal auf dem Stativ montiert, ist das Gewicht des Fernglases für das Kind nicht mehr von Relevanz.

Anja s Vorgabe war aber:
- MEHR sehen als mit dem vorhandenen Glas. Das MEHR ist der Punkt auf den ich einging.
- und die Frage lautet: Welches fernglas für 10 jährigen.

Das Kowa Glas ist gut zu verwenden, aber ein Kind wird damit nachts kaum was erkennen. Es wird auch den Unterschied zwischen gutem und schlechtem Glas kaum wirklich verifizieren können. Ich weiß worauf ich achten muß, wie es aussieht und dann kann ich damit auch M81/82 oder M13 oder M51 etc sehen. Jemand der mit Astronomie angfängt, vor allem ein Kind, wird viele erreichbare Objekte schlicht übersehen.
Das ist das Problem.
Eben deshalb, wenn Fernglas, dann ein größeres Fernglas (8x40 oder auch 10x50 sind zu nah dran) und dann zwingend auf Stativ. Peiler kann man adaptieren, wenn man will. So z.B: -> http://www.deepsky-brothers.de/Bilder/armin/Equipment/P1010026.JPG

Am Ende und da sind wir uns dann wieder einig. Wenn Astro dauerhaft interessant bleibt, ist der Junior mit einem kleinen Dobson, vermutlich am Besten versorgt.

CS

 
Hallo Antares,

sei dir da mal mit den Schulranzen heute nicht mehr so sicher ;)

Mein Punkt ging auch in die Richtung, dass ein Großfernglas doch ein eher spezielles Instrument ist, dass in vielen Fällen eher als zweit oder dritt Gerät angeschafft wird. Es kommt halt mit der Möglichkeit zur variablen Vergrößerung eines Teleskops nicht mit.

Zitat von Antares:
Am Ende und da sind wir uns dann wieder einig. Wenn Astro dauerhaft interessant bleibt, ist der Junior mit einem kleinen Dobson, vermutlich am Besten versorgt.

Volle Zustimmung, vor allem wenn er so klein und handlich ist wie der Skywatcher Heritage. Da die Threaderstellerin mit ihrem letzten Post schon ca 15 Beiträge zurück liegt, klinke ich mich hier mal aus :)

Jan
 
Zitat von bernhard_kock:
...........
um einen sichtbaren (allerdings kleinen) Unterschied zum 7x35er Glas zu erhalten, wäre tatsächlich ein 10x50er der nächste Schritt. Aber eben nicht für einen 10jährigen. Deshalb rate ich hierzu:

http://www.teleskop-express.de/shop/product_info.php/info/p2705_Skywatcher-Heritage-130P-FlexTube-Dobson---Parabol-Optik---ab-6J.html

..........

Ich lehne aus aktuellem Anlass eine Frage hier an:

Der angebotene Dobson ist für eine Anfängerelternschaft wie justierstabil? - ausgehend von 2 linken Händen.
(ich bin ebenfalls mit der hier besprochenen Frage ==> "Kind 7 Jahre beginnend mit Astro und welches Equipment" konfrontiert worden.)

ggf. DIESES?

Und, welches Buch für die weckenden Begeisterungstürme?

PS: Die empfohlenen KOWA Gläser haben die für Kinderaugenabstand entsprechende Knickbrücke?
 
Hallo Leute,
ich hatte auch mal gefragt, als mein Sohn beim Sternegucken dabeigewesen ist. Inzwischen ist er 11 und interessiert sich kaum noh für Astronomie...

Trotzdem: jeder hat doch eine Zweitoptik: ein Fernglas, einen Weitfelder, Zweitdobson wähend der Fotografie usw. Liber das Kind damit einweisen und machen lassen als es alleine mit einer Mülloptik losschicken! Wenn ihr die Optik auch wollt, dann nur zu, ansonsten dreimal überlegen, Kinder haben Hobbys manchmal für Wochen, obwohl wir das anders hätten...
 
Ja - würde ich auch erst einmal vorschlagen: den interpupillären Augenabstand mal messen (lassen). Ist der kleiner oder gleich als 50mm wird's mit den Gläsern 'eng': das öfters genannte Kowa kommt da wohl noch am nächsten dran, Dachkanten gehen dann überhaupt nicht. Also das wäre der erste Punkt, dann würde ich drohenden Ermüdungserscheinungen wegen auch noch auf einen Stativanschluss achten, da kann das Kind bei Interesse auch mal länger gucken, auch wenn die Arme lang werden. Alternativ geht natürlich auch eine FG-Plattform von Berlebach mit Gummikordel.

stimmige Grüße
manne
 
Der große Vorteil vom Fernglas liegt darin, dass es ein Kind alleine problemlos benutzen kann, und auch tagsüber, das bedeutet aber auch kein Stativzwang und niedrige Vergrößerung & leicht muss es auch sein => am besten passt so etwas wie 7x35, max. 8x42 solange es unter 500 gramm bleibt.
 
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