Welches ist besser?

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Hallo,

das mit dem nach teuren Okularen schreien- naja, kommt halt darauf an welche man einsetzen will- oder kaufen kann.

Vom Prinzip ist es so. Die Brennweite durch die Öffnung gibt das Öffnungsverhältnis, also 750mm geteilt durch die 150mm ergibt einen Wert von f/5, bei dem 130/650 kommt f/6 heraus.

Je niedriger der Wert ist desto kritischer wird das Teleskop hinsichtlich der Okulare.

Das gilt für den Randbereich, in der Mitte bildet die Optik sauber ab, je weiter nach außen im Blickfeld desto mehr tritt der Effekt auf, die Sterne werden etwas größer abgebildet.

Das Problem hast du aber erst so richtig bei Teleskopen die noch unter f/5 liegen und auch nur bei den Weitwinkelokularen, also so ab vielleicht 70° Gesichtsfeld.

Die allseits bekannten als Goldkanten bezeichneten sind noch im bezahlbaren Bereich, bei Plössl´s mit 50° GF merkst du so gut wie nichts davon, also keine Bange.

Und in 4 Monaten ist hoffentlich das Wetter endlich wieder besser und es wird auch viel früher dunkel- bis dahin Vorfreude, Karoschka studieren und den Himmel mit der vorhandenem Bio-Bioptik beobachten.

Gruß
Stefan
 
Würde ich denn als fast 15-jährige, ohne jahrelang Erfahrung (ich interessiere mich schon seit ich 10 bin für die Astronomie) einen großen Unterschied , weil es ja dann doch so 150.-Euro teurer ist, merken? Für das Geld könnte ich mir ja schon gutes Zubehör leisten.
 
Hallo Isabelle,

die Öffnung des Teleskops ist dabei nicht entscheidend.
Wichtig ist das Öffnungsverhältnis, also das Verhaältnis von Öffnung zu Brennweite.
750 geteilt durch 150 = 5, also für uns F/5
650 geteilt durch 130 = 5, also F/5.

Grundsätzlich kommt man bei einem Öffnungsverhältnis von F/10 auch mit sehr einfachen Okulardesigns klar, Hauptsache die Okulare sind sauber gefertigt.
Auch F/8 ist noch sehr entspannt, aber bei spätestens bei F/6 kippt die Sache und man sieht bei aufmerksamer Beobachtung, dass die Achs- und auffälliger noch die Randschärfe einfacher Okulare nachlässt.
Will man dann noch weitwinklige Okulare anwenden, müssen sie sehr gut gerechnet und präzise gefertigt sein, um eine gute Abbildung zu bringen.

Das bedeutet nicht, dass man an einem F/5 Gerät mit einem guten Plössl oder Kellner Okular gar nichts mehr erkennen kann. Solchen Okularen kann man z.B. auch mit einer Guten Barlowlinse auch am F/5 Teleskop auf die Sprünge helfen. Das gfgeht aber naturgemäß auch nur, wenn man auf hohe Vergrößerungen aus ist.
Dass man von günstigen Weitwinkel Okularen wie z.B. den SWM von TS gleich blind wird, stimmt auch nicht aber es geht eben besser.
Das machen dann die Vixen-LVW, die Speers Waler, die Televue Panoptik, Nagler und andere teure Okulare auch vor, wenn man sie zum Vergleich Mal in den OAZ steckt.
Wichtig auch, dass die Okulare für niedrige und mittlere Vergrößerungen sich gegenüber den Okularen für höhere Vergrößerungen erheblich stärker verteuern. Mit kleinen Brennweiten gibt es inzwischen einige Okulare, wie z.B. die schon erwähnten Planetarys, die zu erschwinglichen Preisen gute Leistung an schnellen (F/5 ist schnell, F/10 ist langsam, das kommt aus dem Fotobereich) Teleskopen gute Leistung versprechen.

So weit, so gut. Ich rate allgemein gerne zu F/6 und da ist der 8" F/6 Dobson derzeit eindeutig Preis-/Leistungssieger, aber Du kommst mit dem Geschubso wohl nicht so gut klar und außerdem ist so ein Tubus auch schon sehr groß und wuchtig.
Bis der geplante 150/900er Dobson kommt, das dauert noch eine Weile, dafür gäbe es dann auch Montierungen die einigermaßen transportabel sind, aber man muss abwarten.

Bleibt der 150/750er, den es auch schon mit 2" OAZ gibt, billiger ist er mit 1 1/4" OAZ. Die kleineren 130er oder 114er gibt es gar nicht mit 2" OAZ, da wird auch die hohe Obstruktion zum Problem.
Bei Verzicht auf 2" muss man bedenken, dass damit eigentlich die große Stärke solcher schnellen, kurzen Teleskope ein wenig auf der Strecke bleibt. Man kann nicht so große Gesichtsfelder erreichten.
Mit einem 32er Plössl in 1 1/4" kommst Du auf etwa 3°, mit einem 32er Erfle in 2" auf über 4° Feld. Beides wäre dann an F/5 längst nicht randscharf, es sei denn, Du gibst für das 32er 2" Okular lockere 350 € aus. Von daher leben viele Leute lieber mit der Randunschärfe bzw warten lange auf ein gebrauchtes "Schnäppchen".

Du merkst, es gibt vieles zu bedenken und nein, Du drückst Dich gar nicht kompliziert aus, aber je mehr Geld Du ansparst und ausgeben willst, um so mehr Gedanken sollte man sich machen, damit Du auch ein angemessen gutes Teleskop bekommst, welches Deine Erwartungen erfüllt.

Du solltest die Zeit, in der Du noch sparen willst, intensiv nutzen und Dich informieren. Die beste Gelegenheit dazu würde der Kontakt zu aktiven Vereinen oder Beobachtergruppen bieten, wo Du an verschiedenen Teleskopen mitbeobachten kannst.
Solche Praxis ist unersetzbar und kann einen Fehlkauf verhindern.

Gruß und CS
*entfernt*


 
ok da war schon jemand schneller...
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Stefan

nix dafür, ich hätte das als Tippfehler deklariert, schätze das wars auch eigentlich. ;)

Ich habe noch vergessen zu erwähnen, dass man über kurz oder lang ohnehin bei guten, etwas teureren Okularen landet, die dann auch an F/5 zumindest ordentlich abbilden.

Lange hatte ich einen 114/900er, dann einen Katahdiopter, dann einen 114/450er, also F/4 und auch nur einfache Okulare dazu. Nach und nach habe ich dann bessere Okulare gekauft und schließlich einen 8" F/6 Newton mit aufgesattelter 4" F/5 Richfieldlinse als Dobson.

Auch das SEHEN entwickelt sich MIT dem Hobby und der häufigen Beobachtung.

Ich glaube also nicht, dass man mit einem 130/650er oder einem 150/750er Newton und günstigen Okularen unglücklich werden wird.
Hauptsache man kann das Teil gut justieren und es ist stabil aufgestellt.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hi Günther,

bin ehrlich- war ein Rechenfehler, zu schnell vom Kopf in die Finger :blush:

Tja, das mit den Okus.. für meinen 300/1500 Galaxy hab ich jetzt von den Nagler´s ein 9mm, ein 17mm und dazu kommt in Kürze noch ein 12mm- wollte den Umweg über die einfachen nicht gehen, kann es mir aber im Unterschied zu einem jungen Mädel auch leisten da ich halt schon recht gut verdiene.
Wobei das 17er und auch das zukünftige 12er Gebrauchtteile sind.
Für den 12" Galaxy vielleicht ein wenig übertrieben, aber wer weiß- vielleicht kommt als nächstes dann ein edleres Rohr...

Gruß
Stefan
 
Hi Stefan,

die guten Okulare bleiben, die Teleskope wechseln.
Mein Kompromiss sind die Speers, auch die werden bleiben.
Die anfangs gekauften einfachen Okulare, teilweise waren es ja auch "Beipacks", sogar noch in 1", haben mich in der Summe, abzüglich Verkaufserlös, ca. 100 € gekostet. Aber sie haben mich auch über 10, teilweise 20 Jahre begleitet.
Kein Verlust denke ich, dafür jede Menge Beobachtungsspass.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hi Isabelle,

Ich darf so ungefähr 200.-Euro für Teleskop, Okular, Buch...ausgeben

OK, dann hat das der Joachim schon ganz richtig eingeordnet.

Sternatlanten gibts übrigens auch zum Download im Netz - ist halt in der "Anwendung" deutlich unbequemer. Als Rotlichtlampe würde es auch eine kleine LED-Taschenlampe für 5Eur tun.

Zu den Okularen: das eigentliche Thema ist das Öffnungsverhältnis (Brennweite:Öffnung = 5 oder "F5" im Fachjargon). Das ist beim 150/750 gleich, also gleiche Okularprobleme.

Das ein schnelles Teleskop nach teuren Okularen schreit - das muss man jetzt glaube ich ein bisschen aufdröseln.

Es ist _nicht_ so, dass man beim F5-Telskop mit einfachen Okularen nicht beobachten kann. Das Problem ist, dass gerade bei kleineren Vergrößerungen also größeren Okularbrennweiten (Vergrößerung = Teleskopbrennweite/Okularbrennweite) am Rand Bildfehler auftreten. Das wird ausgeprägter, wenn Du Weitwinkelokulare benutzt - dann ist unter Umständen nur noch die innere Hälfte des Bildes im Okular scharf. Und das ist halt sehr unschön. Wenn Du auf größere Bildfelder verzichtest und den Rand des Bildes einfach ignorierst kannst Du mit einfachen Okularen auch schön beobachten. Das mußt letztendlich Du selbst entscheiden. Günther hats schon angesprochen: mit Plösssl/Superplössl oder sogenannten "Planetary"-Okularen kommst Du für (relativ) wenig Geld auch schon brauchbar hin.

Zum 150/750: 6" ist schon was - keine Frage. Nur: der Skywatcher 150/750 wird oft auf einer eq3-Montierung angeboten. Und die ist einfach zu klein für das Rohr. Ich hatte mal was ähnliches, und gerade für Planeten ist das sehr unschön. Es geht schon, ist aber wirklich nervig weils so wacklig ist. Eine hübsche Kombination dagegen wäre der 130/650 auf der eq3. Allerdings sind wir dann schon wieder in preislichen Regionen, die das ganze im Vergleich zu möglichen Alternativen unatraktiv machen.

Apropos F5: das muss man schon nochmal betonen: wenn ein F5-Teleskop nicht gut justiert ist bringts nichts - das ist wichtig. Vielleicht wäre es gut für Dich, wenn Du mal ein wenig über Newton-Justage liest (mal hier im Forum danach suchen).

Mein Gefühl jetzt ist: entweder Du bleibst beim 130/650 auf eq2 und besorgst Dir noch 2-3 Okus zu den Beipackokus. Okus kann man wirklich gut gebraucht im Forum bekommen. Mit Deinem Budget kämst Du dann gut hin. Vielleicht will auch jemand ne eq3 günstig loswerden?

ODER Du wartest noch einige Monate und orientierst Dich dann in Richtung mehr Öffnung. Wenn Du dann dem Gebrauchtmarkt gewogen bist könnte man nämlich noch ganz andere Alternativen überlegen.

CS

Klaus




 
Also ich werde dann eher den 130/650 Newton nehmen und für das restliche Geld dann noch 2 Okulare. Damit bin ich besser bediehnt, weil es ja auch doof ist, wenn ich zum Geburtstag nichts bekomme, damit ich mir später ein anderes Teleskop leisten kann.
Ich denke bei einem Justierlaser wäre das Geld auch nicht falsch angebracht.

Gruß Isabelle
 
Ich habe eben den 130/650 geliefert bekommen. Wenn ich das Gerät aufgebaut habe werde ich mich mal zum ersten Eindruck äußern.

Ich habe mich auch gefragt, ob ich nicht gleich das 150/750 bestellen soll. Es dauerte nicht lange, da fragte ich mich: Na wenn schon dann doch lieber den mit 200mm Spiegel. Oder doch gleich 250? Oder, oder...

Ich glaube Du hast dich schon richtig entschieden. Selbst wenn Dir der "kleine" doch mal nicht mehr ausreicht und Du dir einen 300mm Teleskop zulegst ;-), als Zweitgerät, welches man schnell mal in den Kofferraum packt,
ist er später immer noch nützlich. Außerdem: Wenn Du übers Internet bestellst, hast Du ja ein vierzehn Tage Rückgaberecht. Sicher reicht die Zeit das Teleskop zu Testen. Ich sehe also kein Risiko.

Wie gesagt, wenn ich es heute noch schaffe mal durchzuschauen, melde ich mich.
VG,
Micha
 
Das wäre echt super, wenn du mal dein Testergebnis ablieferst. Es muss ja nicht zwingend Heute sein. Das wäre echt voll toll von dir;-)
Wo hast du den dein Newton gekauft?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Isabelle,

ich halte Deine Entscheidung, auf den 130er zu setzten, für richtig. Auch und gerade, weil es nun wegen des Geburtstags ein wenig schnell geht, ist es kaum sinnvoll mehr Geld in größere Öffnung zu investieren. Dafür sollte man sich besser informieren und die eigenen Wünsche/Ziele für das "endgültige" Teleskop (gibts das?) kennenlernen. Dazu ist dann auch wieder der 130er sehr gut geeignet.

Man sollte nicht zwanghaft "das letzte Hemd" für mehr Öffnung geben.
Wenn ein 130er auf lange Sicht öffnungsmäßig nicht ausreicht, reicht ein 150er auch nicht.
Gegenüber dem Tchibo-Torpedo ist der 130er allemal ein riesiger Schritt.

Zubehör will auch bedacht sein und eventuell kann ein Gespräch mit dem Händler ja eine EQ-3 "drunterzaubern", dafür würde ich einen moderaten Aufpreis in Kauf nehmen.
Dann hättest Du eine transportabe, stabile Kombination mit der man schon einiges anfangen kann.

Ich kenne die EQ 2 von meinem 114/900er, das ging ganz gut, wackelte im höheren Vergrößerungsbereich aber schon ordentlich. Man löst beim Fokussieren Schwingungen aus, es ist aber noch machbar.
Ich schätze, das wird beim kürzeren aber halt auch schwereren 130/750er recht ähnlich werden.
Manchmal liegt es auch zumindest teilweise, gar nicht Mal an der Monti selbst, sondern am Stativ. Ein massives Holzstativ, aus Latten selbst gemacht, hat schon manches dünne Aludreibein mit gutem Erfolg ersetzt.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hier:

http://www.teleskop-austria.at/prod.php?tid=13&lng=de#newt-114rft-sw

Aber den Link hatte ich ja schon eingestellt. Ich habe aber gesehen das es den gleichen Reflektor bei TS günstiger gibt. Andererseits bietet Mein Händler eine Tiefpreisgarantie. Musst eben mal mit beiden verhandeln.

Also ein Teleskop fachgerecht zu Testen übersteigt sicher meine Kenntnisse aber meine ( laienhaften ) Eindrücke schildere ich Dir gern.
Aufgebaut habe ich es nun schon und einen Blick hindurch geworfen auch. Daneben steht mein guter alter Zeiss Telementor (63/840) zu Vergleichszwecken bereit.

Der Aufbau war eigentlich problemlos. Die Anleitung (nur in Englisch!) brauchte ich nicht, da ich bereit mehrere Teleskope hatte. Die Montierung, sagen wir mal, ist brauchbar (hatte ich mitbestellt, da nur 20 Euro Aufpreis zum OTA, so hatte ich wenigstens ein gutes Alustativ. Ok, alles ist relativ!). Die Montierung ist fürs "Durchgucken" durchaus ausreichend. Fotografieren?: Nix! Stärkerer Wind: Gibt sicher Probleme. Irgendwelches Spiel in den Achsen habe ich nicht festgestellt. Wackeln tut nix. Die Teilkreise (heißen die so?) sind nur Deko ;-).

Der Tubus:
Sieht ganz ordentlich aus. Nach meinen ermessen auch nicht sonderlich empfindlich. Ansonsten wie vom Hersteller beworben.
Der Spiegel scheint nicht exakt justiert zu sein (konnte ich auch nicht erwarten (Transport usw.) Er scheint, wenn ich etwas schräg in den Tubus blicke, mit irgend etwas "bedeckt" zu sein. Frage an die Runde: Ist es die Beschichtung (dazu ist es aber zu unregelmäßig) oder nimmt man es bei der Produktion in punkto Sauberkeit nicht so genau? Wie reinigt man eigentlich so einen Spiegel?
Das ist aber kein Argument gegen dieses Teleskop. Es ist bei anderen Spiegeldimensionen und Herstellern sicher auch so. Na ja die Nobelmarken mal ausgenommen.

So und nun guck ich erst mal durch. Falls mich nachher nicht die Polizei als Spanner verhaftet hat, melde ich mich wieder.

VG,
Micha
 
ICh nehme jetzt den 130/650 Newton.
Könnt ihr mir gute Okulare empfehlen, die ein "must-have" sind?
Gibt es spezielle Okulare, die jetzt für meinen Bedarf sehr gut passen?
Welche Brennweite wäre für mich gut?

Gruß Isabelle
 
Mit den unterschiedlichen Okularqualitäten habe ich keine Erfahrung. Was die Brennweiten angeht: 25mm (26x) und ein 10mm (65x) sind ja im Lieferumfang. Ich werde mir noch ein 6mm (108x) und ein 4mm/3,6mm (162x bzw. 180x) dazu kaufen. Höhere Vergrößerungen sind zwar theoretisch machbar aber ich bezweifle mal das es hier wirklich Sinn macht.
 
So ich schleppe jetzt meine Teleskope in den Garten und versuche mal rauszubekommen was das neue so leistet. das Wetter ist ja nun wieder besser.
Kann aber spät werden.

Bis denne,
Micha
 
Hi Isabelle,

ich schätze Mal, es wird das auf Seite 1 verlinkte Paket.

Der 6x24 Sucher ist wirklich ein Sucher und absolut kein Finder. Billigkram. Das Beste, was man damit machen kann, ist die Linsen rauszuhauen und die verbleibende Röhre als Peilsucher verwenden (das geht tatsächlich besser!).
Noch besser wäre, Du würdest einen einfachen Peilsucher (Red-Dot), so wie auf dem Bild zu sehen, kaufen.
Da wäre Mal die Frage berechtigt, was gilt? Die Abbildung oder die Beschreibung. ?)
Als Okulare liegen 25er und 10er "Super" bei. Es dürfte sich um Kellner-Okulare handeln. Wenn sie ordentlich gemacht sind, gute Transmission, kleines Feld, saubere Abbildung an F/8 und langsamer, an F/5 zu ertragen und eventuell mit einer guten 2fach Barlow kombiniert sogar wieder gut nutzbar. Es resultieren dann 12,5 mm und 5 mm Brennweite.

Wenn es also darum geht, mit sehr wenig Zusatzkosten schon Mal einige wichtige Vergrößerungsbereiche abzudecken wäre eine 2fach Barlow zu den beiden Okularen die minimalistische Lösung.

Dazu dann noch ein 32er Plössl für Minimalvergrößerung mit maximal möglichem Feld bei 1 1/4", ein 35er Baader Eudia wird sicher zu teuer und ist mit 7 mm AP auch nur für sehr dunklen Himmel und/oder Filternutzung wirklich sinnvoll.

Eine Lösung ohne Barlow wäre, mit dem 10er und dem 25er zunächst zu leben und lieber noch ein 5 mm Planetary darunter zu setzen. Dann diese Sache mit Planetarys und/oder Hyperions, Speers Waler, LVW ganz langsam ausbauen, bis zum Schluss eine sehr gute Okularbestückung für F/5 vorhanden ist.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Isabelle und allerseits,

ich habe gerade mal ein bisschen bei verschiedenen Händlern rumgeschaut bzgl. dem SKW 130/650 und diverse Ausstattungen ...

Ich würde empfehlen, Du schreibst mal mehrere Händler an, gibst Deine "Wunschkonfiguration" ;) durch, z.B. das OTA mit Leuchtpunktsucher (anstatt dem Sucherröhrchen) + EQ3 + ??? (z.B. die von Günther empfohlene 2x Barlow) ... und lässt Dir von denen ein Angebot zuschicken.

Mit den meisten lässt sich eh handeln - daher der Name "Händler" ;) - und man bekommt dann etwas, was eher "passt" als das Standardkatalogangebot - von der Konfiguration her und natürlich auch vom Preis her :)
 
>>Noch besser wäre, Du würdest einen einfachen Peilsucher (Red-Dot), so wie auf dem Bild zu sehen, kaufen.<<

Bei meinem ist er dabei, statt 6x24 Sucherfernrohr.
Zur sicherheit Händler fragen!

VG

Ps.: Wie steht es um die Qualität von Barlow-Linsen? Bringen zusätzliche Linsen im Strahlengang (es sei denn, sie sind extra für das jeweilige Teleskop berechnet) nicht Licht- und Abbldungsverluste? Lichtverlust eigentlich immer.
Und wie sieht es dann mit der Farbreinheit der Abbildung aus?
 
Hi Micha,

http://www.svenwienstein.de/HTML/barlow-test.html

da geht es um sehr hohe Qualitätsansprüche, was aber nicht schadet. Eine sehr günstige China-Barlow war auch dabei.
Von dieser Barlow hatte ich nacheinander zwei Stück. Die erste war sehr gut (für den Preis), die zweite eher schlecht. Dieses Problem hat man öfter bei sehr günstigen Sachen.

Ach ja, Dein "Belag" dürfte Staub sein. Der schadet weniger, viel weniger, sehr viel weniger als eine unsachgemäße Spiegelreinigung und die sachgemäße Reinigung ist auch ganz bestimmt noch nicht fällig.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Ich danke Dir für die Infos.

Ich will ja nicht abschweifen, nur kurz: Mein (natürlich wasserdichtes :-)) Vixen 8x42 Fernglas, spühle ich (wenn es denn mal sein muß) mit destiliertem Wasser ab. Geht sowas auch mit teleskopspiegeln? (Natürlich vorher ausgebaut)

VG,
Micha
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Micha,

das ist schon Mal eine brauchbare Herangehensweise.
Destillierte Wasser, Einweichen (das geht auch in normalem Wasser und sogar mit etwas Spüli), Abspülen, abtropfen lassen und gut. möglichst keine mechanische Reinigung der Spiegelfläche und wenn, dann nur bei hartnäckigem Schmutz mit geeigneten, sehr weichen, absolut "holzfreien" Tüchern, besser Marderhaarpinsel pp. Das auch nur unter Wasser und mit möglichst wenig Druck, also niemals trocken reiben.
Lose aufliegende Flusen, Blätter pp kann man auch mit einem Stabsauger absaugen oder mit sauberer Luft wegpusten, aber höllisch aufpassen und Kontakt vermeiden.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Alles klar und nochmals vielen Dank. Seit ich damals meinen 10x50 Jenoptem "kaputtgeputzt" habe bin ich übervorsichtig geworden. So nun aber ab in den Garten und den 130/650 Newton testen damit ich isamarie wenigsten etwas berichten kann. Den Spiegel Justieren lass ich erst mal. Da will ich mich zuvor mal schlau machen. Gibt ja sicher auch Tips im Forum. Der Test ist also erst mal nur unter Vorbehalt zu betrachten.

VG,
Micha
 
Hallo Isamarie,

Du wirst schon die richtige Entscheidung treffen, laß Dich nicht von irgendwelchen "ist-alles-gleich-schlecht!"-Kommentaren verwirren - meine Eindrücke vom 130/650er findest du hier.
Aber einstellen Lernen ist bei jedem Newton Pflicht.

Gruß+cs,
Dietmar
 
Hi Dietmar,

tolle Bilder. Sag mal was zum Visuellen.
Wie steht die "alte Vixen New Polaris" zu ner EQ 2?

Gruß und CS
*entfernt*

 
Hallo Günther,

danke!

Zitat von *entfernt*GMS:
Sag mal was zum Visuellen.
Wie steht die "alte Vixen New Polaris" zu ner EQ 2?
Visuell sehr ordentlich aufgrund des Parabolspiegels, mit den f5 außerhalb der Achse viel besser als der f4-114/450er - bin da aber nicht so der visuelle Crack, und brauche kein topscharfes Gesamtfeld (Brillenträger).
Die tolle alte NP auf kurzem Holzstativ ist mit dem 130/650er nicht ausgelastet :) (nicht mal mit dem Vixen 150/750) - die EQ2 oder die "Lidl" mit etwas Geduld handhabbar, und EQ1 damit definitiv was für Leidensfähige.
In der Transportabilität ist es ein viel größerer Sprung zum 150/750, als mancher wohl erwarten würde, meine ich - und ne EQ2 reicht dann auch nicht.

Gruß+cs,
Dietmar
 
Einen Peilsucher(Red-Dot) könnte ich auftreiben, weil ich bei meinem Vater so einen Sucher hatte, aber jetzt habe ich ein richtig gutes sucherfernrohr ;-)
Außerdem steht beim Teleskop-Service: "...mit Leuchtpunktsucher-Starpointer"
Ich schau mich dann mal nach ner guten 2fach Barlow um...

Gruß Isabelle
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Leute,

na dann bekommt die Sache ja langsam ein Gesicht.
Ich kenne den 114er F/4 (ein echt zickiges Röhrchen aber gut, wenn gut justiert) auf der EQ 2 als sehr ordentlich nutzbar.
Der 130/650er als F/5 wird ganz sicher etwas pflegeleichter sein, dafür etwas mehr "zittern". Wie es ausschaut zeigt er auch nochmals deutlich mehr.
Von daher teile ich die Einschätzung von Dietmar, dass Du mit der Kombi Spass haben wirst und der Transportvorteil ist nicht zu unterschätzen.
Wenn man es noch schafft, das Röhrchen aus der Bebauung raus, ins freie Feld zu tragen, ist durch dunkleren Himmel und besseres Seeing ganz schnell mehr gewonnen als ein Zoll Öffnung ausmacht.

Eine Intes, Vixen oder Televue Barlow gibt es immer Mal gebraucht im Biete-Board, ganz einfach weil die Leute über kurz oder lang doch auf WW-Okulare umsteigen oder zwecks Fotografie auf 3fach oder 5fach umsteigen.
Gute Okulare und Filter auch, ein wenig Zeit und Geduld muss man halt mitbringen.
Auch eine Anfrage im Board "Suche" kann sich auszahlen.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hallo Isamarie,

wurde zwar schon 1000-fach empfohlen, kann man aber nur immer wieder machen:

Warum schaust Du Dich nicht einfach hier im Biete-Forum um? Da geben sehr oft Leute, fast wöchentlich, Ihre kaum genutzten Teleskope für weit unter Neupreis ab. Da kann man locker einen 8 Zöller (200/1200 Dobson) der vielleicht nur dreimal die Sterne gesehen hat, für ca. 200 Euro abgreifen. Das ist so ähnlich wie mit Jahreswagen, kaum benutzt, praktisch neu und doch für viel weniger Geld zu haben.

Mit so einem habe ich auch angefangen ... und voll Blut geleckt! Du willst zwar keinen Dobson haben, aber das ist ja auch nur ein Beispiel (BTW: hatte auch am Anfang Schwierigkeiten, aber wenn Du ein bißchen übst, ist es DAS Einsteigergerät!!!).

Ich hätte mir an Deiner Stelle kein neues Teleskop gekauft. KannSt Du später noch machen, wenn Du Dein Equipment mal professionell erweiterst.

Die alten Hasen hier sind sehr nett und werden Dich garantiert bei so einem Kauf beraten und Dir zur Seite stehen, z.B ob ein Kauf zu empfehlen ist oder nicht.

Ich habe hier im Biete-Forum vor kurzem auch ein Mega-Schnäppchen gemacht: einen Orion 100/900 ED nebst Vixen Porta, ICS OIII Filter, 2" Zenitspiegel mit 99% Reflektion und weiterem Zubehör für 450 Euro inkl. Versand!!!

Das ist zwar die Ausnahme, aber ein Schnäppchen macht man immer mal. Auf alle Fälle gibt es sehr oft Achtzöller o.ä. Teleskope zu kaufen, die praktisch neu sind aber halt wenig kosten.

Das Geld was Du dann sparst, kannst Du in Okulare und Filter investieren.

Zu empfehlen ist diese Seite hier:

http://www.svenwienstein.de/HTML/einsteiger-ecke.html



Beste Grüße.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
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