Welches kleine MAK (ca. 90 mm bis 110 mm)?

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schischi

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Hallo zusammen,

würde mich über eure Erfahrungen zu den kleinen MAKs im Bereich ab 90 mm, aber auch nicht größer als ca. 110 mm freuen (Vixen VMC 110 geht noch, das 127 mm ist aber schon zu groß).

Was würdet ihr empfehlen - Skywatcher, Orion, Vixen usw.?

Ist der Unterschied von 90 mm auf 102 mm merkbar? Das 90 mm hat ein anderes Öffnungsverhältnis als das 102 mm. Ist das eine andere Konstruktion?

Hat vielleicht auch jemand Daten zur Obstruktion der jeweiligen Geräte?

Und: Sind das auch so unvollkommene Bastelobjekte wie die kleinen Newton, die ich in meinem anderen Beitrag angesprochen habe? Oder sind sie so wie gekauft auch in Ordnung und man muss nichts groß verbessern?

Danke schon mal an euch!

Grüße
Michael

 
Hallo Michael,

tja... also die Skywatcher funktionieren schon als "Werksmaschine", aber betrachtet man die ganzen Dinger genauer, sind sie auch Bastelobjekte. Ich glaube man bemerkt das nicht so und spricht nicht so darüber, weil die Dinger im allgemeinen weniger krass abstürzen. Obwohl, man weiss immer nicht, ob das keiner merkt, ob man Glück oder Pech hatte... Also ich hab nen 90mm Skywatcher in Blaumetallic und der ist schön im Trimm, kann ma so lassen bezüglich Justage und daher rupfe ich den auch nicht, um mit Velours am leidigen Streulicht und der Tagblindheit zu basteln.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Michael,


bei CN gibt es einige Threads über die Skywatcher Maksutovs. Das Problem ist wohl das bei einigen oder sogar allen Modellen die kleine Kegelblende am Sekundärspiegel das ausgeleuchtete Feld beschneidet teilweise bis zur Öffnungsvignetierung.

Hier ein Beispiel http://www.cloudynights.com/topic/415144-127-mak-working-aperture/

Dazu kommt daß zwar der HS mit dem Blendrohr justierbar ist die Meniskuslinse aber nicht. Aufgrund von Fertigungstoleranzen des Tubusrohres witzt diese leider nicht genau winklig zur optischen Achse sondern bis zu einigen zehntel Millimetern verkippt.

Das führt dazu das sich das ganz zwar einigermaßen aber nicht 100% justieren läßt.

Die Kegelblende unterdrückt zwar wirksam daß z.B. tagsüber Licht am Sekundärspiegel vorbei in das innere Blendrohr fällt ist aber an der Innenseite so glänzend daß sich die Effekte aufheben. Ohne Kegelblende ist das Bild tagsüber nicht flauer aber immer - auch nachts - deutlich heller als mit der Kegelblende.

Die Meniskuslinse habe ich durch Zwischenlegen eines Pappstreifens zwiwchen Tubus und Meniskuslinsenfassung teilweise beheben können aber nicht ganz.

Die ungünstig im 60° Winkel verteilten Zug- und druckeschrauben habe ich mit kleinen Druckfedern die an den Zugschrauben wirken leichter justierbar machen können - geht jetzt ruck-zuck mit weniger Gefummel.

Bilder reiche ich bald nach, ich komme momentan zu nix... :schwitz:



Viele Grüße Felix
 
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