Welches Okular am "Sucher" 70/500 ?

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mannoff

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Hallo Sternfreunde,

ich habe mir zur besseren Objektsuche einen Skywatcher 70/500 'an den Hut gehängt'.

Für den Anfang wird mein Meade SP 26mm den Dienst als Sucherokular verrichten, ich möchte aber ein (bezahlbares) Optimal-Okular einsetzen.

Wegen des Gesichtsfeldes tendiere ich zu einem z.B. WO SWAN 20mm mit 72 Grad. Allerdings bedeutet das eine AP von nur ca 3mm. Wäre ein 32mm Plössl mit 52 Grad (AP 4,5) oder gar ein 40mm-Tunnelblick-Plössl (AP fast 6) hier besser? Ich habe leider keine Erfahrungen, tendiere zum größeren Bildfeld - es sei denn, die AP spielt eine wichtigere Rolle.

Hat hier jemand Erfahrungen gemacht?

Viele Grüße!
Rainer
 
Hallo Rainer,

eigentlich wäre ein 32er Plössl mit 4,5 mm AP und maximalem Feld in 1 1/4" die richtige Besetzung. Mehr als 27er Feldblende geht nicht und 3° Feld kommen raus.
ein 20er WW Okular könnte ja theoretisch auch 27 mm Feldblende haben, hat es aber wohl kaum und 2,8 mm AP ist für einen Sucher doch schon sehr wenig.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hallo Günther, hallo Ralf,

das leuchtet ein... ein gutes 32mm wird es werden. Vielen für die Infos und den Link!

Rainer
 
Oder du baust dir hinten einen billigen 2-Zoll-OAZ (Zahnstange, gibt´s bereits sehr billig - eigentlich reicht auch eine einfache Steckhülse...) dran und nimmst ein 42 mm WA (ist günstig und hat max. Feld für 2 Zoll!). Dann hast du einen 12 x 70 mit fast 6 mm AP und richtig großem Feld (bin gerade zu faul es auszurechnen).

Grüße
Michael
 
Hi Rainer,
nun komme ich mit der anderen Idee.
Hatte selbst ne Weile einen 70/350 Refraktor als Sucher im Betrieb und auch experimentiert.

Ein 32iger Plössl ist vom Feld und der Ap her sicher ne Idee, aber besser gefiel mir eine 20mm Goldkante bzw sogar die 15er, weil ich durch die höhere Vergrößerung mehr Auflösung bekam, Objekte oft schon direkt sehen konnte. Auch bietet es bei perfekter Abstimmung zum Hauptgerät den Vorteil, dass dort das Objekt wirklich schon zentriert ist.
Ne 20mm Goldkante böte Dir immer noch 2,5 Grad Feld (32Plössl macht rd. 3 Grad )- genug zum Suchen und wäre nur bei Gasnebeln ob der Ap im Nachteil. Das kann man aber vernachlässigen meine ich, weil mit 70mm manche sowieso nicht zu sehen sind.

CS
 
Hallo Michael, hallo 'Antares',

vielen Dank für die weiteren Tipps. Ich mag da nicht basteln, das Teil hält seine 1000 Gramm und mehr dürfen es nicht werden.

Wegen der AP... ich habe ja das 70/500 dran mit f7.1 - da bringt ein 20mm dann gerade mal noch f 2.8 - mal sehen, wenn ich das 32er nicht kriege, wegen dem ich in A.de angefragt habe, dann probiere ich es vielleicht einmal mit der "Goldkante"

Viele Grüße!
Rainer
 
Hi Rainer
ich weiß, AP 2,8 aber das reicht doch für alles was Punktstrahler ist. Auch Pn wie M57 siehst so direkt schon als Ring. GX wird nur bei hellen gehen und KS gehen eh mit der AP
Bin mal gespannt was Du machst. Ich bin immer höher gegangen mit der Vergrößerung je länger ich es probiert habe.
CS
 
Zitat von mannoff:
Ich mag da nicht basteln, das Teil hält seine 1000 Gramm und mehr dürfen es nicht werden.

Hab gerade mal nachgerechnet: Mit dem 42 mm WA wären dann fast 5.4 ° möglich, bei fast 6 mm AP, also quasi Traumwerte. Wäre dabei wahrscheinlich sogar fast randscharf. Dafür könnte man vielleicht schon ein bisschen basteln (ist ja nicht viel)...

Grüße
Michael
 
Hallo Michael,

Danke nochmal für's Ausrechnen. Ich werde jetzt erst einmal das (bald eintreffende) SP 32mm in 1,25" testen und dann bei Gelegenheit ein 20mm Weitfeld. Das Argument von Antares mit der besseren Erkennbarkeit einer höheren Vergrösserung klingt auch interessant - vielleicht in der Ergänzung RigelQuickfiunder + 70/500, die ich mir nun "an den Hut gesteckt habe".

Wenn das alles nicht so zufriedenstellen ist, dann komme ich auf die 2"-Variante zurück.

Viele Grüße
Rainer
 
Hallo Rainer,

so ein kleiner Refraktor entwickelt sich einfach zwangsläufig zu mehr als einem Sucher.
Gut möglich, dass Du bald nicht nur über weitere Okulare nachdenkst, sondern auch über 2" OAZs mit mehr Öffnung davor.
Ich kenn da so einen Fall......! :pfeif:

Gruß und CS
*entfernt*
 
:huhu:

Günther, der Refraktor-Freak ... mit seinem 8"-Sucher :cool:

;)

--------

Sorry, für den unsachlichen Einwurf ... :)
 
Hi Rainer
grade wenn Du eh noch nen Rigel hast, dann ist das doch perfekt, auch wenn es erst mal Fummelei ist, Rigel und Sucher auszurichten.
Ich hatte nen Reddotpeiler dazu. Damit nach Augenmaß hingehalten, im Sucher nachgerichtet und los gings.

Bin gespannt wie Du es erlebst.
CS
 
Hi Armin,

was mich verdorben hat ist das ständige Spiegel-Linse Gezänk.
Ich gucke halt lieber. Warum dabei nicht die Leistung von BEIDEM zielorientiert und sinnvoll nutzen? :)
Damit bin ich also genau so verdorben wie DU und ich spare mir lediglich eine Montierung.
:/
Gruß und CS
*entfernt*
 
Okular am "Sucher" 70/500 -Zwischenbericht-

Hallo Leute,

ich habe den Beitrag nicht vergessen, habe aber bisher nur einen kurzen Test unter miesen Straßenlaternen-Bedingungen machen können...

Armin: die Kombination Rigel plus 70/500 verändert wirklich alles. Ich habe neben einem SP32 ein älteres TS 20mm 66-Grad (Blaukante?) im Sucher getestet und fand dies effizienter. Im Rigel anpeilen und dann im 70/500 schon Details erkennen. Ggf. brauche ich nun doch ein 15mm WA...

Günther: Öffnungswahn am Sucher - das ist glaub' doch kein Scherz. Ich denke schon darüber nach, aber am Dobs-Hut ist das Kilo gerade die Gewichtsgrenze. Allerdings habe ich mir neulich einen 150/600-Newton gebaut. Der steht jetzt nur rum... mal sehen... vielleicht an die Dobs-Box montieren...?

Ich berichte nach dem Deep-Sky-Test!
Viele Grüße
Rainer
 
Re: Okular am "Sucher" 70/500 -Zwischenbericht-

Hallo Rainer,

es gibt Mittel und Wege, gerade im Sebstbau.
Stichwort: Dosierbare Höhenklemmung. Wenn das Wort Klemmung Beklemmungen auslöst, sagen wir halt einstellbare Friktion. :totlach2:
Ich habe das schön öfter thematisiert, bei Interesse also Suchfunktion oder (einfacher) PN an mich.

Gruß und CS
*entfernt*

PS: Ich bin zwar ein "lustiger Vogel", aber die Sache mit dem Richfielder + große Öffnung auf Dobsonmonti ist schon ein erntzunehmendes Projekt...mit großem Spassfaktor bei der Beobachtung. :cool:
 
Zuletzt bearbeitet:
Re: Okular am "Sucher" 70/500 -Zwischenbericht-

Hi Rainer
danke schön fürs Feedback. Sag ich ja, die Kombi macht eine kleine Suchervergrößerung obsolet zumal 70mm recht wenig auflösen. Das sieht mit meinem 114/450 schon wieder anders aus. Dazu ein LVW22 - ich weiß, welch ein Frevel - und dann geht ganz Cirrus ins Feld und man sieht ihn ohne Filter schon. Da kommen Such und Großfeldgedanken zusammen. Das paßt auch zum Öffnungswahn am Sucher, wobei es da irgendwann einfach grenzwertig wird, finde ich.
6" f/4 dazu ein 26iger oder 20iger Nagler ist allerdings auch ein feiner Sucher :D Damit würdest wie ich beides erschlagen nur etwas größer. Mein 114/450 ist auf 2" umgebaut und wird auch ab und an vernaglert. Nein, sag nichts, normal ist es nicht, ich weiß. Aber es macht Spaß :D

Bin gespannt was rauskommt
CS
 
Re: Okular am "Sucher" 70/500 -Zwischenbericht-

Hallo Armin,

114mm wären natürlich besser als 70, allerdings ist der Einblick beim Refraktor am Dobsonhut so wie es jetzt gelöst ist sehr angenehm, zumal mein Türmchen 2,35 Meter Brennweite hat.

Link zur Grafik: http://www.astroecke.de/divers/Dobs_Sucher_70_500.jpg

Falls der Dunkel-Himmel-Test dieser Konfiguration 'nach mehr Öffnung ruft', werde ich (wenn sich nichts ultraleiches zum Heck-Einblick auftut) wohl eher an eine Box-basierte Lösung herangehen. Auch mit möglicher Friktion hängt mir dann einfach zu viel (schwingendes) Gewicht am oberen Ende des Systems. Meinen 6-Zöller (f4) habe ich massiv gebaut. Man kann wohl problemlos auch mal in die Wiese schmeissen, ohne dass die Kollimation leidet, aber es sind eben 3,6 Kilos. Peter Surma hat den Vorgänger meines Mini-Newtons so an seinen 20" montiert (Bigfinder). Hier mein "kleiner Blauer":

Link zur Grafik: http://www.astroecke.de/divers/150_f4_klein.jpg

Viele Grüße
Rainer
p.s. der 6-Zöller hat 2" und das LVW22 habe ich auch :cool:

 
Re: Okular am "Sucher" 70/500 -Zwischenbericht-

Hallo Rainer,

schick gemacht und nicht nur schick, sondern auch genau so wie es im Idealfall sein sollte. Bequemer wechselweiser Einblick ohne Positionsänderung.
Genau so hatte ich auch längere Zeit den 70/350er "auf" dem 8" F/6 im Einsatz, ich hatte den kleinen Refri von Armin übernommen.
Das hat tatsächlich noch hauptsächlich Suchercharakter. Eine deutliche Aufwertung erhielt die Kombi durch den Austausch des 70/350ers gegen einen 102/500er Richfielder. Damit ist schon ambitionierte Großfeldbeobachtung drin. Aufsuchen und dann die Stärken beider Geräte nutzen. Es folgte dann noch ein qualitätsupgrade, der Skywatcher musste einem 100/600er BW-Selbstbaurefraktor weichen, dessen Besitzer ihn unbedingt verkaufen wollte.

So ein 102/500er Skywatcher drückt mit Okular und Zenitspiegel über 2 kg an den Hut oder bei mir auf die obere Hälfte des Tubus, das will aufgefangen werden.
Mein BW-Refraktor ist massiv gebaut und drückt über 3 kg.
Man kann das durch Gegengewichte Und/oder dosierbare Klemmung der Höhenlagerung durchaus kompensieren, ohne Nachführqualitäten einzubüßen. Das geht auch bei einer Gitterrohrkonstruktion mit dem sehr tiefen Schwerpunkt, wobei aber ein zweites Problem, die Durchbiegung und Verwindung der Stangenkonstrukktion durch das erhebliche Zusatzgewicht nicht unterschätzt werden darf. Auch das Schwingungsverhalten wird durch das zusätzliche Gewicht nicht besser.

Ich schätze Mal, spätestens bei + 2 kg bietet sich für Dich eine andere Variante an.
Sowohl einen Refraktor, als auch den schönen 6" F/4 Newton kann man sehr einfach am Heck der Spiegelkiste anbringen. Bequem praxistauglich ist das allerdings nicht, selbst bei dem Newton mit etwas höherem, seitlichem Einblick.
Wenn man es wirklich ernst meint, kann eine möglichst Starre, zusätzliche Verbindung zwischen Spiegelkasten und Hut die Lösung sein.
Das Richfieldteleskop kann dort in der richtigen Höhe für bequemen stehenden oder sitzenden Einblick (verschiebbar und justierbar) montiert werden, der Eingriff in das Gleichgewicht und die Stabilität des Gitterrohrdobsons hält sich im vertretbaren und leichter kompensierbaren Rahmen. Das kann man schon mit entsprechend plazierten "Gegengewichten" in den Griff bekommen, eleganter wäre wieder eine "Bremse".

Gruß und CS
*entfernt*
 
Re: Okular am "Sucher" 70/500 -Zwischenbericht-

Hi Rainer
was heißt besser, er wird einfach vielseitiger fand ich.
Deshalb habe ich den 70iger ja GÜnther gegeben als mein 114er fertig war. Der wiegt auch nur 1 Kilo mit allem.
Das ist bei dem Türmchen echt wichtig. Sieht gut aus, btw.
Ich glaube die Wariante kenne ich sogar. Gibt mehrere die in an der Box befestigen - Daniel Restmeier z.B. auch.
Und als Gitter gebaut machen es ja alle Selbstbauer, egal ob Stahis, Roland Herrmann und co.
Da geht auch recht gut so lange der Dob nicht zu leicht und balancekritisch ist. Sonst mußt tunen und das ist nachträglich nicht so einfach finde ich wie Günther sagt. Ich kriege es bei mir nie 100% gelöst, weil es schon ein Unterschied macht ob das LVW oder das 26 iger Nagler im Sucher steckt.
CS
 
Okular am "Sucher" 70/500 - 20mm Weitfeld

Hallo,

nun endlich konnte ich unter "Fast-DeepSky-Bedingungen" testen und mir einen Eindruck zu Okular und Sucheroptik machen. Mein Schwarzwald-Ausflug endete leider jäh mit dem Anblick, den ich seit Wochen so gut kenne: Wolken. In der späten Dämmerung bei gemessenen 19.5 mag konnte ich mir aber einen recht guten Eindruck verschaffen (18-Zoll Dobson f/5.3, Rigel Quickfinder, Sucher Skywatcher 70/500):

Zur Kombination Rigel/Sucher: Das ist klasse. Mein bisheriges Problem, mich durch Beleuchtung und Apparatur des Rigel nur an helleren Sternen orientieren zu können, scheint dahin. Grobe Anpeilung mit Rigel, Detailsuche mit Skywatcher.

Zum Okular im 70/500: ein 32mm Plössl mag unter dunklem Himmel die meisten Details zeigen, im Vergleich zum 20mm 66Grad "Blaukante" erscheint es aber wie ein Tunnelblick. Die Abbildung im 20mm wirkt durch das Bildfeld "räumlicher", das tatsächliche Bildfeld ist ja auch nur unwesentlich kleiner. 25-fache Vergrößerung im Skywatcher erscheinen mir als guter Mittelwert zwischen Rigel und der Hauptoptik. Das "fette" im Okular verschraubte Fadenkreuz von TAL störte ein wenig. das teste ich nochmals unter richtig dunklem Himmel.

Zum Skywatcher 70/500 selbst: Erstaunlich gut mit dem 20mm-Okular am 90-Grad-Amiciprisma. Sicher ein Resultat der geringen Vergrößerung in Kombination mit f7.1 . Den Ringnebel M57 konnte ich bei den gemessenen 19.5mag ausmachen, wenn auch nicht sehr deutlich. Einwandfrei den Hantelnebel M27. Hochgerechnet auf die oftmals im Schwarzwald erreichten 21mag bin ich guter Dinge, auch schwächere Objekte zu finden.

Gerade wegen der schwächeren Objekte wären die 80-100mm Öffnung für den "Sucher" bestimmt besser, wenn da nicht das expotentiell steigende Gewicht wäre. Mein HIGHRIDER ("es kann nur einen geben :cool: ") ist bewusst kein Ultraleichtbau und schert sich nicht um 100 Gramm mehr oder weniger am Hut, aber das sind doch andere Dimensionen. Zusätzliche Traktion ... weiss nicht so recht .. vielleicht eher ein extra transportiertes Zusatzgewicht an der Basis. Aber auch dann ist aus Gründen der Schwingungsstabilität bei einem 2000-Gramm-Sucher (jetzt 1000) sicher Ende. Mal sehen...

In jedem Fall kann ich die Kombi aus Leuchtpunkt- und größerem optischen Sucher nur empfehlen! Der Refraktor am Hut des Dobsons ist eine tolle Lösung, da der Einblick "unweit" des Haupteinblickes ist und man direkt zwischen den Optiken wechseln kann . Wer Probleme mit dem Gewicht hat (an der Optik!) oder viel mehr Sucher-Öffnung braucht, für den ist sicher ein kleiner Newton an der Dobson-Basis interessant - wie es ja auch schon vielfach praktiziert wird.

Clear Skies
Rainer
 
Re: Okular am "Sucher" 70/500 - 20mm Weitfeld

Hallo Rainer,

na ich seh schon, du zeigst eindeutige Anzeichen des Richfield-/Dobsonsyndroms, den Virus wirst Du nicht mehr los. :D

Da die Krankheit völlig ungefählich, ja sogar genusssteigernd ist, noch ein paar Gedanken zu den Traktions-/Gleichgewichts- und Gewichtsproblemen":

So eine "Klemmung" hört sich zunächst Mal, oberflächlich betrachtet, nach mehr Widerstand und ungünstigem Verhalten bei der Nachführung an. Das kommt aber nur, wenn man übertreibt und/oder falsch baut bzw dimensioniert.

Diese Bremse soll das Übergewicht des Richfielders im vorderen/oberen Teil des Teleskops, also oberhalb der Höhendrehachse kompensieren und wenn sie nur genau das macht und nicht mehr oder weniger, dann verhält sich das Teleskop genau so wie ein perfekt ausgewogenes und nur reib-/durckgelagertes gleichartiges Teleskop. Dabei ist auf perfekten Lauf dieses zusätzlichen Reib-/Durcklagers (mehr ist die Klemmung im Prinzip auch nicht, nur dass künstlich Andruck erzeugt wird auch nicht), zu achten, also Teflon/Ebonny pp.
Wegen der unterschiedlichen Beobachtungspositionen und Okular-/Zubehörgewichte ist eine gute Dosierbarkeit des Andrucks wichtig und da liegt auch shon ein großer Vorteil gegenüber einem reinen Reib-/Drucklager und dem Auswiegen durch Zusatzgewichte, die man, wenn schon, dann verschiebbar anbringen müsste. Außerdem dämpft das zusätzliche Lager die unvermeidlichen zusätzlichen Schwingungen, die Merhgewicht am Hebelenden nun Mal birngen.

Die passende Plazierung, Konfiguration und Dimensionierung muss man an jeder Teleskopkombination selbst austüfteln.

Dass es in der Praxis funktioniert, mag meine gestrige, sehr erfolgreiche visuelle Verfolgung der ISS (siehe Beobachtungsboard) beweisen.
Mit den Richfielder eingefangen und dann auf den 8" F/6 gewechselt, konnte ich die Station dauerhaft im 1,1° großen Feld des 22er LVW halten und bei 55facher Vergrößerung sehr gut die Details der Station erkennen.

Gruß und CS
*entfernt*

 
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