Welches Okular für Planetenbeobachtung?

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Kasa83

Neues Mitglied
Hallo zusammen,
habe mir vor kurzem nach langjährigem Anfängergetue einen 8" Dobson Pyrex 200/1200 f:6 von Skywatcher zugelegt. Natürlich wurde mein Geldbeutel auch immer kleiner für weitere Okulare und anderes zubehöhr. Ich hätte jetzt gerne noch ein Planeten okular, für mehr okulare reicht es z.Z. leider nicht, sollen aber auch noch folgen. Welches Okular wäre denn anfangs empfehlenswert, hatte so an 5mm Brennweite gedacht? Ist das in Ordnung?

Gruß Sascha
 
Hi Sascha,
elche Okulare hast Du denn jetzt schon?
Die neuerwerbung sollte doch primär mit den anderen zusammen eine sinnvolle Staffelung ergeben. Und dann bleibt noch die Frage was man am ehesten einsetzt, bzw. was einsetzbar ist.
5mm kann am f/5 Newton schon gebrauchen, aber längst nicht immer einsetzen.
Da müssen die gesamten Bedingungen schon ganz ordentlich sein.
Und zu guter Letzt: Über welche Preislage reden wir?
Zum Thema Okularwahl habe ich insgesamt 3 Artikel auf der HP. Die könnten Dir vllt etwas helfen obige Gedanken für Dich zu sortieren.
CS
 
Hi Sascha,

das ist jetzt kein Tipp zum Kauf, aber 5mm empfinde ich als ordentliche Vergrößerung an meinem 8" f/6, wie Armin schon gesagt hat, das geht zwar bei weitem nicht immer (durch maues Seeing bringt es nichts an Planeten und bei mittelmäßigem Himmel wird mir dann das Licht auch bei M13 schon mal zu knapp), aber doch immer mal wieder und sicher öfter als noch höhere Vergrößerungen. Ich wackele derzeit noch mit einem 5mm LE durch die Landschaft, das hat Sven hier mal gar nicht soo schlecht gestestet, aber sicher nicht DAS Okular besonders das kleine sGF nervt immer mal wieder, deshalb will ich es mittelfristig durch die "Allzweckwaffe" SW 5-8mm Zoom ersetzen, ich habs jetzt schon des Öfteren live erlebt (auch am Planeten) - feine Sache.

CS Benny
 
Schon mal danke für die Antworten...
Also meine sammlung besteht zur Zeit nur aus Super Plössl Okularen mit den Brennweiten: 10/15/20/25/40 Das war keine Absicht sie sortiert der Größe anzuschaffen, habe sie halt günstig erworben. Auf den Gedanken mit dem 5mm Planetenokular bin ich nur drauf gekommen, weil eine empfehlung vom Verkäufer war, ich aber doch lieber hier mal nachfragen wollte. Für ein Okular wär mein Preislimit so bei 80 EUR taste mich immerhin vom Anfänger zum Fortgeschrittenen vor und denke, das ich im vergleich zu meinem alten Tschiboskop mit den billigokularen schon einen Markanten unterschied merken werde und diesePreisklasse für mich angemessen ist.

Hatte so an diese Okulare gedacht, vielleicht hat ja einer erfahrung damit:
http://www.astroshop.de/teleskope/zubehoer/okulare/planetenokulare-1-25--

Gruß Sascha
 
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Hallo Sascha,

Zitat: "...einen 8" Dobson Pyrex 200/1200 f:6 von Skywatcher zugelegt".

Bist Du Dir da sicher? Überprüfe mal den Spiegel oder laß ihn überprüfen. Meines Wissens nach hat nur ICS die Genehmigung, Pyrex zu verbauen. Da gab es schon mal Ärger, weil andere Spiegen als Pyrex beworben wurden. Solltest Du keinen Pyrex bekommen haben, hast Du Anrecht auf Ersatz!
Vielleicht schreibst Du mal, wann und wo Du ihn gekaufst hast, kann auch über PN sein, wäre manchem aber in den Foren hier lieber.

Gruß
Winfried
 
Hi Sascha,

als bei 10/15/20/25/40 sind einige überflüssige dabei.

Ich würde das 15mm und 25mm Okular verkaufen! Dann hast du mit 30x - 60x und 120x eine schöne Abstufung und bekommst sogar noch etwas Geld in deine Kasse. :applaus:

Ich würde mir ein gebrauchtes Stratus/Hyperion 5mm Okular kaufen. Das habe ich an meinen 8" f/6 Dobson auch. Bringt 240x, die du in 50% der Nächte gewinnbringend einstzten kannst. Mit 68° GF + ~20mm Augenabstand auch für Brillenträger geeignet.

Gruß

Lots
 
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Moin Torsten!

> Von Skywatcher scheint es jetzt auch eine Serie mit Pyrex-Spiegeln zu geben

Diese SW-Serie mit Pyrex-Spiegeln gibt's schon seit Jahren und wenn man mal ein bißchen ins Foren-Archiv guckt, dann findet man auch so einige (!) Beiträge dazu - übrigens auch zu der leidigen "Pyrex-Debatte", die in epischer Länge und Breite in den entsprechenden Boards behandelt wurde.
 
Da habt ihr mir jetzt aber einen Schrecken eingejagt mit dem Pyrex Spiegel. Hab das Teleskop im Atsro-Shop gekauft wessen Link oben aufgeführt ist. Denke aber das alles damit in Ordnung ist. Auf dem gelifertem Paket stand sogar die bezeichnung drauf + Pyrex. Und das Glas kann man auch eindeutig duch seine "dreckig verschmierte" rückseite Identifizieren, wie ichs mal irgendwo hier gelesen habe.

Wie gesagt, die Okulare habe ich ziemlich billig über Ebay ersteigern können und ich finds in Ordnung. Werd dann mal schaun das ich die überflüssigen los werde und mir dann ein schönes Okular für die Planeten anschaffen werde.

Gruß Sascha
 
Hallo Torsten,

ja, ich kenne auch jemanden der nachgewogen hat und das
spezifische Gewicht des Spiegels war so daß er aus Pyrex
sein kann.
Aber:
Soweit ich weis ist "Pyrex" ein geschützter Markenname
von Corning aus den USA. Wundert mich daß die Chinesen
diese Bezeichnung für ihre eigenes Borsilikatglas verwenden
(dürfen?).

CS,Karsten
 
Zitat von KaStern:
Aber:
Soweit ich weis ist "Pyrex" ein geschützter Markenname
von Corning aus den USA. Wundert mich daß die Chinesen
diese Bezeichnung für ihre eigenes Borsilikatglas verwenden
(dürfen?).

Hallo Karsten,

ob die Chinesen das "dürfen" weiss ich auch nicht. Aber wenn deren Glas mit "Pyrex" chemisch identisch ist bzw. die gleichen Eigenschaften besitzt, dann ist mir das ziemlich egal. Die Firma Corning hätte bestimmt genug Geld und Anwälte, um dagegen vorzugehen, falls sie ein Problem damit hätte. Macht sie aber scheinbar nicht.

Gruß
Torsten
 
Moin Karsten!

> Soweit ich weis ist "Pyrex" ein geschützter Markenname von Corning aus den USA.

Ja, das ist auch überall nachzulesen. Aber wer sagt denn, daß die Chinesen Pyrex nicht in Lizenz fertigen dürfen?! Der Spiegelrohling muß also nicht zwangsläufig aus den USA kommen. Ich glaube, wer den Markennamen mißbraucht und derartige Teleskope in den USA vertreiben würde, hätte dort aber eine gepfefferte Klage am Hals. Hierzulande würde sicher der Zoll den Import stoppen und den Container mit den Skywatchern bei Helgoland in der See versenken. ;)
 
Nett, Micha,

was kostet übrigens eine Taucherausrüstung? So ab 100 Spiegel müsste sich das lohnen...

Nun mal Spaß beiseite, ansich ging es ja um "Planetenokulare".

Ich habe keine speziellen, da ich mein Auge nicht in ein 2mm Löchlein zwängen möchte, das ich auch noch minutenlang suchen muß. Bislang haben es meine guten Okulare allesamt auch geschafft, ein sauberes und scharfes Bild zu erzeugen. Wenn ich parallaktisch beobachte, kann ich die Investition so gerade noch vestehen, da die meisten Planetenokus ja 50 Grad scheinbares Gesichtsfeld heben.
Am Dobson ist mir persönlich das zu wenig, ich muß dann immer schneller schubsen (so um die 4mm wirds schon Arbeit) und dann geht mir der Genuß der Beobachtung ab.
Im 82 Grad Oku habe ich mehr Zeit für die Beobachtung.

Oder sehr ihr das völlig anders?

Gruß
Winfried
 
Hallo Winfried,

nicht völlig anders, es machen ja viele so, gerade am Dobson. Nur wundert mich dabei immer, dass niemand davon berichtet, dass der optimal scharfe Bildbereich wesentlich kleiner ist, als das Bildfeld. Ich sehe an meiner f/4-Kanone immer ganz gut, ob das Okular gerade nicht exakt mittig geklemmt ist, oder ob der Tubus nachgegeben hat, so dass einfach die optimale "Schärfe" am Planeten nicht genau in der Bildmitte liegt. Bei einem Dobson mit f/5 ist das zwar entspannter, aber selbst für ein 65° Feld bei Höchstvergrößerung dürfte es noch nicht reichen. Dabei rede ich noch nichtmal von der Okularqualität, die ja auch nicht immer so ist, dass das ganze Feld gleichmässig scharf ist (das geht bei f/5 glaube ich überhaupt nicht). Ich meine allein der Bereich, in dem ein Newton beugungsbegrenzt bleibt, ehe Koma usw. auftreten. Der Newton ist halt nur auf der Achse astrein.
Also wird man bei wirklich guten Bedingungen doch zum "Dauerschubser" und balanciert den Planeten im besten Bereich des Bildes. Erst bei etwas entspannterer Vergrößerung geht das dann mit dem Durchlaufen lassen. Ansonsten hilft das große Feld mir selbst nur dabei, das Ding nicht zu verlieren, wenn mal der Slip-Stick zuschlägt und der Dobson kräftig anruckt.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven,

das ist schon richtig, daher ist großes Feld am Dobson wichtig.
Objekt im optimalen Bereich des Okulars scharf stellen und dann immer
wieder so ansetzen, dass der Planet genau durchläuft.
In der Zeit gilt für den Höchstvergrößerungsbereich ...Hände weg
vom Teleskop.

CS
*entfernt*
 
...und genau das meinte ich, Sven.
Natürlich stellt man das Objekt möglichst in den optimalen Schärfenbereich. Aber wenn`s nun "abhaut", dann finde ich es im 82 Grad eben schneller, gerade wenn ich, wie heute abend, 8 Leute hier habe, die noch nie durch ein Teleskop geschaut haben. Da wird´S bei Jupi so und so erst mal ahhh und ohhh geben. Freue mich immer wieder darauf, in solch strahlende Gesichter zu schauen (Erwachsene), die ein solches Erlebnis nur in die Welt des Fernsehens glauben setzen zu müssen.

Hatte mal Leutchen hier, die sagten, sie hätten geglaubt, das sehe man nur im Fernsehen oder durch die Hubble-Fotos.

Und gerade in diesem Fall ist es wichtiger, das Objekt bleibt länger "drinnen". So ganz die Details der Bänder und Farben werden die beim erten mal so und so nicht, oder nur schwer, sehen können.

Gruß
Winfried

...wenn nur diese sch... Gewitterfliegen nicht wären, jetzt fangen die auch noch mit der Kornernte an!
 
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