Welches Stativ zum 2kg FG?

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Hallo Jochen,

vielen Dank für die Höhenangaben des Gitzo. Das sollte passen.

Eine andere Idee ist einen Bürostuhl zu nehmen, der ja per se in Azimuth 360° drehbar ist und in der Höhe über die Rückenlehne auch eingestellt werden kann. Das Fernglas kann man dann per Schwanenhälse an den Armlehnen adaptieren. Der Bürostuhl ist auch rollbar, so dass kleine Weg zum Beobachtungsort zurückgelegt werden können, ohne ihn schleppen zu müssen. Nur so eine spinnerte Idee...

Viele Grüße

Matthias
 
hallo Jochen ,

Ganz Herzlichen Dank für die detaillierten Informationen !
es ist leider doch immer dasselbe , die wirklich "eierlegende
Wollmilchsau " ist schwierig zu bekommen bzw. geht nicht .
ja die IS Gläser sind sicherlich eine Klasse für sich , ich besitze das 10x30 IS -klein leicht und jedes mal eine Offenbarung sobald der Stabi einsetzt zumindest für mich -der Sprung zu den grösseren Gläsern ist zu wenig wahrscheinlich -
man darf natürlich auch APM und Binoptik nicht vergessen
aber der Kompromiss zwischen leichtem Glas und Öffnung erfordet eben wie Du sagst die verschiedenen Instrumente für verschiedene Anwendungen...
ich werde mir Cloudy Nights nochmal durchlesen ,
aber könnte es sein das der Highlander wirklich kompromisslosem nahekommt -Gesichtspunkt Ästhetik..und Schrägeinblick- ist ja auch wirklich nicht gerade billig ,lächel
finde hier nur ein paar Threads vor längerer Zeit die ein wenig darauf hinweisen
ansonsten muss man wohl für einiges weniger an Geld mit gradsichtig leben -Fujinon , Nikon z.B.
oder eben zu APM , Binoptik greifen -das erfordert doch wieder anderes vom Gewicht her ,
sehe das Du ja mit Deinen Verschiedenen Instrumenten! am Optimum bist -
ja ist schon so eine Geschichte wenn man mit einem Instrument möglichst alles will , smile
Dank und Beste Grüsse Hans
 
Hallo Hans,

ich persönlich mag geradesichtige Gläser sehr, man schaut in die Richtung, in der das beobachtete Objekt auch tatsächlich ist und da es keine Umlenkprismen benötigt ist die Transparenz etwas besser.
Natürlich hat ein geradesichtiges Glas auch Nachteile :-)

Wenn man geradesichtig in Betracht zieht kommt natürlich auch noch das Docter 40x80 auf den Plan.
Inzwischen ist es allerdings heftig teuer geworden und mir persönlich ist für ein "universelles Deep Sky Glas" die Vergrösserung zu hoch und die AP zu klein.

Das Highlander wurde in letzter Zeit ja spürbar günstiger, allerdings lässt sich Kowa die Zusatzokulare immer noch vergolden.
Eine kostengünstige Option bietet hier der Kauf direkt in Japan...

Für das Kowa und das Aspectem gibt es hübsche und kleine Zentralmontierungen.

Mir persönlich sind all diese Gläser zu gross und zu schwer, was ich da an Stativ und Glas schleppen muss entspricht nicht mehr meiner Vorstellung vom unkomplizierten Fernglasspechteln, deshalb auch meine Entscheidung für das Nikon.

Ob einem die etwas grössere Öffnung das zusätzliche Gewicht und Grösse (auch des Statives) wert ist muss natürlich jeder selbst entscheiden.

Grüsse Jochen
 
hallo Jochen ,

ja , Danke Sehr für die weiteren Gedanken !
ich bin ab und zu in der ehemaligen DDR , Sachsen-Anhalt
wo noch weitere Flächen ohne grossen Lichteinfluss sind ,
und möchte eigentlich auch unkompliziertes Fernglasspechteln!
mal dort auch , so unkompliziert wie möglich -
also denke ich auch abgesehen vom Preis mal auch an z.B.
ein Fujinon 10 oder 16x70 , ist Fujinon nicht auch mal das Mass der Dinge gewesen...ich weiss jeder sieht das anders .
auf jeden fall muss man sich da Gedanken um Stativ machen
was ja hier auch die eigntl. Frage war und ist ja auch eine
Hauptfrage , es sei denn bildstabilisiert - aber da schreibst Du ja auch , die Arme werden irgendwann schwer..
-weiss auch das das Canon 10x42 sehr gut sein muss,
wie sieht denn da der Unterschied aus beim Genussspechteln..
50 zu 70mm Öffnung...mal abgesehen von Stabi-Stativ ?
Schöner Gruss Jochen
P.S.lese übrigens gerade demnächst APM 140er APO Doppelrefraktor
nun ja da kannst Du Dich sicher demnächst nicht sattsehen..!!!
 
Hallo Hans,

in diesem Bereich sind mehr Öffnung und mehr Vergrösserung entscheidend für mehr Detailwahrnehmung.
Es gibt Leute, die sagen die Vergrösserung sei noch entscheidender als die Öffnung.
Meine Erfahrungen mit dem 16x70 Fujinon und dem 18x70 Nikon gehen in die selbe Richtung.

Ich war die letzten klaren Nächte viel mit meinen Gläsern draussen.
Das Canon 10x42 und das Nikon 10x70 würde ich mal als "Milchstrassengläser" bezeichnen.
Es macht grosse Freude damit einfach am Himmel spazieren zu gehen und mit 6,5° Feld hat man auch noch einen Überblick, wo man sich gerade aufhält.
Natürlich zeigen 70mm deutlich mehr Sterne als 42mm.

Mit dem Canon 15x50 und Nikon 18x70 sieht man dann schon mehr, insbesondere an Messier Objekten.
Auch der Unterschied von 50mm zu 70mm ist sehr deutlich.
Hi/Chi Persei leuchten im Nikon regelrecht und die Sterne springen einen fast dreidimensional an, das ist im 15x50 deutlich weniger beeindruckend, vom 10x42 gar nicht zu reden...

Hi/Chi ist eines meiner Lieblingsobjekte und im Doppelrefraktor absolut atemberaubend. Das 18x70 ist das einzige Glas durch das ich je gesehen habe, welches Hi/Chi ansatzweise so zeigen wie ein grosser Doppelrefraktor.
Das Selbe gilt übrigens auch für den Orionnebel.

Ich hatte das 15x50 lange Jahre als einziges Fernglas und war damit absolut glücklich.
Müsste ich mich heute für ein einziges Glas entscheiden wäre es ganz klar das 18x70 auch weil es von allen meinen Gläsern den grössten subjektiven Sehwinkel hat.

Keine Frage, die "kleinen" Stabi Gläser sind toll und ich nutze sie auch extrem gerne am Tag. Aber bei Ferngläsern unter den Sternen zählt jeder Millimeter Öffnung UND jedes bisschen mehr Vergrösserung.

Grüsse Jochen
 
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hallo Jochen ,

freu mich sehr über die ausführlichen Beschreibungen ,
das hilft sehr weiter, nicht sagen wir mal auch unnötig viel Geld in die Hand zu nehmen.
Hi/Chi ist natürlich auch eins meiner Lieblingsobjekte , ich vergesse nie den Anblick auch in einem alten sehr guten C8 mit dem nicht mehr erhältlichen Baader Erfle 40mm - das genussvoll beide im Gesichtsfeld mit der Lichtsammelleistung ,
suche nun auch grosses Gesichtsfeld unter sehr gutem Himmmel
wobei sicherlich wie Du sagst jeder Millimeter und Vergrösserung nutzt..
mir geht es auch sehr um dieses Genussspechteln , die ungeheure Ästhetik des Sternenhimmels ,
wenn man da ein wenig das richtige Instrument zu findet..
leider hilft bei unserem Hobby nur Ein Instrument Nicht für alles was man sehen möchte , aber ein wenig Optimierung was wir ja alle wohl suchen ,
Deinen Hinweis auf das 18x70 oder 16x70 Fujinon sicherlich auch hatte ich mir schon gedacht wenn es um ein Instrument gehen würde was preislich auch nicht sehr aus dem Rahmen fällt ,
ich besitze ja auch den kleinen TAK FS60 , der extrem schöne Bilder zeigt für die Öffnung , aber mir fehlt ein schnell zur Hand "schnellspechtel Glas"auch sehr guter Qualität , wobei wir ja wieder auch bei einem Stativ wären...abgesehen von weniger Öffnung bildstabilisiert
Schöne Grüsse Hans

 
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