Hallo,
kommt darauf an, welches SCT.
Bei Instrumenten mit moderaten Brennweiten bin ich auch ein Befürworter und begeisterter Benutzer von Leuchtpunktsuchern.
Beim C11 reicht mir der Leuchtpunktsucher (baugleich zu TS RDF) alleine jedoch nicht mehr. Der Umstieg von 1-facher Vergrößerung auf meine kleinste Vergrößerung am C11 (70fach mit einem knappen Grad GF) ist mir zu heftig, zu oft habe ich das mit dem Leuchtpunktsucher anvisierte Objekt dann nicht im Okular. Um einen optischen Sucher komme ich da nicht herum. Die Kombi aus Leuchtpunktsucher (zur "Grobausrichtung") und optischen Sucher (zur "Feinausrichtung") ist hier für mich ideal.
Wichtig ist mir beim optischen Sucher ein (idealerweise drehbarer) 45° oder 90° Einblick und ein aufrechtes Bild.
Ich nutze deshalb am C11 einen Baader Variofinder zu meiner größten Zufriedenheit. Ok, so ein Kaliber an Sucher mag etwas übertrieben sein, aber ich bin ein Verfechter von "wenn schon, dann gescheid".
An meinem Refraktor habe ich einen geradsichtigen Sucher, der zwar auch ein aufrechtes Bild liefert, aber durch die Geradsichtigkeit zu viel Verrenkung erfordert und keinen Spaß macht. Da nutze ich auch fast ausschließlich den Leuchtpunktsucher und der optische Sucher muss nur als Gewicht zum Ausbalancieren herhalten.
Ach ja, noch zum oben vorgeschlagenen Skysurfer III:
Ich hatte mal den baugleichen von TeleVue, der hat mich überhaupt nicht überzeugt, weder von der Verarbeitung noch von der Usability.
Den hat dann der Skysurfer V abgelöst, ein deutlich empfehlenswerteres Teil.
VG
Günter