Welches Teleskop

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Hallo Leute,

ich möchte mir bald ein neues Teleskop kaufen ,aber leider habe ich keine Ahnung welches?Ich möchte gerne Deep Sky Objekte beobachten können und die Planeten.Da ich erst 15 bin habe ich nicht viel Geld zur Verfügung (höchstens 200€).
Ich fand ein Teleskop im Internet ,aber ich bin mir nicht sicher ob es sich damit lohnt Deep Sky Objekte zu beobachten
http://www.astroshop.de/skywatcher-dobson-teleskop-n-130-650-gt-heritage-blackdiamond-dob/p,14966
Was haltets ich vom Teleskop und könnt ihr mir andere empfehlen?

MFG Michael
 
Hallo Michael,

das von dir ausgesuchte Teleskop ist schon schonmal net schlecht. Auf jeden Fall genug Öffnung für den Anfang.
Was ich auch empfehlen kann ist der 114/900er Newton. Ein super Gerät für den Einstieg und preislich genau das was du suchst.
http://www.teleskop-express.de/shop...-900mm-mit-Montierung---Stativ---ab-8-J-.html

Es bleibt sogar noch Puffer für Okulare und anderes nützliches Zubehör.

Fang auf jeden Fall klein an, selbst mit 4 Zoll Geräten sieht man jede Menge.

Viele Grüße und viel Spaß bei deinem neuen Hobby
 
Sieh mal das hier: http://www.astroshop.de/omegon-teleskop-n-130-920-eq-3/p,13763 hat sogar schon die EQ3 Monti. Die kann man nachträglich noch motorisieren. Da kann man lange dran Freude haben. Leider verfallen heute die meisten dem Öffnungswahn und sind dann am Anfang völlig überfordert mit den Geräten. Vor 20 Jahren war so ein Teleskop noch das "nonplusultra" für einen "normalen" Hobbyastronomen. Häufig werden jetzt immer die Dobson Teleskope bevorzugt. Ich sehe das nicht so. Für mich geht nichts über eine schöne stabile Äquatoriale Monti die man vernünftig nachführen kann. Das Ausrichten lernt auch ein Laie schnell.

LG + CS

Daniel
 
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Hallo Michael,

die Montierung ist m.E. zu schwach. evtl.wird dir das Gezittere beim Fokussieren nicht gefallen.
Dia Empfehlung eines Dobsons für Einsteiger ist nicht grundlos. Die Montierungen sind in Komplettpaketen meist unterdimensioniert und machen nur motorisiert Sinn, sofern man sie richtig ausgerichtet hat. Dobson = hinstellen = gucken.
Vom Heritage (dein erster Link) würde ich jedoch abraten. Die Konstruktion mit 2 Stäben ist zu instabil und neigt zum Verdrehen. Das Gerät wird dadurch dejutiert und das Bild schlechter.
Informiere dich noch etwas und schau dich mal im Biete-Board um, oder schreib eine Suchanfrage ins Suche-Board, wenn Du weißt, was brauchbar ist. Dann findet sich auch etwas für deinen Geldbeutel.

Viele Grüße
Chris
 
Zitat von trophydaniel:
Sieh mal das hier: http://www.astroshop.de/omegon-teleskop-n-130-920-eq-3/p,13763 hat sogar schon die EQ3 Monti. Die kann man nachträglich noch motorisieren. Da kann man lange dran Freude haben.
Hallo Daniel,

das ist keine EQ3-Montierung. Die abgebildete Montierung ist ähnlich der Astro3 (die vom alten Lidl-Refraktor).

Eine EQ3 sieht so aus!

Gruß Norbert
 
Nach meiner Erfahrung reicht die Montierung für den Einstieg und visuelle Beobachtung. Aber da hat jeder eine andere Meinung.

Die Frage ob Dobson oder Parallaktische Montierung muss jeder für sich selbst klären. Ich mag keine Dobson Monties, für Andere ist es das Beste. Hat halt alles seine Vor- und Nachteile. Am besten probiert man selbst und entscheidet dann.
 
Moin Namenloser!

> Nach meiner Erfahrung reicht die Montierung für den Einstieg und visuelle Beobachtung.

Welche? Eine Astro-3 / Lidl / Cosmostar für einen 130/900er Newton? Ich bitte Dich - das ist eine deutlich zu schwache Montierung für ein so großes Gerät mit einem derart langen Hebel. Selbst bei einer (N)EQ-3 hätten da noch einige hier Probleme, so etwas ohne Bauchschmerzen weiterzuempfehlen. Diese Montierung (oder die Skyview oder die NP) wäre IMO das absolute Minimum, aber bitte nicht die Astro-3 aus dem Astroshop-Angebot...

Noch was zur Optik: Der N 130/900 besitzt den einfachen Kugelspiegel. Das Öffnungsverhältnis von 6,9 ist bei dieser Spiegelgröße zu knapp, um beugungsbegrenzt abbilden zu können. Deshalb wäre es nicht schlecht, auf die etwas kleinere Öffnung 114/900 mm zu gehen. Dessen Kugelspiegel wird bei f/8 das bessere Bild erreichen. Andere Möglichkeit sind natürlich die parabolisierten Newtons in den Größen 130/650 oder 150/750 mm. Die kriegt man beide problemlos auf die (N)EQ-3, sind aber mit f/5 nicht ganz so pflegeleicht wie die o.g. Modelle.

Gut - unser Fragesteller hat sich (zu?) schnell für den 114er auf der Astro-3 entschieden (das Modell ist vom TS). Ich meine, hier ging's also in erster Linie um den möglichst günstigen Einstieg, als um Stabilität.
 
Hallo Michael,
so dir doch mal eine Gruppierung. Dort kannst du die Geräte mal ausprobieren. Das wird denke ich einiges ersparen (nicht nur Geld ;-))
http://www.astronomie.de/gad/

Außerdem kannst du dich auf einigen HP´s einlesen. Hier mal eine:
http://www.deepsky-brothers.de/

Bei 200€ gibt es für mich nur vier Möglichkeiten:
-Fernglas
-Lidlscope
-TAL (1?)
-Vixen NP R114S

Ansonsten gibts nur weitersparen.

PS: Mach keinen Schnellschuss! Sonst zahlst du hohes Lehrgeld so wie ich Anfang letzten Jahres.

@ kosh:
Sieh mal das hier: http://www.astroshop.de/omegon-teleskop-n-130-920-eq-3/p,13763 hat sogar schon die EQ3 Monti. Die kann man nachträglich noch motorisieren.
Das Wichtigste an einer Gerätekombination überhaupt ist die Montierung! Schließlich ist zittern das Schlimmste nach schlechtem Wetter und Streulicht!

Gruß
Simon
 
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Hallo Winnie,

Bauchschmerzen hab ich ehrlich gesagt nicht da ich die Kombi am Anfang auch hatte und mir hats gereicht ;)

Gut, mittlerweile hab ich auch größere Geräte und bessere Montierungen aber für den Einstieg fand ichs optimal.

Aber ich will hier keinen Glaubenskrieg starten.

Viele Grüße
 
Moin Simon!

Paß bitte auf, auf wen Du Dich bei der Antwort beziehst - ich brauche keine Hilfe bei der Teleskopentscheidung! ;)

@Kosh:
> da ich die Kombi am Anfang auch hatte und mir hats gereicht

...vor >30 Jahren hatte ich 'nen gebrauchten Quelle-Newton 114/900 mm auf EQ-2-ähnlicher Montierung als erstes Teleskop. :o "Gereicht" hat's damals auch, klar, aber "empfehlenswert" ist so etwas heutzutage bei dem Angebot und den Preisen sicher nicht mehr. Für 200 EUR kann man bestimmt besseres abschießen - es muß ja nun wirklich nichts Neues aus dem Laden sein. Der Gebrauchtmarkt ist groß!
 
Hallo, ich möchte mir demnächt mein erstes Teleskop zulegen.
Vor allem für Deep Sky . Zur Info: Mein Beobachtungsort : Ich wohne in der Kleinstadt.

Ausgesucht habe ich mir das Skywatcher Teleskop N 150/750 BlackDiamond NEQ-3 .

Ist das Teleskop für einen Einsteiger empfehlenswert ? Was für Zubeör benötige ich dazu ?

Danke
 
Hallo Magusch,
(hast du auch einen richtigen Namen?)

welche Kleinstadt meinst du?

Eventuell solltest du mal Freitags bei uns vorbeischauen, ab Februar ist die Warte jeden Freitag bei einigermaßen klarem Himmel besetzt.

Zu dem vorgeschlagenem Teleskop:
M.E. geht das Ding in Ordnung...
Es stellt halt nur etwas gehoberne Ansprüche an die Okulare (wegen F/5), so dass "einfache" Designs nicht mehr randscharf sind.

Gruß Norbert
 
Ich komme aus Hirschau.

Da wäre die Volkssternwarte Amberg natürlich mal einen Besuchn wert.

Gruß, Markus
 
Also wenn Deep Sky dir so wichtig ist, dann sollte das Öffnungsverhätnis (Brennweite/Öffnung) unter f/6 sein. 150/750 Teleskope sind allgemein gute und vielseitige Teleskope, wie z.bsp. der: http://www.astroshop.de/omegon-teleskop-n-150-750-eq-3/p,13764#tab_bar_2_select
Bei einem Dobson hast du das Problem mit der Montierung nicht, wie z. bsp. mit dem: http://www.astroshop.de/skywatcher-dobson-teleskop-n-150-1200-skyliner-classic-dob/p,15559
Hat aber im Gegensatz zum 150/750 ein hohes Öffnungsverhältnis!
MfG
Boby
 
Hi Boby,

nö so nich. Der Zusammenhang ist so wie Du das darstellst unhaltbar. :neinnein: ;)
Mit F/8 kann ich genau so gut 7 mm AP erzielen wie mit F/5, sogar mit wesentlich günstigeren Okularen. Ideal sind eigentlich F/7 (selten) und F/6 (sehr gängig), weil da auch noch Okulare mit großem scheinbarem Feld die komplette in 2" mögliche Feldblende nutzen, was subjektiv ein schönes großes Bildfeld macht, während 42er bis 55er Okulare da trotz des gleichen tatsächlichen Bildfeldes eben schon etwas Tunnelblick zeigen.
Du meinst sicher das mit dem kurzbrennweitigen Teleskop gleicher Öffnung erreichbare größere Gesichtsfeld an sich. Das ist bei großflächigen DS-Objekten wünschenswert aber nicht Grundvoraussetzung für erflogreiche DS-Beobachtungen.

Gruß und CS
*entfernt*
 
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Hallo Micha,

Du schreibst:

Zitat von winnie:
...vor >30 Jahren hatte ich 'nen gebrauchten Quelle-Newton 114/900 mm auf EQ-2-ähnlicher Montierung als erstes Teleskop. :o "Gereicht" hat's damals auch, klar, aber "empfehlenswert" ist so etwas heutzutage bei dem Angebot und den Preisen sicher nicht mehr. Für 200 EUR kann man bestimmt besseres abschießen - es muß ja nun wirklich nichts Neues aus dem Laden sein. Der Gebrauchtmarkt ist groß!

... da packte mich die Nostalgie. Habe gegoogelt und versucht das alte Quelle (Revue) Schätzchen wiederzufinden, leider ohne Erfolg. Habe aber etwas optisch sehr ähnliches gefunden: Wackeldackel

Mit solch einem Gerät bin ich über 5 Jahre begeistert bei der Stange geblieben. War so um die 14 damals. Für einen Anfänger, der erst mal schnuppern will, kann dies schon ausreichend sein. Eine Montierung muß definitiv kein GoTo haben, auch keinen Motor und darf auch etwas wackeln. Es muß auch nicht 8" sein. Auch der Polsucher muß nicht sein, wohl aber ein brauchbarer Sucher. Wichtig ist Enthusiasmus und Duchhaltevermögen bei Enttäuschungen.

Wenn das Budget mehr her gibt als so einen Wackeldackel, dann ist ein anderer Einsteig geboten und empfohlen. Die Zeiten haben sich geändert und 200€ machen mehr möglich....

.... aber schön war das Weltall auch durch die Quelleversion. Also: auch Kleinvieh macht Mist!

CS
Dirk
 
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Hallo zusammen,

habe gelesen, dass das 114/900 von TS zur Entscheidung anstehen könnte. So eines hatte ich mir auch mal zugelegt.
In Kürze:
- Platik-Barlowlinse, Plastik-Aufrechtlinse und Mondfilter gleich in den Eimer
- Die Astro3 geht bis 60fach, danach ist Scharfstellen nervig
- Der 6*24 Sucher ist eine Katastrophe - den habe ich nie benutzt (gleich austauschen gegen LPS oder 8*50 und einen Sucherschuh)
- Der OAZ ist grenzwertig (wackelt und schwergängig), aber kann gepimpt werden
- Der Tubus ist dünnwandig.
- Gleich eine 15mm Blaukante und ein 32mm Plössl dazu holen
- Das Gerät ist mühsam am HS zu justieren (Zug + Druckschrauben)
- Die Optik ist okay
- Das 25mm + 10mm Kellner sind okay
- Sehr geringe Auskühlphase

In Summe:
Das typischen Einsteigergerät, zusammen mit dem Karkoschka macht es Spaß den Himmel zu beobachten. Man kann es ausbauen und tunen, bis es ausgetauscht wird.

CS,
Stefan
 
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Hi Stefan,

Aus dem 6x24 Sucher haut man die Plastiklinsen raus und nutzt ihn (ohne Innenleben) als Peiler. Dann ist er brauchbar (Tatsache!). :)

Gruß und Cs
*entfernt*
 
Hallo Günther,

mist, ich habe ihn leider schon vor längerem fort geworfen. Er nahm Platz weg ... irgenwann bekomme ich immer diesen Drang mal wieder richtig Ordnung zu schaffen. Dann geht bei mir so einiges an Kleinkram über die Wupper.

CS,
Stefan
 
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