Welches Teleskop?

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AstroCap_14

Mitglied
hey Leute!

Bin neu hier und möchte schonmal zu Anfang fragen welches Teleskop am besten für einen Einsteiger wäre.
Mein Budget liegt maximal bei 1500 Euro. Ich glaube da kriegt man schon was gutes her...
Naja egal eins wollte ich schonmal klarstellen ich will auf jedenfall Fotografieren und nur weil ich Einsteiger bin will ich kein Teleskop mit Miserable Sicht haben.
PS: Vieleicht könnt ihr mir euer Teleskop vorstellen und dazu empfehlen oder nicht empfehlen.
Und welche Teleskop "Art" findet ihr denn am besten damit meine ich... Dobson, Newton usw...

Lg
AstroCap_14 http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/images/icons/default/zwinker.gif
 
Hi "AstroCap_14"
dann mal ein Hallo, und willkommen bei Astronomie.de
fuer 1500 Euro was gutes :-))
hast du schon vielleicht nachgesehen was die Montierungen alleine kosten ? denn ich glaube nicht dass man mit 1500,- alles bekommt was man braucht.
Nur die Montierung reicht ja nicht, da kommt dann noch einiges dazu wie ZB Leitrohr, dann Guidingcam, ein Scope usw , usw.
Also deine 1500,- sind schneller verbraten wie du meinst :-))
Trotzdem viel Spass!
Gruss
Claude
 
Hi Claude :D

Ich kenne mich da jetzt nicht so gut aus aber mit den 1500 Euro wollte ich eigentlich nur das Teleskop haben...
Mein Favorit liegt ein bisschen über der maximalen Summe doch das würde auch noch gehen es ist das: Skywatcher Teleskop N 304/1500 PDS Explorer BD EQ-6 Pro SynScan GoTo

http://www.astroshop.de/skywatcher-teleskop-n-304-1500-pds-explorer-bd-eq-6-pro-synscan-goto/p,19173


Kannst du mir dieses Teleskop vieleicht empfehlen anhand der Daten dieses Teleskops oder eher nicht?
Und PS: Die anderen Sachen die dazu noch benötigt werden, habe ich nicht mit eingerechnet, dafür wird noch gespart :D

Lg
AstroCap_14
 
Hi AStroCap_14,
ich an deiner Stelle wuerde mal eine Sternwarte besuchen, um zu kucken was Sache ist.

Eine NEQ6 mit so einem Geraet drauf 304/1500 kanns vergessen! und gerade als Anfaenger ist es noch schwieriger!
Was willst du ueberhaupt machen Deepskyfotografie oder Planeten ?

Es ist nicht alles so einfach, wie es aussieht, gerade bei DS und auch bei Planeten.

Aber mal warten was Kollegen hier schreiben :-))

Gruss
Claude

 
Hallo AStroCap_14!
Die Vorstellung sich für Geld ein Teleskop zu kaufen bei dem dann quasi im Alleingang hübsche Astrofotos rausfallen ist falsch! Neben einer Menge Geld wirst Du noch mehr Erfahrung brauchen um das ganze Setup zu händeln.
Ein Zwölfzöller auf einer EQ-6 ist fotografisch absolut untauglich. Von den 1500mm Brennweite mal ganz zu schweigen.
Was genau möchtest Du denn fotografieren? Wie groß und schwer (Transportabilität!) darf das ganze werden?
Gruß und CS Christoph
 
Servus,
Fotografie... visuell ist die Devise! Fotos kann jeder machen, solange er Geld hat... Details beobachten und zeichnen nicht!
Aber wieso sage ich das - bunte nette Bildchen wie Hubble machen - das will jeder! Aber wirklich ernsthaft visuell beobachten wollen immer weniger. Dieser Trend ist schade.
Für 1500.- gäbe es visuell einen guten 12" Dobson mit genügend Zubehör! Aber Fotografie soll es sein... das wird schwierig!

Sorry, aber diesen Trend beobachte ich schon länger - irgendwann muss es rausplatzen.

Gruß,
Sebi
 
Also danke erstmal an alle die mir heute hier weitergeholfen haben! Find ich super! :D
Also da ich nun mal erst 14 bin frustiert mich das schon ein bisschen, weil ich ja nun mal so lange dafür gespart habe...
Naja ich werde demnächst erstmal eine Sternwarte in der Gegend aufsuchen und mich dort erkundigen.
Das mit dem Fotographieren lass ich erstmal, da ich denke das dass beobachten von Planeten usw. an sich erstmal zu bewältigen ist.
So wie ihr mir das schildert ist da ja eine Menge konzentration und viel Geduld verlangt.

Lg
Emrah
 
Hi AstroCap_14,

Bin neu hier und möchte schonmal zu Anfang fragen welches Teleskop am besten für einen Einsteiger wäre.

das Teleskop, welches Du alleine über Treppen/längere Strecken tragen kannst. Alleine Verstauen, Auf- und Abbauen. :D

Je nach Deiner körperlichen Fitnes und wo Du das alles aufabuen möchtest (Balkon, Terasse, Garten, freies Feld) dann auch noch nen ordentlichen Akku für die Stromversorgung von Laptop/Kamera/Teleskopnachführung und Autoguiding.

Macht zusammen rund 60 kg, wenn Du alles vernünftig Dimensionierst.

Mein Budget liegt maximal bei 1500 Euro. Ich glaube da kriegt man schon was gutes her...

dafür kriegst Du ungefähr die Hälfte der Hardware, die Du brauchst, wenn Du fotografieren möchtest.

Budget ist eine Sache, Lichtverschmutzung, Zeit, Durchhaltevermögen und Erfahrung sammeln, die andere.

Astobilder (egal ob Planeten oder Deepsky) fallen nicht so einfach aus der Kamera. Da steckt viel Zeit in der Bildbearbeitung. Und damit meine ich nicht "rote Augen retuschieren" oder "Fusseln retuschieren".
Astronomische Bildbearbeitung ist etwas völlig anderes. Da braucht man Jahre zum Lernen und Technik optimieren.

Du schreibst nichts über Deine Rahmenbedingungen: wo und was Du fotografieren möchtest, wie die Lichtverschmutzung an Deinem Standort ist, welche Kamera Du einsetzen willst...

Das ist aber sehr wichtig. Solange das nicht geklärt ist, kann ich Dir keinen konkreten Rat geben.

Und welche Teleskop "Art" findet ihr denn am besten damit meine ich... Dobson, Newton usw...

auch das hängt von den Rahmenbedingungen ab. Ein Dobson ist ein tolles und günstiges Teleskop zum visuell schauen, aber nur sehr eingeschränkt tauglich für Fotografie (Sonne, Mond, Planeten).

Mein Vorschlag:
lern erstmal den Himmel an Deinem Standort kennen (Sternbilder, Position von Objekten mit nem Fernglas/Teleskop), dann fang mit leichten Zielen für die Fotografie an. Sonne, Mond, Planeten durch ein Teleskop mit Webcam. Und dann erst Deepsky mit Teleobjektiven auf der Montierung (also ohne Teleskop) und ganz zum Schluß dann autogeguidet Deepsky durch ein Teleskop.

So hast:
a) ne grobe Zeitschine
b) kannst gleich Erfolge feiern
c) hast Zeit, auf das notwendige Material zu sparen
d) lernst nach und nach alles zum Handwerk

Das ist jetzt eventuell nicht das, was Du hören möchtest. Aber es ist ein Weg, der langfristig wirklich Erfolg bringt.
 
Hi Emrah,

Also da ich nun mal erst 14 bin frustiert mich das schon ein bisschen, weil ich ja nun mal so lange dafür gespart habe...

daß Du erst 14 bist, ist eine sehr wichtige Info. Damit fällt nämlich der Transport aufs Feld per Auto weg! Denn Deine Eltern haben sicherlich keine Lußt, stundenlang im Auto zu warten, bis Du fertig bist. ;)

Naja ich werde demnächst erstmal eine Sternwarte in der Gegend aufsuchen und mich dort erkundigen.

das ist eine gute Idee. Bei sehr vielen Sternwarten kann man Mitglied werden. Da kann man dann die Geräte des Vereins nutzen. Das wäre dann bis auf den Mitgliedsbeitrag kostenlos!

Dort kannst auf alle Fälle viel über Astronomie lernen, hast kompetente Ansprechpartner, die Dir alles in der Praxis zeigen können. ;)

Und eventuell hast ja Glück und es gibt sogar eine Gruppe von Astrofotografen, bei denen Du Dir viele Tips abholen kannst und in der Gruppe mitmachen...

Geduld ist übrigens das allerwichtigste an der Astronomie. Denn wir müssen auf gutes Wetter warten. ;)


 
Hallo Astrocap,

Also zum Einstieg würde ich nicht 1500 EUR ausgeben. Ich habe mit einem gebrauchten 114/900mm Newton Teleskop angefangen und damit schon viel gemacht, siehe meine Bilder im Forum.
Vor kurzem habe ich mir einen GSO 8'' F6 Dobson gekauft und bin bis jetzt sehr zufrieden. Helle Objekte wie der Mond und einige Planeten lassen sich mit einer Digicam durchs Okular filmen oder fotografieren und so habe ich zuletzt z.B. dieses Saturnfoto gemacht: Link zur Grafik: http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/ubb/download/Number/29746/filename/saturn-6-6-13lrgbneu.jpg
Teleskop: GSO 8'' F6 Dobson
Okular: Planetary 8mm
Digicam: Nikon Coolpix S9100
Man darf sich aber von den Bildern nicht blenden lassen. Durch die Bildbearbeitung wird hier noch einiges herausgeholt, visuell sieht das meist nicht so aus. Hast Du denn schon mal durch ein vernünftiges Teleskop geschaut ?

Falls nicht, wäre das erst einmal das erste was ich machen würde, um zu sehen, ob die visuellen Beobachtungen meinen Erwartungen entsprechen.
Wenn Du dann immer noch begeistert bist, wäre ein 8'' Dobson ein günstiges Einstiegsteleskop und Du hättest noch Budget für ein paar gute Okulare übrig. Falls Du eine Digicam besitzt, könntest Du auch erste Fotoerfahrungen sammeln und auch die Bildbearbeitung kennenlernen.

Was Deepsky betrifft bin ich visuell bei meinem 114/900mm Newton eher entäuscht gewesen. Aber als ich zuletzt mit dem neuen 8'' Dobson den Kugelsternhaufen M13 im Herkules mit dem 8mm Planetary angesehen habe, war ich begeistert, obwohl er visuell natürlich nicht mit den Fotos hier im Forum vergleichbar ist.
Dann habe ich auch noch den Ringnebel im Sternbild Leier gefunden und allein das hat mich schon gefreut auch wenn es nur ein schwacher kleiner Ring war. Man muss sich halt wirklich dafür interessieren.

Ich hoffe, dass hilft Dir bei Deiner Entscheidung etwas weiter.

Gruß,
Holger
 
Ganz ehrlich, ich versteh auch nicht diesen Fototrend. Das Fotografieren fokussiert mich eher auf die Technik und weniger auf das Erlebnis der Beobachtung, was für mich das Eigentliche des Hobbys ausmacht. Selbst bei Händlern ist es manchmal schwierig ein visuell optimiertes Gerät zu bekommen, da diese oft fotografisch ausgelegt sind (-ich meine Händler und Teleskop ;) ).
Wenn man nur fotografieren will tuts zum Einstieg eine Kamera mit oder ohne Tele und eine Monti oder Reisemonti zum nachführen. Ein Teleskop kann ich mir da erstmal sparen und später nachrüsten, wenn ich dann gesehen habe welche Aufwand man in die Bildverarbeitung stecken muss um ein ansehnliches Ergebnis zu erhalten und einem das immernoch Spaß macht.

Matthias - der visuelle
 
Bin bzgl. Astrofotografie absolut derselben Meinung wie Sebi und Matthias! Ist natürlich Geschmackssache, aber um nur ein gutes Bild aufzunehmen, muss man je nach Objekt bis zur 1 Stunde Aufnahmezeit nachts auf dem Acker ausharren, und danach noch einiges an Bearbeitungszeit - ist nichts für mich. Ich beobachte lieber visuell, mit "eigenem Auge", und wenn ich ein gutes Bild brauche - gehe auf Google Bilder, da kriegt man alles was das Herz begehrt und zwar in bester Qualität und Farbe!
Zur Teleskopwahl - GoTo-Steuerung mit Objektenkatalog ist eine feine Sache (besonders für Anfänger), sonst schau einfach nach der Öffnungsgröße - was für dich noch bezahlbar und tragbar ist.
 
Sehe ich genauso, es hat mich deswegen auch nie besonders gereizt, selbst mit Astrofotografie zu beginnen. Ich bin zwar absolut beeindruckt von den wunderbaren Bildern, die die Astrofotografen hier im Forum zustandebringen und von der Ausdauer, jahrelang soviel Mühe und Geld aufzuwenden, seine Ergebnisse immer weiter zu optimieren, aber für mich ist die Astrofotografie wieder eine nur indirekte Form der Beschäftigung mit Astronomie und nicht das, was die Amateurastronomie für mich ausmacht: Einen direkten, persönlichen Bezug zum Rest des Universums herzustellen, all das, was man ansonsten nur als etwas Abstraktes aus Büchern und Dokumentationen kennt, plötzlich unmittelbar selbst zu erleben. Eine stundenlang belichtete Aufnahme zeigt dagegen wieder etwas irgendwie Irreales, das mit dem, was ich selbst im Okular sehen kann, kaum Ähnlichkeit hat - ein schönes Bild, aber ganz losgelöst von meiner eigenen Erfahrung.

Wer nur wegen beeindruckender Bilder ein Teleskop kauft, wird nicht lange bei diesem Hobby bleiben - die Bilder von Hubble und Co, die ich in einer Sekunde im Netz finde, sind am Ende doch immer weitaus besser als alles, was ein Amateur mit dem besten Equipment und dem größten Know-How jemals erreichen kann. Längere Zeit bei der Astronomie wird nur derjenige bleiben, für den die Faszination darin besteht, das, was andere nur als etwas ganz Fernes und Irreales aus dem Fernsehen kennen, auf der eigenen Netzhaut zu haben, es unmittelbar zu erleben. Die beeindruckendsten Astroerlebnisse meines Lebens waren die ersten Blicke durch einen Supermartk-76/700er für 60 oder 70€ - die Kraterlandschaften des Mondes, die Wolkenbänder und Monde des Jupiter, die Saturnringe, die Sichel der Venus und das Licht von Galaxien auf der eigenen Netzhaut zu sehen hat mich völlig überwältigt, auch wenn diese Galaxien nur wie etwas verwaschene Sternchen aussahen.

Um zum eigentlichen Threadthema zurückzukehren: Auch ich würde davon abraten, gleich 1500€ auszugeben und eher ein brauchbares günstiges Teleskop kaufen, um erst einmal beim visuellen Beobachten festzustellen, ob einem das Hobby und seine Anforderungen überhaupt liegen. Wenn dem so ist, ist man mit einem kleineren Teleskop schon einmal eine ganze Weile voll beschäftigt und kann später auf etwas Größeres umsteigen, und wenn nicht, hat man nicht allzuviel Geld verloren. Von GoTo halte ich übrigens nichts - wenn man wirklich beim Hobby bleiben will, lernt man die Orientierung am Himmel mit Karkoschka oder Ähnlichem innerhalb kurzer Zeit sowieso und kann sich für das eingesparte Geld sinnvolleres Zubehör kaufen, z.B. gute Okulare.

CS,
Fabian
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo AstroCap,

hier mein Tip:

Wenn in der Nähe Deines Elternhauses/Wohnung beobachtet werden kann, ein mittelgroßer Dobson mit zwei, drei GUTEN Okularen. Ich würde erstmal einen 6"er allerhöchstens einen 8er vorschlagen.

Wenn weit ins Feld gefahren/gegangen werden muss, dann z.b. einen Refraktor. Hier würde ich den Apochromaten AP 66/400 von Omegon vorschlagen (da leistungsstark, leicht u. günstig), dazu ein gutes stabiles Fotostativ plus wertiger Videoneigermontierung.
Ach ja, einen Zenittspiegel nicht zu vergessen.

Vorteil bei Vorschlag Nr.2: der losgeh u. Mitnahmeeffekt bei leichtem Equipment ist enorm groß!
Vorteil bei Nr.1: mehr Öffnung.

Und da bei beiden Vorschlägen noch bißchen Geld übrig ist, noch ein Fernglas der 300,- Euro-Klasse.

Grüsse
Manfred





 
Hallo Fabian,

zum Thema Astrofotografie - das kann man kaum besser sagen, dein "Vortrag" dazu ist spitze!
Bzgl. GoTo-Steuerung - ich habe so eine und bin absolut begeistert! In nur Paar Sekunden hast Du vor dem Auge alles was Du Dir wünschst. Sonst, als Anfänger, würde ich mich bestimmt das Zehnfache an Zeit mit der Objektsuche beschäftigen, als dieses zu beobachten (ok, ausgenommen Mond, Orionnebel, Andromedanebel u.ä. ;) ) Und zum Teleskop selbst - ich bereue es überhaupt nicht, dass ich vor Paar Jahren doch kein einfaches 150/750mm Newton gekauft habe, dafür später dann gleich ein CPC800. Klar, es ist auch kein "High-End"-Teleskop und manch anderer hätte für Paar Tausend lieber einen riesen Do-o-o-bson ;) gesichert - jeder muss halt selber wissen! Ich bin mit meinem absolut zufrieden, passt im Case auch noch gerade so in den Kofferraum rein (muss kein extra großes Auto wegen Teleskop kaufen) und wer weiß, hätte ich mir damals doch so ein kleines billiges Rohr gekauft, in dem ich kaum was gescheites sehen konnte, ob ich dann dieses Hobby nicht gleich aufgegeben hätte.
 
Zitat von atomicrooster:
Wenn weit ins Feld gefahren/gegangen werden muss, dann z.b. einen Refraktor. Hier würde ich den Apochromaten AP 66/400 von Omegon vorschlagen (da leistungsstark, leicht u. günstig), dazu ein gutes stabiles Fotostativ plus wertiger Videoneigermontierung.
Ach ja, einen Zenittspiegel nicht zu vergessen.
Hi!

Der kleine Apo ist aber eher was für Foto - so sehr ich Richfielder mag, geht dem gerade als Einsteigergerät doch sehr schnell die Puste aus, wenn man etwas höher vergrößern will.

Ich bin da wohl auf der selben Linie wie Sternenfee: Für den Einstieg die größte Öffnung, die man noch bereit ist, zu bezahlen und vor allem zu transportieren. Erst mal klein anzufangen, nur weil das früher alle so gemacht haben, ist Blödsinn - auch wenn kleine Öffnungen durchaus Spaß machen können.

Der kleine azimutale Refraktor ist eine feine Sache, aber meiner Meinung nach eher dann sinnvoll, wenn man schon Beobachtungserfahrung hat.

Der wichtigste Tipp fehlt aber noch in dem Thread:
http://www.astronomie.de/gad/
Schau mal auf der nächsten Sternwarte vorbei. Mit etwas Glück hast du eine um die Ecke und kannst dir das Equipment erstmal sparen, indem du die dort vorhandenen Geräte nutzt bis du weißt, was dir am meisten liegt. Da vorbeischauen wolltest du ja eh schon.

Dabei besteht nur eine Gefahr: Dass der Teleskopkauf viel später kommt und deutlich teurer wird, weil du dann um günstige Lösungen und Kompromisse einen Bogen machst:-)

Gruß,
Alex
 
hi,

visuell ja, aber bei fotos bekommst du gerade mal die Kamera dafür :)
 
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