welches teleskop?

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dabby

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hallo! ich bin ein anfänger (hatte schon ein teleskop vor jahren aus dem baumarkt u. fast das interesse an dem hobby verloren) und möchte mir ein gerät zulegen mit dem ich planeten beobachten kann etc. und auch vielleicht etwas weiter hinaus gucken kann. viele empfehlen ja ein dobson 8 zum anfang. nun habe ich auch das Bresser Messier N-203 in die engere wahl gezogen. hat jemand erfahrungen mit diesen geräten und kann mir evtl. eine entscheidungshilfe geben?

grüße dabby
 
Hallo Dabby,

dazu musst Du erstmal in Vorlage gehen. Erläutere uns Deine Vorstellungen und Ansprüche an das Gerät. Wo willst Du beobachten, wie sieht es dort aus? (Beleuchtung, Umgebung,...)
Was kannst Du / willst Du ausgeben?

Einfach so ins Blaue kann man Dir nicht sinnvoll helfen.
Sehr nützlich wäre es, wenn Du die verschiedenen Einsteiger-Internetseiten studierst. Dafür kannst Du Dir ruhig ein paar Tage Zeit nehmen, das zahlt sich aus. Zum Beispiel besteht zwischen den von Dir genannten Geräten ein erheblicher Unterschied im Öffnungsverhältnis, und das wirkt sich auf die benötigten Okularbrennweiten und die benötigte Okularqualität aus. Ein Teleskop mit f/4,5 benötigt sehr sorgfältig ausgesuchte Okulare, die einen erheblichen Geldbetrag verschlingen können.

Hier mal ein paar Webseiten:
http://deepsky-brothers.de/
http://www.taunus-astronomie.de/
http://www.svenwienstein.de/HTML/einsteiger-ecke.html

Clear Skies
Sven
 
hallo sven! die seiten waren schon recht aufschlussreich :) bin jetzt fast von einem dobson überzeugt. oder wäre ein günstiges cassegrain - gerät ebenso eine alternative? preisklasse bis 600 €- z.b. das orion starmax 127 oder ähnliche geräte. hat jemand mit so was erfahrungen gesammelt? wie schon erwähnt suche ich ein gerät das nicht nur dieses oder eben jenes kann, sondern den allrounder.
schöne grüße
 
Hallo dabby,
ich bin der Meinung, das ein 8 Zoll f/6 Dobs das bessere Allroundgerät ist.
Noch vor einem Jahr hätte ich vermutlich etwas anderes geschrieben, da ich mir nicht vorstellen konnte, ständig dem Objekt hinterher zu schubsen.
Auf verschiedenen Teleskoptreffen lernte ich aber schnell, das ein Dobs zur visuellen Beobachtung viel praktischer ist.
Ein Maksutov- Cassegrain ist sicher ein nettes Zweitgerät, aber vom Einsatzspektrum recht eingeschränkt.
Das wichtigste bei einem Teleskop ist Öffnung.
Ein 200 mm Teleskop sammelt rund 3mal mehr Licht als ein 127 mm Teleskop.
Es zeigt z.B. einige Kugelsternhaufen bereits aufgelöst, während ein 127 mm MC nur eine leichte Körnigkeit des Objektes zeigt.
Auch finde ich das Suchen und finden mit einem Dobs einfacher, als mit einem paralaktisch montiertem Teleskop.
Meine paralaktische Monti hatte Goto, aber je mehr ich mit meinem süßen 16er übe, desto schneller werde ich.
Inzwischen bin ich bei vielen Objekten deutlich schneller als Goto. Und die Objekte, wo ich noch langsamer bin, zeigte mir mein alter 6 Zöller nur schwach oder überhaupt nicht.
Für 600 € bekommst du den 8er + 3 brauchbare Okulare
Der MC kostet ja nur mit mittelprächtiger Monti, ohne Motoren,ohne vernünftige Okulare und ohne 2 Zoll Anschluß schon 600 €.
Da kommst du mit ein bißchen Zubehör locker über die 1000 €.

Gruß
Peter
 
Hallo dabby,

oder wäre ein günstiges cassegrain - gerät ebenso eine alternative?

Ohne konrekt zu einem bestimmten Gerät zu raten, würd ich mal vorschlagen zu versuchen sich diverse Gerätchen anzuschauen, denn jedes hat andere Spezialgebiete und ein ganz anderes Handling, das sollte man erstmal live erleben. So ein Mak ist nicht gerade lichtstark und auch wenn 5" schon die grösseren sind, sind sie keine Deepsky Spezialisten. Ein f/6 Newton hingegen ist schon fast ein Allrounder, zumindest zeigt er sowohl bei DS als auch bei Planeten mehr als ein kleineres Gerät für eventuell mehr Geld.

CS Benny
 
Hi Dabby,
mhm, die Aufschlüsse reichen noch nicht ganz scheint mir.
Ein 127mm MakCass ist kein Allrounter weil er nur 1,25" Okus verträgt aber mit fast f/12 sehr langbrennweitig ist.
D.h. kleine wahre Felder und kleiner Aps sind möglich.
Dies paßt aber nicht zu jeder Objektart. Ein Klassiker wie z.B. der Cirrusnebel verlangt genau das Gegenteil und ist mir so einem Mak, wenn überhaupt dann nur sehr schwach sichtbar.
Das liegt in dem Fall nicht an der Öffnung, die eigentlich ausreicht.
Daher besser weiterlesen und schon wo Du mal Probe gucken kannst.

CS
 
Hallo Dabby,

ein 8" f6 Newton hat sich zwischenzeitlich als das ideale Einsteigerteleskop etabliert.
Er vereinigt folgende positive Eigenschaften in sich:

- günstig in der Anschaffung
- benötigt keine exquisiten und teure Okulare
- ist gleichermaßen gut geeignet für Deep Sky und Planeten
- einfach im Handling
- ausbaubar auch mit parallaktischen Montierungen bis GOTO

Wobei dies hauptsächlich für das o.g. Gerät gilt. 10" f5 und größer wären später nur teuer parallaktisch aufzurüsten und benötigen wieder teure Okulare.
Ein Mak ist dank seiner langen Brennweite und seinem dürftigen Öffnungsverhältnis mehr als reines Planetengerät anzusehen. Im Deep Sky Bereich erhält man kein großes Gesichtsfeld mehr (maximal 1,2 Grad am Himmel mit 1-1/4" Spiegel).

Das positive am 8" f6 ist meiner Meinung nach auch, daß bei einer späteren parallaktischen Montierung beide Varianten zur Verfügung stehen. Die Rockerbox zum schnellen und gemütlichen Spechteln und der schnelle Umbau, dann auch für Fotografie. - Kein System ist so universell einsetzbar und einfach beim Tranport.

Trotzdem empfiehlt es sich, ein solches Gerät einmal "probezuschauen", einfach um festzustellen, ob das einem auch liegt.

CS
Winfried
 
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