Welches Teleskop?

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Matthias_G

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Hallo,
erstmal sorry das schon wieder so ein Thema hier ist, aber ich hab mir einen großteil der ähnlichen bereits durchgelesen, aber genau weiß ich immer noch nicht welchres Teleskop das richtige für mich ist, deshalb wollt ich mich nochmal vergewissern.
Also, es sollte möglichst billig sein, da ich noch zur Schule gehe und deshalb nicht so viel Geld verfügbar habe, aber dennoch ziemlich viel leisten, sprich ein super Teleskop für wenig Geld <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
Ich habe mich nun ein bisschen umgesehen und, habe mal ein paar Exemplare angesehen:
Zum einen wäre da das 114/900 von Newton
Dann habe ich mir noch ein paar bei Ebay angeshen:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=2944126012&category=32942
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=2944794301&category=10596
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=2944641652&category=32943
Lohnt es sich dafür die saftigen Versandkosten in Kauf zu nehmen?
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=2945136122&category=32943

So, jetzt wollt ich noch fragen was sich genrell so über Teleskope bri Ebay sagen lässt? Kann man darauf vertrauen dass man bekommt was man will?
So, eine letzte Farge noch(Ich bin ziemlicher Anfänger):
Wie wichtig ist die Brennweite eines Teleskops, bzw wie weit sollte die mindesten sein?
mfg
Und tut mir lei euch schon wieder mit so einem Thema zu nerven.
 
Ernstgemeinte Fragen: Was willst Du sehen und wieviel willst Du ausgeben?
Bist Du in der Lage, das Teleskop zu transportieren oder mußt Du im Vorgarten oder auf dem Balkon bleiben? Muß es Neuware sein oder reicht auch gebrauchtes Zeug? Wie wichtig ist Dir eine Motornachführung?

Die hinter den Links versteckten Sets sind eigentlich allesamt Mist, weil entweder die Optik nichts taugt oder die Montierung.
Vermutlich läuft das ganze hier auf einen kleinen Dobson hinaus, weil dies derzeit die Teleskope sind, bei denen Du für wenig Geld schon gute Optiken bekommst. Aber äußere Dich erstmal zu o.g. Punkten. Und sieh Dich vorher vielleicht mal auf den Webseiten einschlägiger Teleskophändler um, damit Du einen Eindruck vom Markt und von den Preisen bekommst. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
 
Der Dobson hat aber auch seine Nachteile: Planetenbeobachtung bei hoher Vergrößerung wird ohne parallaktische Montierung wirklich zu einer Qual. Bei Planeten dürfte der reine Beobachtungsspaß deshalb bei einem guten 114/900er auf parallaktischer Montierung deshalb eventuell sogar höher sein. Auch kann natürlich mit einem Dobson nie vernünftig fotografiert werden.
Gruß, Gardalon
 
Danke erstaml für die Antwort,
also ausgeben möchte ich nicht mehr als 300€, aber wenn möglcih ca 200. Sheen möchte ich eigentlich verschiedenes, Planeten aber auch mal Deep-Sky Objekte. Ich habe Möglcihkeitren das Teleskop zu transportieren, allerdings werde ich auch das ein oder andere Mal im heimischen garten bleiben, wobei man beachten sollte das es auch da nicht so hell wie in ner Sadt ist, da ich in nem kleinen "Kuhdorf" mit <600 Einohnern, vernab von Starßenlaternen wohne. Von mir aus kann es auch gerne gebraucht sein, solange man es nicht zu stark merkt.

Ich hab mich schon ein wenig bei teleskop-service.de umgeschaut(ich hoffe das ist ein "einschlägiger Teleskophäöndler <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> ) , aber ich wollt mich halt auch hier ncoh mal ein wenig informieren, weil ich ziemlich wenig Ahnung habe(Wie man anscheinend auch bei den Links gemerkt hat <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> )
mfg
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Matthias!

Wieviel Geld möchtest du denn ausgeben? Ist bei 200€ Schicht im Schacht? Was willst du beobachten?

Mit so einem 114er kann man schon eine ganze Menge sehen. Es ist für Planeten und Deep-Sky (Galaxien usw.) gleichermaßen geeignet. Auch solltest du beachten, dass mit einem Teleskop noch nicht Schluß ist. Bessere Okulare kommen auch mit der Zeit und die kosten natürlich auch.

Über ebay würde ich mir ehrlich gesagt kein Teleskop anschaffen. Am besten wendest du dich an einen Händler (z.B. wolfi; der letzte Verkäufer bei deinen Links).

Wenn du nicht fotografieren, sondern einfach nur beobachten willst, ist ein Dobson auch eine gute Wahl. Nur beim Dobsen kriegst du am meißten Teleskop fürs Geld! (siehe hier )

Und nun zur Brennweite:
Anstatt Brennweite benutzen wir mal Öffnungsverhältnis. Es wird berechnet, indem du die Teleskopbrennweite durch den Spiegeldurchmesser teilst (beim normalen 114er-Newton also 900/114 = ~8). Schreiben tut man in dem Fall dann "f/8".
So, je kleiner die Zahl hinter dem "geteilt" (bzw. je kleiner die Brennweite), desto größer ist der Himmelsausschnitt, den du siehst und desto kürzer ist das Teleskop. Aber: z.B. bei f/4 spielen die Okulare nicht mehr so toll mit und du müsstest dir teurere Okulare kaufen, um ein schönes Bild zu haben. Je größer die Brennweite, desto weniger Himmel siehst du und desto länger wird das Teleskop. Aber du kannst bei solchen langen Brennweiten (so ziemlich) ALLE Okulartypen gut benutzen. Solche langen Brennweiten verwendet man gern bei "Planetenröhren" (besserer Kontrast).


 
also ich hab auch bei ebay eingekauft, und bin eigendlich zufrieden. weil ich ja anfängerbin reicht ein 114/900 vollkomen aus um erstmal erfahrung zu sammeln ohne tief in die tasche zu greifen.
aber der 3 link hört sich schon gut an.
ein 150/1400 für unter 150 euro ist schon ganz ok, und die montierung sieht auch ganz ok aus. mit einer 150mm öffnung kannst du dan gleich richtig loslegen.
 
@Matthias G. Schau mal bei www.teleskop-service.de vorbei, da kriegst du für 199 Euro einen feinen 114/900er. Ein paar Euro solltest du aber schon noch einplanen für ein oder zwei zusätzliche Okulare. Für Planeten und Mond solltest du dir ein Okular mit niedriger Brennweite (ca.6-8mm) anschaffen, für Großfeldbeobachtungen eines mit hoher Brennweite, also ungefähr 20-32mm. Wenn du dir dann noch eine gute Sternkarte und das Kosmos Himmelsjahr kaufst, hast du erstmal alles, was man für einen guten Start in die Astronomie so braucht.
PS: Schau dich auch mal auf dem Gebrauchtmarkt um-ich habe kürzlich auf diesem Wege einen sehr guten 114/900er Vixen für 125 Euronen erstanden.
Gruß, Gardalon
 
Hallo Matthias,

zuerst einmal, du nervst niemanden mit deinen Fragen,
denn dafür ist ein Forum ja da. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
Zur Wahl des Teleskopes kann ich nur sagen :
Wenn schon e-bay, dann nur über einen Händler, der gibt für seine Geräte meist eine Garantie (notfalls anfragen).
Außerdem haben Händler Routine im Verpacken von Optiken .
Die Firma Teleskop-Service, bei der du über e-bay gelandet bist hat auf jeden Fall eine gute Beratung, nur das 114 er Newton finde ich für meinen Geschmack etwas zu klein.
Halte dich an die Einsteigerseite die W.Ransburg auf seiner Homepage hat. Er wird dir sicher helfen können.

Schau, das wenn du dich für ein Spiegelteleskop entscheidest, über 5 Zoll liegst, denn die kleinen Geräte stehen ziemlich schnell in der Ecke, weil man meint alles gesehen zu haben.
Wichtig ist der Okularauszug, 1,25" ist Standart.
Achte auf eine ausreichend solide Montierung, und das ist der eigentliche Knackpunkt.
Als Beginner willst du ja erst einmal beobachten, also solltest du den Weg Richtung Dobson-Teleskop erwägen, denn hier bekommst du eine relativ grosse Öffnung ohne viel Geld in eine parallakische Montierung stecken zu müssen. Acht Zoll Öffnung wird mit dieser Bauweise sehr schnell erreichbar und ab diesen Durchmesser werden viele Kugelsternhaufen gut aufgelöst.
Später wenn du flüssiger bist, kannst du den Newton aus seiner Dobsonmontierung herausnehmen und ihn auf eine andere Montierung setzen, je nachdem in welche Richtung sich deine Interessen entwickelt haben.
Achte einfach darauf, das dein Gerät deinen Weg eine Weile mitgehen kann, das es ausbaufähig und solide ist.

Hoffentlich habe ich dir etwas geholfen
Gruss Daniel.
 
Schau Dir mal die Bilder genau an. Die groß abgebildete und sicher mitgelieferte Montierung (augenscheinlich höchstens EQ-2-Klasse) ist nicht die gleiche, wie auf dem Bild, welches die gesamte Anordnung zeigt (scheinbar EQ-5-Klasse). Dort wirkt das Ganze stabil, was es sicherlich auch wäre. In der Realität wird's wackeln ohne Ende. Außerdem ist's ein catadioptrisches System, ein billiges obendrein. Die Abbildung schätze ich mal - ohne hindurchgesehen zu haben - als miserabel ein.
 
Hallo Daniel

Ich besitze seit fast 2 Jahren einen 114/900 mm Newton (jetzt Dob) und meine (und weiß) das ich damit noch nicht alles gesehen habe und werde ihn auch nicht so schnell in eine Ecke legen.

Wenn man ein gutes und günstiges ""Einsteigergerät"" sucht denke ich das man mit dem 114/900 mm Newton sehr gut beraten ist,vorallem wenn man Anfangs noch nicht zu viel Geld ausgeben möchte,wie es bei Mattias der fall ist.
Jedoch würde ich die maximalen 300 Euro beanschlagen,denn eine drehbare Sternkarte,Atlas für Himmelbeobachter und evtl. ein Leuchtpunktsucher (zum einfacherem auffinden von Deepskyobjekten)werden das Beobachten erleichtern.

Gruß
Micha
 
Hi Matthias,

schau Dir mal bei den Ebay-Links die Fotos der Geräte an. Die sind fast alle "in Erdkampfstellung", da guckt das Teleskop in den Boden! Das Sucherfernrohr und das Okular ist beim Newton am oberen Ende Montiert.
Ein Verkäufer/Händler der das nicht weiss und das Teleskop verkehrtrum fotografiert kommt schonmal nicht in Frage!
Es bleibt dann bei Ebay fast keiner Übrig.

Was das Teleskop angeht: Ich finde mit 114/900 liegst Du schon richtig.
Größere Teleskope, also ein Newton mit 130,135 oder 150mm Spiegel gehen über Dein Budget. Auch ein Gebrauchtkauf hilft nicht viel, weil Du dann meist ohne Okulare dastehst, und bei deren Zukauf wieder an die Grenzen Deines Budgets stösst.
So sehe ich da nur den 114/900, aber wenn Du diesen gebraucht erwirbst, dann bekommst Du vielleicht ein Gerät, mit einer stabileren Montierung drunter - zum Beispiel mit einer SkyView. Die SkyView ist recht robust, aber von Foto-Freunden nicht gut gelitten, weil die Gegengewichtstange nicht mitdreht. Wenn Du aber einen 114/900 auf der alten EQ-4 für um 200 Euro bekämst, dann wäre das eine tolle Kombination. Du könntest Dir dann die fehlenden Okulare noch zukaufen, und hättest eine Montierung, die für dieses Gerät wirklich ordentlich ist, sogar noch einen 150mm Newton oder (mit ach und Krach) ein kleines 8-Zoll Teleskop (Schmidt Cassegrain oder max. 8" F/4 Newton) trägt.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Micha,

wenn du seit zwei Jahren ein 114/900 besitzt und zufrieden bist ist das gut so, gratuliere. Und wenn du weißt, daß du mit dem 114-er noch nicht alles gesehen hast, ist auch das in Ordnung. Also hast du deine Erwartungen an das Gerät nicht zu hoch gesteckt.
Nur: Matthias möchte folgendes
Also, es sollte möglichst billig sein, da ich noch zur Schule gehe und deshalb nicht so viel Geld verfügbar habe, aber dennoch ziemlich viel leisten, sprich ein super Teleskop für wenig Geld
Hier geht es um Matthias und seine Erwartungen. Er schreibt selber, daß er ein Anfänger ist und noch wenig Ahnung hat. Oft wird Geld in unzureichende Zubehörteile oder wackelige Montierungen gesteckt, die den erdachten Zweck nicht erfüllen.
Das 114-er ist schön und gut, nur die mitgelieferte Montierung ist meistens unterdimensioniert und verteuert die Sache unnötig. Sie wird irgendwann gegen eine solidere Montierung (in deinem Fall eine Dobson-Montierung) ausgetauscht. Die Preisrelation zu einem Dobson-montierten 150/1200 ist nicht mehr gegeben; warum also nicht gleich einen größeren Spiegel, der mehr Leistung bringt für wenig mehr Geld -> siehe GSO 580 153/1200 für 298 Euro bei TS.
Gruß Daniel
 
Hallo Matthias,

schau dir mal das GSO 580 von Teleskop-service an. Das ist ein Dobson mit 153 mm Öffnung, 1200 mm Brennweite. Die Öffnung bietet 80% mehr Lichtsammelvermögen als ein 114/900, und das für 298 Euro incl. zwei Plössl-Okularen. Lies dir doch mal die Produktbeschreibung und den Einsteiger-Tip zu diesem Gerät durch.

Gruß Daniel
 
Erstmal vielen Dank für die vielen Antworten. Ich werde mich wohl für das GSO 580 entscheiden, auch wen der Preis schon an meiner obersten Grenze liegt. Wie verhält sich es da mit der Montierung? Was sind da die Vorteile bzw NAchteile gegenüber einer parralektischen Montierung? Ich hab , wennn ich mir die Biulder so ansehe, den Eindruck das das feine Verstellen etwas unprktischer ist als bei einer parallektischen? Aber wie gesagt, ich bin Anfänger und kenn mich nicht aus <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" /> Ach ja, ich brauch kein zusätzliches Geld dür "Lesestoff" mehr auszugeben , weil ich die Kosmos-Sternenkarte und "Literatur" schon bsitze.
mfg
 
Hi Zusammen,

ich habe gerade im Nachbarthread mal allgemein darauf hingewiesen, daß schon einiges Geschick dazu gehört, einen Dobson bei hoher Vergrößerung einem Planeten nachzubewegen. Es ist ja nicht grundlos, weshalb so viele Dobson-Besitzer an ihren Lagern basteln, damit so noch weicher laufen. Als Einsteiger wird man sehr oft den Planeten herausruckeln und dann neu suchen müssen. "Mist wieder raus!"
Das gilt zwar in diesem Thread für ein deutlich grösseres Gerät, aber im Prinzip ärgern einem beim kleinen Dobson dieselben Dinge.
Was für den hier diskutierten 6" mit 1200mm Brennweite nicht zutrifft, ist die Planetenleistung. Das hier diskutierte Gerät ist am Planeten ein tolles Gerät.

Clear Skies
Sven
 
Hi Matthias

Mit einer Dobsonmontierung kannst du nur visuell beobachten, was für einen Anfänger auf keinen Fall eine Einschränkung oder Abwertung bedeutet. Im Gegenteil, es gibt viele Dobsonbesitzer mit Geräten um oder schon über einen halben Meter. Sie konzentrieren sich fast nur darauf ihr Geld in einen grossen Spiegel zu stecken, und das bei minimalem Gewicht, und schneller Aufbauzeit. Sie verzichten ganz bewusst auf einen Antrieb, statt dessen stupsen sie ihr Gerät dorthin wo sie es hinhaben wollen. Belohnt werden diese Dobsonauten mit unglaublichen Raumtiefen, Farbensehen Galaxienhaufen, oder Kugelsternhaufen in unserer Nachbargalaxie ... . <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
Wenn du aber fotografieren möchtest wandert dein Geld zwangsläufig in eine sehr steife parallaktische Monierung, dessen Schneckenantrieb nur einen geringen Rundlauffehler haben sollte. Hinzu kommt die elektronische Steuerung, welche dir den Himmel sozusagen anhält, aber auch hier gibt es wieder Unterschiede, was zu erläutern jetzt zu weit führen würde.
Preislich landet man bei einer wirklich guten soliden Montierung in einer Region, die das 2-3 fache des Preises für das Fernrohr beträgt, das ist natürlich herstellerabhänig. Außerdem muss diese Montierung auf den Himmelspol eingeordnet werden, was je nach Übung oder Nichtübung lange dauern kann. Eine Dob.montierung braucht man nur einfach aus dem Auto holen und hinstellen, fertig.
Wenn die Nachführung bei deinem Dobson etwas ruckeln sollte, gibt es hierfür sicher bessere Teflolneinlagen die ausgereifter sind und die andere Amateure schon ausprobiert haben. Aber die vorhandenen Lager können jederzeit ausgewechselt werden. Selbsbauer verwenden manchmal Resopalumleimer aus dem Baumarkt in Verbindung mit Teflon.
Dein Fernrohr ist auf jeden Fall ausbaufähig, du hast gewisse Leistungsreserven und später kannst du immer noch dein Rohr auf eine Fotofähige Montierung setzen. Hier lohnt sich geduldiges Sparen auf alle Fälle. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Gruss Daniel
 
Hallo,

also bei der Auswahl zwischen 114/900 paralaktisch und 153/1200 Dobson wäre
ich auch hin und her gerissen. Dazu kann ich nur sagen, daß Matthias das selber
ausprobieren muß. Ich hatte selbst zu Anfang so einen 114/900 auf EQ2. Den Newton werde
ich auch immer behalten, weil er eine Ausnahmeoptik hat, nur die EQ2 ist ganz hart an der
Grenze des Machbaren. Ob einem das gefällt ist Geschmackssache. Genauso wie bei dem Dobson
das "nachdobsen". Obwohl in meinen Augen aus theoretischer Sicht ein 153/1200 schon ein
Planetenkiller sein müßte und visuell auch gut für DeepSky Objekte geeignet ist. Fotographisch
ist natürlich f/8 nicht so der Brüller, aber mit der Öffnung sind ja beide Geräte gesegnet.
Ich weiß es auch nicht......
 
Hi

O.K. , wenn Literatur schon vorhanden ist , denke ich das der 150/1200 mm Dobson die bessere Wahl ist und für 300 Euro somit schon ein recht gutes Gerät zur verfügung steht.
Denk dran an Porto und Verpackung kommen noch ca. 15-20 Euro drauf <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> .
Und denk dran für die Planetensaison brauchst du noch weitere Okulare.
Aber bis dahin is ja noch ein wenig Zeit (ausser beim Mars).

Gruß
Micha
 
Wann hört eigentlich das Einnordungsmärchen auf?

Hi Castor,

wenn ich meine parallaktische für visuelle Beobachtung vorhole, dann nehme ich das Ding, klappe das Stativ auf und stell's hin. Und dann steht das da, grob über die Achse nach Polaris gepeilt. Das langt, damit alles auch bei hoher Vergrößerung 5 Minuten im Bild bleibt.
Das hat auch nichts mit Routine zu tun, denn mit meiner ersten parallaktischen Montierung, einer EQ-1, habe ich das von Anfang an so gemacht.

Es ist ein Aberglaube der Dobsonauten, daß Besitzer parallaktischer Montierungen vor jeder Beobachtung den Kniefall nach Polaris machen, mit dem Polsucher fummeln und womöglich noch scheinern.

Nein, die Polhöhe ist grob voreingestellt, und bei den meisten Montis weist eines der Dreibeine genau nach Nord oder Süd. Sowohl für eine EQ-2 wie auch für viel größere parallaktische gilt dies: Grob hinstellen, Teleskop drauf, fertig.

Clear Skies
Sven
 
Re: Wann hört eigentlich das Einnordungsmärchen auf?

Hi, Sven

- sorry, das war natürlich auf's Fotografieren bezogen. Ich selbst scheinere meine parallaktische auch nicht immer ein, wenn ich nur beobachte.

Gruß Daniel
 
Re: Wann hört eigentlich das Einnordungsmärchen auf?

Hallo Sven,

Auch sorry :-) Habe (hatte) selber so 3 oder 4 parallaktisch montierte Teleskope von 6 bis 25 cm und zum Schluss ein 25 cm Dobson ... alle hatte ich zig mal aufgetellt ... seit dem Dobson stelle ich aber trotz guter Uebung und auch nur ungefaehrer Ausrichtung pi mal Daumen nur mehr wenn es keinesfalls anders geht eine parallaktiche Montierung auf (konnte ich mir vor dem Erwerb des Dobson nicht so recht vorstellen) ... der Dobson ist doch etwa 10 mal so rasch aufgestellt (bei gleichen Vorausetzungen, wenn man nicht die fertig zusammengebaute parallaktische Montierung samt Stativ nur aus dem Schuppen holt)

Schoene Gruesse, Anton Gabriel
 
Re: Wann hört eigentlich das Einnordungsmärchen auf?

Hi,

tja, ob Dobson oder fertig zusammengebaute parallaktische - Platzbedarf ist derselbe.

Für mich macht's keinen Unterschied. Muß ich, nochmal sorry, bei bleiben. Der Unterschied kommt dann für mich bei der Beobachtung. Übrigens dauert bei mir der Aufbau allein deshalb 30 Minuten, weil man zwischendurch so viele Hände schütteln muß.

Clear Skies
Sven
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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