Wer hat Lust.....

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stereoskop

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......das leidige Thema zum Tausendsten Mal aufzugreifen? Andererseits macht es ja irgendwie doch immer wieder aufs Neue Spaß, sich darüber auszulassen...;o)
Es geht sich natürlich um: "Ich will nach längerer Zeit mal wieder ein neues Fernglas haben und welches ist das Beste für mein Geld?"
Also, alle die jetzt die Augen verdrehen, dürfen gerne wegschalten....;o))

Worum geht`s?
Mein derzeitiger Bestand an Ferngläsern ist ein Zeiss Dialyth 8x30 T*P, ein Nikon 8x30EII, ein Leica Trinovid 10x50BA, ein Zeiss Dekarem 10x50MC, sowie als (ernstzunehmende) Spielzeuge für deren Einsatzbereich ein Pentax Papilio und ein Nikon Micron 7x15.
Wozu benutze ich meine Ferngläser? Auf jeden Fall nicht, um Tieren aufzulauern, um sie dann besser umbringen zu können, sondern mehr, um sie am Tage zu beobachten, um im Urlaub aufs Meer nach Schiffen zu schauen und um mich einfach der allgemeinen Faszination "Präzisionsoptik" hinzugeben. Klar, nachts wird auch schon mal in den Himmel geschaut.
Jetzt gibt es von meinen "guten" Ferngläsern ja von jeder Marke bestimmt schon mind. 3 bessere Nachfolger und so langsam werde ich neugierig, was ich alles so verpasse.....
Ich habe übrigens noch nie durch ein Swarovski-Glas geschaut, noch nie durch die Leica Ultravid Reihe und auch die neuen Zeiss kenne ich nicht. Wenn man mal irgendwo in einer Stadt ist, in der solche Gläser angeboten werden, ist es m.M. nach auch immer schwierig, im Laden auf kurze Distanzen die tatsächlichen Qualitäten eines Fernglases richtig beurteilen zu können.
Zudem könnte ich mir ein aktuelles Glas aus dem Laden zum Originalpreis sowieso niemals leisten und muß somit immer vom Gebrauchtmarkt zehren.
Ich hätte prinzipell gerne ein 8x Glas mit möglichst großem Seh/Gesichtsfeld, sowie auch ein 10x vergrößerndes.
50mm Öffnung brauche ich für meine Zwecke, glaube ich, gar nicht.
Wozu rät man mir? Neugierig macht mich z.B.das Zeiss Victory 8x32 T* FL, es reizt mich der Hype um Swarovski (vllt ein 8/10x32/42 EL?).....
Ich könnte bei entsprechendem Verkauf vorhandener Modelle so irgendwo zwischen 800-1300 Euro auslegen, je nachdem, welches neue Glas ansteht und welches ich aus altem Bestand behalte oder abgebe.
Warum das alles? Ich möchte auch mal ein richtiges Spitzenfernglas besitzen, aktuell oder zumindest fast, welches auch nicht ganz so riesig ist wie die x50er...
Danke schon mal für eure Gedanken, jetzt seid ihr dran....;o))
Wenn übrigens jemand gerade etwas genau passendes abzugeben hat, habe ich immer ein offenes Ohr...
Viele Grüße
Wolfgang
 
Ja, bei der Einstiegsfrage nach der tausendsten Themenvariation, sowie dem Tiere-auflauern-zum Umbringen-Statement habe ich da wirklich keine Lust drauf - zudem eine dezidierte Anwendungsfrage (erheblich) leichter zu beantworten wäre. Sonst wird das wieder so ein Langthread wie der von unserem Großfernglasgroßmeister… :sleep:

DIe Vorgänger der genannten Gläser (also Leica BN, Zeiss Victory FL sowie die Swarovision) sind allesamt empfehlenswert (sprich: brauchbar), falls sie in einem akzeptablen Erhaltungszustand sind. Genauere Fragen (oder gerne auch Lesen incl. SuFu) zu den genannten Modellen im 42er-Bereich bietet da das Premiummarken-lastige Jülich-Forum. Bei Astro sind halt eher die FG-Lichteimer gefragt (eben die 'riesigen 50+'), wobei natürlich gute 42er auch einen schönen Überblick am Himmel liefern können. Die Punkt-Sternabbildung ist auch bei Spitzendachkanten nicht die Regel, weil nicht im Pflichtenheft; Randschärfe wäre m.E. für Astro ein Muss - beim Schiffegucken ist das nicht so relevant. :sneaky:

gute Wahl
Manfred
 
Hallo Wolfgang,

der "Hype" um die Swarovskigläser hört sich so negativ an? Die sind einfach Klasse, speziell die EL sind m.E. z.Zt. die besten "Alltagsgläser" die auf dem Markt sind, passen aber auch nicht für jeden Anwender!
Das Zeiss T*FL 8x32 ist ein sehr gutes Glas, alternativ dazu das Zeiss Conquest, von der Optik nahezu auf Augenhöhe, Unterschiede muss man schon richtig suchen, geht praktisch nur im direkten Vergleich, dafür ist das Gehäuse nicht ganz so wertig, kostet aber auch nur die Hälfte!
Mit dem Glas währest du in der "Mittelklasse"...preislich, aber du möchtest ja in die "Oberklasse"!
Gebraucht sollte man ein EL für rund 1300,- Euro finden, alternativ dazu ein SLC, kaum schlechter, nicht randscharf und keine so ganz harmonische Optik, trotzdem Oberliga!
In diesem Preisbereich tummeln sich halt viele gute Gläser, hier eine passgenaue Optik zu präsentieren wird schwierig zumal das individuell sehr unterschiedlich ist, hilft wohl nur selber probieren, man muss das Glas aus dem Laden ja nicht gleich kaufen, auch wenn ein Test unter diesen Bedingungen suboptimal ist, man bekommt zumindest einen Eindruck.;)

Andreas
 
Die fehlenden Anforderungen machen es wirklich schwer, zielführende Tipps zu geben. Zumal ja schon eine sehr solide Ausstattung vorhanden ist.

Ein paar Gedanken kann man trotzdem einwerfen:

Du hast Dich bisher sinnvollerweise auf moderate Vergrößerungen und gut handhabbare Gläser konzentriert. Dabei hast Du auch schon sehr gute optische Qualität und viele Gläser mit sehr großem Gesichtsfeld. Daher wird es schwer, sich da rein optisch merklich abzusetzen.

Ein Weg wäre es, den Vergrößerungsbereich zu erweitern. Wobei dann Hilfsmittel dazugehören. Also entweder Stativ (evtl. Einbein) oder Stabilisierung. Ein 12x36 oder ähnlich könnte tagsüber wirklich neue Eindrücke erschließen und bleibt dabei noch tragbar (in jeder Hinsicht).

Generell profitiert jedes Fernglas von einer stabilen Montage. Dein Trinovid 10x50 kann Dir am Sternenhimmel noch einiges mehr zeigen, wenn Du es aufs Stativ setzt.

Der Reiz der aktuellen Spitzenmodelle von Swarovski (EL) oder auch Zeiss (SF) liegt im völlig randscharfen Bild. Das geht jedoch meist mit einer gewissen unstetigen Verzeichnung einher. Der daraus resultierende Globuseffekt wird von manchen als störend empfunden. Ein weiterer Grund, so ein Glas selbst auszuprobieren.

Generell sollte man sein Bauchgefühl nicht ignorieren. Auch wenn scheinbar alles stimmt, aber man z.B. leichte Schwierigkeiten mit dem Einblick hat, ist es selten der Fall, dass man sich noch daran gewöhnt. Wahrscheinlicher ist es, dass einen das Problem zunehmend stört.

Soweit von mir dazu, viele Grüße
Sebastian
 
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