Wer sieht was mit Skylux 70/700?

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hiramhubbard

Mitglied
Hallo Skylux-Fans.
ICH sehe mit Plössl-Okularen 20, 12 und 4mm ausser dem Mond (sehr gut mit allen 3 Okularen) und der Venus (kleine Sichel mit 4mm, immerhin) eigentlich nichts Erhebendes.
Mars-Polkappen oder Saturn-Ringe sind nicht mal zu ahnen.
Wenn´s an den Linsen des Tubus liegen würde (es heisst, die variieren von Gerät zu Gerät), könnte ich Mond/Venus doch auch nicht gut erkennen.
Was mache ich falsch? Oder sind die einfachen Okulare nicht gut genug?
Noch beherrsche ich mich, gleich was Größeres zu kaufen.
Für Anfänger wird ja viel Geduld empfohlen ......
Also, schreibt mir jemand einen Hinweis? Danke!

 
Hallo,

das 4mm Oku ist zu 'arg', da wird alles nur noch schwummrig, sprich, Du bist über der sinnvollen Vergrößerung. Ansonsten liegen die Anforderungen an die Okulare bei f/10 zunächst mal nicht so hoch, da reichen erstmal die Plössls. Mit dem 12mm solltest Du schon die Saturnringe als Henke erkennen können, vorausgesetzt, Du hast auch den Planeten erwischt.

Schau mal hier, zweites Saturnbild:
http://www.binoviewer.at/beobachtungspraxis/teleskopvergleich_saturn.htm
 
Saturn mit seinem Ringsystem ist im 70mm-Refraktor glasklar zu erkennen, wenn dieser eine gute Optik hat. Wenn du Details auf dem Mond und die Venussichel deutlich und klar sehen kannst, dann verstehe ich nicht, warum du die Ringe des Saturn nicht erkennen kannst.

Man könnte darüber nachdenken, den Zenitspiegel und die Okulare nach und nach durch qualitativ besseres Zubehör zu ersetzen. Das ist relativ teuer, lohnt sich aber, wenn man länger Astronomie als Hobby betreibt möchte, da man das neue Zubehör später an einem anderen Teleskop weiterverwenden wird.



lg

Christian
 
Moin Namenloser!

Es ist doch immer wieder die gleiche Qual: Anfänger mit neuem Teleskop sieht ein paar Mal nicht das, was er erwartet. Schnell kommt dann die Unsicherhheit auf, daß mit dem Gerät etwas nicht stimmt. Es ist inetwa so, als wenn der Fahranfänger fragt, warum sein Auto nicht dahin fährt, wo er will. Naja... ;)

Solche Mißerfolge können einige Ursachen haben: Seeing, zu hohe Vergrößerung, falsche Beobachtungszeit, zu wenig Erfahrung - gerade am Planeten.
Mars mit seinen momentanen nur 7,2" Durchmesser ist kein lohnendes Objekt mehr für einen 70er Refraktor. Die Saturnringe sollten - wie hier schon geschrieben - mit dem Instrument schon bei jeder Vergrößerung zu sehen sein. Wahrscheinlich ist hier nur ein falsches Objekt eingestellt worden (Stern Spika direkt darunter?).

Ich hab' auch über 10 Jahre lang immer viel Spaß mit dem Skylux gehabt. Natürlich gab es in der Vergangenheit - besonders beim ersten Modell mit der Alu-Taukappe - ziemliche Qualitätsunterschiede beim Objektiv. Ich hatte insgesamt über ein halbes Dutzend Skyluxe nacheinander im Bestand, kann das also beurteilen. Die neuere Version mit der voluminösen Plastik-Taukappe scheint mir diese Qualitätsschwankungen nicht mehr zu haben. Okay, das kann man jetzt aber nur im Einzelfall beurteilen und nicht durch Ferndiagnose über's Forum.

Die mitgelieferten Okulare und der Zenitspiegel sind natürlich unterste Schublade und sollten so schnell wie möglich ersetzt werden. Mit ordentlichem Zubehör (ordentlicher Zenitspiegel um 70 EUR, Plössl-Okus um 30 EUR/Stück) ist der Himmelsanblick ein ganz anderer. Hier darf aber nicht die Physik außer Acht gelassen werden: Bei 100-120fach ist bei dieser Öffnung einfach Schluß, in ganz guten Nächsten kann man vielleicht mal auf 140fach gehen, aber die meiste Zeit bleibt man halt darunter. Für die entspannte Planetenbeobachtung sind diese Vergrößerungen eigentlich zu wenig. Da heißt es dann sehr genau hinschauen und viel Geduld mitbringen, denn einige Details sieht man einfach nicht beim einfachen 10-Sekunden-Draufgucken. Planeten beobachtet man vorzugsweise dann, wenn sie am höchsten am Himmel stehen. Für Mars ist die Saison also sowieso vorbei, und auch Saturn hat zur Zeit, sobald es ausreichend dunkel ist, schon die Südlinie überschritten. Am Saturn sieht man neben der Ringstruktur auch die vier hellsten Monde im Skylux.
 
Hallo aus Rheinhessen,

ich kann die Ausführungen von Micha eindeutig bestätigen (hier im Forum gab es noch eine Rubrik zum Thema "kleiner Refraktor", da haben sich noch weitere Amateurastronomen zu Wort gemeldet)!
Ich hatte das Glück, einen relativ ordentlichen Skylux zu haben (habe diesen unlängst ausgetauscht gegen einen Vixen ED 80/600, der natürlich besser ist); dieser machte dann nach der bereits genannten Ausstattungsaufbesserung (Plössl- Okulare, Zenitspiegel, Foliensonnenfilter) auch einen optisch recht guten Eindruck. Ebenso kann ich nur bestätigen, dass man bei diesem Fraunhofer keinesfalls übervergrößern darf (max. 120 bis 140- fach), sonst ist der Frust zu groß! Filter habe ich auch ausprobiert (Standardsatz mit gelb,rot,blau), brachte für meinen Geschmack am Planeten wenig.
Fazit: auch nach den zusätzlichen Kosten durch Okulare und Zenitspiegel brauchbares Instrument, wenn man es zu einem günstigen Preis bekommen kann. Wer mehr sehen will, wird dann irgendwann umsteigen, insofern ist die Anschaffung zusätzlicher optischer Teile ohnehin in die Zukunft investiert.

Beste Grüße!
Carsten
 
Moin Carsten!

> habe diesen unlängst ausgetauscht gegen einen Vixen ED 80/600, der natürlich besser ist

...und ich hab' mich jetzt auf den Skywatcher 90/900er FH festgelegt, weil der auch entscheidend mehr zeigt als der Skylux. Letzterer ging vor einigen Monaten über die Wupper, weil ich mich über das flaue Bild am Mars geärgert hatte. Kurz zuvor hatte ich nämlich meinen "alten Japaner" (FH 60/700 mm) aus den 80ern im Einsatz, der einfach das knackigere Bild als dieser Skylux hat. (Ich ärgere mich nicht über meine Teleskope, denn in dem Fall fliegen die sofort raus.)
 
Moin, moin Micha!

>Ich ärgere mich nicht über meine Teleskope, denn in dem Fall fliegen die sofort raus
Das nenn´ich konsequente Entscheidungen !

Mir fällt der Wechsel nicht immer so leicht, ich habe in den 80ern angefangen mit einem Tasco 60/700, dann Quelle catadioptric 114/1000 (war eher enttäuschend), dann Pause wegen des Frustes mit den 2 Teleskopen...
Mit dem Skylux (war bei Lidl "Spottbillig") ging es dann wieder los etwa 2006.
Nachdem ich den Vixen ED ebay-steigert hatte, verkaufte ich dann den Skylux doch recht zeitverzögert (und auf rängen meiner Frau, die eine Technik- Anhäufung im Keller befürchtet hat).

Noch kurz eine Frage zu deinem 90/900er Fraunhofer- Refraktor - auch aus dem Grunde, da ich vielleicht irgendwann einmal noch etwas mehr Öffnung (wahrscheinlich 100- 120 mm und dann möglichst längere Brennweiten, F > 1:10) haben möchte, am Liebsten schon wieder mit Refraktor. Ich möchte aber andererseits meine finanziellen Spielräume diesbezüglich etwas limitieren: ist der Refraktor optisch ok, wie sieht´s mit Farbsäumen aus bzw. welche Filter verwendest Du dann ggf. dazu?

Viele Grüße aus Rheinhessen!
Carsten
 
Moin Carsten!

Nur kurz, weil wir das Topic verlassen:
Die Optik halte ich für den Preis für in Ordnung. Natürlich haben die China-FHs alle einen Farbfehler. Für mich ist er erträglich - ich bin damit auch nicht so empfindlich. Denk dran, daß je größer die Öffnung beim FH wird, die Brennweite umso höher sein muß, um den Farbfehler wenigstens einigermaßen zu kompensieren. Schnell werden diese FH sperrig: Ein 4" f/11 oder f/15 mag noch gehen, ein 6" f/15 ist dagegen ein Sternwarteninstrument (dabei immer noch mit sichtbarem Farbfehler!).
...und nein: Farbfilter benutze ich nicht.
 
Hallo Micha (winnie), und Carsten.
(Ich heisse Gerd....)

Danke für die Hinweise, wobei der Vergleich mit dem Fahranfänger etwas übertrieben war ;-) Ein bißchen habe ich schon probiert ... und eigene Fehler für möglich gehalten. Deshalb frage ich ja.
Jedenfalls reizt es mich jetzt, Saturn noch mal zu versuchen, wenn er von euch definitiv mit dem Skylux gesehen wird. Es war wirklich nicht Spika. Immerhin habe ich es schon geschafft, ohne Polsucher die Montierung am Pol auszurichten. Macht Spass, das alles. Zweitmontierung Astro 3 gerade zerlegt wg. "Honig". Falls ich nicht kleben bleibe, versuch ich´s beim nächsten klaren Himmel wieder.
Den Hinweis, dass Mars und auch Saturn eigentlich schon zu tief stehen, fand ich hilfreich für einen Anfänger wie mich. Heisst das nun für Saturn, dass ich´s jetzt noch versuchen kann (Ringe, Monde)?
Weil das 4mm zu hoch vergrößert für den Skylux: Was geht mit einem Zoom-Okular? Ausgerechnet eins von Seben -ich glaub 7-21mm- wird hochgelobt und kostet nicht viel. Ich bin z.Zt. noch unsicher mit Kaufen, weil ich nicht weiss, in welche Richtung alles für mich geht.

Vielen Dank, auch gern für weitere Infos!!! Gerd

Jetzt geh ich mal zu winnies Heimat- und Kometenseite und zum von Carsten vorgeschlagenen Forum
 
N´Abend Gerd!

Nur ganz kurz zum Okular: bei hohen Vergrößerung sollte es schon optisch in Ordnung sein; ich habe damels am Skylux gerne und in guter Bildqualität mit Plössls 9mm und 6mm (d.h. etwa 116-fach) beobachtet; die sind ja mittlerweile nicht mehr allzu teuer. Öfter kann man auch eines hier im Biete- Forum gebraucht und in gutem Zustand erwerben! Ansonsten gibt es die von TS, Skywatcher, GSO und ähnlichen Herstellern zumeist aus China oder Taiwan.
Ob es auch schon befriedigend mit Kellner- Okularen geht, kann ich nicht beantworten, hier würde ich aber eher nur bis herunter zu 10 mm Brennweite gehen.

Wenn Du noch etwas mehr an Vergrößerung möchtest, so würde ich es mit einem von befreundeten Sternfreunden ausgeliehenen Okular 5mm oder einer guten Barlow versuchen -> aber erst testen, denn bei "Skyluxen" weiß man ja nicht immer so genau, wie die optische Güte ist (und ob es bis etwa 140fach geht).

So viel in Kürze,
beste Grüße und viel Spaß beim weiteren Ausprobieren!
Carsten
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Halo Gerd,

Zitat von hiramhubbard:
Heisst das nun für Saturn, dass ich´s jetzt noch versuchen kann (Ringe, Monde)?

Ja, kannst du, ein bisserl was geht immer. Wenn unsereiner, alter Hase sagt, 'der steht zu tief', sollte man das eher so interpretieren, daß wir ihn schonmal besser gesehen haben.
Die Tage habe ich Saturn beobachtet, mit Cassiniteilung in den Ringen, so übel sah das gar nicht mal aus. Es kann Dir halt passieren, jetzt wo er tiefer steht, daß er einfach mehr wabert und Du eben ruhig und entspannt ein bisserl länger hinkucken musst um einen Moment zu erwischen, wo die Luftschlieren etwas Ruhe geben.

einem Zoom-Okular? Ausgerechnet eins von Seben -ich glaub 7-21mm- wird hochgelobt und kostet nicht viel.

Das hatte ich auch mal und hatte es eine Zeit lang fast 'fest' am Lidl dran, da es einen sehr schönen Vergrößerungsbereich abdeckt. Später wollte ich dann, nicht nur am Lidl, mehr Gesichtsfeld haben und da kann das Zoom nicht mithalten. Aber für den Einstieg ist es gut und günstig.
 
Hi, ich hab Saturn vorgestern Abend mit meinem 70mm Linsenfernrohr gut erkennen können. Wie Toni schon sagte, er sollte mit dem 70iger Skylux auch super zu sehen sein. Viel Spaß wünsche ich dir bei deinen Versuchen und viel Erfolg.

lg
 
Ok. Sebenzoom also gut,und Himmel über Berlin nicht so gut heute.
Schön dass wohl immer jemand Lust zu antworten hat!
Gruß, Gerd
 
Hallo,

auch auf die Gefahr hin, hier wieder verrissen zu werden wie im Nachbarboard, ja, auch mit dem Skylux geht einiges, soagr fotografisch!

Meine visuellen Beobachtungsberichte mit dem Gerät findest Du beispielsweise hier:

Meine Beobachtungen mit dem LIDL-Scope

Und hier meine fotografischen Resultate:

Link zur Grafik: http://astronomie.n-t-l.de/galerypages/c1dfafa0.jpg

Link zur Grafik: http://astronomie.n-t-l.de/galerypages/50ebe980.jpg

Im übrigen ist nach Sterntest mein Exemplar sehr gut, mit schlechteren Exemplaren konnte ich obige fotografische Resultate nicht in der Güte erreichen. Es scheint, als ob die Qualität einer Optik doch in irgendeiner Weise mit den erzielbaren Bildergebnissen korreliert ist, auch wenn manche Koryphäen hier Dir das Gegenteil hinargumentieren werden.


Viele Grüße

Markus


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Quidquid agis, agas prudenter et respice finem!
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Juniper Hill Observatory

Markus A. R. Langlotz
Dr.-Bruno-Sahliger-Str. 8
D-93096 Köfering

Die Astroseite: www.N-T-L.de
Die Sternwarte: sternwarte.N-T-L.de
Die Mailadresse: ntl.observatory (at) freenet.de

 
Endlich Erfolg heute. Saturn mit seinen Ringen gesehen.
Mit 12mm, immerhin. Hatte wohl vorher gleich von 20 auf 4 gewechselt. ich weiss, soll man nicht machen!
Jetzt hole ich mir ein 5 o. 6mm Okular, vielleicht geht damit sogar M31, oder zu hoch gegriffen?

Vielen Dank, "Jungs", für euren Zuspruch, dass doch was geht.

Quidquid agis, agas prudenter et respice finem!
Übersetzt: Was auch immer du tust, tue es gut und bedenke das Ende.

Grüße von Gerd




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Moin Gerd!

> Jetzt hole ich mir ein 5 o. 6mm Okular, vielleicht geht damit sogar M31, oder zu hoch gegriffen?

M31 ist die Andromeda-Galaxie. Die schaut man sich höchstens mit geringer Vergrößerung an und nicht mit Maximalvergrößerung im 70er Refraktor! <kopfschüttel>
 
Moin auch, Micha.
ich dachte, M31 wäre die Metrolinie durch die Milchstraße .... :-D

Spaß beiseite, mir sind die Größenverhältnisse noch nicht klar. Nun, werde ich ja ausprobieren können.
Du meinst, mit einem 12er oder 20er - Okular geht´s?

Gruß, Gerd





 
Nimm das 20er! ;) - und warte auf eine dunkle, mondlose Nacht, wenn M31 hoch am Himmel steht.
 
Wobei das 20er an dem Teleskop eigentlich noch immer zu kurzbrennweitig ist. Aber wenn es halt die größte Brennweite der vorhandenen Okulare aufweist, bleibt wohl nichts anderes übrig. An meinen Newtons 114/900 und 150/1200 verwende ich dazu ein 40-mm-Plössl. Das bietet zwar nur einen tunneligen Blick, dafür allerdings auch eine große Austrittspupille.

Grüße

fquadrat
 
@Deadlock: Och nun komm! Bei einem richtig dunkeln Himmel ist der Anblick gigantisch. Allein die bloße Vorstellung, dass da eine ganze fremde Galaxie vor einem schwebt, ist fantastisch. Der Anblick muss keinesfalls enttäuschend sein, so wie du ihn hier verkaufst. Gerade im Einsteigerforum sind diese Art von Bemerkungen nicht gerade die feine Art.

lg
 
Man kann bis zu drei Flecken erwarten: M-31-Kern, M 32, NGC 205. Der größte Teil von M 31 paßt allerdings nicht ins Bildfeld.
 
Öhm na wie du meinst. Vielleicht ist der Himmel in Berlin so super, dass man mit 70mm Öffnung da mehr sieht. Mit 130mm ist mir hier bisher nicht mehr gelungen. 10 Zoll sind da schon was anderes.
Ein Freund von mir hat damit nichtmal den Orionnebel wahrgenommen. Um nicht gleich einen Aufschrei zu provozieren: Er war Anfänger. Das ist im übrigen der Punkt bei meiner Aussage.

Gruß Deadlock
 
70mm können unter einem schönen dunklen Himmel schon ne Menge zweigen. Der Anblick von M31 ist durchaus schön und lohnenswert. Der Anfänger sollte auf keinen Fall entmutigt werden, sich nicht auch im 70er Refraktor M31 anzuschauen. Ich finde es schade, wenn man ihm vielleicht den Mut und vor allem die Vorfreude nimmt. Deine Aussage geht leider in diese Richtung. Das finde ich schade.
 
Ich habe ehr die gegenteilige Erfahrung gemacht. Übersteigerte Erwartungen die in Frust und die Abkehr vom Hobby umschlugen.

Edit: Was ausser einem milchigen Fleck kann er denn deiner Meinung nach erwarten?
Gruß Deadlock
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ich finde den Ausdruck milchiger Fleck einfach doof ;) der ist eindeutig zu negativ.

Mal ne Gegenfrage: Wie war es denn, als du zum ersten Mal M31 unter einem dunklen Himmel gesehen hast? Ich hoffe, es war keine Enttäuschung für dich. Ich war vom Anblick in meinem 60mm Kaufhausrefraktor jedenfalls begeistert.

Das können die ersten und beeindruckendsten Schritte der gesamten Amateurlaufbahn sein. Wenn man später schon mit mehr Öffnung beobachtet hat, darf man auf keinen Fall vergessen, wie man selbst als absolute beginner dagestanden hat. Man darf meiner Meinung nach dem Anfänger nicht seine "Weitsicht" aufdrücken, man muss ihn selbst entdecken lassen.

lg
 
In Berlin werden auch mehr als 70 mm nicht viel nutzen, aber am Rande einer "Kleinen Mittelstadt" kann man mit etwa 80 mm und geringer Vergrößerung (20fach) schon einen schönen Anblick von M 31 erhalten. 150 mm und circa 3° wahres Gesichtsfeld machen allerdings deutlich mehr Spaß.

Grüße

fquadrat
 
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