Wert historischer Teleskope?

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Kerste

Mitarbeiter
Hallo allerseits,

hat jemand eine Ahnung, wie man den Wert historischer Teleskope (Mitte 20., frühes 20. und Mitte 19. Jahrhundert) ermitteln kann, außer es bei Ebay reinzustellen? Gibt's da irgendwelche Antiquariate, Listen oder Händler?

Vielen Dank,
Alex
 
Hallo Alex,

an den bisher ausbleibenden Antworten kannst du schon erahnen, dass deine Frage schwer zu beantworten ist. Die Preise, welcher für die von dir beschriebenen Teleskope gezahlt werden, sind meist Liebhaberpreise. Die optische Qualität wird in den allermeisten Fällen hinter der Qualität aktueller Teleskope im mittleren Preissegment zurückstehen. Daher wird es den Käufern meistens um den historischen Wert gehen.

Selbst bei Ebay möchte ich in diesen Fällen nicht garantieren, dass du den wirklichen Marktpreis bekommen würdest, da es diesen in dieser Form kaum geben wird.

Viele Grüße

Carsten
 
Hallo Alex,

die Preise entwickeln sich in den letzten Jahren stets nach oben.
Daran auch sind Sammler aus Übersee (USA, Japan,etc.) beteiligt,die über das www. an die schönen alten Sachen rankommen
und die Ferengis.

Das sind Leute, die bei Ebay Dauerbieter (vor allem von Produkten der Marken Zeiss oder Unitron ) sind,
dann ein paar Tage nach dem Kauf des Fernrohrs oder Zubehörs dieses bei z.B.Astromart zu höherem Preis anbieten.

Klar muß man zuerst jemanden finden der einen hohen Preis bezahlt,
aber bei manchen Geschichten haut´s mich weg :o
http://www.cloudynights.com/ubbthre...9501/page/2/view/collapsed/sb/5/o/all/fpart/1
Guggsch mol selber....

Mit Auskünften helfen könnte evtl. Jürgen Kost aus Tübingen
www.achromat.de

Um was für ein Gerät handelt es sich?

Grüssle vom Gerd
www.bksterngucker.de
"mir send die wo gugga wellat!"




 
Hi!

War mir schon klar, dass es da keine Anhaltspunkte gilt - irgendwas Richtung Antiquitätenhändler hate ich angedacht, weil die vielleicht einen Anhaltspunkt haben. Von einem echten MArktwert zu sprechen, ist bei Antiquitäten immer knifflig, klar.

Es geht um Geräte verschiedener Hersteller (Kosmos, Butenschön, teilweise unbekannt), die neu versichert werden wollen, und da wäre eine Quelle für einen Schätzwert hilfreich.

Achromat.de werd ich mal ausprobieren, danke für den Link - ich wußte zwar, dass es da was gab, den Link aber nicht mehr.

Besten Dank,
Alex

PS: Die optische Qualität zumindest von den Nachkriegsmodellen ist gar nicht mal so schlecht, langbauende Fraunhofer überzeugen noch heute.
 
Hallo Alex,

einen direkten Kontakt kann ich auch leider nicht bieten, aber vielleicht eine neue Idee:

Wenn es um Versicherungsfragen geht, kannst Du dich bestimmt den ein oder anderen freien (d. h.nicht an eine bestimmete Versicherung gebundene) Makler wenden, um ihm dein Vorhaben erklären.

Es gibt vielleicht, wie z. B. im Kunst- / Schmuckbereich auch, bestimmte Policen oder Konstrukte um das Thema "Hausrat" (wenn es denn Hausrat ist) die für Dich das Richtige wären.

Nur so als Idee...

Viele Grüße

Joachim
 
Hallo Alex,
eine Preisfindung für alte Teleskope ist ein ähnliches Prozedere wie es für alle Antiquitäten gilt – einzig der Marktpreis, also was Sammler bereit sind zu zahlen, definiert den Versicherungswert. Da aber alte Teleskope relativ selten auf dem deutschen Markt über Auktionshäuser angeboten werden und somit auch kaum in Auktionskatalogen auftauchen tun sich die “normalen“ Kunstsachverständigen etwas schwer bei der Bewertung. Ich sammle seit vielen Jahren alte astronomische Instrumente und habe da schon haarsträubende Fehleinschätzungen erlebt. Ein paar Kriterien für eine vernünftige Preisfindung möchte ich einmal nennen.

1. Befindet sich das Instrument im Originalzustand oder wurde es restauriert?
2. Ist das Instrument komplett, also mit Holzkasten, Okularen etc.
3. Ist die Optik vorhanden und original (Häufig wird hier gefriemelt)
4. Ist das Instrument signiert und somit meistens auch datierbar.

Generell wird für gute original zaponierte “Messingware“ mehr bezahlt als für
lackierte Tuben.

Wenn Du möchtest kann ich dir bei der Preisfindung für deine Sammlung helfen

Gruß in die Runde
Jürgen
www.achromat.de
 
grundsätzlich sind solch art von fragen nicht beantwortbar.

wie beil allen gütern der historie, spielen eine exorbitant gosse anzahl an faktoren bei der wertfindung eine riesengrosserolle.

auch auf die frage "ich habe eine vase aus dem 12. jahrhundert, was ist die wert", wirst du von niemand seriösem
eine antwort bekommen können.

zudem halte ich deine zeitangaben nicht wirklich für historisch :)
dann wäre mein lx-200 ja auch schon antiquariat.

gruß
andi
 
Hallo Andi,
da muss ich jetzt schon noch mal nachhaken ...

Wieso sollen solche Fragen grundsätzlich nicht zu beantworten sein?
Vorraussetzung ist natürlich ein gewisser Sachverstand und jede Menge
Literatur. Anhand alter Preisleisten und Vergleichstücken kann man da
schon einige der genannten Fragen beantworten. Wenn Du deine Vase aus
dem 12 Jh. einem Sachverständigen vorlegst, wird er ähnlich vorgehen
und den Wert dann an erzielten Auktionsergebnissen bemessen. Das mit
der Signatur hast Du vielleicht nicht ganz verstanden. Sie hilft,
vorausgesetzt sie ist echt, einen Instrumentenbauer ausfindig zu machen
und somit auch die Produktionszeit einzugrenzen. Was dies mit deinem
modernen Fernrohr zu tun hat verstehe ich nicht ganz.

Gruß in die Runde,
Jürgen
 
Hi!

Jürgen hab ich grad eine PM mit genaueren Daten geschickt, danke für's Hilfsangebot.

Wir haben vor allem zwei Vorkriegsgeräte, die sind für mich alt genug, um historisch genannt zu werden - zwei zusammen sind immerhin halb so alt wie die USA :/ . Was die Versicherung wissen wollte, war der Wiederbeschaffungswert - der sollte sich in etwa ermitteln lassen, weil es bestimmt Händler gibt, die alte Instrumente verkaufen. Ob die ihr Geld wert sind, sei dahingestellt.
Der Marktwert sollte damit grob bestimmbar sein, der ideelle Wert ist eine völlig andere Sache. Da fällt mir nur ein Zitat aus dem Film Königreich der Himmel ein:
"Was ist Jerusalem wert?"
"Nichts. Alles."
Gut, dass in dem Film keiner eine Brandschutzversicherung für Jerusalem abschließen wollte :D

Gruß und danke an alle,
Alex
 
Zitat von Jürgen:
Hallo Andi,
da muss ich jetzt schon noch mal nachhaken ...

Wieso sollen solche Fragen grundsätzlich nicht zu beantworten sein?
Vorraussetzung ist natürlich ein gewisser Sachverstand und jede Menge
Literatur. Anhand alter Preisleisten und Vergleichstücken kann man da
schon einige der genannten Fragen beantworten. Wenn Du deine Vase aus
dem 12 Jh. einem Sachverständigen vorlegst, wird er ähnlich vorgehen
und den Wert dann an erzielten Auktionsergebnissen bemessen. Das mit
der Signatur hast Du vielleicht nicht ganz verstanden. Sie hilft,
vorausgesetzt sie ist echt, einen Instrumentenbauer ausfindig zu machen
und somit auch die Produktionszeit einzugrenzen. Was dies mit deinem
modernen Fernrohr zu tun hat verstehe ich nicht ganz.

Gruß in die Runde,
Jürgen

schau dir die daten an, die vorhanden sind .... dan weisst du was ich meinte
 
Welche Daten denn? Kannst Du bitte mal einen verständlichen Satz formulieren. Die Diskussionskultur hier wird ja immer schlimmer.

Gruß in die Runde
Jürgen
 
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