widefield apo

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

NanteAstrophotography_274

Aktives Mitglied
Hallo,

Ich wollte euch nach eurer Meinung zu einem widefield apo fragen.
Budget liegt bei im die 2.000€


Aktuell liebäugel ich auf den Esprit 80, allerdings wieder die optimierte Version von Tommy, da ich bereits dort den Esprit 120 gekauft habe und ich mehr als zufrieden bin bezüglich der Abbildung, Farbkorrektur usw.

Ein perfektes Teil.

ich war auch schon im Gespräch mit Tommy, allerdings meinte er das der Esprit 80 reaktiv viel Sphärochromasie hat und Halpha relativ weich gezeichnet wird.

bei Astrobin kann ich da jetzt nichts schlechtes sehen, allerdings sollte man es ggf. Berücksichtigen.

Die Brennweite vom Apo sollte ungefähr bei 400mm liegen.



Als Kamera kommt eine Mono571 zum Einsatz

Gibt es vielleicht Alternativen zum Esprit80?
Tommy meinte, wenn's ins Budget reinpasst der Esprit 100 mit Riccardi. Allerdings sprengt das schon den Rahmen.


Gibt's ggf Alternativen zum Esprit80?

Gruß und CS

Vincent
 
Hey Vincent,
Ich schmeiß mal den Phq 80 von Askar ins Rennen. Ich selbst habe den 107er und bin sehr zufrieden. Mit dem dafür gerechneten reducer bist du bei 420 mm. Die Korrektur ist hervorragend. Preislich leicht über den 2000 €...hast aber 2 Brennnweiten in einem, da es ein Petzval design ist und auch ohne reducer funktioniert mit 600 mm. Deutlich günstiger bist du mit dem fra400 unterwegs. Der hat 72 mm Öffnung und ist aber optisch nicht ganz so gut.
Viele Grüße Ben
 
Hallo Vincent,

Ich hab den 80er und bin hoch zufrieden. Aber der 80er hat im Vergleich zum 100er schon ein paar Eigenheiten wie zb keine Rohrschellen sondern einen Fuss etc.
Aber wenn du den Optimierten vom Tommy kaufst spielt das keine Rolle.

Die Abbildung finde ich gut, mir ist (noch) nicht aufgefallen das dieser Ha weichzeichnen soll. Habe aber auch nie wirklich darauf geachtet.
Ich glaube das es in dieser Kategorie nicht wirklich Alternativen gibt wenn man 80mm Öffnung, Triplett und F5 zugrunde legt.

Die Alternativen wie LZOS, CFF, TAK etc sind deutlich teurer, günstigere Marken sind zumeist langsamer (brauchen teurer reducer) oder bilden nicht so gut ab.
Zumindest für mich, ist der 80er Esprit der beste Kompromiss aus Preis, F und Abbildung. F4-F5 ist meiner Meinung nach der sweet Spot zwischen Stressfreiheit und ausreichender Geschwindigkeit.

Dazu kommt noch das ich mit TA super Erfahrungen gemacht habe, habe ja auch einen 8"F4 Newton von denen.

Wenn du Detailbilder brauchst kannst du mich gerne via PN anschreiben.
Esprit QHY294.jpeg

Und schick ist er auch......

CS
David
 
Eigenheiten wie zb keine Rohrschellen sondern einen Fuss etc.
Aber wenn du den Optimierten vom Tommy kaufst spielt das keine Rolle.
Ja, das mit den Rohrschellen ist mir eigentlich relativ egal, mein lacerta72 hat genau das gleiche man kann ja direkt ein passendes Rohrschellen Set dazu kaufen.


Die Bilder würden mich doch interressieren, vorallem falls du Mono aufnimmst ggf. Auch mal S H O bzw Halpha und OIII in Vergleich.

Könntest du vorallem die Sternabbildung Posten sprich die Ecken?

Bzw mit per PN schicken, das wäre super
hast aber 2 Brennnweiten in einem, da es ein Petzval design ist und auch ohne reducer funktioniert mit 600 mm. Deutlich günstiger bist du mit dem fra400 unterwegs. Der hat 72 mm Öffnung und ist aber optisch nicht ganz so gut.
Viele Grüße Ben
Ja, über askar hab ich auch schon nachgedacht, allerdings sind die 600mm schon fast zuviel, da mein esprit120 auch nicht all zuviel mehr hat.


CS Vincent
 
Ich kann auch den PHQ80 oder den FRA von Askar empfehlen. Ich habe sowohl den PHQ80 ( 600mm) wie auch den FRA 500(500mm). Vielleicht wäre auch der FRA 400 für dich interessant.
 
Hallo Vincent,

ich finde der Titel für diesen Thread verwirrt etwas denn ein Widefield APO ist doch etwas fürs Visuelle.
Du suchst ja offensichtlich etwas für Foto mit um die 400mm Brennweite die dann mit deinem APS-C Sensor ein entsprechendes Feld ergeben.
Das gleiche Feld könntest du aber auch mit Vollformat Sensor und 600mm Brennweite erreichen.
Oder anders rum auch mit kleinerem Sensor als APS-C und entsprechend weniger Brennweite als 400mm.

Passender fände ich daher den Titel suche APO mit 400mm Brennweite und Feldkorrektur /Ausleuchtung für APS-C.
Das erweitert die Auswahl auch hin zu Lösungen mit Reducer während für Vollformat bei üblichem 2,5“ OAZ ein Reducer schon grenzwertig wäre denn der reduziert das ausgeleuchtete Feld bei gebenem freiem Durchlass nun mal auch um den Faktor der Reduktion.

ich war auch schon im Gespräch mit Tommy, allerdings meinte er das der Esprit 80 reaktiv viel Sphärochromasie hat und Halpha relativ weich gezeichnet wird.

Ja das stimmt und das liegt an seinen extremen F5.
Das Problem ist also Auslegungsbedingt, man hat es hier mit F5 für ein einfaches N-P-N Triplet übertrieben, hier sollte man nicht schneller als F6 werden sonst schlägt der Gaußfehler deutlich zu.
Die bessere Lösung als der F5 Esprit ist also ein 80mm F6 Triplet oder langsamer mit Reducer oder eine kleinere Öffnung mit F6 oder langsamer mit um die 400mm Brennweite und Flattener.

Eine Schöne Sache wäre da zb. ein 80F6 Triplet mit 0,8 Reducer.


Dann liegt man zwar mit 384mm Brennweite geringfügig unter den gewünschten 400mm aber ich denke mal über das dann noch leicht größere Feld welches sich mit deinem Sensor hier ergibt wirst du am Ende nicht böse sein.

Alternativ, kleinere Öffnung mit F6 und Flattener.


Ist dann halt wieder leicht über 400mm Brennweite.
Wäre dann aber auch für Vollformat eine gute Lösung falls du später doch mal einen größeren Sensor nutzen möchtest und ein Flattener ist tendenziell weniger kritisch bezüglich Arbeitsabstand als ein Reducer.

Grüße Gerd
 
Hallo Vincent,

Vielleicht eine generelle Bemerkung zu den von Gerd genannten TS CF APO's. Optisch und auch grösstenteils mechanisch sind das wohl alles KunMing Teleskope, die vom Hersteller direkt unter dem Namen "SkyRover" vertrieben werden. Im Gegensatz zu den Skyrovern bekommst du bei TS halt ein Testprotokoll dazu. Daher würde ich vermuten, dass das eher die besseren Geräte sind sind (Stichwort Serienstreuung). Die sind die halt nicht "handoptimiert".
Dennoch finde ich die vom Preis-Leistungsverhältnis spannender als z.B. die Askars. Gerade der Askar 80PHQ ist sicher kein Schnäppchen. Die integrierte Bildebnung bei den Askar PHQs ist zwar nett, aber wenn man letztendlich eh einen Reducer benutzt, ist man dann doch wieder bei den üblichen fixen 55mm Arbeitsabstand.

Mechanisch sind die TS CF APOs eher Golf-Klasse, die Esprit dann Panzer. Und Panzer hat halt auch nicht nur Vorteile ;-) Gerade die Bildfeldrotation finde ich bei den TS CF APOs als wesentlich angenehmer und feinfühliger einzustellen als beim Esprit. Wenn man einfach fest auf 0 Grad einstellt und nie wieder anfasst, macht das aber keinen Unterschied. Die Auszüge sind auch bei beiden gute Mittelklasse.

Wen es interessiert: Bei Skyrover kann man übrigens auch Spotdiagramme anfragen. Keine Ahung, ob die die für den 70er und 80er rausrücken, denn im Gegensatz zu Askar sind die beim Skyrover nicht öffentlich.

CS, Daniel
 
Wie schlägt sich da der 94edph? Liegt ja auch Dank Reducer bei ca 400mm und ist mit F4 recht schnell
Der Askar 94EDPH hat ein Triplet mit P-N-P Design.
Bei diesem Design kann der Gaußfehler auch bei recht schnellen Systemen noch gut korrigiert werden aber dafür werden hier 2 ED Gläser benötigt.
Dieses F5,5 P-N-P Triplet sollte daher einen deutlich kleineren Gaußfehler aufweisen als ein F5 N-P-N Triplet.
Dafür wird beim 94EDPH aber kein FPL53 verwendet weshalb der Farblängsfehler hier größer ist.
Die Spots sind wegen des Farblängsfehlers daher allenfalls mittelmäßig.

https://www.firstlightoptics.com/user/products/large/sharpstar_94edph_detail_1.jpg

Wer aber mit mono Cam und entsprechenden Filtern ableitet kann ja nachfokussieren und der profitiert dann von der besseren sphärischen Korrektur wegen des kleineren Gaußfehlers bei Wellenlängen abseits von Grün.

Grüße Gerd
 
Eine wirklich excellente Widefield-Optik mit einer brauchbaren Lichtstärke noch dazu? Nun, mit 80mm Öffnung ist man da eher an einem unteren Limit. 100mm Öffnung sind hier im Vergleich immer vorzuziehen.
Und einen Apo im Bereich mit 100mm Öffnung und 400mm Brennweite... das wird eher schwierig werden. Für eine f4-Optik ist der Aufwand schon relativ groß, damit der Farbfehler in überschaubaren Grenzen bleibt. Ein dreilinsiges System ist hier auch schon grenzwertig, was das anbelangt, also besser ein 4-Linser oder 5-Linser, aber hier wirds dann auch wieder recht teuer.
Die Vixen-Optiken in dem Bereich liegen bei über 5k€ und andere Teleskope sind auch nicht unbedingt ein Schnäppchen. Mein TeleVue NP101 wäre ein Kandidat, der hat 101mm Öffnung und 540mm BW, also f5,4. Mit Reducer f4,5. (den habe ich aber nicht). Preislich liegt das Gerät neu jenseits von Gut und Böse, wenn man Glück hat, könnte man einen gebraucht bekommen, die liegen dann irgendwo bei 2k€ herum, also im Bereich deines Budgetgs. Das Problem ist nur: Es gibt von diesen Dingern nicht viele am Gebrauchtmarkt.
 
Eine wirklich excellente Widefield-Optik mit einer brauchbaren Lichtstärke noch dazu? Nun, mit 80mm Öffnung ist man da eher an einem unteren Limit. 100mm Öffnung sind hier im Vergleich immer vorzuziehen.
"Immer" ist halt so eine Sache. 100mm bringen bei gleicher Brennweite ein Drittel weniger Belichtungszeit. Und wie du bemerkt hast, ist bei APOs der Unterschied zwischen f/4 und f/5 bei ähnlichen optischen Leistungen preislich schon sehr gross. Muss halt jeder selbst wissen, wieviel ihm das Wert ist.
Für den Kometen hätte ich mir eine schnellere Optik gewünscht. Aber dann eher im Bereich RASA statt von f/5.5 auf f/4.5
 
Funktionieren würde auch ein Faststar an einem passendem C8. Diese Dinger gibts gebraucht um 1k€, dazu den Faststar (gebraucht eher weniger häufig) und man hat ein 400mm System mit f1,9 (z.B C8 EHD mit Faststar) und ein großes Gesichtsfeld bei APS-C.
Allerdings, die Fokussierung bei f1,9 ist auch nicht ganz unproblematisch.
 
Hallo Vincent,

wie wäre es denn mit dem TS-Optics 90 mm f/5 Quintuplett Flatfield APO?


Preislich etwas über Deinem Budget, aber bei TS kann man als Stammkunde immer über den Preis sprechen. Vorteile des APOs: FPL53 Tripletobjektiv mit fest im Tubus eingebautem zwei-linsigen Flattener. Zudem mit 90mm Durchmesser etwas größer als der Esprit 80.

Ebenso würde der relativ neue William Optics Gran Turismo 81 WIFD zu Deinen Rahmenbedingungen passen:


Gruß
Michael
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine wirklich excellente Widefield-Optik mit einer brauchbaren Lichtstärke noch dazu? Nun, mit 80mm Öffnung ist man da eher an einem unteren Limit. 100mm Öffnung sind hier im Vergleich immer vorzuziehen.

Das stimmt so einfach nicht.
Es ist ohnehin bei Foto unsinnig sich an der Öffnung zu orientihren.
Sinnvoller ist es die Brennweite und die Lichtstärke also die Öffnungszahl zu betrachten und die passende Öffnung ergibt sich anhand dieser Parameter automatisch.
Es hat schon seinen Grund warum der Fotograf seine Objektive nach Brennweite unterschiedet und nicht nach Öffnung.
Das ist halt anders wie in der klassischen visuellen Astronomie wo man nach Öffnung unterscheidet.
Wenn der Fotograf zb. von einer 400mm Optik spricht dann meint er 400mm Brennweite und nicht Öffnung.
Und auch in der Astrofotografie ist eigentlich auch die Brennweite das Wichtigste obwohl hier traditionell ja eher die Öffnung betrachtet wird.

Der TO hat aber selber ja schon völlig richtig erkannt das er eine kleinere Brennweite benötigt wenn mehr Feld möchte als sein jetziger APO mit 120mm Öffnung bietet und er hat auch völlig richtig erkannt das dies bei gleicher Öffnungszahl eine kleinere Öffnung zur Folge haben muss und fragt daher ja aus gutem Grund nach 80mm Öffnung.

Jetzt kommst du mit so einem abgedroschenen Spruch das 80mm grenzwertig wäre und es 100mm sein müssten.

Wie gesagt die Öffnung ergibt sich anhand der für Foto wichtigen Parameter Brennweite und Öffnungszahl nebenbei, da muss man sich also gar nicht weiter drum scheren.
Wenn 400mm Brennweite das Ziel sind und die F7 des jetzigen 120mm APOs ausreichend schnell sind (der TO hat ja nichts anderes verlauten lassen) dann würde sich bei 400mm Brennweite und F7 eine Öffnung von 57mm ergeben.
Spätestens hier sollte man merken das der Spruch das es 100mm Öffnung sein müssten keinen Sinn ergibt
Klar kann man sagen das F7 vielleicht doch etwas langsam ist und vielleicht eine Öffnungszahl von F5 erstrebenswert ist und dann sind wir eben bei den 80mm Öffnung die sich hier dann so nebenbei ergeben.

Und einen Apo im Bereich mit 100mm Öffnung und 400mm Brennweite... das wird eher schwierig werden.

Ja eben aber wenn man vernünftig ist dann wird man bei 400mm Brennweite natürlich keine 100mm Öffnung verwenden, sondern etwas deutlich Kleineres denn F4 ist nicht unbedingt notwendig und auch nicht immer Sinnvoll.
Wenn wir hier mal die Regel das sich 2x2 Pixel auf den Durchmesser des BS verteilen sollen anwenden dann gilt Öffnungszahl = Pixelgröße x 1,5.
Bei zb. 3,9 ym Pixeln wäre also eine Öffnungszahl von F 5,85 optimal.
Bei 400mm Brennweite würde sich dann eine Öffnung von 68,3mm ergeben.
Ich würde in dem Fall einen 70F6 Apo empfehlen.

Grüße Gerd
 
Hallo,
dem Beitrag von Gerd stimme ich zu, frage mich aber warum ein neues Teleskop gesucht wird, wenn schon ein 72er von Lacerta im Bestand ist…
Gibt es Probleme damit? Farbfehler? Oder andere Fehler? Ich kenne dieses Teleskop nicht aus eigener Anschauung.
Ich selbst nutze den TS Imaging Star 72/354 für größere Nebel und bin zufrieden damit. Weitere Brennweiten sind 1325 und 2000mm für mittlere und kleine Objekte.
Der Sprung von ca 850mm (Esprit 120) auf 400-500mm wäre mir zu gering…

Grüße Rainer
 
Es geht ja nicht nur um die Brennweite, auch das Auflösungsvermögen ist ein Teil des Systems und hier hat eine größere Öffnung nun mal Vorteile.

Nöö solange die Auflösung des Bildes durch die Abtastung begrenzt ist und das ist bei DS praktisch immer der Fall hat bei gleicher Abtastung also gleicher Brennweite und Pixelgröße eine größere Öffnung keine bessere Auflösung.
Sie ist bei gleicher Brennweite natürlich schneller als eine kleinerre aber sie löst nicht besser auf.
Das sie automatisch immer besser auflösen würde ist ein Trugschluss den leider viele unterliegen da viele offenbar denken das DS Fotos beugungsbegrenzt wären, das sind sie aber nicht sondern sie sind durch die Abtastung in der Auflösung begrenzt.
Um Beugungsbegrenzt abzubilden wäre eine Öffnungszahl von 3,6x Pixelgröße erforderlich.
So wie man das bei hochauflösender Planetenfotografie ja auch macht.
Bei DS arbeitet man aber typischerweise mit Öffnungszahlen um die 1,5 x Pixelgröße.

Ein 100/400 hat daher bei gleicher Pixelgröße keine bessere Bildauflösung wie zb. ein 70/400.
Der einzige Unterschied besteht in der Belichtungszeit.
Aber bevor man 5000 für den 100/400 APO ausgibt wäre es ökonomisch vernünftiger lediglich 1/5 dieses Preises für einen erstklassigen 70/400 APO auszugeben und dafür dann eben 2 mal so lange zu belichten um dann exakt das gleiche Ergebnis zu erhalten.
Identische Tiefe und Identische Auflösung des Bildes, nur die doppelte Belichtungszeit ist halt aufzuwenden

Grüße Gerd
 
Bei der aktuellen Wolkenlage ist ein schnelles Teleskop immer ökonomischer. :rolleyes:

Ich würde sagen bei Bewölkung ist das Teleskop am „ökonomischsten“ welches am wenigsten gekostet hat. Wobei hier natürlich die Kosten der gesamten Ausrüstung also inklusive Montierung und allem drum und dran zu betrachten sind und nicht nur die der Optik selbst.

Wenn man Ausrüstung im Wert von zb. 1000 ungenutzt rumstehen bzw. liegen hat ist das halt weniger „verlustreich“ als wenn man Ausrüstung für 10 000 ungenutzt rumstehen bzw. liegen hat.
Die 10 000 hätte man nämlich sonst auch zb. als Festgeld anlegen können und würde aktuell zumindest einen kleinen Zins dafür bekommen.
Ungenutzte Ausrüstung verliert hingegen eher an Wert und jee größer der Wert umso größer ist auch der Verlust absolut betrachtet.

Grüße Gerd
 
Hallo,

Ungenutzte Ausrüstung verliert hingegen eher an Wert und jee größer der Wert umso größer ist auch der Verlust absolut betrachtet.
Wer sein Hobby (Amateur-Astronomie .... wie auch andere) als Wertanlage sieht, sollte gar nicht damit anfangen.
Der bringt sein Geld schön auf die Bank und erfreut sich an den Kontoauszügen. (ist das auch ein Hobby ?)
Das Leben an sich ist nicht ökonomisch und kann dennoch schön mit einem erfüllten Hobby sein.

CS Dieter
 
Hallo,


Wer sein Hobby (Amateur-Astronomie .... wie auch andere) als Wertanlage sieht, sollte gar nicht damit anfangen.
Der bringt sein Geld schön auf die Bank und erfreut sich an den Kontoauszügen. (ist das auch ein Hobby ?)
Das Leben an sich ist nicht ökonomisch und kann dennoch schön mit einem erfüllten Hobby sein.

CS Dieter

Natürlich kostet ein Hobby Geld aber das ist hier doch gar nicht der Punkt.
Der Punkt ist der inwieweit es sinnvoll ist wenn einem Hobby zb. wegen Dauerbewölkung auf die hier ja angespielt wurde oder warum auch immer nur sehr selten nachgegangen werden kann besonders viel dafür zu investieren.

Und da ist es nun mal einfach so dass je häufiger man einem Hobby nachgehen kann umso eher lohnt es sich auch in teure Ausrüstung dafür zu investieren.
Mag sein das dir das egal ist ob sich die Anschaffung teurer Ausrüstung nun lohnt oder nicht, weil bei dir Geld keine Rolle spielt aber ich denke die meisten werden der Meinung sein das eine teure Ausrüstung die fast nur ungenutzt in der Ecke verstaubt keine besonders lohnende Anschaffung war.

Vor Dauerbewölkung habe ich allerdings keine Angst weshalb ich durchaus in mein Hobby Astronomie einiges investiert habe und diese Investition hat sich nach meinem Empfinden auch gelohnt da ich meine Ausrüstung durchaus öfter nutze.


Grüße Gerd
 
Mit dem Alter werden halt auch die Hobbies immer teuer :), zumindest ist das in den meisten Fällen so.
Ein teurer APO der wegen dem Wetter dann meistens im Keller oder im Gartenhaus herumliegt ist natürlich mehr oder weniger "totes Kapital". Auf der anderen Seite, der Apo wird deswegen ja nicht schlechter, nur weil er eine Weile herumliegt. Die Lagerbedingungen sollten halt trocken und sicher sein, sodass die empfindliche Optik keinen Schaden nehmen kann.
Ein günstiger Apo für den TE wäre dann eventuell ja der Lacerta 72/432, also ein f6-Zweilinser wie von Gerd weiter oben empfohlen, mit Reducer/Flattener ein anscheinend recht gutes Gerät:
Kostenpunkt so mit allem Drum und dran, d.h. mit Flattener usw. so um die € 650.-- Da bleibt die Investition auch im Rahmen, auch wenn das Teil dann wegen dem Sauwetter die meiste Zeit ungenützt bleiben sollte.
 
Hallo,


Wer sein Hobby (Amateur-Astronomie .... wie auch andere) als Wertanlage sieht, sollte gar nicht damit anfangen.
Der bringt sein Geld schön auf die Bank und erfreut sich an den Kontoauszügen. (ist das auch ein Hobby ?)
Das Leben an sich ist nicht ökonomisch und kann dennoch schön mit einem erfüllten Hobby sein.

CS Dieter
ganz bestimmt NICHT auf die Bank...
 
Stimmt, das Geld auf der Bank ist eine unsichere Wertanlage. Nur Bares ist Wahres (eingeschränkt) und wer ganz sicher sein möchte, legt (bzw. hat schon längst) sein "überschüssiges" Geld in Gold und Silber angelegt und zwar in physischer Form.;)
Wobei, in Anbetracht des Wertverlustes vom €, wird die Menge an "überschüssigem" Geld immer weniger. Ggü. Gold hat der € seit seiner Einführung mittlerweile 87% (!) an Wert verloren....
 
Eine Schöne Sache wäre da zb. ein 80F6 Triplet mit 0,8 Reducer.

Hallo
Ich darf so ein von Gerd beschriebenes Teleskop mein eigen nennen: einen TS Photoline Triplett 80 f/6 APO mit passendem 0,8 Reducer auf f/4,8 sprich 384 mm Brennweite . Diesen habe ich so bei TS für ca. 1k incl Reducer gekauft. Ich fotografiere mit DSLR ( APS-C ) und außer einem Rotator den ich für kleines Geld ist das System integriert habe , perfekt ! Runde Sterne bis in die Ecken sind Standart . 3,31x 2,21 Grad großes Bildfeld . Und nur die Hälfte deines Budgets!!

Viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung,
Knut
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben