Wie Bilddaten organisieren & Sync PC mit NAS?

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dewildt

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Ich hoffe mein Anliegen ist hier richtig aufgehoben.
Langsam fallen immer mehr Bilddaten an und mein bisheriges Organisations- und Backupkonzept funktioniert nicht mehr.

Wie ich bis bisher handhabe:
1) Bilder werden auf ein Mini-PC aufgezeichnet und direkt (oder hinterher, falls nicht im Netz bin) mit ein NAS-Uploadverzeichnis synchronisiert.
(Dies funktioniert und wollte ich so auch weiter nutzen.)
2) Nach dem NAS-Upload erfolgt eine Synchronisation am normalen PC. (PC einschalten und es wird synchronisiert. Einfach, aber es dauert, da es über WLAN erfolgt.)
3) Am PC werden die Daten gesichtet und in das (lokale) Zielverzeichnis (auf ein SSD) verschoben, welches im Hintergrund auch mit dem NAS synchronisiert wird. (Das Upload-Verzeichnis wird so automatisch entleert, und bei einsprechenden Synchronisation wird auch auf dem Mini-PC wieder Platz geschaffen)
4) Auf dem lokalen Zielverzeichnis erfolgt danach die eigentliche Bearbeitung.
(Das finale Ergebnis nach der Bearbeitung landet dann auch wieder auf dem NAS, ist aber ein anders Thema.)

Zustand nach diesen Arbeitsschritten:
a) Mini-PC hat Platz für die nächsten Sessions
b) Originalen/Backup liegen auf dem NAS.
c) Daten für die Bearbeitung liegen lokal auf dem PC.

Das Problem was ich nun habe:
Die SSD vom PC wird zu klein (das NAS hat genug Platz) und in Zukunft möchte ich am liebsten nur noch selektiv Daten auf dem PC vorliegen haben und nicht mehr alles. (Ich könnte einen 20 TB HDD-Platte anschaffen und synchronisieren, hätte dann aber immer noch die Aufgabe, selektiv HDD-Verzeichnisse auf das SSD zu kopieren)

Wie handhabt ihr das?

Gruß
Daniel
 
Hallo Daniel,

wenn Du mit mehreren PCs arbeitest und dem Backup auf dem NAS, wirst Du immer Kopierarbeit haben, die man automatisieren sollte.

Bei mir laufen die Daten alle erstmal auf dem Teleskop-PC auf.
Diese Daten werden dann auf ein NAS gesichert, Backup.
Je nach dem wie ich bearbeiten möchte, läuft die Bearbeitung dann später auf dem reingeholten Teleskop-PC unter W11 oder ich schiebe die Daten auf mein Arbeitstier-PC mit Linux.
Aber da ich EAA betreibe und nur gelegentlich Videos von Mond/Planeten mache, hält sich meine Nachbearbeitung in Grenzen ;).

Grundsetzlich würde ich auch dazu raten auf LAN-Kabel aufzubauen.
WLAN ist mir teilweise zu lahm und ich habe, da die Wohnung baulich bedingt hauptsächlich aus Massen an Stahlbeton (Baujahr in den späten '80-er) besteht, viele Aussetzer.

Wenn die SSDs im Teleskop-PC (1TB) oder beim Arbeits-PC (1TB) drohen überzulaufen, wird halt dort gelöscht. Ist ja alles noch auf dem NAS.
Die Daten auf dem NAS, nicht nur Astro, werden jede Nacht automatisch auf eine am NAS hängende 3TB USB 3.0 HDD gesichert.
Also komplette Daten auf dem NAS und der USB.
Aktuelles auf dem Astro-PC und dem Arbeits-PC.
 
Totalcomander > Verzeichnisse vergleichen
Mache so seit Jahren meine Backups.
Zuerst noch den Papierkorb leeren

Gruss Mike
 
Hallo Daniel,

Ich schreibe vom Aufnahme-PC direkt auf den NAS und bearbeite dann auch direkt auf dem NAS. Hierzu ist der Teleskop-PC mit 2,5 Gbit und die Workstation mit 10 Gbit am NAS angebunden. Im NAS nutze ich 2x2 TB SSD für die Sammel- und Bearbeitungsaufgabe.
Nach Fertigstellung wird der Datensatz auf den Hauptpool aus klassischen Festplatten verschoben.

CS, Ralf
 
Ich habe den Aufnahme PC von wo ich die Daten über LAN auf den Bearbeitungs PC in ein PI Work Verzeichnis hole.

Dort sortiere ich die schlechten Bilder aus, dann wird am selben PC auf eine RAID 1 Kombi überspielt und zusätzlich auf eine NAS (RAID 1).

Nach dem Überspielen lösche ich die Daten auf dem Aufnahme PC.

Nach erfolgreicher Bildbearbeitung landen die Ergebnisse auch auf dem PC RAID Teil und auf der NAS. Das PI Arbeitsverzeichnis wird dann auch gelöscht.

Wenn es mal zuviel an Daten wird werde ich nur noch den NAS als Sicherung nehmen.

CS

Dirk
 
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