Wie exotisch kann dunkle Materie sein?

Adhara

Mitglied
Da wir praktisch nichts über dunkle Materie und dunkle Energie wissen und sie sich hartnäckig jedem Nachweis entziehen, stellt sich die Frage, wie exotisch dunkle Materie und dunkle Energie sein können. Ich habe mir darüber einige Gedanken gemacht und folgende Ideen, die sich gegenseitig nicht ausschließen müssen, da dunkle Materie und dunkle Energie auch aus mehreren Bestandteilen bestehen kann. Im folgenden sind dies diese Punkte:

- die Gravitationswirkung zwischen dunkler Materie und normaler Materie ist nicht gleich der zwischen normaler Materie, so könnte für dunkle Materie schwere Masse ungleich träge Masse gelten
- dunkle Energie besteht aus Teilchen negativer Masse
- dunkle Energie ist tachyonischer Natur
- dunkle Materie unterliegt nicht der Quantenmechanik und/oder in einer anderen Form, zum Beispiel mit eigenen Wirkungsquantum
- dunkle Materie oder dunkle Energie bilden so etwas wie ein morphisches Feld ( Morphisches Feld – Wikipedia )
- ein Teil der dunklen Materie ist auf Vakuumdomänen zurückzuführen
- könnte dunkle Materie nicht auf in unseren Kosmos eingebetteten Innenweltkosmen ( Innenweltkosmos – Wikipedia ) zurückzuführen sein
- auch eine möglicherweise existierende Seele ist eine Form der dunklen Materie
- ein Teil der dunklen Materie könnte mit der in der Parapsychologie beschriebenen Feinstofflichkeit identisch sein. Parapsychologische Versuche könnten in Teilen des Universums, die reich an dunkler Materie sind, gut funktionieren. Unser Sonnensystem dürfte kaum dunkle Materie beinhalten (oder?) und deshalb funktioniert sie bei uns (praktisch) nicht.

Welche dieser Ideen können DEFINITIV ausgeschlossen werden?
 

UwePilz

Mitglied
> ie exotisch dunkle Materie und dunkle Energie

Das sind zwei grundverschiedene Dinge.

Dunkle Materie ist einigermaßen bormale Materie, nur das wir si nicht sehen können. Sie ist also dunkel im Sinen von unsichtbar.

Dunkle Energie ist die Bezeichnung für eine postulierte Eigenschaft des Raumes sich aus sich selbst heraus, samt aller eingebetteten Körper, immer weiter aufblähen zu können. Hierzu ist Energie nötig - Körper voneinanderzu entfernen kostet Energie. Weshalb das so ist, und ob der Energie-Erhaltungssatz verletzt wird, und ob das überhaupt so ist: Alles im Dunkeln.
Dunkle Energie ist dunkel im Sinne von unverständlich, und nicht von unsichtbar.
 

klawipo

Mitglied
Ich denke dunkle Materie besteht entweder

1) aus Socken, die sich durch Wurmlöcher in entlegene Teile des Universums tunneln. Die Wurmlöcher entstehen durch Zentrifugalkraft im Inneren von Wäschetrommeln, daher verschwinden sie auch zusammen mit den Kleidungsstücken sobald man die Waschmaschine ausmacht.

oder

2) aus den Eingeweiden des fliegenden Spaghettimonsters

Welche dieser Theorien kann man definitiv ausschließen?


VG Klaus
 

Michael1

Mitglied
Wenn Naturgesetzte im Universum variabel sein könnten, wäre dann vlt. gar keine dunkle Energie und dunkle Materie
von Nöten um die Rotationsenergie von Galaxien und die Expansion des Universums zu erklären?

Folglich wäre die sichtbare Materie inkl der Dunkelwolken alles was das Universum ausmacht.

Könnte es möglich sein das die Entfernungsangaben der einzelnen Objekte im Raum gar nicht zutreffend sind ? - weil vieles in der Astronomie nur Ableitungen und Herleitungen sind von Beobachtungen und Messungen die im mü Bereich der jeweiligen Messgrößen stattfinden und Niemand bislang in die nähe z B eines Cepheiden gekommen ist um wirklich mal vor Ort genaue Beobachtungen anstellen konnte und andere Einflüsse die wir noch nicht kennen ausschließen können, für die Eingruppierung eines Cepheidensterns.

Es ist Großartig was die Wissenschaft bislang über das Universum rausgefunden hat, aber es muss nicht alles stimmen.

@ Klaus == Behauptungen kann man natürlich aufstellen, beim schlüssigen und wirklich für jeden nachvollziehbaren authentischen und schlüssigen Beweisen hapert es dann aber oft, wissenschaftlich gesehen.

Vg

Michael:geek:
 
Zuletzt bearbeitet:

UwePilz

Mitglied
> Wenn Naturgesetzte im Universum variabel sein könnten, wäre dann vlt. gar keine dunkle Energie und dunkle Materie
von Nöten um die Rotationsenergie von Galaxien und die Expansion des Universums zu erklären?

Es gibt tatsächlich ernsthafte Überlegungen zu diesem Thema. Um aber mit allen Beobachtungen einigermaßen in Einklang zu sein, muss das Gravitationsgesetz so kompliziert sein, dass es bislang von Ockhams Rasiermesser abgeschnitten wurde.
 

Adhara

Mitglied
Vielleicht ist es auch eine Kombination von modifizierte Gravitationstheorie und (meiner Vorschläge für) dunkle Materie. und dunkle Energie. Der Vorschlag von Klaus ist zu weit hergeholt, aber zu beweisen, daß es DEFINITIV keine morphischen Felder, Vakuumdomänen, Seelen oder parapsychologischen Phänomäne gibt, ist bis heute noch niemanden gelungen.
 

klawipo

Mitglied
Bei Licht betrachtet fehlt es meiner Sockentheorie wohl an Gesamtmasse. Diese ist nach oben mindestens durch die Erdmasse begrenzt. Dies unterscheidet diese Theorie von deinen und der des Spaghettimonsters. Sie ist quantitativ wenigstens irgendwie bestimmbar. Für Seelen gilt das weniger, bei morphogenetischen Feldern weiß ich nicht.

VG Klaus
 

winnie

Mitglied
Moin Namenloser!

> Vielleicht ist es auch eine Kombination von modifizierte Gravitationstheorie und (meiner Vorschläge für) dunkle Materie.

Vielleicht iat es auch eine Mischung von Schokoladenpudding und Vanillesoße - im Moment weiß das kein Mensch (du auch nicht, da bin ich mir sicher!).

> aber zu beweisen, daß es DEFINITIV keine morphischen Felder, [...usw...] gibt, ist bis heute noch niemanden gelungen.

Das ist ja auch logisch: etwas Unbekanntes schließt automatisch alles Bekannte aus. Daß etwas unbekannt ist, muß aber noch nicht zwangsläufig heißen, daß etwas genau so wie gedacht existiert. Vielleicht ist auch das bisherige allgemeingültige Theoriengebäude falsch oder fehlerhaft. Das ist die Frage.

Eine Beweisführung läuft darauf hinaus zu belegen, daß etwas existiert, was vorher unbekannt war - und nicht "unter der Voraussetzung / Vorstellung, daß es existiert" zu beweisen, daß es etwas nicht gibt.

"Carl Sagan betonte ..., dass es nutzlos sei, über Aussagen zu diskutieren, die nicht überprüft werden können. Wenn etwas keine messbare Auswirkung auf die Realität habe, sei es sinnlos, über seine Existenz zu diskutieren. " (Wikipedia)

"..., dass die Beweislast einer Behauptung bei dem liegt, der sie aufstellt, und keinesfalls eine Widerlegungspflicht bei anderen besteht." (Wikipedia, Stichwort 'Russels Teekanne' / Gottesbeweis)
 
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