Wie finde ich das was ich such?

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albireo_de_tp

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Hallo! habe mir das Lidl-Scope gekauft, jedohc wird der Mond langsam langweilig!!! habe mir vor dem kauf sagen lasse dass ich mit dem Scope Nebel anschauen kann und z.B. auch den Doppelstern albireo! Jetzt ist nur die Frage wie finde ich das? Schon mal danke für eure Hilfe!

Gruß Daniel <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
 
Hi Daniel,
in dem Du Dir einen Himmelatlas oder Software besorgst um Dich dann mit der Orientierung am Himmel vertraut zu machen. Albireo ist derzeit eher schlecht, der Schwan ist ein Sommersternbild. Vielleicht gehts jetzt noch bei Dämmerung tief im Westen. Tipps, Infos und Links dazu findest Du auf u.g.HP.
Oder ist es der Umgang mit dem Sucher, der Dich fragen läßt?
CS
 
Hallo! Ja also beides?! habe echt überhaupt keine ahnung wie das so läuft! Mond ist ja nicht schwer! aber meinst du mit atlas ein jahrbuch?

Gruß Daniel
 
Hi Daniel,

einige Tipps habe ich mal auf einer Homepage zusammen gestellt:

HIER

Die DeepSky-Objekte (Nebel, Galaxien, Stermhaufe...), die für dich in Frage kommen, sind hauptsächlich die Objekte des Messier-Katalogs. Eines der einfachsten Objekte zur Zeit sind M42 (Orionnebel) und M31 (Andromedagalaxie). Um sie zu finden, benötigst zu Aufsuchkarten. Also Karten, auf denen die Sterne und das Objekt abgebildet sind. Du kannst es also dadurch finden, indem du dir einen hellen Stern in der Umgebung suchst und dich dann langsam zum Beobachtungsobjekt vorarbeitest. Sowohl bei M31 als auch bei M42 hast du den Vorteil, dass du das Objekt unter einem dunklen Himmel schon mit dem Auge, spätestens aber dann im Sicher schon sehen kannst. Allerding smusst du dann wieder darauf achten, dass dein Sucjer justiert ist - also auf das selbe Objekt zeigt wie dein Hauptrohr.

Aber wie ja auch scoh mein Vorredner sagte: Literatur wird für dich unumgänglich sein. Mir fallen da spontan die Kosmos-Sternkarte und der DeepSky-Reoseführer (super!) ein. Bei Oculum kannst du z.B. die neue Auflage vorbestellen. Beides sind übrigens keine Jahrbücher sondern gelten noch viele Jahre... Aufsuchkarten bekommst du kostenlos im Internet. Beispielsweise das Programm Cartes du ciel.

Im übigen ist es völlig normal, dass man einen Großteil seiner Beobachtungszeit mit dem Suchen verbringt. Mit zunehmender Erfahrung hat man dann zwar die Standardobjekte im Nu eingestellt. Aber man liebäugelt dann natürlich mit den NGCs, die man auch als erfahrener Beobachter ganz sicher mal ne Weile suchen kann. Irgendwie gehört das aber dazu: Du wirst sehn, dass du dadurch den Himmel - die Gestirne - sehr gut kennen lernst.
 
Hi Daniel,
weniger ein Jahrbuch, da sich die wenigsten Objekte ja vor dem Hintergrund merklich bewegen. Veränderte Positionen haben die Planeten.
Eher dachte ich an den Atlas für Himmelbeobachter etc oder ne Planetariumssoftware, wie Cdc, HNSKY und Co. Die zeigen DIr den Himmel, nach korrekter Einstellung der Uhrzeit und des Standortes so wie Du ihn siehst.
Dann mu0t Du die entsprechenden Sterne bzw. Sternbilder erkennen und die Lage der Beobachtungsobjekte anhand der Karten erkennen.
Danach richtest Du den Sucher entsprechend gen Himmel. Ich gehe davon aus, das der Sucher vorher parallel zum Scope eingestellt wurde, sonst nützt er nichts.
Mit kleiner Vergrößerung nun schaun, ggf. etwas nachstellen und es paßt.
Soviel zu Theorie. Praktisch wirst Du sicher hier und da üben müssen und auch vielleicht mal Fehlschläge hinnehmen müssen. Mit der Zeit wird sich das legen und besser und schneller gehen. Wie oft, macht auch hier Übung den Meister.
Und Erfahrung ist gold wert.
Links zum Thema und Software etc, wie gesagt auf der HP. Dort sind auch Bücher wie der Himmelatlas abgebildet und kurz beschrieben.
CS
 
Hallo Daniel,

der Karkoschka ist auf jeden Fall ein Standardwerk, das man besitzen sollte.
Wenn Du noch ziemlicher Anfänger bist und die Sternbilder nicht kennst bzw. nicht weißt, was wann zu sehen ist, brauchst Du am besten auch eine drehbare Sternkarte, z.B. von Kosmos oder die Planisphäre (gibt es z.B. beim Teleskop-Service).
Das "Himmelsjahr" sollte man auch haben, denn da steht drin, wann man die Planeten gut beobachten kann, wann welche Mondphase ist etc. (alternativ der "Ahnert", das ist Geschmackssache).
Zu empfehlen wäre dann noch "Stars am Nachthimmel", ein Buch, das die schönsten Objekte für kleine (vom Auge an) bis mittelgroße Optiken zeigt.
Als Computerprogramm wäre Cartes du Ciel sehr empfehlenswert, kann fast alles und kostet nichts, das kann man frei downloaden.

Damit solltest Du für die erste (und auch die zweite <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> ) Zeit ausgerüstet sein.

Gruß und CS,

Stefan
 
Also mal danke für eure Antworten! also die Bücher besorg ich mir jetzt noch alle + Sternkarte! Das Programm hab ich auch schon runter geladen. Nur noch eine Frage, und zwar wie macht ihr das mit dem Lich, weil es soll ja so dunkel wie möglich sein und von wo aus schaut ihr, aus dem Haus heraus oder komplett im Freien?

Gruß Daniel
 
Tja, das ist natürlich so eine Frage...
Aus dem Haus heraus zu beobachten ist prinzipiell nicht günstig, nicht unbedingt wegen des Lichts, sondern wegen der Temperaturunterschiede (ganz zu schweigen von Glasscheiben...). Dadurch entsteht (fast immer, es sei denn, Zimmer und Umgebung haben die selbe Temperatur) Luftturbulenz.
Es kommt darauf an, was Du beobachten willst. Für einen schnellen Blick auf den Mond, der ja eh sehr hell ist, kannst Du z.B. vom Balkon aus beobachten. Für anspruchsvollere Beobachtungen, zumal von deep-sky-Objekten, solltest Du den dunkelsten Ort aufsuchen, den Du erreichen kannst.
Hierbei solltest Du natürlich eine gewisse Balance finden zwischen Beobachtungsqualität und Komfort - wie das sich bei Dir ausbalanciert, mußt Du rausfinden.
Ich habe ca. 2 km entfernt einen Golfplatz, der nachts nicht genutzt wird und nicht beleuchtet ist. An dessen Einfahrt stelle ich mich, da ist ein schöner Südblick möglich (über Wiesen, was der Luftruhe gut tut).

Finde es selber raus, fahre bei Tag mal mit Deinem Transportvehikel ein wenig rum, schau mal auf den Stadtplan, wo es dunkel sein könnte, und überprüfe mal, ob Du da in vertretbarer Zeit mit vertretbarem Aufwand hinkommst. Und dann schau es Dir nachts an.

Aber: Kompromisse müssen wir alle eingehen, sonst müßten wir ja jedes Mal zum Beobachten nach Namibia oder Chile düsen... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Gruß und CS,

Stefan
 
Hi Daniel,
der ist z.B. prima fürs Feld geeignet. Mit vielen Aufsuchkarten /-hilfen.
Beobachten, für meine Begriffe immer draußen und wenns nur im Garten ist.
Dunkler Himmel ist ein ganz wesentlicher Aspekt für Astro, abgesehen von Mond und Planetenbeobachtung. Dort isser weniger wichtig.
CS
 
Also Gut in den Garten setzen, ach übrigens ich wohne auf dem Land das müsste doch auch ein Vorteil sein, oder? ja nur wie macht ihr das, dass ihr in der Dunkelheit noch lesen könnt?

Gruß Daniel
 
HI Daniel,
erstens passen sich die Augen an.
Und zweitens geht das mit ner roten Lampe erstaunlich gut.
Rot damit sie die Anpassung der Augen nicht ruiniert.
Mir genügen hier Fahrradrückleuchten LED aus dem Baumarkt.
Gabs fix und fertig mit Batterien hier mal für 3 €.
Da hab ich zugeschlagen. Nachteilig sind die Blinkfunktionen, die ich halt durch drücke bis es aus ist.
Vorteil mit Akkus betrieben halten die ewig und die Akkus können wieder geladen werden.
Also nicht verzagen, warm einpacken und raus an die Luft. Der Gewinn wird Dich entschädigen.
CS
 
Und nun noch:

Wie stelle ich eigentlich meine Montirichtig ein, dass ich nur an der Stundenachse drehen muss und ich damit die erdrotation ausgleich, die kann man ja in tausend verschiedene richtungen einstellen? und dann noch, also was ich denk, nach dem Polarstern, der bleibt ja immer am selben Punkt, wie finde ich den? Ist er wirklich der hellste Stern, hätte nämlich gedacht das der hellste Sirius wäre.

Gruß Daniel
 
ALso auf den Punkt gebracht:

Das Teleskop auf den Polarstern richten und dann mit der stundenachse nach recht und links schwenken, oder?

Gruß Daniel
 
Hi Daniel,
nicht wirklich das Teleskop, sondern , wenn ich das so ausdrücken darf, die untere Achse der Montierung.
Wenn Du dieses Bild anschaust, dann den Teil der die Beschriftung hat.
Sieht bei Dir etwas anders aus, ist aber vom Prinzip her identisch.
Monti
Diese Achse muß zum Nordpol ausgerichtet sein, sowohl rechts/links, als auch in der Höhe. Die Höhe (Polhöhe) stellst Du auch Deinen Breitengrad ein und klemmst sie fest.
Wenn dann rechts/links auch stimmt, kannst Du, da Du keinen Polsucher hast,
das Fernrohr exakt parallel dazu ausrichten.
Dann sollte im Sucher der Polarstern zu sehen sein. Für visuelle Beobachtungen
reicht dies Art der Einnodrung aus.
Die Einstellung des Teleskops erfolgt dann über die beiden Achsen (Klemmung vorher lösen). Ist im ersten Moment etwas komisch, aber man gewöhnt sich schnell dran. Nicht wundern, manchmal mußt Du dann wirklich das Teleskop 180 Grad drehen, z.B. wenn Du in südliche Richtung schauen willst.
Probiers es einfach mal aus.
Viel Erfolg.
CS
 
Hallo Daniel!

Soviel ich weiss, hat Schweinfurt eine Sternwarte...geh doch mal hin. Ich bin überzeugt die beissen nicht!
Sternklare Nächte
Berthold vom WIDATO
 
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