Wie rechteckige Löcher in Alu/Hartplastik?

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astrophix

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Hallo,

Wer kann Tipps geben, wie man am besten in Alu oder Hartplastik rechteckige Löcher (Maße im cm-Bereich, z.B. 1x2cm) reinbekommt?

Das ganze mit normalen Heimwerkerutensilien (wie Bohrmaschine, Ständer, Feilen) ohne sonstige große Werkstattausrüstung...

Gruß Dieter
 
Hallo Dieter,

klingt nach Handarbeit und hängt von der Anzahl der Löcher ab.

Ich würde das entweder mit Standbohrmaschine, Kreuztisch und Fräser tun oder mit Dremel und kleiner Trennscheibe oder mit der guten alten Laubsäge inkl. finaler Feilenfeinarbeit (händisch oder auch Dremel), hängt von der Materialstärke eher ab als vom Lochmaß.

Wenn es sich um viele Löcher handelt, ist ein Wasserstrahlschnitt auf Auftragsbasis zu überlegen. Dazu benötigst du eine digitale oder vermaßte Vorlage.

Grüße. Olaf
 
Moin Dieter!

Was ist daran so schwer? Die Teile, die man dazu braucht, hast du doch schon genannt. Ausschnitt anzeichnen, entsprechende Löcher so vorbohren, daß eine Schlüsselfeile ins Loch paßt. Dann mit der Feile die Aussparung ausarbeiten. (Wenn man rankommt, kann man auch eine Laubsäge nehmen.)
 
Hallo Dieter,

das Problem kenn ich: Ich mußte über einhundert quadratische Öffnungen von etwas über einen Zentimeter Seitenlänge möglichst präzise von Hand arbeiten. Dazu habe ich mir extra eine gute Vierkantfeile besorgt und damit die zuerst vorgebohrten Löcher (war allerdings in Hartholz und nicht in Plastik oder Alu) ausgefeilt.

Hier das Ergebnis: Die Löcher sind die Stückpforten in denen die Kanonen stecken.
Link zur Grafik: http://fs5.directupload.net/images/160106/xttidkdw.jpg
CS Mike
 
...danke für eure Beiträge -
es geht z.B. um den Ausschnitt für eine dig.Spannungsanzeige in einem Alukoffer (Powertank) oder einer Plastebox, da wirds mit Laubsäge eng...
Dremel mit Trennscheibe klingt schonmal ganz gut...
Um Nacharbeit per Feile wird man wohl nicht herumkommen...

Gruß Dieter
 
Ja wenn es nur um ein Anzeigegerät geht, das hat diese auch einen Rahmen. Also muß man nicht sehr genau arbeiten.

Also einfach in den Ecken jeweils ein 2mm Loch bohren und dann mit dem Dremel die Löcher verbinden und fertig.

gruß teo33
 
Danke Markus,

allerdings heiße ich Mike und das ist kein Boot, sondern mein selbstgebautes Model von Admiral Nelsons Flaggschiff (immer noch nach über 200 Jahren) der britischen Marine mit 104 Kanonen.


Das Schiff HMS Victory war übrigens Inspiration für die"HMS Dauntless" aus dem Fluch der Karibik Film.

CS Mike

PS Die Briten sind ja ein witziges und traditionsbewußtes Volk, darum haben sie 2005 zur 200 Jahr Feier des Sieges der Britischen Marine gegen die vereinten Flotten der Spanier und Franzosen bei Trafalgar, auf der echten Victory in Portsmouth zum Gaudium der Zuseher eine ganze Breitseite abgefeuert!!!
Sehenswert auf Google
Breitseite

Entschuldigung an alle für das Offtopic, aber ich habe ein Faible für alte Schiffe.

CS Mike

 
Hallo Mike,

Zitat von MikeWölle:
Ich mußte über einhundert quadratische Öffnungen von etwas über einen Zentimeter Seitenlänge möglichst präzise von Hand arbeiten.
schön, daß ich Dir auch mal helfen kann. Das Zauberwort der Profis heißt "Räumnadel". Das ist eine konische, quadratische Feile mit vier Flächen.

Z.B., 10er Loch bohren und dann mit der 10er Nadel hinterher.

Gruß Uwe

P.S. Es gibt auch Exzenterbohrer für Ständerbohrmaschinen, allerdings muß da nachbearbeitet werden.
 
Sorry Uwe,
was du meinst ist eine normale Vierkantfeile.
Eine Räumnadel ist parallel und hat im Standard nur eine Schneide.
Und ein Exzenter Bohrer läst sich zwar im Durchmesser verstellen aber macht immer noch ein rundes Loch.

Das ist nicht der richtige Weg.

gruß teo33
 
Hi!

Mit einem Bohrer auf Basis eines Reuleaux-Dreieckes läßt sich bei entsprechender Führung (exzentrisch) ein ungefähr quadratisches Loch bohren, aber das geschieht maschinell. "Ungefähr", weil die Ecken leicht gerundet sind.

Grüße

fquadrat
 
Hallo Dieter,
Aluminium und erst recht Hartplast kann man gut per Hand sägen.
Wenn man mit einer Laubsäge nicht heran kommt, kann man sich gut mit einem feinzähnigem Stichsägeblatt behelfen, welches in einen Handhalter gespannt ist. Ich nehme dazu ein Bohrfutter, wo sich das Blatt gut spannen lässt.
Nun noch die Ecken vorbohren und einfach entlang der Linien sägen.
Es geht natürlich auch eine elektrische Stichsäge, wenn man diese langsam laufen lassen kann.
(Mit elektromechanischem Gerät arbeiten und anschließend in die Fitnessbude, weil man Muskelschwund bekommt. :D )

Viel Erfolg!

Gruß Hans-Jürgen
 
Hallo Miteinander,
habe den ganzen Tread nicht gelesen,
für solche Ausschnitte eignet sich der FEIN - MULTIMASTER oder einer seiner Klonen.

Gruß
wspeer
 
Hallo Dieter,


Das geht gut mit Bohrmaschine und Stichsäge oder wenn man hat mit dem schon genannten Fein - Multimaster oder Klone davon!

Bei beiden sollte der Ausschneitt genau mit einem feinen Eddig ( Schablonenschreiber ) für die Außenmaße angezeichnet werden, dann das Material mit Tapezierer - Klebeband 2mm größer als angezeichnet abkleben, damit man die Fläche nicht mit der Machine oder den Spänen verkratzt!
Bei der Stichsäge dafür unbedingt die Geschwindigkeit entsprechend regeln!

Dann mit einem 2 - 3 mm Bohrer, in den 4 Ecken je ein vorher angekörntes Loch innerhalb des Vierecks bohren, dabei die Linien nicht wegbohren!

Dann mit der Stichsäge mit feinem Metall - Sägeblatt oder dem Multimaster, fein an den angezeichneten Linien entlang bis zu den Bohrungen aufschneiden!

Danach mit einer feinen Flachfeile auch die Ecken genau anpassen und alles glätten.

Bei solchen Arbeiten ist eine wackelfreie Unterlage Bedingung, damit nichts rappeln, wegrutscht oder sich unkontrolliert aufschwingen kann, auch das zubearbeitende Werkstück sollte festgeklemmt / gehalten werden, mit Schraubzwingen oder bei unförmigen Bauteilen mit Spanngurten!

Dabei helfe ich mir immer mit einer großen Unterlage, aus Resten von Spanplatten oder Trittschallplatten aus Kartonfilz, auf die ich das Werkstück aufspanne, die dann einfach mit durchbohrt und gesägt werden und so den nötigen Andruck beim sägen auch zulassen!


Gruß Günter
 
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