Altaron
Mitglied
Grüße!
Ich habe vor Jahren schon ein paar Erfahrungen mit einem zu Kindertagen geschenktem Newton gemacht (ca. 15 cm Öffnung) und hatte da durchaus ein paar "Wow"-Momente als ich Jupiter und seine Monde sowie den Saturn beobachten durfte. Leider waren bei letzerem die Ringe nur durch die ovale Form des "Flecks" den ich da vor mir hatte zu erahnen.
Heute nehme ich an dass man Vater (der das ganze damals zusammengebaut hat und von der Materie mal so überhaupt keine Ahnung hat) das ganze einfach nicht richtig justiert hat.
Und da kommt auch schon meine erste Frage:
Ist die Justierung ohne Laser bei ordentlicher Ausführung ausreichend und empfehlenswert?
Ich habe das gute Stück jedenfalls immer mal wieder rausgekramt und damit ein wenig rumprobiert, das Interesse für Astronomie ist auch eher stärker geworden, hat sich allerdings eher aufs Theoretische verlagert.
Dabei bin ich vor kurzem über etwas gestolpert das in mir die Hoffnung geweckt hat mehr als bei meinen ersten Versuchen zu sehen - "lucky imaging".
Das klang doch mal interessant! Zumal einfache Webcams zum Ziel führen sollten, aber hier stellen sich mir mehrere Fragen:
1. Ist die vielgepriesene Philips ToUcam Pro 740K eine gute Wahl, womöglich sogar besser als die speziel zu erwerbenden Kameras für diesen Zweck?
2. Kann diese Kamera einfach aufs Okular "gesteckt" werden, oder ersetzt sie dieses? bisher habe ich viel darüber gelesen aber so richtig klar ist mir das noch nicht.
3. Kann ich mit diesem Verfahren meine parallaktische Montierung von Hand nachführen und trotzdem brauchbare Endergebnise erzielen?
4. Taugt so eine digitale Kamera auch für eventuelle Deep Sky Versuche? oder braucht man hier schon eine "richtige" Kamera?
Ich würde mit diesem "Setup" dann gerne etwas rumprobieren bis ich merke ob ich davon eventuell mehr will, also einen richtigen Einstieg draus mache.
Für den Fall seien mir noch 2 Fragen vorrab erlaubt:
1. Ich habe gelesen in unseren Breiten ist die effektive Auflösung auf ~1" begrenzt, kann man mittels des "lucky imaging" hier trotzdem auch bessere Auflösungen einer Optik ausreizen?
2. Was für Ergebnise kann ich fotografisch mit einem kleinen Refraktor wie diesem erwarten:
http://www.teleskop-express.de/shop...70-420mm---2--Crayford---Carbon---Koffer.html gefühlt sieht er so klein aus
Ich bedanke mich schon einmal für die Antworten.
Ich habe vor Jahren schon ein paar Erfahrungen mit einem zu Kindertagen geschenktem Newton gemacht (ca. 15 cm Öffnung) und hatte da durchaus ein paar "Wow"-Momente als ich Jupiter und seine Monde sowie den Saturn beobachten durfte. Leider waren bei letzerem die Ringe nur durch die ovale Form des "Flecks" den ich da vor mir hatte zu erahnen.
Heute nehme ich an dass man Vater (der das ganze damals zusammengebaut hat und von der Materie mal so überhaupt keine Ahnung hat) das ganze einfach nicht richtig justiert hat.
Und da kommt auch schon meine erste Frage:
Ist die Justierung ohne Laser bei ordentlicher Ausführung ausreichend und empfehlenswert?
Ich habe das gute Stück jedenfalls immer mal wieder rausgekramt und damit ein wenig rumprobiert, das Interesse für Astronomie ist auch eher stärker geworden, hat sich allerdings eher aufs Theoretische verlagert.
Dabei bin ich vor kurzem über etwas gestolpert das in mir die Hoffnung geweckt hat mehr als bei meinen ersten Versuchen zu sehen - "lucky imaging".
Das klang doch mal interessant! Zumal einfache Webcams zum Ziel führen sollten, aber hier stellen sich mir mehrere Fragen:
1. Ist die vielgepriesene Philips ToUcam Pro 740K eine gute Wahl, womöglich sogar besser als die speziel zu erwerbenden Kameras für diesen Zweck?
2. Kann diese Kamera einfach aufs Okular "gesteckt" werden, oder ersetzt sie dieses? bisher habe ich viel darüber gelesen aber so richtig klar ist mir das noch nicht.
3. Kann ich mit diesem Verfahren meine parallaktische Montierung von Hand nachführen und trotzdem brauchbare Endergebnise erzielen?
4. Taugt so eine digitale Kamera auch für eventuelle Deep Sky Versuche? oder braucht man hier schon eine "richtige" Kamera?
Ich würde mit diesem "Setup" dann gerne etwas rumprobieren bis ich merke ob ich davon eventuell mehr will, also einen richtigen Einstieg draus mache.
Für den Fall seien mir noch 2 Fragen vorrab erlaubt:
1. Ich habe gelesen in unseren Breiten ist die effektive Auflösung auf ~1" begrenzt, kann man mittels des "lucky imaging" hier trotzdem auch bessere Auflösungen einer Optik ausreizen?
2. Was für Ergebnise kann ich fotografisch mit einem kleinen Refraktor wie diesem erwarten:
http://www.teleskop-express.de/shop...70-420mm---2--Crayford---Carbon---Koffer.html gefühlt sieht er so klein aus
Ich bedanke mich schon einmal für die Antworten.