Wieder mal Stromversorgung (in Planung)

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SkyBob

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Hallo Zusammen.

Ich werde wohl auf Dauer auch nicht um eine optimierte Stromversorgung herrum kommen.
Dies Bezüglich hätt ich noch ein paar Fragen, da ich in Sachen Elektronik/Elektrik auf sehr geringem Niveau unterwegs bin.
Elektrik Grundkurs in der Ausbildung (Industrie Mechanik)
Mal Steckdosen zu Hause verlegt. Lampen anklemmen.
Radios im KFZ verbaut inkl. evtl. Umklemmung der der Adern in den Adaptern. Handling mit Eurosteckern, Aderendhülsen und der gleichen.
Leuchtdioden polrichtig verlötet und diverse normale Lötarbeiten (kein SMD oder sowas).

Damit nicht der Eindruck entsteht ich wolle mir einfach alles Vorkauen lassen, habe ich versucht selber einiges in Erfahrung zu bringen.
Dennoch blieben natürlich Fragen offen.

Fangen wir mal mit der zu versorgenden Ausrüstung an.
Aktuell:
- NEQ-5 mit 2 Standard 6V Motoren (RA+Dek) ... KEINE Synscan oder GoTo ... reine Nachführung mit max. 8x Geschwindigkeit zum
einstellen des Blickfeldes am Himmel
- Canon Eos 1200d
Hinzu kommt wahrscheinlich:
- Packard Bell EZ6 NETbook (nur Canon Eos utillity für LiveView und Serienaufnahme Steuerung) also momentan KEIN Guiding geplant.
(ja ich weis: Tisch, Stuhl, kleiner Laptoptunnel (sowas wie ein MiniZelt, quasi ne Tauschutzkappe für lappis)).

Sieht also alles recht Übersichtlich aus.
Aber leider alles verschiedene Spannungsversorgungen was mich noch vor Entscheidungs Problemen stellt.

Relativ sichere Angaben kann ich nur vom Netbook und der Canon machen. Die ich aber auch noch mal mittels Test nachprüfen werde.
Beim Netbook dachte ich da an einen Stromverbrauchszähler an der Steckdose. Bei der Canon geht erst mal nur Einschalten und Zeit messen während einer Belichtungsserie per LiveView über Netbook.
Bei der EQ5 kann ich momentan leider nur schätzen. Werde da aber auch mal ein Multimeter einschleifen und den Strom messen.
Aus Berichten zur EQ6 weis ich von Angaben zum verbrauch nur: Nachführung 1A und schwenken der Achsen 2A.
Ich selbst nutze momentan den mitgelieferten Batterie-pack 4x Dcell (Mono) Batterie. Die meisten Alkalinen liegen hierbei um die 13-17 Ah.
Nach 2 Nächten a 6-7 std. beginnt die Dioder der Handsteuerbox zu blinken (Batteriewarnung).
Also kann ich hier wohl bis zur Messung auch von 1A ausgehen .. der Rest verteilt sich dann auf nachfahren auf die Bildmitte ^^

Bei der Canon werden vom Hersteller 1,25 std. bei LiveView angegeben (bei 23°C). Bei nem Standard Akku 7,4V 860mA (6,4Wh).
Währen dem nach ein Verbrauch von 4,3 Wh oder ca. 0,5 Ah.

Also haben wir:
- Canon 7,4V - ca. 0,5 Ah (4,3 Wh)
- Netbook 19V - 2,15Ah (40,85 Wh)
- Montierung 6V - 1A (gemittelt mit gelegentlich 8fach Speed) 1,5 Ah (9Wh)
Alles zusammen geraffelt ergibt dann 4Ah

Für ne 8std Session wären das dann 32Ah. Aber man soll ja nicht komplett entladen. Und Kälte kommt hinzu als abschwächende Akkuwirkung. Roundabout ca. 30% ? Also lieber ne 40A Batterie? Natürlich als Bleigel zyklenfest.
Oder doch lieber getrennte Akkupacks?

Nun stellt sich mir die Frage wie das nun alles Betreiben, da unterschiedliche V Zahlen.
Gibt natürlich für alles Adapter. ^^ Ob sinnvoll oder nicht ist ne andere Sache.

Momentan bin ich eher auf dem Nenner der getrennten Akkupacks.
So könnte man auch mal auf Netbook verzichten und nur mit Cam und Monti los ziehen.
Eine Komplettversorgung ist hingegen komfortabler . 1 Box, nur an ein Ladevorgang denken usw.

Adaptierungen zur Stromversorgung hab ich folgende gefunden:
Canon DC Wandler auf USB-5V
(auch mit Powerbank nutzbar, habe ne 10A mit 5V/2A Anschluss, sollte die funktionieren, würden rund 4Ah verbrauch verlagert werden)
bei 12v gepaart mit:
USB Einbauadapter mit Wippschalter und Spannungsüberwachung
Gibt auch günstigere. Aber hier gefällt mir das Abschaltbare und die Spannungsüberwachung.

Bei den 6v für die EQ-5 habe ich sowas angedacht:
Spannungswandler 12V-6V/3A

Für das Netbook halt das Übliche:
KFZ DC Wandler 12V für Notebooks

Hier sieht man auch schon mal, wie mal ebend noch so einige Euros für die Bauteile zu den eigentlichen Akkus dazu kommen ^^
Und Kabel usw. sind noch nicht mal dabei !


Sieht doch alles Gut aus ? Was für ne Entscheidungsnot? Da waren doch noch Fragen ... wo sind die ? :)

1.
Lieber einen getrennten 6v 12Ah Akku für die Monti, oder lieber ins Komplettpaket einbinden.
Getrennter Akku nur leicht erhöhte Kosten, da der Umwandler weg fallen würde.
Dafür ist man flexibler und kann das Netbook Geraffel daheim lassen.
Außerdem würde evtl. auf langer Sicht eine synscan GoTo Erweiterung auf dem Plan stehen, die dann auch auf 12v läuft.
Da währe dann eh ne zusätzliche Versorgung von nöten, da diese ja mehr Strom verbraucht und so nicht eingeplant ist.

2. Habe ich irgendwo eine Fehlplanung oder Pferdefuß drin, was mir nicht auffällt?

3. Kann man (bei der One in All Lösung) den Akku im Kofferraum belassen und ein handels übliches 10m Verlängerungskabel für Außenbereich (16A Last) nehmen, und quasi zu einer Verteilerbox direkt am Tele leiten? (Stecker an den Enden abschneiden und Systemstecker verwenden als Verpolungsschutz)
Bei meinen aktuellen Spechtelplätzen kann ich in unmittelbarer Nähe zum Auto aufbauen. Somit nicht ständiges rein/rauswuchten der Batterie
und ein zusätzlicher leichter Kälteschutz für den Akku. Hauptgrund aber eher Bequemlichkeit am Ort^^

4. Wie das ganze absichern ?

5. Kann man das Ende des Laptop DC Umwandlers abschneiden und direkt verlöten um die Zigarettenanzünder Buchse zu vermeiden ?
Habe da in Erinnerung, das dort meist eine fliegende Glasstift sicherung verbaut ist.
Alternativ um den Adapter weiter nutzen zu können, könnte man ja die Ende mit Steckerkupplungen versehen.


Noch mal die groben Daten zusammen gefasst:
- Canon 7,4V - ca. 0,5 Ah (4,3 Wh)
- Netbook 19V - 2,15Ah (40,85 Wh)
- Montierung 6V - 1A (gemittelt mit gelegentlich 8fach Speed) 1,5 Ah (9Wh)
Alles zusammen geraffelt ergibt dann 4Ah

Lieber 1x 40Ah
oder
1x 6V/12Ah + 1x 12V/26Ah


Gruß
SkyBob
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin,

sieht alles mal soweit machbar aus. Beachte halt, daß die Versorger den maximalen Strom der Verbraucher liefern können müssen, da diese sonst in der Spannung einbrechen, wenn der auch mal nur ganz kurz benötigt wird, und das kann in einem Reset eines Verbrauchers enden. Man ist auch immer gut beraten, die Versorger so auszulegen, daß sie nur bis 80..85% max belastet werden. Lebensdauerauslegung heutzutage und so... ;)
Wie du schon schreibst, kommt doch der ein oder andere euro zusammen und vllt ist es über den Daumen gepeilt nicht mehr weit weg von einem fertig konfektionierten Powertank. Bleiben die 6V für die Monti, die dann entweder mit einem geeigneten Wandler, den man ohne weiteres im Powertank nachrüsten könnte, oder eigenem 6V Akku versorgt werden müßte.

Wie spannungstolerant ist denn die Monti mit den 6V? Also welche Werte dürfen nie unter-/überschritten werden?

Gruß
Okke
 
Zur Spannungstolleranz kann ich nichts sagen, da Elektro-Noob ^^
Habe da wie gesagt bisher nur mit dem orginal Batteriepack gearbeitet.
Da ist nix besonderes verbaut . Nur batteriehalter für 4 monozellen und dann + und - Kabel auf einen Stecker ausgeleitet.
Was in der Handsteuerbox verbaut ist, weis ich gar nicht!
Mit blinkender Diode (Batteriewarnung low) lief die Monti aber noch gut 1 std. wie im normalen Betrieb.
(mit handels üblichen Alkaline Batterien)

Die Monti schätze ich momentan auf 1- 1,5 A ... der 12V/6V Wandler hat 3A ... sollte langen.
Der Laptopwandler ist ja im Adapter verbaut. Der macht 4A-80W sollte auch passen. Netbook zieht 2,5A
Der USB adapter 12V-5V macht 4,2 A passt also auch da die canon nur 0,5 A zieht.
 
Hallo!

Die Monti schätze ich momentan auf 1- 1,5 A ... der 12V/6V Wandler hat 3A ... sollte langen.

Meine EQ-5 mit der „ganz normalen“ Steuerbox für zwei Motoren war etwas pingelig was die Stromversorgung anging. Obwohl im normalen Betrieb nur ein paar hundert Milliampere zu messen waren, stieg sie regelmässig aus, wenn ich sie am 6V Ausgang vom meinem „Power Cube“ betrieben habe. Das wirkte sich dahingehend aus, dass die Nachführung nach einer Minute oder 10 Minuten oder einer Stunde unvermittelt stehen blieb. Aus- und wieder Einschalten brachte sie zurück ins Leben. Fotografieren hätte man damit vergessen können. Dieser 6V Ausgang ist für 1A Dauerlast ausgelegt, kam aber mit irgendwelchen kurzzeitigen Spitzenanforderungen der Schrittmotorsteuerung nicht zurecht. Ich habe dann einen 6V 5Ah Bleiakku extra für die Nachführung besorgt (ca. 10 € beim eBay) und es war Ruhe. Da hat einmal Aufladen für viele Nächte gereicht.
Ob ein Step-Down-Wandler, der nach (Chinesischen...) Angaben 3A liefert diese Nachführung zuverlässig versorgen kann muss man ausprobieren. Vielleicht hilft auch ein großer Kondensator zusätzlich. Für mich war der separate Akku der Nachführung das kleinere Übel, inzwischen habe ich eine Montierung gegen eine getauscht die mit 12V läuft was das ganze sehr vereinfacht.

Grüße
Maximilian
 
Danke für deine Ausführungen maximilian ^^ bringt schon mal wieder mehr Licht ins Dunkle.
Wie schon geschrieben werd ich da mal nen Multimeter Einschleifen und auch mal die 8x Tasten benutzen,
um zu sehen was da gezogen wird ^^
Das ganze natürlich mit dem Newton drauf ^^

^Gruß
Markus
 
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