Wieder(Neu)Einsteiger bräuchte ein paar Ratschläge

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Hallo Werner,

Zitat von Zippianer:
. Hat denn wirklich niemand einen APO von William Optics oder TS Photoline ??

ich habe den TS 115/800. Damals hieß der nur nicht Photoline. Soweit ich das sehe, ist die Optik die gleiche, nur der Okularauszug hat sich geändert.

Ich empfinde ihn als gerade noch handlich und bei 160-facher Vergrößerung ( AP = 0,7mm ) als gerade noch Planetentauglich. Farbreinheit siehe hier:
https://teleskop-austria.at/support/testphotos/Refractor_color_test/Vega_testphotos_apochromats.jpg

Gruß Uwe
 
@Sven mich brauchst du wirklich nicht von den Vorzügen eines Spiegelteleskops mit möglichst großer Öffnung zu überzeugen. Ich würde mir lieber heute als morgen einen 150 750 Reisedob selbst bauen, allein meine spärlichen Zeitresourcen halten mich ab.

ABER für mich spielt Foto derzeit und in absehbarer Zukunft keine Rolle und ich greife auch unterwegs bei mittelgutem Himmel gerne mal auf ein 60mm Fernglas zurück. Warum dann nicht eine ähnliche Öffnung mit mehr Möglichkeiten empfehlen?

CU
Klaus
 
Zitat von Der_Peter:
Hallo Werner,

so langsam hast Du alles bis auf ein SCT oder MAK durch. Erinnerst Du Dich noch daren, dass ich Dir als erste Antwort auf Dein Posting ein Spektiv oder ein Astro-Fernglaus vorgeschlagen habe.

Ich glaube, es macht momentan überhaupt keinen Sinn Dir was zu empfehlen, ausser den NASA und Hubble Internet-Seiten mit schönen bunten Bildern. ;)

Hi Peter

Da magst du recht haben. Aber ich hatte ja in meinem allerersten Posting um Ratschlage für die angegebenen APOs gebeten.
Da dieses. so gut wie gr nichts gekommen ist, ausser vieles was ich eigentlich schon wusste, werde ich wohl der übel weiter warten und nachdenken.
Für meine vielen Reisen werde ich mir erst mal ein Fernglas zulegen.
Da könnte ich noch ein paar Tips brauchen.
 
Zitat von Radfahrer:
Hallo Werner,

Zitat von Zippianer:
. Hat denn wirklich niemand einen APO von William Optics oder TS Photoline ??

ich habe den TS 115/800. Damals hieß der nur nicht Photoline. Soweit ich das sehe, ist die Optik die gleiche, nur der Okularauszug hat sich geändert.

Ich empfinde ihn als gerade noch handlich und bei 160-facher Vergrößerung ( AP = 0,7mm ) als gerade noch Planetentauglich. Farbreinheit siehe hier:
https://teleskop-austria.at/support/testphotos/Refractor_color_test/Vega_testphotos_apochromats.jpg

Gruß Uwe

Hallo Uwe
Danke für die erste Antwort, die mein Anliegen im ersten Posting betraf.
Ist also zu empfehlen. Welche Montierung setzt du ein?
 
Zitat von klawipo:
Hallo Werner,

ich glaube da liegt ein Missverständnis vor. Ich hatte einen ca 40 cm langen und rund 8cm dicken Apo auf auf einfahrbarem Fotostativ im Sinn. Das ist in etwa so transportabel und platzsparend wie ein Fernglas. Nur viel variabler einzusetzen, auch später Richtung Foto. Oder habe ich was anderes übersehen was für dich dagegen spricht so eine kleine leichte Kombi mit auf Reisen zu nehmen?

Ansonsten könnte man auch über ein Fernglas mit Bildstabilisation nachdenken, wenn das Stativ auch als Option für unterwegs wegfällt.

CU Klaus

Ok Klaus
Aber das Dingens wird auch sein Gewicht haben und wie gesagt bei mir zählt schon ist jedes Gramm.
 
Hatte ein 70mm Carbon Apo von TS mit 2,2 kg gesehen. Wenn nun plötzlich jedes Gramm zählt dann bin ich aber auch ratlos. Nimmst halt 5kg ab zum Ausgleich :)


CU Klaus
 
Guten Abend...da kann ich den Takahashi FS60 empfehlen, 60/355 wiegt pur knapp 1000g...benutze ich immer wieder gerne, knackscharfe Abbildung und eine extrem flexible Optik durch modulare Bauweise, benutze für Planeten und Sonne im Weißlicht noch das CQ Modul (x1,7) hat dann eine Brennweite von 603...auf Treffen hat diese kleine Optik schon viele überzeugt, in der Grundvariante perfekt für Weitfeld oder als Sucher zum großen Bruder FC100 geeignet...auf Kugelkopfmontierung drauf fertig,,,selbst meine Frau guckt da mal gerne durch....Kosten im Grundmodell ca. €1000...Gruß Thomas
 
Hallo Werner,

ich habe mir damals zum TS 115/800 noch eine Ayo nd ( gibt´s nicht mehr, entspricht der jetzigen Ayo II ) und ein Berlebach Uni 28 gekauft, beides zusammen mehr als ausreichend für diesen Refraktor. Erst als noch ein 200 f/6 Newton dazu kam, war die Kombi zu schwach.

Gruß Uwe
 
Hi

Viele empfehlen mir Teleskope für die Reise. Ich möchte nochmals betonen, was ich auch schon öfters gepostet habe, dass ich das nicht will. Ich habe einfach schon viel zu schleppen ( Siehe andere Postings )
Da ich mich jetzt entschieden habe, nicht zu gross wieder einzusteigen, suche ich jetzt nur noch 2 Dinge
Entsprechende Okulare 2" und ein "handliches" Fernglas" für den Koffer.
Wäre es vielleicht besser diesbezüglich separate Threads in den jeweiligen Rubriken zu eröffnen?

@Uwe

Ja an die APO habe ich auch schon gedacht, hab aber noch keine Preise gefunden.

Gruß

Werner
 
Habe jetzt ein Fernglas ( ca. 600g) bei Amazon bestellt :
Bushnell Legend Ultra HD 10x42
Hat sehr gute Kritiken und Tests vorzuweisen und ist ausserdem nicht zu schwer.
Zusätzlich noch das Buch "Astronomie mit dem Fernglas".
Als zusätzliches Gimmick Habich mir noch Universe2go geleistet.
Bevor ich also wieder in was grösseres einsteige, werde ich erstmal während meiner Reisen den Himmel kennenlernen.

Was ich mir dann im Endeffekt für zu Hause zulegen werde, werde ich euch mitteilen.

Allen noch mal vielen Dank für die Tips und Ratschläge.

Gruß

Werner
 
Sorry melde mich wieder

je mehr man sich mit der Materie befasst, desto mehr fallen einem verschiedene Möglichkeiten ein.
War eigentlich schon sicher mir noch diesen Jahres einen Apo ( 100/110) mit f/7 zuzulegen, da ich ja eigentlich alles ein wenig beobachten will.
Bezüglich der Leistung und der späteren Astrofotografie, wäre es eigentlich dann nicht besser an einen ca. f/5 APO zu denken? Planeten und Mond Beobachtung könnte ich doch später mit einem anderen Tubus ( MAK 127 ) oder mit dem Einsatz einer Barlow realisieren.
Was meint ihr zu dieser Überlegung ?

Gruß

Werner
 
Hallo Werner,
f/7 ist bei einem Refraktor für die Astrofotografie kein Problem. Mein Hauptgerät für die Fotografie ist ein Takahashi TSA-120 und hat f/7,5. Ich komme damit prima klar.

Es ist aber wie fast immer bei der Astrofotografie - es kommt darauf an, was Du damit machen willst:
  • bei Galaxien sind rund 1.000mm Brennweite ganz gut
  • bei Nebeln wiederum sind häufig Brennweiten von 400-600 günstig
  • und Planeten wollen (mit Barlow) 2.000 mm und mehr
Wenn Du einen Refraktor für Galaxien haben willst und auf f/5 bestehst - nun, das wird teuer (und schwer).

Typischerweise hat man zu einem Refraktor noch einen Reducer und ist so etwas flexibler vom Bildfeld. Beispiel: für mein TSA-120 setze ich in manchen Fällen einen 0,7-Reducer ein und habe damit f/6,3.

Wenn Du f/5 und besser haben willst, dann rate ich Dir eher zu einem Newton.

Es gibt schon gute Gründe, warum die Diskussionen über das richtige Teleskop ganze Foren füllen :)

VG
Wolfgang
 
Hi Wolfgang

Alles klar, dann werde ich wohl beim f/7 bleiben und bei Bedarf einen Reducer einsetzen.
Mann, dein Takahashi, das wärs, leider ist mir der eine Hausnummer zu hoch.

Wie schon in meinem ersten Posting erwähnt, denke ich an folgende Geräte:


William Optics APO FLT98 zu ca. 1750€
William Optics APO FLT110DG zu ca. 2500€

TS-Optics Photoline 115 / f7 zu ca. 1450€

TS-Optics ED 110mm f/7 zu 760€
TS-Optics ED 110mm f/7 zu 1000€

Viele sagen, dass gute zweilinsige ED's manchen APOs in nichts nachstehen.
Wegen Kleinigkeiten möchte ich halt nicht viel Geld umsonst ausgeben.

Gruß

Werner
 
Hi Werner,
ich würde noch die Esprits von Skywatcher bei der Auswahl berücksichtigen. Die haben meines Wissens einen sehr guten Ruf.

Der 120er liegt in der Preisklasse des großen WO aus Deiner Liste. Für 250€ mehr kriegst Du aber auch 1cm mehr Linse :)

VG
Wolfgang
 
Hallo Wolfgang

Ja, die Esprits hätte ich natürlich auch noch auf meine Liste setzen können.
Aber um wirklich über 2500€ auszugeben, müsste ich schon einige schwergewichtige Argumente bzw. Empfehlungen bekommen.
Der TS Photogene ist nur 5mm schlechter und kostet über 1000 Neuronen weniger.
Leider sind nicht viele Leute hier, die diese APOs besitzen und mir was empfehlen könnten.

 
Hallo Werner,
ob die Farbreinheit wirklich ein schlagendes Argument ist, musst Du selbst entscheiden. Uwe hat weiter oben ja einen Link zu Teleskop Austria gepostet, wo man am Stern die Unterschiede sieht.

Ich persönlich finde den Unterschied zwischen einem ED-Refraktor und einem echten APO schon sehr deutlich. Aber wie immer: Geschmackssache. Und mit den "gesparten" 1.500 EUR kannst Du ja in eine bessere Montierung investieren...

VG
Wolfgang
 
Hallo Wolfgang,

ich schüttel da eigentlich den Kopf über den kleinen Wahnsinn. Der Unterschied zwischen ED-Refraktor und echtem Apo kann so aussehen, dass ein ED-Triplett um ein Hauch besser abbilden kann, als ein Fluorit Dublett, zumindest wenn man dem Laux für 4" Öffnung mit moderatem Öffnungsverhältnis folgt. Da wäre der Unterschied nicht zu sehen.
Aber natürlich darf man jede Scherbe mit ED-Glas einen ED-Refraktor nennen und wenn ein Billigheimer ohne Schmelzdaten geschliffen wird, dann kann das selbst bei ansonsten richtiger Auslegung des Objektivs zu einem deftigen Restfarbfehler führen und man sieht den Unterschied zu einem APO (weil der ED dann keiner mehr ist).

Nun haben sich müllige ED-Objektive aber schon so weit als Standard etabliert, dass ein ED automatisch kein APO mehr ist. Das ist auf eine Art Wahnsinn...

Clear Skies
Sven
 
Hi

Ja in dem Dschungel der ED APOS, ED, APOS usw. kann man sich hoffnungslos verlieren. Dann kommt es ja immer noch auf das Fabrikat selber an und die Justage des Refraktors.
Bei einem Test eines 2500€ APOs konnte ich lesen, dass die Sterne verzogen waren, also eine Dejustierung..........obwohl der Anbieter in seinem Angebot versprochen hat, dass jeder APO einem ausführlichen Test unterzogen wird, bevor er das Haus verlässt.

@Wolfgang

Ja habe die Bilder gesehen. Aber da kommt es doch viel auf Seeing und Licht an oder? Auf der einen Seite würde ich mir ja gerne etwas sparen, da ich ja über 1200€ für Okulare und ca. 1700€ für eine Montierung ausgeben werde.
Auf der anderen Seite möchte ich was fürs Leben und da sind mir halt 1000€ mehr nicht so wichtig. Es muss sich aber halt rentieren. Wegen winzigen Nuancen ist die Gelddifferenz dann halt nicht gerechtfertigt. Das will ich halt vermeiden.

Gruß
Werner

England endlich wärmer bei Sonne und ca. 12°

 
Zitat von Sven_Wienstein:
Hallo Wolfgang,

ich schüttel da eigentlich den Kopf über den kleinen Wahnsinn. Der Unterschied zwischen ED-Refraktor und echtem Apo kann so aussehen, dass ein ED-Triplett um ein Hauch besser abbilden kann, als ein Fluorit Dublett, zumindest wenn man dem Laux für 4" Öffnung mit moderatem Öffnungsverhältnis folgt. Da wäre der Unterschied nicht zu sehen.
Aber natürlich darf man jede Scherbe mit ED-Glas einen ED-Refraktor nennen und wenn ein Billigheimer ohne Schmelzdaten geschliffen wird, dann kann das selbst bei ansonsten richtiger Auslegung des Objektivs zu einem deftigen Restfarbfehler führen und man sieht den Unterschied zu einem APO (weil der ED dann keiner mehr ist).

Nun haben sich müllige ED-Objektive aber schon so weit als Standard etabliert, dass ein ED automatisch kein APO mehr ist. Das ist auf eine Art Wahnsinn...

Clear Skies
Sven

Deine Erörterungen sind immer sehr interessant, bzw. ausführlich.
hast du denn keinen Tip für mich in Sachen APOs?
In welche Linse(n) schaust du denn?

Gruß

Werner
 
Hallo Werner,

durch wie viele Geräte ich geschaut habe, wie viele ich regelmäßig (vielfach durch Freunde) vor mir habe, das lässt sich ja kaum auflisten.

Ich persönlich würde sagen, Dein jetziger Weg ist einfach, denselben Fehler wie bei den letzten drei Teleskopkäufen jetzt nochmal in richtig, richtig teuer zu machen. Dabei kann ich Dir nur viel Glück wünschen.

Wenn Du von mir hören willst, mit welchen Apos ich richtig zufrieden war: Der TMB 102/800 hatte wirklich hervorragende Abbildungseigenschaften. Ein ED mit Double Airspaced Triplett in russischer Fertigungsqualität. Aber auch der Celestron 100/900 ED-R war ein sehr schönes Gerät, wenn auch nicht mit einer derart akademisch perfekten Korrektur wie der TMB. Der Vixen ED114SS hat seine Stärken zwar definitiv im Widefield-Bereich, aber eine ganz andere Qualität, als die heute üblichen China-Objektive. Da muss China erstmal eine Weile aufholen.
Den Hexafoc Triplett ED 102/714 von Explore Scientific hatte ich vor einem Jahr in den Händen. Da würde ich am Hexafok für eine vernünftige Klemmung sorgen, um ein schön abbildendes Gerät zu haben. Bei dem Gerät hatte ich gerne einen Warmluftkeil im Tubus, Tripletts brauchen eben zum Auskühlen. Beim Ebenfalls FCD-1 Triplett 127/950, dass es von vielen Marken gibt, sitzte ich zwischen den Stühlen. Bei ausreichend hellen und blauen Objekten (Vega, unter Umständen Mond) zeigt sich ein ausgeprägter Blausaum. Scheint, dass viele ED Tripletts im Bereich zwischen Blau und Violett völlig mit der Korrektur abkippen - was in vielen Situationen unbeobachtbar bleibt, aber spätestens fotografisch oder bei entsprechend genauen visuellen Beobachtern deutlich stört. Ich konnte so ein Gerät für den Merkur-Transit einsetzen und der Restfarbfehler ist "schön" sichtbar bei den Detailaufnahmen zum 2. Kontakt:
http://www.svenwienstein.de/HTML/merkurtransit_2016.html

Und was würde ich Dir nun empfehlen? Ich hätte da drei Ideen:

1. 8" SC auf azimutaler Goto-Montierung
Standard-Teuer-Einsteiger-Komplettpaket mit "ich tue alles für Dich". Am besten mit GPS/Kompass-Auto-Ausrichtung.

2. 6" f/8 Dobson Volltubus
Ein einfaches Volltubus-Spanplatte Ding, optisch derart tolerant, dass es selbst in Werksjustage plus Versand noch ein Bild liefert. Mit dem Rat: Lass Dir das von jemandem justieren, der sich damit auskennt.

3. Omegon Push+ 203/1000
Ist etwas schwer, sollte auch nach der Ankunft mal von jemandem mit Ahnung justiert werden, kaufst Du für f/5 passende Okulare dazu, dann gibt das ein schönes Gerät ab. Zeigt Dir auf dem Handy/Tablet, wo Du hinguckst, schwenken musst Du selbst und lernst so doch den Himmel kennen. Weil die Optik per Standard GP-Klemme befestigt wird, kann das Teleskop auch fotografisch auf eine andere Montierung wandern. Macht aber keinen Sinn, wenn man mit dem Push-Ding die Treppe runter muss, weil das Ding hat keinen Griff.

Was Deine APO-Ideen angeht... Du könntest doch eigentlich gleich jemanden Suchen, der Dir das Ding abkauft, wenn es sich wieder als Fehlschlag erweist. Im Prinzip machst Du ja nichts an den Gründen, die Dich bisher immer wieder zur Aufgabe gebracht haben. Ich glaub da wird sich auch nichts ändern.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven

Danke erstmal für deinen Ratschlag.
Du rätst mir also vom Kauf eines APO's ab, auch von denen die ich im ersten Posting aufgelistet habe, weil sie sich höchstwahrscheinlich wieder als Fehlschlag erweisen könnten.

In einem meiner vorhergehenden Postings, habe ich ja erwähnt, warum ich meiner Meinung das Ganze wieder aufgab.
Es war immer Winter, bzw. kalt in der Nacht. Da muss man sich schon überwinden erstmal alles draussen aufzubauen, Ausserdem war ich absoluter Neuling in Sachen parallaktischer GoTo Montierung. Beim 10er Flextube Goto natürlich azimutal. Kann mich erinnern, dass ich schon beim Einnorden Probleme hatte, geschweige denn etwas am Himmel zu finden.
Deswegen dachte ich jetzt auch zuerst mal an eine einfache azimutale Montierung um zuerst mal den Himmel kennenzulernen. APO und Okulare sollten aber gleich was gescheites sein.
Auf meinen Reisen habe ich das ja mit meinem 10x42er Fernglas und dem Universe2Go vor.

Viele Grüße

Werner

 
Zitat von Sven_Wienstein:
Ich persönlich würde sagen, Dein jetziger Weg ist einfach, denselben Fehler wie bei den letzten drei Teleskopkäufen jetzt nochmal in richtig, richtig teuer zu machen. Dabei kann ich Dir nur viel Glück wünschen.
Dem schließe ich mich an, Viel Glück!

Zitat von Zippianer:
Ehrlich geasagt, bin ich aber nicht der Typ, der sein Teleskop ins Auto packt und in der Nacht irgendwo auf einen Acker fährt um es in der Kälte erst aufzubauen und einzustellen.
Aber genau DAS macht man als Hobbyastronom!

Zitat von Zippianer:
Kurz danach legte ich mir einen 10er Dobson zu. Ehrlich gesagt, war ich wenn ich ab und zu nach Hause kam, zu faul um das schwere Ding irgendwo im Garten aufzubauen und den Himmel zu erkunden.
Mein 10" Dobson ist schneller und unkomplizierter aufgebaut als mein 4" APO. Auch ist das Gewicht von Stativ, Montierung, Gegengewichten, Teleskop und Zubehör vergleichbar. Die Justage des Newtons geht deutlich schneller als Stativ und Montierung aufzubauen.
 
Hi Marcus

Ok, vielleicht ist doch ein Dobson ( ohne GoTo !!) der richtige Weg.
Der von Sven vorgeschlagene 8" Omegon Push+ hört sich echt vielversprechend an. Ausserdem soll der integrierte Objektfinder sehr gut sein.
Und das Ganze unter 600€. Den 8er bekomme ich ja locker in meinem Passat unter. Mit dem gesparten Geld kann ich dann ja nebenbei in Okulare "fürs Leben" investieren.

Gruß
Werner


 
Hallo Werner,

klingt nach nem Plan. Du könntest allerdings auch ganz relaxt mit dem Fernglas anfangen. Da gibt es schon viele Sternhaufen und dergleichen zu entdecken, ganz ohne Technik und großen Invest, stattdessen dick eingemummelt zB im Gartenstuhl. Dann merkst du auch genauso gut ob dich das Fieber noch packt oder nicht. Wenn nicht dann machst halt was anderes mit dem Geld. Wäre ja auch nicht schlimm :)

Viel Spaß!

CU
Klaus
 
Hallo Klaus

Ganz genau, so werde ich das jetzt machen.
Die nächsten Wochen/Monate im Ausland mit Fernglas und Unierse2go.
Und dann im Frühling einen 8er Dobson.
Für das Teure ist ja noch genug Zeit bis zur Rente.

Allen nochmals vielen Dank für die Beratung.

Melde mich wieder

Viele Grüße

Werner
 
Hallo Werner,

ich bin heute eher zufällig auf Deinen Thread gestoßen und habe mit Interesse die Diskussion verfolgt.
Ich befinde mich z.Zt. in einer ähnlichen Situation wie Du, d.h. ich will mich nach mehreren Jahren der Abstinenz wieder der aktiven Beobachtung des Geschehens am Nachthimmel widmen, wobei meine Ausgangssituation eine andere ist.
Vor dem Hintergrund der Warnungen von Sven, evtl. erneut mit Deinem Vorhaben zu scheitern, hier meine Anregungen:

Ich würde den Fokus primär auf die Montierung legen, da sie für den weiteren Ausbau des Equipments von zentraler Bedeutung ist; ein Dobson - wie von Dir gerade angedacht - erscheint mir nicht sehr zukunftsweisend, da Dir dessen Bedienung schon einmal nicht lag.

Als Optik würde ich, wie bereits von Dir angedacht, zu einem 3-4" Refraktor raten. Bei einem späteren Ausbau Deiner Ausrüstung könnte er für fotografische Zwecke oder als Leitrohr für eine größere Optik (z.B. ein SCT) genutzt werden.
Ich kann mangels persönlicher Erfahrung leider nichts zur Wahl einer Deinen Erwartungen entsprechenden Optik beitragen.

Hinsichtlich der Okulare scheinst Du ein Faible für teure "High-End-Okulare" mit riesigem Gesichtsfeld zu haben.
Ich glaube, dass es auch im preisgünstigerem Segment gute Alternativen gibt.

Als Montierung scheint mir die Skywatcher AZ-EQ6 GT nach allem, was ich bisher dazu gelesen habe, eine gute Grundlage für den Aufbau einer Astro-Ausrüstung zu sein. Die Möglichkeit, sie - auf die Schnelle - auch azimutal in Verbindung mit der GOTO-Funktion zu nutzen, finde ich sehr praktisch, da wenig zeitaufwändig.

Beste Grüße nach England
Michael
 
Hallo Michael
Danke für deinen Einwand
Zitat von Michael_Brandt:
Ich würde den Fokus primär auf die Montierung legen, da sie für den weiteren Ausbau des Equipments von zentraler Bedeutung ist; ein Dobson - wie von Dir gerade angedacht - erscheint mir nicht sehr zukunftsweisend, da Dir dessen Bedienung schon einmal nicht lag.
Als Optik würde ich, wie bereits von Dir angedacht, zu einem 3-4" Refraktor raten. Bei einem späteren Ausbau Deiner Ausrüstung könnte er für fotografische Zwecke oder als Leitrohr für eine größere Optik (z.B. ein SCT) genutzt werden.
Ich kann mangels persönlicher Erfahrung leider nichts zur Wahl einer Deinen Erwartungen entsprechenden Optik beitragen.
Ja, das war auch eine meiner zahlreichen Varianten.
Dachte an eine gute Montierung ( EQ6 ) und an einen relativ preiswerten APO, ED oder FH, den ich dann zukünftig immer noch ausbauen könnte.

Zitat von Michael_Brandt:
Hinsichtlich der Okulare scheinst Du ein Faible für teure "High-End-Okulare" mit riesigem Gesichtsfeld zu haben.
Ich glaube, dass es auch im preisgünstigerem Segment gute Alternativen gibt.
Das glaube ich auch, leider habe ich auf meine Anfrage im separaten Okular Thread relativ wenige Ratschläge bekommen.
Ich höre halt immer fantastische Aussagen über 82-110° Gesichtsfeld Okulare. Klar die werden fast unbezahlbar wenn es in Richtung längere Brennweite geht !!
Ich kann mir gut vorstellen, dass die Baader Okulare mit 68° auch nicht schlecht sind.
Im mittleren Preissegment sind ja die Lunt 100° Okulare die es im 3er Pack zu 659€ gibt. Leider sind diese Okulare relativ lang und gross.

Zitat von Michael_Brandt:
Als Montierung scheint mir die Skywatcher AZ-EQ6 GT nach allem, was ich bisher dazu gelesen habe, eine gute Grundlage für den Aufbau einer Astro-Ausrüstung zu sein. Die Möglichkeit, sie - auf die Schnelle - auch azimutal in Verbindung mit der GOTO-Funktion zu nutzen, finde ich sehr praktisch, da wenig zeitaufwändig.
Ja, an diese habe ich auch gedacht, da sie auch schnell azimutal verwendet werden kann.

Beste Grüße nach England
Michael

Nochmals danke
und Gruss

Werner
 
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