Wiedereinstieg mit einfacherem Setup

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memo5

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Hallo,

ich habe mit der Astronomie schon vor vermutlich 20 Jahren angefangen. Damals mit einem TAL1 welches später zu einem TAL1M wurde.
Ich bebatche aus einer Kleinstadt heraus. Blickrichtung ist nach Norden, Osten und auch Süden möglich (durch Umstellen des Teleskops), das Problem sind eher die Straßenlaternen die es in alle Richtungen gibt. Der Himmel ist dadurch natürlich auch aufgehellt. Das TAL hat mir zwar freude gemacht, gesehen habe ich aber ausser Mond und Planeten wenig da ich es meist nicht gefunden habe.
Vor 3 Jahren habe ich dann ein GOTO System gesucht und zufällig hat im Nachbarort jemand einen Skywatcher 150/750 auf EQ3 GOTO verkauft welches ich auch zu einem guten Preis bekommen habe. Damit habe ich dann auch öfters geschaut und innerhalb kürzester Zeit mehr gesehen als jemals mit dem TAL. Das GOTO hat mir das Suchen ja abgenommen. Mit der Stabilität des Systems bin ich auch zufrieden, ist natürlich ein Kompromiss, aber es paßt eigentlich.

Was mich am Skywatcher aber mittlerweile stört ist das Ausrichten auf den Polarstern sowie die doch recht lange Abkühlzeit des Tubus. Mittlerweile ich der Newton vermutlich auch ziemlich verstellt (klar könnte man ändern). Eigentlich hätte ich gerne ein System dass schneller aufgebaut und bereit ist zum Schauen. Meine Wünsche wären:
1) schnell aufbauen. Das Teleskop liegt in der Garage und braucht nur in den Garten getragen werden. Je weniger oft dass man gehen muss desto öfter wird es wohl hergenommen werden. Am besten wäre alles auf einmal raustragen, hinstellen und schauen. Ich weiß mit den anderen Wünschen wird es das vermtulich nicht geben :)
2) soll schnell abkühlen und justierstabil sein.
3) GOTO soll es weiterhin haben. Ich verbringe lieber Zeit damit mir die Objekte anzusehen als lange zu suchen. Ohne dem GOTO vom Sykwatcher hätte ich das Hobby vermutlich bereits aufgegeben.
4) Alignment sollte schnell und einfach gehen. Es gefällt mir z.B das SkyAlign von Celstron (anfahren von irgendwelchen 3 hellen Sternen - ich weiß aber nicht wie gut das funktioniert wenn man nur jeweils Teile des Himmels zur Verfügung hat) oder auch das iOptron Go2Nova wo man mit einem Sync auf einen Stern in der Nähe auskommt.
5) Es muss kein Reflektor sein. Am liebsten schaue ich Kugelsternhaufen, Auflösung bis in den letzten Stern muss nicht sein. Da würden ich derzeit den anderen Kriterien den Vorzug geben. Nebel scheiden auf Grund des hellen Himmels großteils aus. In letzter Zeit kommen auch öfters mal offene Sternhaufen dazu. Interessant wäre auch "wissenschatliche Beobachtungen" z.B Perioden von Veränderlichen messen (habe ich aber bisher noch nicht gemacht).
6) Eigentlich würde mir eine ALT-AZ Montierung mittlerweile sogar besser gefallen. Ohne Aurichten auf den Polarstern könnte ich auch einen Platz im Garten aufsuchen wo ich von den Straßenlaternen weniger gestört werde.

Ich bin mal auf eure Vorschläge gespannt war ihr da empfehlen würdet. Preisrahmen < 2000EUR Neupreis. So viel würde ich aber nur ausgeben wenn es ein wirklich großen Mehrwert finde, eigentlich sollte es günstiger sein bzw kaufe ich auch gerne was gebrauchtes.
 
Hallo Memo5,

ich betreibe seit einigen Wochen die von Dir angesprocchene iOptron mit Go2Nova 8407.
Genauer die iOptron AZ Pro in der 2"-Variante des Statives.
Ich nutze auf dieser Montierung meine drei Refraktoren FH. 120/600, 120/1000 und 127/1200.
Der 600-er und der 1000-er gehen ohne Säulenverängerung.
Der 1200-er nur mit Säulenverlänegrung.

Zur Transportabilität der Montierung kann ich nur sagen gut, bis sehr gut.
Der Kopf wiegt gerade mal 4,5 Kg. Das Stativ ist da deutlich schwerer mit 8 Kg, aber trägt somit zur gesamten Stabilität bei.
Der Aufbau geht zügig von der Hand.
Stativ in die Waage aufstellen, Monierungskopf drauf, der zusätzlich noch über drei Stellschrauben nachniveliert werden kann.
Tubus drauf packen und ausbalancieren.
Fertig :).
Der 600er- und 1000-er Rferaktor FH gehen ohne Gegengewicht.
Der 1200-er betreibe ich nur mit Gegengewicht.

Da die Montierung einen eingebauten Akku hat, entfällt das Kabelgedönse und der Akku hält locker einen Beobachtungsabend/Nacht durch.
Nach dem Einschalten kalibriert sich die Montierung selbsttätig auf Grund des eingebauten GPS. Die empfangenen Daten sind genau.
Nachdem das Kalibrieren abgeschlossen ist, fährt die Montierung automatisch ein markantes Objekt an. Darunter auch die Planeten. Was ich als sehr angenehm empfinde.
Dazu muss man allerdings sagen, dass das erste Objekt nicht zu 100% angefahren wird, was ich allerdings nicht als Manko ansehe.
Zentrieren im Okular und bestätigen und alle nachfolgenden ausgewählten Objekte werden gut angefahren. Über eine Funktion die sich Sync to Target nennt, kann das Anfahren sehr genau eingestellt werden.
Neben dieser einfachen Kalibrierung kann man auch die üblichen Alignmentverfahren nutzen.

Ohne Säulenverlängerung ist die Montierung eher was für kurz bauende Teleskope.
Etwa Maksutov, SC oder eben halt kurze Refraktoren.
Mit der Säulenverlängerung gehen auch längere Teleskope, aber da würde ich sagen das da bei 1200mm Brennweite und Baulänge definitiv Schluss ist.
Zur extra zu erwerbenden Säulenverlängerung muss ich sagen, das die etwas fummelig ist. Das könnte eleganter gelöst werden.
Ok, dann hätte aber die iOptron Montierung AZ Pro GoTo Tri-Pier keine Daseinsberechtigung ;). Die dann aber auch gleich mit ca. 400,-€ mehr zu Buche schlägt.

Da Du Dich an der Auskühlzeit Deines Newton störst, fallen wohl Maksutovs und SCs auch aus, da dort die Zeiten noch höher liegen.
Bleibt meines Erachtens nur noch die Linse übrig. Das Auskühlen ist bei meinen Linsen so nach ca. 15 bis 30 Minuten erledigt.
Bei den Achromaten hast Du natürlich das Problem mit dem Farbfehler.
Da hilft dann halt ein Apo. Mit dem wird Dein Budget aber strapaziert, zumal wenn da noch GoTo zu kommen soll.
Das was ich als AZ GoTo kenne bist Du auch sehr eingeschränkt mit der Zuladung. Da ist bei 5 Kg Schluss.
Deshalb habe ich mich für die iOptron entschieden. 15 Kg Zuladung und sehr ansprechendes GoTo. Da bist allerdings bei gut 1400,-€ mit Säulenverlängerung.
DeepSky-Fotografie fällt auch aus bei AZ-Montierung. Da gehen halt nur Planeten, Mond mit Planetenkamera.

Was der ein oder andere sicherlich auch zur iOptron sagen wird ist, dass sie recht selten verwendet wird. Du bist also mehr oder weniger auf Dich selbst gestellt, wenn es Probleme gibt.

Für mich ist die iOptron mit einem Refraktor, ob nun FH oder Apo, um die 120mm Öffnung und einer Brennweite um die 1000mm die optimale Kombination. Oder ein schöner Maksutov mit 150mm Öffnung. Bei mir ist es (noch) ein 127-er.

ich hoffe ich konnte etwas helfen.
:coffee:
 
Hi Zusammen
Ich habe auch ein Platzproblem nicht die Garage habe keine dafür das Wohnzimmer im 3 Stock, gut das es ein Lift gibt. da ich kein Auto habe und doch mobil sein möchte kommen die grossen Montierungen nicht in frage wie: Celestron CGX oder eine Skywatcher oder ganz andre Marken. Hatte die Celestron Nexstar Evolution HD 8 Zoll , Spiegel hab ich behalten. Montierung + Stativ verkauft. hatte montiert: Gegengewicht, Kamera Nikon D 5300 und neu die Z6 auch Nikon, Primalucelab Eagle Core Astrofotografie PC Wifi mit Sucher 9X50 das war zu schwer also versuchte ich es mit einem 60 mm Guiding Sucher um das Gewicht ein zu pendeln; vergebens. also nach neuer Montierung suchen. die Lösung ich sehe mir die Seite von Primalucelab genauer an. die Lösung Transportable 15Kg Fotografisch 20 Kg der Preis! egal. die M-Uno für Mitte 2019.

Linsen oder Spiegel Teleskope (Otas,Tubus? oder wie man an den Optischen Geräten sagen könnte) können mit den passenden schienen montiert werden. es gibt doppel klemmen: Vixen Losmandy oder nur Losmandy wie bei der M-Uno vorgesehen. (musste mir eine Losmandy schiene Bestellen hatte nur Vixen am Tubus. schon am vorrüsten für Mitte 2019 )
Montierung und Stativ sind in zwei preise auf geteilt:
Montierung je nach Austattung (die Wifi version ca. 6200.- Euro) die andere hat Bluetooth. die länge liegt mit Polsucher bei 604 mm die höhe 554 mm. Tragkraft für Visuelle 25 kg und bei Astrofotografie 20 kg. das Gestänge für Gegengewicht liegt bei nur 8 cm. Nur Montierung 15 kg Transportgewicht
habe das Stativ T110 Bestellt es wird empfohlen.

Stativ T110 (komplette länge ausgezogen 110 cm eingezogene länge 75 cm und ein Gewicht von 6.9 kg ) 690.- Euro gibt es noch in T90 = 90 cm eingezogen 55 cm 4.5 kg 491.-Euro + T130= 130 cm eingezogen 99 cm 720 euro (habe alle preise aufgerundet!)

es gibt noch eine leichtere Montierung: die M-Zero im set mit Stativ. 4000 .- Euro Visuelle 10 kg fotografisch 8 kg
am besten besucht ihr die Seite von Primalucelab It und Englisch oder direct bei der Firma Avalon nur in englisch. beide sind in in Italien zuhause. Primalucelab vertreibt sie nur die Firma Avalon Ist der Hersteller. Hoffe konnte helfen und wer weiss vielleicht steht bei einem von euch auch so ein Gerät. ich freue mich auf jedenfall jetzt schon auf meine M-Uno.
grüsse aus der Schweiz *entfernt*
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
scheiden wohl auf Grund meiner Anforderungen komplett aus, weiß jetzt nicht warum du das postest.

da hilft dann halt ein Apo. Mit dem wird Dein Budget aber strapaziert, zumal wenn da noch GoTo zu kommen soll.
Wenn ich es richtig verstanden habe, dann wäre ein ED APO vom Farbfehler zwischen Frauenhofer und APO, oder?
TS-Optics ED APO 102 mm f/7 Refraktor mit 2,5" R&P Okularauszug gibt es um die 600EUR, das wäre vom Preis her vermutlich noch OK. Da wäre mal ein Bildvergleich zu meinen bisherigen Telekop interessant. Das kann ich so nicht abschätzen ob ich mit 102mm zufrieden bin.
 
Hallo Memi,

Ich verstehe nicht warum das Gerät nicht schnell genug auskühlt, wenn es doch in der Garage liegt. Beheizte Garage? Und warum kannst du das Teleskop nicht immer auf dieselbe markierte Stelle platzieren? Dann musst du doch auch nicht jedesmal neu einnorden, oder?

Für mich wirkt es erstmal so als seien die Probleme ohne kompletten Systemwechsel in den Griff zu bekommen.

VG Klaus
 
wenn ich mich Recht erinnere bist da auf dem gleichen Level von der Sichtbarkeit
Ein Linsenteleskop kann etwas kleiner sein als ein spiegel, um dieselbe visuelle Leistung zu haben.

Ich glaube der ED ist eine gute Sache.
Justage und Temperatur Ausgleich sind eher Vergangenheit.

Mit den Montierungen bist auch schon Recht gut unterwegs iOptron und Celestron haben da ganz gute Helferlein beim einnorden entwickelt. Ich benutze das Celestron "Autoalign Modul" in Combination mit "All Star Polar Aligment" ist das super einfach.
 
Hi Sorry da hab ich was falsch verstanden. ich wollte für Linsen Teleskope eine gute Transportmöglichkeit bieten. den ich selber kenne es nur zu gut wenn es ums Gewicht geht. auf und ab bau von knapp 30 kg.
ich selber habe Celestron HD 8 Zoll und bevor ich die Montierung verkaufte lies ich ihn immer ca. 20 min. ohne arbeit stehen. so konnte der Spiegel sich der Umgebung akklimatisieren. oder braucht es mehr Zeit?
 
Hallo Memo5,

bei den ED Linsen wird gesagt, dass die sichtbaren Farbfehler nahezu reduziert sind. Was immer das heißen mag ;).
Die ED Gläser, Extra low disperion, sollen einen niedrigen Brechungsindex haben und ebenso eine niedrige Farbstreuung.

Mir sind die Dinger (noch ;)) zu teuer. Zumindest in der Größe, in der ich gerne Einen hätte ;).

Ich denke auch, wie Sebastian, das Du mit einem ED und der iOptron gut aufgestellt bist.
Aber auch der Gedankengang von Klaus ist gut nachzuvollziehen.

Aber das musst Du abwägen.
 
Hallo nochmal Memo,

meistens sind die EDs Zweilinser. Darunter ein Sonderglas, mit Hilfe dessen der Farbfehler reduziert wird.

Leider ist für Kugelsternhaufen Öffnung ein entscheidender Faktor. Mit 120mm freier Öffnung mögen die hellsten Exemplare noch etwas hergeben, aber selbst da ist es schon mau. Und mehr wird als Apo schon sehr teuer. Ich finde den Genuss dieser Objektklasse selbst mit 8 Zoll gerade als erquicklich.

Vielleicht wäre ein Dobson mit Push to eine Alternative für dich. GSO Dobsons lassen sich zum Beispiel mit diesem Aparillo hier upgraden:


Ein 8 Zöller lässt sich kurze Strecken auch zusammengebaut transportieren.

Naja. Ist nur ein Gedankengang. Schneller auskühlen tut das Teil natürlich nicht und ums gelegentliche Justieren kommt man auch nicht herum.

VG Klaus
 
Hi Zusammen,

4" ED ist ja nun nicht etwas kleiner als ein 6" Newton. Ich denke aber es wird erkennbar, dass der Newton "zu viele Verstellmöglichkeiten" bietet. Unter den beschriebenen Bedingungen und mit Goto wäre eigentlich eine Cassegrain-Variante interessant. Durch die Lagerung draußen wäre die Auskühlproblematik vom Tisch. Ich würde, wenn es preislich im Rahmen ist, einen 6" Mak oder 5" Mak anstreben, der auf eine ähnliche Goto-Montierung kommt, die aber die Anforderungen an das "Macht-Alles-Alleine-Goto" erfüllt, was ja die jetzige Monti offenbar nicht zufriedenstellend kann. Alternativ kann auch ein 6" SC angeschaut werden, ich finde deinen Mak aber insbesondere mit beispielsweise f/15 noch konsequenter für Stadt-Bedingungen las das SC mit f/10.
Der Mak hat den Vorteil, dass durch die quasi "native" AP-Beschränkung gleich Vergrößerungen mit gedämpftem Himmelshintergrund zur Anwendung kommen. Dadurch und mit Hilfe des Goto bekommt man auch etliche Nebel in Reichweite, die allerdings beim vorhandenen Newton bei entsprechender Wahl der Vergrößerung auch schon hätten gehen müssen. Vielleicht fehlen dem f/5 Newton adäquate Okulare. Ansonsten helfen hier kräftig wirkende Nebelfilter. Entgegen der Benennung sollte man nicht als erstes einen CLS kaufen, sondern mit einem moderaten OIII wie dem von Astronomik anfangen.
Was ich nicht ganz verstehe: Kugelsternhaufen ja, deren Auflösung nein. Wenn die Auskühlung aus dem Weg ist, durch Garagenlagerung, warum dann einen kleinen aber teuren ED anschaffen, wo doch ein Mak oder SC vergleichbar "easy" bezüglich Handling und "das Leben mit Werksjustage" ist? Ein 4" ED gerät bezüglich Auflösung der Kugelhaufen gegenüber einem 6-Zöller stark ins Hintertreffen. Einen Achromaten würde ich deshalb nicht empfehlen, weil dessen Stärke als günstiges Gerät bei niedriger Vergrößerung unter aufgehelltem Stadthimmel einfach nicht ausgespielt werden kann.

Ich selbst nutze unter Ruhrgebietshimmel gerne einen 180/2700 Skymax, der allerdings prinzipiell eine Montierung braucht wie z.B. ein 8" SC.
Da ein "Full-Service-Goto" gefragt ist, kommt wohl auch ein 200/1000 Newton wie der Omegon Push+ N 200/1000 gar nicht in Frage und ich würde hier den Newton auch ausschließen, weil ja der vorhandene offenbar schon nicht beherrscht oder gepflegt wird. Dann muss man auf den Gewichts und Öffnungsvorteil einfach verzichten - und vielleicht ist ja auch das mit f/5 verbundene Okularthema einfach zu teuer.

Clear Skies
Sven
 
Danke sehr für die Antworten. Ich habe darüb nochmals nachgedacht. Vielleicht wäre es ja eine Alternative für das bestehende Telekop eine Rockerbox zu bauen und mit Push-To auszurüsten. Investition wäre wirklich überschaubar und einen Versuch wert.

Ja, die Okulare passen sicher nicht perfekt für den f/5. Eigentlich habe ich damals die EQ-3 gekauft, der Plan war den TAL1 darauf zu packen. Den Skywatcher habe ich dann aber so dazu bekommen. Ich werde im Forum mal passende Okulare suchen. Ein schönes Übersichtsokular wäre schon fein und wesentlich günstiger als eine komplett neue Ausrüstung.
 
Hallo Memo5,

die Push+ Rockerbox ist ja von Omegon fertig zu kaufen, allerdings sollte man sie mit einem geschickt irgenwo platzierten Griff etwas "tragbarer" machen. Natürlich ist so ein Spanplatten-Ding nicht ultimativ nett... Für den 6" Newton müsste es auch die große Push+ sein, die kleine langt ehrlich nicht dafür. Oder eben Selbstbau, das kann ein sehr schönes Ding werden.

Übersichtsokular: Ja, da scheint selbst dann noch Budget freizuwerden. Ein interessanter Weg für f/5 mit 2" Auszug ist eine Kombination mit HRCC Komakorrektor und Explore Scientific 30mm 82°. Unter Stadthimmel könnte aber auch ein APM/Lunt 20mm HDC 100° eine interessante Option sein, auch wenn dessen Himmelsausschnitt deutlich kleiner ist. Auch das würde von einem Komakorrektor profitieren, beide Okulare sind aber auch ohne Komakorrektor nett. Da Du aber auch Nebel beobachten möchtest, wäre ein OIII-Filter wirklich anzuraten. Ist bei 6" so eine Sache: Einerseits macht bei wenig Vergrößerung schon ein Baader OIII mit seiner kräftigen Wirkung SInn, andererseits ist der dann schon im mittleren Vergrößerungsbereich dahingehend störend, dass kaum noch Sterne zum Fokussieren da sind. Eventuell ist dann doch ein anderer 2" OIII zu bevorzugen.
Die 1,25" Reduzierung sollte dann auch unbedingt ein Gewinde für den 2" Filter haben, damit er auch bei mittlerer Vergrößerung benutzt werden kann. Außerdem möchte ich noch anmerken, dass gerade hochwertige Übersichtsokulare ganz gut ins Geld gehen, während man schon bei Okularen zwischen 10mm und 20mm Brennweite mehr und günstigere Optionen hat. Aus der Stadt heraus würde ich eher davon ausgehen, dass man mehr Beobachtungszeit mit mittleren und hohen Vergrößerungen verbringt. Schließlich bieten sich dann Objekte wie kleine und helle Planetarisch Nebel und auch Kugelsternhaufen zur Beobachtung an. Die gehen bei hoher Vergrößerung auch ohne Filter, nur findet man sie bei Übersichtsvergrößerung einfach nicht ohne. Da kommt es dann also auch auf Goto oder Pushto an.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven,

das von mir verlinkte EZ Push to Kit lässt sich am 8 Zoll f/6 GSO nachrüsten, das Set ist dann also mit einfacheren Okularen bestückbar. Man ist da also nicht auf das Omegon f/5 Gerät beschränkt. Derivate von GSO (zB Galaxy Dobson?) sollten auch gehen. Der Import des Kits aus den USA ist auf jeden Fall möglich, hat ein Forenmitglied hier schon hinbekommen.

VG Klaus
 
Ah okay, ich dachte an das Omegon 200 1000.

Also ich weiß nicht wie leicht das ist eine Rockerbox so zu bauen dass das erwähnte Push To daran adaptierbar ist. Bei mir ziehen sich solche Bastelpläne immer seeehr lange hin, würde ich nur machen bei genügend Resourcen an Zeit und Motivation.

VG Klaus
 
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