Wiedereinstieg: visuell und EAA ???

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Stefan74

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Hallo Zusammen!

Seid gnädig mit mir – dies ist mein erster Beitrag! ?

Zu meiner Person:
Ich bin 45 Jahre alt, wohne in NRW nahe Hannover und bin Mathe- und Physiklehrer. Ich habe vor ca. 15Jahre einen 130er Einsteiger-Newton besessen und einige Erfahrungen mit visuellen Beobachtungen gesammelt. Ich hatte damals keine hochwertigen Okulare zur Verfügung, habe aber einige Nebel, vor allem Planeten und Mond beobachten können. An die Deep Sky Objekte hatte ich zu Anfang große Erwartungen gestellt, war aber durch den visuellen Eindruck als „grauer Fleck“ eher enttäuscht.
Mein Ansinnen heute ist der Wiedereinstieg in die Astronomie - befeuert durch die Berichte rund um Beobachtungen durch EAA. Das Equipment darf heute durchaus etwas wertiger sein. Allerding sind die Preise zur Zeit auch durchaus anspruchsvoll. Ein Budget von ca. 1500€ kommt in Frage.

Was möchte ich?
  • Ich suche ein transportables Teleskop, welches schnell im Garten aufzustellen ist. Ich wohne in einer eher ländlichen Gegend.
  • Das Teleskop sollte über „Goto“ verfügen, schon alleine wegen der Nachführung. Das erleichtert auch die Beobachtungen mit mehreren Personen (zB mit meinen Töchtern oder auch mit einer Schülergruppe).
  • Ich möchte ebenfalls EAA betreiben. Keine Astrofotographie! Auf das Teleskop könnte das Skywatcher Evoguide50 geschnallt werden. Mit Stellarmate und einer Zwo Asi485 Kamera könnte dann „live stacking“ am iPad betrieben werden.

Überlegungen:

Eigentlich hatte ich ein Celestron C6 ins Auge gefasst. Ein Gebrauchtkauf ist mir bisher nicht geglückt.

Aufgrund der aktuellen Preise bin ich bei einem Skywatcher Skymax127 auf einer Skywatcher AZ GTI (azimutal mit goto) Montierung angekommen. Mir ist klar, dass dies ein „Mak“ mit hoher Brennweite und geringerer Öffnung ist (im Vergleich zum C6). Aber für Mond und Planeten sowie ein wenig Deep Sky wird dies visuell doch in Ordnung sein. Bei einer max. Vergrößerung von 254x kommen Okulare mit 32mm, 13mm und 8mm in Frage (Astronomytools). Teleskop und Montierung gibt es als „bundle“ bei den einschlägigen Händlern zu kaufen.

Als Sucher würde ich das Skywatcher Evoguide50 auf den Skymax "schnallen". Damit wird die Montierung noch nicht überlastet. Die Montierung verträgt 5kg (Skymax 3,5kg, Evoguide 0,8kg, Kamera 0,1kg, Okular 0,2kg). Mit Stellarmate in Verbindung mit einem iPad (beides vorhanden) können dann per EAA die Deep Sky Objekte in Farbe betrachtet werden. Die Zwo Asi485 Kamera hat einen großen Sensor für einigermaßen großes Sichtfeld (siehe Astronomytools). Unter dem Stichwort "smart telescope" gibt es auf youtube tolle Erfahrungsberichte. Ebenso auf "cloudynights".

Mit diesem Equipment hoffe ich also visuelle Astronomie mit EAA für DeepSky zu kombinieren. Wie gesagt, möchte ich keine Astrofotographie betreiben.

Alternativen?
  • Ich habe mir auch den 8“ Goto-Dobson von Skywatcher (skyliner flextube) angeschaut. Dieser bietet Goto, ist schneller (f6) und hat eine größere Öffnung, allerdings ist er teurer, sperriger und nicht so transportabel. Des Weiteren sollen die Antriebe sehr laut sein.
  • Es wird auch ein roter 6“ Newton auf einer Star Discovery im Einsteigersegment angeboten. Allerdings lässt sich das Teleskop wohl nicht kollimieren. Ist das richtig? Ich denke, der Skymax ist da wertiger.
Habe ich etwas übersehen? Teleskophändler sind bei mir hier in der Gegend rar gesät bis gar nicht vorhanden. Ebenso Vereine, bei denen man sich Rat holen könnte.
Vor allem bei den Okulargrößen bin ich mir am meisten unsicher aufgrund fehlender Erfahrung.

Habt ihr Vorschläge für mich?

Grüße
Stefan
 
Hallo Stefan,


Ja. Heute Nacht wieder im Einsatz: Skywatcher StarDiscovery.

Basis GOTO Montierung Alt/Az mit 150/750 Newton ca. 650 EUR visuell und EAA geeignet.
+ SV305 (IMX290) ca. 150 EUR
+ Mele Quieter Win10 Pro als SW Plattform ca. 300 EUR montiert am OTA
+ SV503 80/560 ED Duplett Refraktor ca. 500 EUR (Ausbauschritt)
+ freie Software

Zuhause über 220V Stromanschluss, für Exkursionen portable Stromversorgung nach Anforderung.

Nachfolgende Aufnahmen mit AstroDMx Capture ohne Guiding, Filter und Nachbearbeitung außer SIRIL Bordmitteln. Mondalter: 6,1 Tage.

Gruß,
Peter
 

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Hallo Stefan,

willkommen im Forum und zu Deinem ersten Beitrag.

Zum kleinen Maksutow-Cassegrain (MC) kann ich nur visuell etwas beisteuern, da ich ihn für EAA nicht nutze, da ein C8 vorhanden ist.
Visuell sind Planeten gut machbar.
Deep Sky wird's dann aber eng. Kleine, helle und kompakte Objekte sind natürlich drin. Das Teil hat halt ein recht kleines Gesichtsfeld.
Über die AZ GTI habe ich bis jetzt, wenn ich mich recht erinnere, fast nur gutes gehört.
Bei einem MC wie auch bei einem Schmidt-Cassegrain (SC) ist nichts mit "schnell".
Vom reinem Aufbau geht das genauso schnell wie bei einem Newton oder Refraktor.
Nur bis so ein MC oder SC Einsatzbereit ist, das dauert leider länger als bei einem Newton oder Refraktor.
Diese Teile haben eine lange Auskühlzeit.
Der kleine MC wird so bei einer Stunde liegen. Mein C8 braucht teilweise noch länger, bis er seine Leistung abrufen kann.
Das ganze ist natürlich von den Temperaturunterschieden zwischen drinnen und draußen abhängig.
Im Moment bei meinem C8 1,5 Stunden. Bei rein visueller Beobachtung nicht ganz so störend, da geht man einfach nicht gleich in die Höchstvergrößerung.
Bei EAA ist das was anderes, da sollte das Teil schon ausgekühlt sein.

Weiterhin brauchst Du für solche katadioptrischen (Mischform zwischen Linse und Spiegel) Teleskope eine Taukappe, sonst ist der Spaß schnell vorbei, da die vorn liegende Schmidtplatte (SC) oder Mensikuslinse (MC) schnell zu taut.

Man könnte EAA als "Zwischending" zwischen klassischer Astrofotografie mit DSLR und rein visueller Beobachtung sehen.
Für mich ist EAA eine tolle Erweiterung zur visuellen Beobachtung. Besonders wenn es saukalt ist draußen.
Da dann Remote vom Sofa aus dem warmen Zimmer heraus, fein.
Ansonsten eher visuell, auch wenn keine Farbe und Wattebäusche.
Man darf sich auch nicht vertun, EAA ist mit klassische Astrofotografie nicht zu vergleichen.
Das Ganze nennt sich zwar auch live-stacking, aber es vergeht auch Zeit, bis sich was auf dem Display tut.
Es werden zwar kurze Belichtungszeiten im Sekundenbereich genommen, aber es können schon reichlich Minuten vergehen bis sich ein ansehnliches Bild aufbaut. Natürlich auch vom Objekt abhängig.

Planeten werden gefilmt, also Videos erstellt, mit einer Kamera die Du sie ansprichst.
Danach erfolgt das stacken der Videos um ein Einzelbild zu erhalten. Dann erfolgt die übliche Nachbearbeitung.

Unter EAA kann man natürlich auch Bilder abspeichern und Nachbearbeiten.

Zum angesprochenen 8" Dobson als Gerät an sich kann ich nichts sagen.
Wenn Du solch einen Dobson "nur" in den Garten transportieren willst, halte ich den nicht für zu sperrig oder schwer.

So ein 150/750 Newton und auch etwas kleiner 130/600 wird hier im Forum von einigen für EAA genutzt.
Selbst auf der Einarm-AZ Montierung, die ich persönlich aber für etwas schwächlich für diesen Newton halte.
130/600 sollte aber noch gehen und wird auch auf ähnlichen Montierungen von Celestron genutzt.
Das mit dem Kollimieren, so weit ich weiß, ist möglich.
Wo es schwierig bis fast unmöglich ist, ist bei diesen katadioptrischen Newton. Also denen, die sehr kurz bauend sind, aber Brennweiten bis 1400mm (?) haben.
Bei diesen Newton ist eine Barlow fest verbaut.

Bei der Okularwahl gebe ich meist nur folgendes kund:
- 1x 30mm bis 35mm in 2" zum Aufsuchen und den Überblick
- 1x mittlere Vergrößerung 17mm bis 24mm
- 1x hohe/höchst Vergrößerung 6mm bis 12/14mm
Die Lücke dazwischen nach Bedarf und Wünschen auffüllen.
Insgesamt auf Austrittspupille (AP) und Gesichtsfeld achten.

So ähnlich wie bei Peter sah das bei mir heute Abend auch aus. Allerdings mit anderen Objekten und auch nur so lange bis der Akku meiner iOptron leer war.

Was Händler an geht, ruf einfach mal bei Herrn Kloß von den Teleskop-Spezialisten an.
Herr Kloß berät kompetent und nimmt sich auch Zeit.
Des weiteren reicht er die Pakete nicht nur einfach durch, sondern öffnet und überprüft und richtet auch gegebenenfalls.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine Einteilung nach Schnell und Langsam macht visuell keinen Sinn, dann holt man sich entsprechende Okularbrennweiten un die gewünschte AP zu erreichen. 2xD Vergrößerung kann man an einem hochobstruierten Gerät wie ein MC oder SC knicken. Wenn das Teil so richtig gut produziert ist, geht das gelegentlich am Mond.
Ich persönlich würde visuell zum Goto 8“ Dobson raten. Damit hat mein Bruder auch angefangen, der hat den immernoch, aus guten Gründen.
LG, Olli
 
Ja. Heute Nacht wieder im Einsatz: Skywatcher StarDiscovery.

Basis GOTO Montierung Alt/Az mit 150/750 Newton ca. 650 EUR visuell und EAA geeignet.
+ SV305 (IMX290) ca. 150 EUR
+ Mele Quieter Win10 Pro als SW Plattform ca. 300 EUR montiert am OTA
+ SV503 80/560 ED Duplett Refraktor ca. 500 EUR (Ausbauschritt)
+ freie Software

Zuhause über 220V Stromanschluss, für Exkursionen portable Stromversorgung nach Anforderung.
Hallo Peter!

Das scheint mir der rote 150er Newton auf der StarDiscovery zu sein, von dem ich auch sprach. Den hatte ich auch ins Auge gefasst, allerdings war ich unsicher bzgl einiger Berichte. Allerdings hatte ich auch hier irgendwo im Forum einen Beitrag gelesen, in dem du diesen auch empfiehlst. Könntest du mir etwas zur Qualität sagen? Ich habe von viel Kunststoff gelesen. Es wird behauptet, dass der Okularauszug wackelig sei. Stimmt das? Mit welchen Okularen verwendest du den Newton?

Der SV503 ist sehr interessant! Die angehängten Bilder hast du mit diesem Refraktor gemacht, richtig? Hast du den direkt in Hongkong bei SVBony bestellt?

LG
Stefan
 
Zuletzt bearbeitet:
So ein 150/750 Newton und auch etwas kleiner 130/600 wird hier im Forum von einigen für EAA genutzt.
Selbst auf der Einarm-AZ Montierung, die ich persönlich aber für etwas schwächlich für diesen Newton halte.
130/600 sollte aber noch gehen und wird auch auf ähnlichen Montierungen von Celestron genutzt.
Das mit dem Kollimieren, so weit ich weiß, ist möglich.
Wo es schwierig bis fast unmöglich ist, ist bei diesen katadioptrischen Newton. Also denen, die sehr kurz bauend sind, aber Brennweiten bis 1400mm (?) haben.
Bei diesen Newton ist eine Barlow fest verbaut.
Hallo Mathias! Danke für deine Antwort.
Bei dem roten auf der StarDiscovery handelt es sich wohl um einen abgespeckten, leichteren Newton, den die Montierung handeln kann.

Bei der Okularwahl gebe ich meist nur folgendes kund:
- 1x 30mm bis 35mm in 2" zum Aufsuchen und den Überblick
- 1x mittlere Vergrößerung 17mm bis 24mm
- 1x hohe/höchst Vergrößerung 6mm bis 12/14mm
Die Lücke dazwischen nach Bedarf und Wünschen auffüllen.
Insgesamt auf Austrittspupille (AP) und Gesichtsfeld achten.
Dann lag ich ja mit meinen Überlegungen eigentlich richtig: 32mm Übersicht, 13mm mittlere Vergrößerung und 8mm für große Vergrößerungen.
Gibt es Hersteller, die man für Mittelpreissegment empfehlen kann?

Was Händler an geht, ruf einfach mal bei Herrn Kloß von den Teleskop-Spezialisten an.
Herr Kloß berät kompetent und nimmt sich auch Zeit.
Des weiteren reicht er die Pakete nicht nur einfach durch, sondern öffnet und überprüft und richtet auch gegebenenfalls.
Ja, das werde ich tun!
 
Hallo Peter!

Das scheint mir der rote 150er Newton auf der StarDiscovery zu sein, von dem ich auch sprach. Den hatte ich auch ins Auge gefasst, allerdings war ich unsicher bzgl einiger Berichte. Allerdings hatte ich auch hier irgendwo im Forum einen Beitrag gelesen, in dem du diesen auch empfiehlst. Könntest du mir etwas zur Qualität sagen? Ich habe von viel Kunststoff gelesen. Es wird behauptet, dass der Okularauszug wackelig sei. Stimmt das? Mit welchen Okularen verwendest du den Newton?

>>> Kollimation ist weiterhin wie am 1. Tag. Musste ich noch nicht anfassen. Der Okularauszug trägt nur normalgewichtige Okulare (also kein 13mmNagler II mit 900g). Bei mir Baader Orthos & Eudiaskopische. Astrocamera SV305 und veLOx 178c. Nicht geeignet für DSLR w/ Fokus!

Der SV503 ist sehr interessant! Die angehängten Bilder hast du mit diesem Refraktor gemacht, richtig? Hast du den direkt in Hongkong bei SVBony bestellt?

>>> Ja mit dieser 80/560ED Kombi. Habe beide Refraktoren über Hongkong gekauft. Zollabwicklung läuft über den Versender & seine Agents.

LG
Stefan
Hallo Stefan,

Kommentare eingefügt.

Gruß,
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
AZ-GTi, Omegon Newton 150/750mm, ASI294MC.

Die AZ-GTi finde ich flexibler wie die StarDiscovery, die eine Einarm-Montierung ist.
Die AZ-GTi kannst du auch parallaktisch betreiben.

Gruß
Peter
Hallo Peter!
Danke für deine Antwort! Wow, dass sind ja tolle Bilder!

Das ist ja spannend! Der Omegon-Tubus wiegt denke ich mehr als 5kg, oder? Mich wundert, dass das die Az-Gti nicht überlastet. Kannst du da noch einmal kurz berichten?

Die Kamera liegt mit ca. 1000€ über meinem Budget. Nur in Kombination mit der Asi294 hast du ein so großes Bildfeld am 150erNewton und bekommst den Orion-Nebel in solcher Größe drauf. Mit einer günstigeren Kamera (zB SVBony305 von Peter oben oder der Asi482) hat man da leider nur Ausschnitte. Daher war mein Ansatz eher günstigere Kamera + kleiner Refraktor.
Gruß
Stefan
 
Hi Stefan,
Das ist ja spannend! Der Omegon-Tubus wiegt denke ich mehr als 5kg, oder? Mich wundert, dass das die Az-Gti nicht überlastet. Kannst du da noch einmal kurz berichten?
Klar, ist die überlastet, man darf halt nicht so genau hinschauen. ;)

Nein jetzt im Ernst, die knapperen Gewichtsangaben gelten hauptsächlich für Langzeit-AF.
Für Kurzzeit-AF passt das schon. Ich habe jedenfalls null Ausschuss.
Die AZ-GTi ist mit 5kg angegeben, ist also gerade noch "tragbar".

Die Kamera liegt mit ca. 1000€ über meinem Budget. Nur in Kombination mit der Asi294 hast du ein so großes Bildfeld am 150erNewton und bekommst den Orion-Nebel in solcher Größe drauf. Mit einer günstigeren Kamera (zB SVBony305 von Peter oben oder der Asi482) hat man da leider nur Ausschnitte. Daher war mein Ansatz eher günstigere Kamera + kleiner Refraktor.
Oh je, die ASI294 ist ganz schön teuer geworden.
Bei AF ist mM die Sensor-Grösse sehr wichtig, sonst bekommt man ein zu kleines Feld, zu grosse Vergrösserung mit allen Problemen (ausser für Planeten).
Allerdings wenn man dann einen ganz grossen Sensor, über APS-C nimmt, bekommt man wieder Feld-Fehler am Rand und Vignettierung.
Der IMX294 Sensor ist finde ich ein guter Kompromiss.

Ich hatte mit der SV305 angefangen. Die hat einen kleinen Sensor. Damit hat die DeepSky Astrofotografie mit dem Newton 150/750mm nicht so gut funktioniert.
Man kann natürlich auch statt grösserem Sensor eine kleinere Öffnung mit kleinerer Brennweite nehmen, aber dann hat man nicht die höhere Auflösung des grösseren Spiegels.

Kleinere Öffnung würde natürlich erst recht noch auf die AZ-GTi passen.
Die StarDiscovery ist wahrscheinlich technisch sehr ähnlich, wenn nicht sogar gleich.
Ich finde halt die Einarm-Konstruktion unpraktisch. Bei der AZ-GTi hast du eine ganz normale Prismen Aufnahme und das Teleskop hängt an der Seite ohne Hindernis. Man braucht allerdings deswegen wieder Gegengewichte.

Gruß
Peter
 
Hallo Stefan,
ich kann Dir Dir Skywatcher AZ-Gti ebenfalls empfehlen. Nutze diese selbst mit einem kleinen Refraktor von Lacerta. Interessant ist auch ein AsiAir Pro. Damit kannst du alles komfortabel übers Smartphone, iPad etc steuern und hast direkt die Möglichkeit für LiveStacking.
Sofern Du die Montierung im EQ-Modus nutzen möchtest ist auch eine einfaches Polaralignment möglich.
CS Thomas
 
Basis GOTO Montierung Alt/Az mit 150/750 Newton ca. 650 EUR visuell und EAA geeignet.
+ SV305 (IMX290) ca. 150 EUR
+ Mele Quieter Win10 Pro als SW Plattform ca. 300 EUR montiert am OTA
+ SV503 80/560 ED Duplett Refraktor ca. 500 EUR (Ausbauschritt)
Hallo Zusammen!

Erst einmal vielen Dank für eure Beträge.

Nach reiflicher Überlegung werde ich wohl mit Peters (casati) Empfehlung gehen, und mir die Star Discovery mit dem 150er Newton von Skywatcher zulegen. Sie hat als Az-Montierung die gleichen Eigenschaften wie die Az-Gti, nur das sie nicht so kompakt ist.
Ich werde dann mal schauen, ob ich dann als weiteren Schritt in eine Kamera mit großem Sensor (Asi294 oder Asi533) investiere oder eher in Richtung Refraktor (zB Peters SV503) gehe. Da harmoniert dann ja auch eine günstigere Kamera wie die SV305 und liefert ein großes Bildfeld..

Auf jeden Fall ist der erste Schritt jetzt getan.

So oder so benötige ich von euch noch möglichst konkrete Empfehlungen für einen Okularsatz (Hersteller, Brennweite, ...). Der obige Newton hat einen 1,25" Auszug und eine max. sinnvolle Vergrößerung von 300x. Des Weiteren bin ich Brillenträger (Kurzsichtig -2,5dpt).

Wenn ich richtig lese, dann benötigt man mindestens ein Übersichtsokular, eines für mittlere Vergrößerungen und ein drittes für große Vergrößerungen. Mit Astronomytools habe ich 32mm als Übersichtsokular und 6mm als kleinstes Okular ermittelt. Dann würde man mit einer 2x Barlow Linse eine Vergrößerung von 250x erreichen.

Aber womöglich ist das, was ich mir überlege, totaler Unsinn. Ich bitte euch, mir hier noch einmal zu helfen - so konkret wie möglich! Irgendetwas sinnvolles langfristig brauchbares im Mittelpreissegment.


LG
Stefan
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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