Okke_Dillen
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Moin,
wie war das doch gleich bei Anschaffungen, 1 Tag Mistwetter je Zoll Öffnung oder so? Hmm, scheint "netto" zu sein oder muß man für die passende Monti dazu nochmal 1 Tag je kg Traglast dazurechnen?? Dann wären es 6 plus 13,5, also 19,5 Tage Mistwetter... nun, sogesehen bin ich mit nur 13Tagen ja noch richtich glimpflich weggekommen...
Wobei, soo prickelnd war die Nacht auch wieder nicht, aber immerhin, es war dunkel.... kein Mond weit und breit!
Na kein Wunder, ohne Vollmond KANN es ja gar nicht richtig klar werden... hüstel!
Egal, da hat man neues Gerödel - einen 150f2,8-Hypergraphen und eine iOptron-iEQ30 - und gefühlt ewig kein Wetter, also wird der erste Hauch von Sternenhimmel dankbar angenommen und auf die Wiese gestürzt! Mit Betonung auf "Hauch". Der war nämlich bis ca 1Uhr zwischen mir und den Sternen und hellte den Himmel stark auf, ließ aber rudimentäre FirstLights zu. Zunächst stand der in den Medien hochgejuckte Asteroid 1998-HL1 auf dem Programm, solange er noch vor Erreichen des Waldrandes stünde und danach unerreichbar wäre. Immerhin, getroffen und dokumentiert, inkl "Hauch". Kurz nach dessen Verschwinden klarte es weitgehend auf und ich tippte M45 ins Goto und starrte gespannt aufs Kameradisplay. Aha, ein paar Sterne, und knips.... Probeaufnahme.
Aber, wieso ist das der Orion im Bild und nicht die Plejaden, nanu???
Ah ok, vertippt, M42 eingegeben anstatt M45, öhmja... 

An das neue Gerät muß ich mich erst noch gewöhnen, eine Probebelichtung mit nur 2min bei 800iso (Eos 6Da) knallte den Sensor fast komplett zu, alles weiß!! Oha... schnell der 150f2,8er...
eine Minute bei iso200 waren dann ok. 58 von 70 Lights konnte ich verwenden, eine knappe Stunde Licht also. Der Rest war dann doch zu "cirrig"
Das kam raus (Auflösung 4k):
Nur eine Stunde Licht unter teils suboptimalen Bedingungen liefert bereits das hier, sogar die neblige Umgebung ist schon erkennbar!
Schnelle Geräte sind empfindlich auf nur kleine Dejustierungen und ich war sehr erleichtert, die Sterne bis in die Ecken scharf zu sehen, alle. Somit keine Schiefstellung! Puh! Das einzustellen stelle ich mir langwierig vor... Auch die Kollimation macht mir einen sehr guten Eindruck. Fokussieren ist dank der großen Helligkeit relativ einfach, der Feintrieb spricht gut an. So genügte bereits der Polarstern zum Fokussieren mit Bahtinovmaske! Das obige Bild ist ein Crop, dem Motiv geschuldet, das dann doch etwas einsam in Bildmitte stand, also durfte es mehr Platz ausfüllen.
Fürn FirstLight ganz ok und die Leistung des Hypergraphen begeistert mich! Einzig der enge Spiegelkasten der 6Da stellt hohe Anforderungen an die Flats. Die müssen sehr genau passen, sonst hat man ne fette Kasten-Vignette drin.
Daten:
Aufnahmedatum: 25/26.Okt.2019
Ort: Freiolsheim
OTA: Hypergraph 150f2,8
Monti: iOptron iEQ30 auf Originalstativ
Kamera: Canon Eos 6Da
Guido: Mgen 2.61 mit Dithering
BZ: 58x 60sec@iso200, 10F, 11D, 10B
Filter: ohne
Himmel: anwesend, zwischen den Cirren Bortle 4
Mond: 4%
Mein Fazit: tolle Optik, sauschnell und scharf! Auch die Monti ist richtig gut und paßt sehr gut dazu! Etwas nervig an der Monti ist die Polsucherbeleuchtung, die per Extrakabel angeschlossen und nach Abnehmen der Schutzkappe seitlich im Polsucher angeschraubt werden muß... wirkt wie "huch, wir haben da was vergessen". Ansonsten ist die Monti einfach Sahne, extrem laufruhig, leiser noch als die AZEQ6, hat integriertes GPS, vielzeiliges Display, eine große Datenbank und den DEC-Kopf weit vorne, also noch nicht dieses Z-Design, was einen Betrieb in Zenith-Nähe zum Wagnis oder gleich ganz unmöglich macht, je nach OTA. Auch ihr Stativ ist besser als ich erwartete, war ich doch von dem kleinen SmartEQ-Pro Stativ aus gleichem Hause eher enttäuscht, wegen seines nicht biegesteifen Plastikkopfes. Die Qualität der SmartEQ selber überzeugte mich aber, sodaß eigentlich klar war, daß die nächste Monti wieder eine iOptron würde. Hat sich gelohnt, sie ist sehr gut. Der Hyperhyper und die iEQ30 sind ein gutes Team, denke ich (y)
Na dann, CS!!!!
Okke
wie war das doch gleich bei Anschaffungen, 1 Tag Mistwetter je Zoll Öffnung oder so? Hmm, scheint "netto" zu sein oder muß man für die passende Monti dazu nochmal 1 Tag je kg Traglast dazurechnen?? Dann wären es 6 plus 13,5, also 19,5 Tage Mistwetter... nun, sogesehen bin ich mit nur 13Tagen ja noch richtich glimpflich weggekommen...
Wobei, soo prickelnd war die Nacht auch wieder nicht, aber immerhin, es war dunkel.... kein Mond weit und breit!
Na kein Wunder, ohne Vollmond KANN es ja gar nicht richtig klar werden... hüstel!
Egal, da hat man neues Gerödel - einen 150f2,8-Hypergraphen und eine iOptron-iEQ30 - und gefühlt ewig kein Wetter, also wird der erste Hauch von Sternenhimmel dankbar angenommen und auf die Wiese gestürzt! Mit Betonung auf "Hauch". Der war nämlich bis ca 1Uhr zwischen mir und den Sternen und hellte den Himmel stark auf, ließ aber rudimentäre FirstLights zu. Zunächst stand der in den Medien hochgejuckte Asteroid 1998-HL1 auf dem Programm, solange er noch vor Erreichen des Waldrandes stünde und danach unerreichbar wäre. Immerhin, getroffen und dokumentiert, inkl "Hauch". Kurz nach dessen Verschwinden klarte es weitgehend auf und ich tippte M45 ins Goto und starrte gespannt aufs Kameradisplay. Aha, ein paar Sterne, und knips.... Probeaufnahme.
Aber, wieso ist das der Orion im Bild und nicht die Plejaden, nanu???
An das neue Gerät muß ich mich erst noch gewöhnen, eine Probebelichtung mit nur 2min bei 800iso (Eos 6Da) knallte den Sensor fast komplett zu, alles weiß!! Oha... schnell der 150f2,8er...
Das kam raus (Auflösung 4k):
Nur eine Stunde Licht unter teils suboptimalen Bedingungen liefert bereits das hier, sogar die neblige Umgebung ist schon erkennbar!
Schnelle Geräte sind empfindlich auf nur kleine Dejustierungen und ich war sehr erleichtert, die Sterne bis in die Ecken scharf zu sehen, alle. Somit keine Schiefstellung! Puh! Das einzustellen stelle ich mir langwierig vor... Auch die Kollimation macht mir einen sehr guten Eindruck. Fokussieren ist dank der großen Helligkeit relativ einfach, der Feintrieb spricht gut an. So genügte bereits der Polarstern zum Fokussieren mit Bahtinovmaske! Das obige Bild ist ein Crop, dem Motiv geschuldet, das dann doch etwas einsam in Bildmitte stand, also durfte es mehr Platz ausfüllen.
Fürn FirstLight ganz ok und die Leistung des Hypergraphen begeistert mich! Einzig der enge Spiegelkasten der 6Da stellt hohe Anforderungen an die Flats. Die müssen sehr genau passen, sonst hat man ne fette Kasten-Vignette drin.
Daten:
Aufnahmedatum: 25/26.Okt.2019
Ort: Freiolsheim
OTA: Hypergraph 150f2,8
Monti: iOptron iEQ30 auf Originalstativ
Kamera: Canon Eos 6Da
Guido: Mgen 2.61 mit Dithering
BZ: 58x 60sec@iso200, 10F, 11D, 10B
Filter: ohne
Himmel: anwesend, zwischen den Cirren Bortle 4
Mond: 4%
Mein Fazit: tolle Optik, sauschnell und scharf! Auch die Monti ist richtig gut und paßt sehr gut dazu! Etwas nervig an der Monti ist die Polsucherbeleuchtung, die per Extrakabel angeschlossen und nach Abnehmen der Schutzkappe seitlich im Polsucher angeschraubt werden muß... wirkt wie "huch, wir haben da was vergessen". Ansonsten ist die Monti einfach Sahne, extrem laufruhig, leiser noch als die AZEQ6, hat integriertes GPS, vielzeiliges Display, eine große Datenbank und den DEC-Kopf weit vorne, also noch nicht dieses Z-Design, was einen Betrieb in Zenith-Nähe zum Wagnis oder gleich ganz unmöglich macht, je nach OTA. Auch ihr Stativ ist besser als ich erwartete, war ich doch von dem kleinen SmartEQ-Pro Stativ aus gleichem Hause eher enttäuscht, wegen seines nicht biegesteifen Plastikkopfes. Die Qualität der SmartEQ selber überzeugte mich aber, sodaß eigentlich klar war, daß die nächste Monti wieder eine iOptron würde. Hat sich gelohnt, sie ist sehr gut. Der Hyperhyper und die iEQ30 sind ein gutes Team, denke ich (y)
Na dann, CS!!!!
Okke
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