"Ausgegraben" ist das richtige Wort. Diese leidige Formel kursiert nun überall in Büchern und im Netz, dabei ist sie grotten falsch, denn Sie berücksichtigt nur das Flächenverhältnis Teleskop zu Auge und nicht den Kontrastgewinn durch Steigerung der Vergrößerung und der ist erheblich, wie Martin oben ja schon geschrieben hat.Ich hab da mal noch eine einfache Formel ausgegraben, mit der man die Grenzgröße eines Teleskops berechnen kann:
fst_teleskop = fst_auge+5*log(D/6)
Chris
Es gibt nur EINE Grenzgröße, das sind die schwächsten Sterne die man mit allen Tricks, insbesondere auch indirektem Sehen erreichen kann.Das dürfte bei dirketer Sicht sein. Indirekt kannst du nochmal 0,5mag zuzählen.
Es gibt nur EINE Grenzgröße, das sind die schwächsten Sterne die man mit allen Tricks, insbesondere auch indirektem Sehen erreichen kann.
Ein geübter Beobachter sollte mit einem scharfen 4" Refraktor bei einigermaßen dunklem Himmel und brauchbarem Seeing bei Vergrößerungen von über 150x deutlich über die 13,0 mag kommen. Den 13,0 mag Stern auf der M57 Karte sehe ich mit meinem 6 Zoll Reisedobson "Laut und deutlich".