Wieviel Sternlein stehen...

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Nelson

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Hallo Leute,

ich habe gerade diese interessante Meldung bei Yahoo gefunden:


Sydney (dpa) - Im Weltall gibt es mehr Sterne als Sandkörner an den Stränden und in den Wüsten der Erde. Allein die erfassbare Sternenzahl betrage 70 Tausend Millionen Millionen Millionen, berichtete der australische Astronom Simon Driver am Mittwoch auf der Konferenz der Internationalen Astronomischen Union (IAU) in Sydney. Das sind 70 Trilliarden oder ausgeschrieben eine 7 mit 22 Nullen.

Diese Zahl umfasst laut Driver jedoch nur diejenigen Sterne, die derzeit mit modernsten Teleskopen generell zu erspähen sind. Die wirkliche Zahl der Sterne im Kosmos könne noch sehr viel größer sein. «Manche glauben, sie ist unendlich», sagte Driver.

Ein Teil der Sterne habe wahrscheinlich belebte Planeten, meint der Forscher. «Aber sie sind sehr, sehr weit weg. Die Frage ist nicht, ob anderes Leben existiert, sondern ob wir jemals in der Lage sein werden, mit diesem in Kontakt zu treten angesichts der großen Distanz.»
...


Fazit:

-Insgesamt gibt es also 7*10^22 Sterne (im sichtbaren Universum).
Folglich müßte die hier schon öfters gesehene Faustformel "10^11 Galaxien à 10^11 Sterne" ganz gut hinkommen.

-Ob es anderswo Leben gibt, ist keine Frage, sondern nur ob man jemals damit irgendwie in Kontakt kommen kann.

Mfg
Nelson


 
Blödsinn, was dieser Mensch verzapft hat. Wie schließt er auf Leben? Weil es viele Sterne gibt? Dass das kein Argument ist, sollte wirklich jedem einleuchten. In England gibt´s eine Königin und Bäume. Nun gibt es aber Milliarden Bäume-gibt es deswegen Milliarden Königinnen? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
Gruß, Gardalon
 
Wieso glauben immer alle das wir allein sind? Man sieht doch an der Erde selbst das Lebensformen genauso wie sterne und planeten zum Universum gehören. Auch wenn ziemlich viele faktoren eine rolle spielen um leben möglich zu machen ist es doch nicht ausgeschlossen das dort draußen noch mehr lebensformen existieren es muss ja auch nich intelligent sein! wenn millionen von planeten lebensfeindlich sind gibt es doch noch milliarden und aber milliarden andere bei denen es nicht so sein muss.Ich finde, je größer das universum desto größer ist doch die wahrscheinlichkeit oder nicht?
 
Du scheinst nen guten Draht zu Gott zu haben ;-). Warum sollten wir denn nicht allein sein? Du musst beweisen, warum es Außerirdische gibt-nicht umgekehrt. Viele Sterne sind eben kein Beweis, nicht einmal ein lausiges Indiz. Wir haben nur ein Beispiel für Leben-die Erde. Und anhand eines Beispiels eine Statistik zu erstellen, ist so sinnvoll wie eine Wahlumfrage an einem Passanten.
Gruß, Gardalon
 
Hallo,

zwar ist das einer der Aspekte, der mich an der Astronomie am wenigstens interessiert, mir geht das leben hier unten schon auf den keks( jeder der schonmal eine paläontologieprüfung hatte, kann das nachvollziehen). aber es ist meiner meinung nach sehr viel unwahrscheinlicher, das es nur auf der erde Leben gibt, als das es irgendwo da draußen nicht noch mehr gibt. Man hat überall die gleichen phyikalischen Gesetze, den gleichen Chemikalien Bestand, jetzt muß man das nur noch in die passende Ordnung bringen und schon gehts los.
Ein silikatischer Planet (haben wir schon vier hier im Sonnensystem), Wasser(l) (aus dem Gestein, aus Kometen, woher auch immer), vulkanismus, ist zumindest eine Zeitlang kein problem, das ergibt ein hydrothermales Konvektionsystem, und mit etwas glück hat man dann ein paar schwefelfressende Bakterien und eine schöne VMS Lagerstätte obendrein.

Martin
 
hi

kann dir nur zustimmen martin.
da man herausgefunden hat das bakterien unter extremen bedingungen überleben können und sich anpassen.
trotzdem ist die frage nach leben im universum so und so nebensächlich solang die menschen nicht fähig sind das leben ihres eigenen planeten zu erhalten. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/frown.gif" alt="" />
mfg loki
 
Hi Gardalon,

falsch ! Beweise Du, das es kein Leben gibt ! Dieser Beweis wird Dir niemals gelingen können, denn erst wenn du das letzte Steinchen im Universum umgedreht und untersucht hast, ohne Leben zu finden, könnte man behaubten, das du vielleicht recht hast.
Umgekehrt reicht es schon, auch nur die fossile Spur eines Bakteriums o. ä. zu finden, um dich zu wiederlegen. Müsste nicht mal Leben sein.

Dann mal viel Spass bei der Beweisführung <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />.
 
1. Mit der Entdeckung von amorphem Wasser bei niedrigsten Temperaturen hat sich die Wahrscheinlichkeit von Leben im All potenziert. Auch wenn es nur Mikroben sind!
Erklärung: Wasser kann unterhalb von ca. -150°C bis fast herarb zum abs. Nullpunkt auch in amorpher Form auftreten, d.h. es ist flüssig! Wobei der Begriff flüssig hier etwas übertrieben ist. Die Konsistenz soll eher wie dickster Sirup sein. Wichtig ist nur, dass das Zeug fließen kann, wie lange so ein Fließvorgang dauert ist nicht entscheidend, da Kometen und andere Wasserklumpen ja viele Millionen Jahre Zeit haben. Mit diesen Fließeigenschaften besteht die sichere Möglichkeit, dass sich chem. Reaktionen ereignen, an deren Ende irgendwelche Vorstufen zur sog. "Ursuppe" steht. Danach braucht der Klumpen nur auf einen Planten fallen... (Mind. 1% von solcher Kometenmaterie kommt heil am Boden/ im Wasser an, verglüht also nicht.)

2. Seit man weiß, dass andere Sonnen auch Planeten haben, ist die Chance auf Leben ebenfalls enorm gestiegen.


Alles in Allem ist die Wahrscheinlichkeit für Leben extrem groß, was uns aber nicht viel nützt, da Bakterien und ähnliche Artgenossen ja schlecht antworten können, geschweige denn Raumfahrt oder Radioastronomie betreiben.

Nur leider sind ja die Entfernungen viel zu groß, als dass es möglich würde, von diesem sehr wahrscheinlichen Leben in anderen Sternensystemen Notiz zu nehmen. D.h. genau werden wir es so schnell wohl nicht erfahren. Aber wenn man Spuren oder Vorstufen von Leben in unserem Sonnensystem in Kometen oder auf dem Mars bzw. einem der Monde des Sonnensystems finden solle, dann ist das sicher auch schon ein weiterer sehr starker Indiz für Leben auch woanders.

Höher entwickeltes oder sogar intelligentes Leben ist eher unwahrscheinlich. Es könnte gut sein, dass wir die Einzigen sind :-(.

Eine interessante Idee ermöglicht zukünftig die sog. Nano-Technik: Mit Raumsonden im Miniformat (Konservendosengröße und noch kleiner) wäre es möglich eine sehr große Stückzahl von solchen Satelliten herzustellen (Tausende od. Millionen) und auf Erkundungsreise zu allen Nachbarsternen zu schicken. Wenn dann die ersten Sonden nach hunderten von Jahren wieder zurückkommen, weiß man wieder etwas mehr. Ist aber eben auch wieder eine Generationen übergreifende Mission (bis zu mehreren tausend Jahren!)
 
Hallo Ber,

Nur leider sind ja die Entfernungen viel zu groß, als dass es möglich würde, von diesem sehr wahrscheinlichen Leben in anderen Sternensystemen Notiz zu nehmen.

Auch wenn man niedrige Wesen nicht direkt nachweisen kann (sie senden keine elektromagnetische Strahlung ab), so können moderne Teleskope das Spektrum sogar von vor Sternen vorbeiziehender Planeten untersuchen. Hierdurch ist der Nachweis von Stoffen möglich, die auf Leben hinweisen.

Die Teleskope sind aber noch nicht gross genug, um auch kleinere Planeten als Gasriesen untersuchen und finden zu können. Wobei man ja sagt, dass selbst in solchen Riesenplaneten auch niederes Leben möglich sein kann...

Viele Grüsse
Jens
 
Hallo zusammen,

Ich möchte trotzallem auch nicht die Möglichkeit von weiteren intelligenten Lebensformen im Universum ausschliessen. Wir wissen ja gar nicht warum wir überhaupt zu so einer Evolution hier auf der Erde fähig waren. Wir können vielleicht nachvollziehen was und wann passiert ist, aber nicht ob und wie es und überhaupt herausgekommen wäre wenn irgendein Ereignis in der Erdgeschichte nicht stattgefunden hätte.

Vielleicht braucht es nur einen andauernd stabilen Ort (mit keinen tödlichen Extremen) der die Grundvoraussetzungen schafft (auch wenn zugegebenermassen soetwas schon schwierig ist). Solange dieser Ort immer kleineren Veränderungen ausgesetzt ist, die "stimulierend" auf die Entwicklung der Lebensformen wirken können, kann es doch immer wieder funktionieren, bzw. der "Rest" kommt dann von selber und führt zu immer neuen Beispielen an intelligenten Lebensformen.

Grüsse
Greuti
 
Hallo allerseits

Ein sehr komplexes und vor allem sehr interessantes Thema.

Dazu habe ich auch schon viel gelesen und geschrieben, stimmts Gardalon? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Wie auch immer, es sollte jede Meinung dazu respektiert werden und nicht als Blödsinn abgetan werden. Denn beweisen läßt sich weder das es außerirdisches Leben gibt noch das es das nicht gibt.

Ich kann nur immer wieder sagen das man bei solchen Fragen nicht in irdischen, sondern in anstronomischen Größen denken sollte.

Ein kleines Beispiel:

Man beachte oder berechne die Zahl der Sterne.

Nehmen wir unsere Milchstraße mit über 400 Milliarden Sternen. Sie gehört zur lokalen Gruppe mit ca. 30-40 benachbarten Galaxien (kleine Hilfe beim errechnen der Sternenzahl für die lokale Gruppe: 700 Billionen). Die lokale Gruppe ist Bestandteil des Superhaufens Virgo (lächerliche 500.000 Billionen Sterne <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> )
Dieser wird von ca. 80 weiteren Superhaufen begleitet. Im "sichtbaren" Universum gibt es ca. 270.000 dieser Superhaufen. Diese sind "aneinander gereiht" und bilden Strukturen im Universum. Wieviele Superhaufen gibt es die uns nicht bekannt sind?

http://www.anzwers.org/free/universe/

Die Zahlen beziehen sich nur auf die Sterne. Planeten mal ausgeschlossen. Ich für meinen Teil halte es für sehr unwahrscheinlich das wir die einzigen sind. Alleine die unvorstellbaren Entfernungen könnten dazu beitragen das es niemals zu einem Kontakt mit anderen Lebensformen (welche auch immer) kommen kann.

Wie auch immer, ich bin davon überzeugt das wir nicht alleine sind, aber das vermutlich niemals herausfinden werden.

Gruß Murdock


 
Ich nochmal

Da oben sollte eigentlich dieser Link stehen, damit man auch sieht das ich mir das nicht aus den Fingern sauge <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" />

www.anzwers.org/free/universe/


Gruß Murdock
 
Hallo.

Ist doch alles genauso wie in der Religion. Die Theisten können nicht beweisen das es einen Gott gibt, die Atheisten bleiben den Beweis schuldig das es keinen gibt.
Da bleib ich in dieser Frage lieber beim Agnostizismus und sage: Waas man nicht weiß, sollte man offen lassen!
(Jedoch bin ich der Meinung, dass sich in jedem Dreck Leben entwicken wird wenn die Umgebung im grünen Bereich ist)

Gruß nethoc
 
Hi Gardalon,

hmm... wenn ich mich nicht irre, behauptest du doch etwas <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />. Nämlich, das es KEIN Leben gibt.

Allerdings sollte man vor einer weiteren Diskussion erstmal definieren, was "Leben" sein soll. Ich jedenfalls definiere den Begriff mit allem Leben, also auch Mikroben, Bakterien oder Algen oder auch nur sich selbst reproduzierende Moleküle.

Klar, Spock wird nicht auftauchen und uns Hallo sagen. Dagegen sprechen wieder einige Punkte wie zeitliches und räumliches Zusammentreffen, Entfernung, Naturgesetze, etc. Doch das da irgendwo etwas "grüner Schleim" rumliegt, davon gehe ich eigentlich fest aus.

Aber wie auch immer, die Diskussion ist leider fruchtlos, solange nicht irgendwer irgendwas findet. Aber vielleicht erleben wir ja noch das Wunder und finden auf Mars oder Europa oder vielleicht auch an einer ganz anderen Stelle noch etwas.

only time will tell...
 
Nein, dass es kein Leben gibt, habe ich nicht gesagt. Nur gibt es momentan keinen Beweis und nicht einmal ein Indiz dafür, warum es sich so verhalten sollte. Deswegen muss man eigentlich außerirdisches Leben aufgrund unserer Datenbasis als nicht existent ansehen, solange es gegenteilige Hinweise gibt.
Gruß, Gardalon
 
HY-HY!
Was du da sagst stimmt aber überhaupt nicht!
es gibt sehr wohl Indizien dafür. Z.B. hat man Anhaltspunkte dafür das es auf folgenden Himmelskörpern Leben gibt: Venus, Mars, Europa, (die Erde sowieso)
Und wenn es in unserem Sonnensystem schon so viele Anhaltspunkte gibt, dann ist es auch mehr als sehr wahrscheimlich das es bei 70 Trilliarden anderen Sternen mindestens bei einigen zig Trillionen der Fall ist. Und das ist ja schliesslich eine etwas grössere Menge!
CU later <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
 
Auf Mars gibt´s kein Leben, genausowenig wie auf der Venus-das ist für die meisten ein recht klarer Fall. Mars ist zu kalt, wasserarm und hat eine zu dünne Atmosphäre für Leben. Die Venus ist völlig wasserlos und glühend heiß. Und auch auf Europa erwarte ich wegen der nicht vorhandenen Atmosphäre auch durch die geplante Sondenlandung keine Hinweise auf Leben.
Gruß, Gardalon
 
Hallo

Zum Thema Leben auf dem Mars habe ich das hier gefunden:
(gekürzte Fassung)


1984 entdeckten Wissenschaftler in der Antarktis einen Meteoriten (ALH 84001) von der Größe einer Kartoffel. Analysiertes Alter ca. 4,5 Milliarden Jahre. Das Gestein stammt mit hoher Wahrscheinlichkeit vom Mars, da es große chemische Ähnlichkeit mit den Bodenproben hat die 1976 durch eine Weltraumsonde vom Mars entnommen wurden. Ein Nasa Team unter der Leitung von David S. McKay gab auf einer Pressekonferenz bekannt, daß es im Gestein mikroskopisch kleine Fossilien gebe, alten Erdbakterien ähnlich-was nahe legte, daß es vor mehr als 3,6 Milliarden Jahren auf dem Mars Leben gab. Im Rastermikroskop entdeckte man auf dem Gestein längliche Gebilde, die Ähnlichkeit mit Nanobakterien hatten, den kleinsten Lebewesen der Erde. Diese winzigen röhren- und eiförmigen Mikroorganismen, die ziwschen 20 bis 100 Nanometer messen, sind sozusagen Fossilien von Bakterien, wie sie auch auf der Erde gefunden werden, aber viel kleiner, denn ein Nanometer ist ein Milliardstel eines Meters.


Kann man drüber denken wie man will <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

Gruß Murdock
 
Hi Murdock,

es ist nicht mehr gesichert, dass diese "Fosillien" in den Meteoriten auf ehemaliges Leben hindeuten. Es war in den 90ern eher ein Hype, wo solche Informationen gerne verbreitet wurden. Die Meteoriten sind KEINE Beweise für Leben.

Viele Grüsse
Jens
 
hi

warum sollen meteoriten kein beweis sein? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/ooo.gif" alt="" />

dann wären ja die fossilien die bei uns im sedimentgestein eingeschlossen sind auch kein beweis für damaliges leben?

wenn bei uns ein meteorit zur erde fällt und man bakterien ähnliche fossilien darin findet, warum ist das kein beweis für leben?das leben das wir kennen und aus dem wir enstanden sind, sind nunmal bakterien.


mfg loki
 
Hi loki,

warum sollen meteoriten kein beweis sein?


nein, nein. Ich spreche von den Mars-Meoriten und hier insbesondere dem Meteoriten "ALH84001", bei dem man 1996 behauptet hat, das es sich um Überreste von primitiven Leben handelt.

Das es nicht mehr sicher ist, habe ich neulich gehört, eine Rechereche im INet bringt aber vor allem alte Seiten <Jahr2002 hervor, deren Inhalt nicht mehr den aktuellen Forschungen entsprechen könnten, oder populär-/pseudo-wissenschaftliche Seiten, die sich meist auf alte Quellen berufen.

In der langen Liste habe ich daher leider keine aktuellen Forschungsergebnisse finden können. Eine Untermauerung meiner Aussage muss ich Dir daher leider schuldig bleiben.

Vielleicht finde ich ja noch aktuelle Forschungen...

Viele Grüsse
Jens

P.S. ich habe mal von einer These über emotionale Viren gehört (ich glaube einer alten c't). Dort wurde beschrieben, wie sich bestimmte Gedankenmuster besonders gut verbreiten (Weltuntergang, Horoskope), wären andere (rationales Denken, Hinterfragen) kaum weitergeben werden, und daher keine Verbreitung finden.
Hat irgendjemand von dieser These auch mal gehört?
 
Ich habe ja auch nicht gesagt das das Beweise sind sondern wie du selbst gesagt hast, Indizien. Mars ist wasserarm das stimmt nicht ganz. flüssiges Wasser gibt es wenig oder gar nicht, Wasserdampf dagegen gibt es schon mehr (vielleicht könnten vorhandene Bakterien das Wasser der Atmosphäre entziehen!) aber Wassereis gibt es auf dem Mars in Massen.
Die Venus ist glühend heiss. Stimmt! Und wasserlos ist sie auch. Stimmt nicht! Es gibt in der Atmosphäre, wenn, wie bei dem Mars auch, ein wenig Wasserdampf! Aber du hast doch sicher schon mal was von diesen Black smokers gehört, die auf dem Grund des Atlantiks liegen. In denen ihrer Umgebung herrschen Temperaturen von hunderten Grad Celsius! Und dort leben sogar höher entwickelte Lebewesen wie Krebse und auch Muscheln und viele andere Sachen. Und als non-plus-ultra kommt noch dazu, dass sie unter einem riesigen Druck leben und bei völliger Finsterniss! Und warum sollte die Venus denn kein Leben haben? Das ist die Oberfläche der Venus fast noch lebensfreundlicher als manche Regionen auf der Erde!
Auf der Oberfläche Europas leben mit Sicherheit keine Lebewesen. Aber es geht ja darum das die in dem vermuteten Ozean unter der tausenden von Meter dicken Eisschichten leben könnten! Und da unten interessiert die Viecherse die Atmosphäre oben, nicht die Bohne!
Man darf die Lebensbedingungen anderer Lebewesen auf anderen Planeten nicht vollkommen gleich mit der Erde stellen!!!
P.S.: Der Marsmeteorit ist (noch) kein Beweis sondern eine Vermutung.
CU later <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Yo,

so würde ich das mit der Freundlichkeit der venusoberfläche nicht formulieren. Dort gibt es definitiv kein liquides Wasser, egal welcher Druck herrscht, weil oberhalb von +-350°C Wasser in flüssiger From nicht mehr existieren kann, das ist der sogenannte kritische Punkt. Und die Lebewesen an den Blacksmokern (sind ja hydrothermale Konvektionszellen, wahrscheinlich ist das Leben auch dort entstanden und nicht an der oberfläche, darum das sprüchlein im anhang) leben ja in Wasser und nicht in einer agressiven CO2 Atmosphäre.

Martin
 
Ich habe ja auch nicht gesagt das es füssiges Wasser auf der Venus gibt sondern Wasserdampf. Aber auf der Erde herrschte doch auch eine aggressive CO2 Atmosphäre als es schon Leben auf ihr gab!
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