WLAN USB Hub

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sponka2002

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Hallo,

gibt es irgendwas empfehlenswertes auf dem Markt, um praktisch die reinen USB Anschlüsse in die Sternwarte zu verlegen? Es gab ja mal von Meade etwas in der Art...

Gruß Stefan
 
Hallo Stefan,

ich habe zur Sternwarte nur eine Netzwerkverbindung (GBit Lan) und arbeite seit einigen Jahren mit dem Silex SX3000GB. Das ist ein USB Device-Server, ein Hub würde nicht funktionieren.

Der Teleskopserver von Meade (WTS) war ebenfalls ein Silex; der neuere USB Server mit Wlan ist der SX-DS-3000WAN für drahtgebundene und drahtlose Netze (GBit Lan). Am Silex SX3000GB hängen (über einen zusätzlichen HUB) bei mir einige USB Geräte (Kuppelsteuerung, Filterrad, OAZ, Teleskopsteuerung, Kamera EOS40, Webcam und ein USB Power-Switch.

Hier die Beschreibung: USB Device Server SX-3000GB

Ich hatte es auch mit einem WLAN Router (WR-703+DD WRT) getestet, aber der Silex läuft da deutlich problemloser bei mehreren USB Geräten.

LG
Eberhard
 
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Hallo Stefan,

Die deutsche Firma W&T bietet USB-LAN-Hub mit 2 Usb-Anschlüssen. Diese können auch mit USB-Hubs erweitert werden. Es funktioniert bei mir sehr gut. Einzige Ausnahme ist der Autoguider Lodestar von Starlight express. Da W&T die Funktionalität garantiert, hat man dort die Cam. untersucht und festgestellt, dass die USB-Schnittstelle nicht standardkonform ist.


Viele Grüße
Uwe
 
Hallo Eberhard und Uwe,

danke für die Hinweise, wenn das mit dem Lodestar eh nicht läuft, muss halt doch der Rechner draußen per Remote gesteuert werden...

Gruß Stefan
 
Hallo Stefan,

ein Hub ist kein USB Server!

Der Silex kann auch den isochronen Datentransfer und sollte wie mit einer Webcam auch mit der Loadstar klar kommen. Wegen dem hohen Datentransfer ist ohnehin eine Gbit Netzwerkverbindung sinnvoll, WLan-Verbindungen laufen damit nicht zufriedenstellend.

Aber wenn der Rechner am Teleskop kein Problem ist, dann würde ich auch den Teleskoprechner über Remote Desktop oder TeamViewer fernbedienen.

LG
Eberhard
 
Hallo Eberhard,

Bei Lodestar ist es nicht das timing-Problem des Konverters, sondern die unsaubere Einhaltung der USB-Konventionen in der Kamera! Läuft die Lodestar bei Dir tatsächlich?

Viele Grüße
Uwe
 
Was meinst du mit unsauberen USB-Konventionen oder Timing- Problemen, ich kann da nichts mit anfangen?

Bei mir läuft die Loadstar nicht aber ich habe schon in Foren gelesen, das sie mit dem SX3000 läuft.

Ich habe zwei USB-Server im Einsatz (3000er + 4000er). Einen für die Kamera(s) und den Anderen für Guiden, Kuppelsteuerung, Focus & Co. Planetenaufnahmen mache ich gesondert über GigE Schnittstelle.

Meine Erfahrung ist, das der Engpass beim Silex immer die Summe der USB-Geräte und deren Bandbreite ist, weil sie zwangsläufig die Gesamtbandbreite überschreitet; darum schon mal keine Empfehlung für WLan (i.d.R.150MBit/s < - > USB 2.0 480Mbit/s). Bei ersten Tests mit WLan hing z.B. PHD mit der ALCCD5, wenn mehr als 640x480 Auflösung einstellt war. Ein typisches Problem der Datenrate.

Wenn du mit MaximDL arbeitest, parkt Maxim das Guiden während der Bildübertragung der Kamera; also auch da hat man sich Gedanken zur Bandbreitenreduzierung gemacht.

Unter den jetzigen Voraussetzungen und Preisen zu Tablets oder Mini PC´s würde ich natürlich zu Remotedesktop oder TeamViewer bei Neuanschaffung tendieren.

LG
Eberhard
 
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Hallo Eberhard,

Du hast in vielen Punkten völlig Recht.
1. Ein Remote-gesteuerter PC, der neben dem Teleskop steht, ist eine sehr gute Variante.
2. zu viele USB-Komponenten sind manchmal problematisch.
3. GBit-Kabel sind dem WLAN vorzuziehen.
Was die Lodestar betrifft:
Es gibt wohl einen Industriestandard für die USB-Schnittstelle. Nach Aussagen von W&T wird der von Starlight Express nicht eingehalten. Zu den Details kann ich Dir nichts sagen. Es liegt aber ganz sicher nicht an der Anzahl der USB-Komponenten oder Bandbreite. Die Kamera wurde getestet als einziges Gerät am USB-Port.

Viele Grüße
Uwe
 
Hallo Uwe,

ich vermute mal, das haben sie mit dem USB-Adviser getestet und dabei festgestellt, das die Kamera irgendwie nicht kompatibel mit dem WuT USB Server ist; solch eine Antwort würde ich ja noch akzeptieren.

Aber das ist kein WuT Industriestandard für die USB Schnittstelle, da hast du was falsch verstanden. WuT kann ja nicht wissen, das die Lodestar min. 500mA an der USB benötigt; sonst gibt's Probleme, die sich je nach Kabellänge auch verschärfen. Beide Ports des WuT Server sind mit max. 500mA belastbar, das ist auch der normale USB 2.0 Standard. Damit gab's ja schon mit externen Festplatten viele Ungereimtheiten. Bei einer USB 3.0 Schnittstelle (900mA) ist das jetzt entspannter!

Wenn sie das damit meinen, soll mir recht sein. Ein Hub mit externer Stromversorgung hätte da aber Abhilfe geschaffen.

LG
Eberhard
 
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Hallo Eberhard,

interessanter Aspekt!
Werde mal einen Hub mit Stromversorgung testen.
WuT meinte jedoch es wäre irgend ein falsch gesetztes Bit in der Firmware der Kamera.

Viele Grüße
Uwe
 
Hallo Uwe,
...und für den WuT Server kann man sich drei SILEX DS-510 leisten. :/
LG
Eberhard
 
Um hier auch mal eine preiswertere Möglichkeit zu nennen:
Vor Jahren gab es mal bei Aldi den "Kabelloser Design USB-Hub", MD86097 mit 4 USB-Ports.

Ich habe mit dem Teil meine EQ6 über EQMOD steuern können und auch meine beiden EOS Kameras gingen damit - inklusive Lifeview. Weshalb ich die Lösung verworfen habe und auf eine ZBox als Remoterechenr umgestiegen bin, war meine ALCCD5, die mit dem Hub nicht funktionierte - wie die meisten Webcams auch. Das Problem scheinen aber teurere Hubs auch zu haben...

Wer eine Lösung ohne Cam sucht, sollte so eine Teil in Betracht ziehen, da sie immer wieder in der Bucht für wenig Geld angeboten werden. Zur Zeit gibt es was bei den Kleinanzeigen für 10€...

Viel Spas beim Basteln,
Marc
 
Hallo Marc,

Das Problem scheinen aber teurere Hubs auch zu haben...
Die Ursprungsfrage von Stefan ist zwar nicht ganz richtig, weil er selbst den sofortigen und auch richtigen Bezug zum Meade (WTS) herstellt. Genau deswegen reden wir aber inzwischen vom drahtgebundenen GBit Anschluß und einem leistungsfähigeren USB Server bei seiner Konfiguration...

Für die USB2.0 Kameras sind die genannten Server und Schnittstellen schnell genug, sofern die (Summen-)Datenrate nicht überschritten wird. Bei USB 3.0 Kameras, also theoretisch bis 5000 Mbit/s, ist dann bereits Schluss mit "Haus"-Netzwerken; das wäre dann die nächste, physikalische Hürden. :/

Wenn schon PC, so würde ich Stefan für seinen Anwendungsfall ein Windows Tablet mit OTG oder eine Docking Station (I-tec u.A.) empfehlen. Die sind auch nicht mehr so teuer, praktisch in der Handhabung und haben einen gewissen, mobilen Mehrwert.

LG
Eberhard
 
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Hallo Eberhard,

wenn schon Tablet, dann sollte man wenigstens Prüfen, ob es für das Tablet einen entsprechenden OTG Adapter gibt. OTG Adapter gibt es viele.
OTG-Adapter, die es erlauben USB bei gleichzeitiger Stromversorgung des Tablet zu ermöglichen, weniger. Da gibts zwar Selbstbaulösungen.
Das ist aber hier im Forum nicht immer die beste Lösung. Weil es sich nicht jeder zutraut. Es gibt aber z.B. von Dell einen entsprechenden Adapter für das Dell Venue Pro. Der funktioniert noch lange nicht an jedem Tablet.
Also spannt sich wohlmöglich hier die Suche nach der Nadel im Heuhaufen auf. Der wenn das abgesichert ist, kann man über USB-Docking-Stations nachdenken.
Empfehlen kann man da aktuell garnichts mit Sicherheit. Option: Dell Venue Pro 8 (auch die erste Generation) mit entsprechenden OTG-Adapter und dann reicht auch schon ein USB 2.0 oder USB 3.0 Hub mit entsprechender Möglichkeit, Mobile Devices zu laden. Da braucht man auch keine Docking Station. Erst wenn GigE wirklich eine Option ist, sollte man sich überlegen, ob man mit HUB + Gige-Dongle nicht über den Kosten eine Docking-Station liegt. Der Mobile Mehrwert reduziert sich auch dann, wenn man sieht wieviel Saft so eine Dockingstation zieht.
Mal abgesehen vom Kabel-Salat. Wenn ich die Einzelkosten für Tablet, Docking-Station betrachte, dann ist man relativ schnell in der Größenordnugn eines Intel Nuc oder vergleichbaren Barebone PC. Es muß ja kein i3 oder i5 sein. Die Dinger lassen sich durchaus auch ohne Display (Headless) betreiben. Ein günstiger WLAN-Dongle und man kann damit ein Ad-Hoc-Netwerk über WLAN aufbauen. Selbst unter Windows. Die Dinger verbraten im Schnitt um die 12..15 Watt. Laufen schon bei 12 Volt. Festplatte (SATA), HDMI, oftmals 4 USB Anschlüsse sind heute keine Seltenheit mehr. GiGE auch nicht.

Das ist alles eine Kostenfrage und eine Frage der Bereitschaft, selbst tätig zu werden.

Grüße,
Gerrit
 
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Hi Gerrit,

Erst wenn GigE wirklich eine Option ist, sollte man sich überlegen, ob man mit HUB + Gige-Dongle nicht über den Kosten eine Docking-Station liegt.
Wer redet denn von GigE, da scheinst du was zu verwechsel? Ich rede vom USB Server mit Gbit Lan Schnittstelle und nicht von einer Schnittstelle, die eine 48V für Endgeräte braucht (GigE)...

Und klar kann man etwas empfehlen, also nicht irgendein Tablet, bei dem der USB-Port zum Anschluss des Ladegerätes dient. :/

Der Klaus Weyer (Watchgear) hat z.B. einen Iconia W3-810 mit einen kleinen OTG-Hub, Maxim DL, TeamViewer und BittorrentSync (Übertragung Rohbilder) im Einsatz. Ein intelligenter USB-Server mit Display im WLan Netzwerk.

Es gibt natürlich auch gute Gründe für einen NUC.

LG
Eberhard
 
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Hallo Eberhard,

also: GiGE steht bei mir für Gigabit-Ethernet. Du hattest diese Option ja mit dem Silex GigGE-USB-Hub ins Spiel gebracht. Daher bezog ich mich darauf. Und ich hab nicht von GiGE-POE gesprochen (48V), das wäre natürlich die Option wenn man den Steuerungsrechner samt USB-Hub über das Netzwerk bestromen möchte.

Bei den meisten Tablets dient der USB-Port zum Anschluß des Ladegeräts. Aber nicht alle lassen den Parallelbetrieb zu. Die Hersteller schweigen sich dazu gerne aus.

Das Acer Iconia W3 ist eines der wenigen Tablets, das einen separaten Ladeanschluß hat. Für das Dell Venue Pro 8 gits einen speziellen Adapter der das LAden des Tablets bei gleichzeitiger Nutzung gestattet. Immerhin war das Tablet vor kurzem noch für knappe 89,- Euro erhältlich.
Dann gibt's Y-Kabel die nicht an jedem Gerät funktionieren.

Noch ein paar Worte zum Thema Netzwerk. Günstige Tablets haben oftmals nicht viel Storage. Da ist es eine gute Sache, wenn man Sync-Prozesse laufen läßt, die nach der Fertigstellung der Aufnahme die Image-Dateien direkt auf einen anderen Rechner oder NAS transferieren. Das kann bequem in der Zeit laufen, während in der die näcshte Aufnahme durchgeführt wird.

Ob Tablet oder NUC. Empfehlenswert wäre die Remote-Desktop-Lösung Nomachine.
+ Bietet kostengünstig eine Remote-Desktop-Lösung auch für Windows 10 Standard-Installationen
+ Ermöglicht es, USB-Connections über das Netzwerk zu routen. Egal ob WLAN oder Ethernet-LAN.

Für Linux-Installationen gibt's USB-IP. Das ist aber mehr was für Leute die sich trauen den Kernel neu zu kompilieren.
Für den Raspberry PI gibt's den User-Space-Driver "Virtual Here". Damit konnte ich sogar die große Atik ART 11002 remote auslesen. Ging sogar über das WLAN mit relativ erträglichen Latenzen.
Grüße,
Gerrit
 
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Hi Gerrit,
also: GigE steht bei mir für Gigabit-Ethernet.
GigE (heute GigE Vision) beschreibt den einfachen Anschluss von Industriekameras an vorhandene Netzwerksysteme durch die Nutzung des Gigabit-Ethernet-Standards (Gbit)...

...und dafür gibt es z.B GigE Switche mit GigE/Poe Ports, gängige Bezeichnung für Kameraanschlüsse ist GigE und diesen Port hat der Silex definitiv nicht.

Ansonsten stimme ich deinen Ausführungen uneingeschränkt zu.

LG
Eberhard
 
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Hi *,

scheinbar irrt auch Wikipedia.

Eberhard hat schon recht!

Viele Grüße,
Gerrit
 
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