Hallo Ralf,
die Frage hatten wir unserem Besucher auch gestellt - wir dachten, wenn es nachts dunkel ist, sehen sie nichts und sind deswegen nicht draußen. Die Antwort war sinngemäß, dass wir das Wild aufschrecken und vertreiben, und es vergeht eine sehr lange Zeit, bis es wieder hervorkommt. Demzufolge versteckt es sich noch immer, wenn die Waidmänner dann im Hellen unterwegs sind. - Nun, ich bin weder Jäger, noch Tierexperte, und habe keine Ahnung vom Verhalten des Wildes, deswegen habe ich diese Begründung einfach so akzeptiert. Man will ja keinen Ärger oder sich Feinde schaffen - wir sind auf einen anderen Beobachtungsplatz in der Nähe ausgewichen.
Man beklagte auch, dass etwaige Jogger, Radfahrer, Spaziergänger etc. tagsüber die Tiere verjagen und die Jäger somit in ihrer "Arbeit" behindern. Sind also nicht die einzigen Störenfriede. :biggrin:
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Hallo Gerd,
danke für die Links. In die rechtliche Lage (Wegerecht auf Feldwegen) hatte ich mich zu der Zeit etwas genauer eingelesen und nicht mehr rausbekommen, als dass Feldwege "privat" - im Besitz des Pächters also - und nur für die Öffentlichkeit zugänglich sind, wenn ein entsprechendes Schild davorsteht. (Ist aber schon ‘ne Weile her und so genau weiß ichs nimmer) Dies steht der Aussage in den verlinkten Seiten also irgendwie entgegen, dass man das Gelände durchaus betreten darf. Im PDF ist außerdem nur vom Wald die Rede, ob man das auch auf den Acker (inkl. Feldweg) ummünzen kann – Stichwort „freie Landschaft“?
Beste Grüße - Anne
PS: Tut mir leid, den Thread jetzt etwas zweckentfremdet zu haben. Hat ja mit dem Sternwartenbau nun weniger zu tun. Das setzt in den meisten Fällen den Besitz eines eigenen Grundstücks voraus, und da kann man eh überwiegend tun, was man will
