aro
Aktives Mitglied
Guten Abend zusammen,
ein schneller Bericht von meinem Kurzausflug in den Hof:
Teleskop: Martini 10" Dobson
Okulare: 5mm Skywatcher Planetary, 10mm Celestron X-cel
Literatur und Software: Sky and Telescope Field Map of the Moon, Stellarium Mobile
Ort: heim. Terrasse, Region D'dorf
Zeit: 16.12.2013, 2155-2225 MEZ
--
Nachdem ich schon den ganzen Abend gelauert und Satellitenbilder im Internet angesehen hatte, wollte ich um kurz vor zehn einen Versuch wagen, Jupiter zum ersten Mal mit dem Martini 10"er zu beobachten, der bereits seit zwei Stunden auf der Terrasse stand. Der Himmel war voller Wolkenfetzen aber zwischendurch gab es immer wieder lichte oder wolkenlose Partien. Also wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
Zunächst war allerdings der fast volle Mond mit dem 10mm-Okular mein Ziel. Erstens um den Sucher auszurichten und zweitens war Jupiter noch nicht weit genug über den Dächern aufgetaucht. Auf dem Mond fiel mir sofort ein langgestreckter dunkler Krater mit ebenso langgestrecktem, hellem Zentralmassiv am Nordwestrand der Mondscheibe auf: Xenophanes, dessen flaches Zentralmassiv aus der Mondnacht auftauchte. Daneben Cleostratus und etwas weiter Richtung Südosten Pythagoras mit seinem mächtigen Zentralberg.
Weiter im Südosten war die graue Scheibe von Plato ein markanter Orientierungspunkt auf der ansonsten ziemlich hellen Oberfläche.
Eine höhere Vergrößerung mit dem 5er Planetary brachte aber aufgrund des Windes und es miserablen Seeings auch nicht mehr Details zu Tage.
Jetzt wollte ich aber doch endlich zu Jupiter weiter. Von der Terrasse aus war noch nichts zu machen - also den Dobson hochgewuchtet und runter in den Hof. Hier war Jupiter zu sehen, wie er knapp über den First unseres Hauses stieg. So nun aber los: Der erste Versuch mit dem 10mm-X-Cel. Angepeilt und sofort im Bild. Drei Monde begleiteten den Gasplanet in meinem Bild: Laut Stellarium sind es Ganymed, Io und Callisto. Von Europa habe ich vor lauter Aufregung nichts gesehen. Laut Stellarium hätte ich den auch nah am Planetenrand sehen können.
feif:
Im Vergleich zum MAK waren auch hier deutlich mehr Details in den Äquatorbändern zu sehen. Jetzt ein Wechsel auf das 5er Planetary. Ein toller Anblick, für den sich die Schlepperei in den Hof gelohnt hat!
Fazit: Das war mit Sicherheit nicht das letzte Mal, dass ich mit dem Martini auf Planeten und Trabantenjagd gehe!
Beste Grüße,
Achim
ein schneller Bericht von meinem Kurzausflug in den Hof:
Teleskop: Martini 10" Dobson
Okulare: 5mm Skywatcher Planetary, 10mm Celestron X-cel
Literatur und Software: Sky and Telescope Field Map of the Moon, Stellarium Mobile
Ort: heim. Terrasse, Region D'dorf
Zeit: 16.12.2013, 2155-2225 MEZ
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Nachdem ich schon den ganzen Abend gelauert und Satellitenbilder im Internet angesehen hatte, wollte ich um kurz vor zehn einen Versuch wagen, Jupiter zum ersten Mal mit dem Martini 10"er zu beobachten, der bereits seit zwei Stunden auf der Terrasse stand. Der Himmel war voller Wolkenfetzen aber zwischendurch gab es immer wieder lichte oder wolkenlose Partien. Also wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
Zunächst war allerdings der fast volle Mond mit dem 10mm-Okular mein Ziel. Erstens um den Sucher auszurichten und zweitens war Jupiter noch nicht weit genug über den Dächern aufgetaucht. Auf dem Mond fiel mir sofort ein langgestreckter dunkler Krater mit ebenso langgestrecktem, hellem Zentralmassiv am Nordwestrand der Mondscheibe auf: Xenophanes, dessen flaches Zentralmassiv aus der Mondnacht auftauchte. Daneben Cleostratus und etwas weiter Richtung Südosten Pythagoras mit seinem mächtigen Zentralberg.
Weiter im Südosten war die graue Scheibe von Plato ein markanter Orientierungspunkt auf der ansonsten ziemlich hellen Oberfläche.
Eine höhere Vergrößerung mit dem 5er Planetary brachte aber aufgrund des Windes und es miserablen Seeings auch nicht mehr Details zu Tage.
Jetzt wollte ich aber doch endlich zu Jupiter weiter. Von der Terrasse aus war noch nichts zu machen - also den Dobson hochgewuchtet und runter in den Hof. Hier war Jupiter zu sehen, wie er knapp über den First unseres Hauses stieg. So nun aber los: Der erste Versuch mit dem 10mm-X-Cel. Angepeilt und sofort im Bild. Drei Monde begleiteten den Gasplanet in meinem Bild: Laut Stellarium sind es Ganymed, Io und Callisto. Von Europa habe ich vor lauter Aufregung nichts gesehen. Laut Stellarium hätte ich den auch nah am Planetenrand sehen können.
Im Vergleich zum MAK waren auch hier deutlich mehr Details in den Äquatorbändern zu sehen. Jetzt ein Wechsel auf das 5er Planetary. Ein toller Anblick, für den sich die Schlepperei in den Hof gelohnt hat!
Fazit: Das war mit Sicherheit nicht das letzte Mal, dass ich mit dem Martini auf Planeten und Trabantenjagd gehe!
Beste Grüße,
Achim