Zeigt her eure grab and go Teleskope | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie

Zeigt her eure grab and go Teleskope

Michael1

Mitglied
Habe mich schon seit geraumer Zeit mit dem Gedanken beschäftigt, mir ein grab and go Teleskop/Fernglas zuzulegen. Das habe ich nun getan.

Hintergrund ist, dass mir das auf- und abbauen einer entsprechenden Optik und ggf. Einnorden mit der Zeit zu mühsam wurde und mich daher vom Beobachten abhielt. Ich möchte es einfach.

Gerade in der kalten Jahreszeit zieht es mich relativ schnell wieder nach drinnen. Eine Beobachtungssession für mich liegt da zwischen minimum 1 Stunde bis maximal 2,5 Stunden, dann ist es für mich gut.

Da ich grab and go Optiken sehr interessant finde, würde ich mich freuen, wenn ihr eure grab und go´s herzeigt mit einer kleinen technischen Beschreibung über Öffnung und ca Gewicht der gesamten Gerätschaft und wer mag auch weiterer Beschreibung.

Grab and go bedeutet für mich, dass das Gerät inkl Optik mit Montierung und Fuß zusammen gebaut in einem heraus getragen werden kann ohne zweimal gehen zu müssen und auch hinsichtlich der Auskühlproblematik schnell einsatzbereit ist.

Mir ist klar, dass die klassischen grab and go wahrscheinlich deutlich leichtere Gesamtkonzepte sind, z B ein 60, 80 oder 100 bis 130 mm Öffnung. Aber auch schwerere Konstruktionen und größere Optiken sind denkbar, wenn man z B nicht weiter als 10-15 Meter laufen muss um das ganze zu schleppen oder zu rollen und auf zu stellen. Jeder wie er kann und was nach seiner Meinung noch ein grab und go für ihn darstellt.

Wir werden sehen, freu mich auf eure grab and go Teleskope/Ferngläser - Gerätschaften.

Mein Setup: ein APM SD 120 mm Fernglas wiegt mit Gabel und Dreibein komplett ca 22,6 KG (mit Okulare 23,2 KG).

VG und CS

Michael

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Sselhak

Mitglied
Hallo!

Mein "Grab & Go" ist ein 60/330 Refraktor von TS auf Manfrotto Fotostativ.
Zusammen passt alles in eine 50x40x20 Tasche (da ist auch das Stativ mit drinnen). Gewicht müsste ich mal wiegen, aber deutlich unter 10kg gesamt.

Daran hab ich einen 2'' Zenitspiegel mit Filterschieber von Denkmeier.
So komme ich mit einem 31mm Nagler Okular auf ein Sichtfeld von 7,7° bei einer AP von 5,6mm. Damit (und mit UHC und OIII im Filterschieber) die Milchstraße entlang zu wandern ist immer wieder ein tolles Erlebnis!
Aber auch mit Vergrößerungen bis etwa 100fach ist das Gerät ein echter Genuss.

Somit als Grab & Go mit nur einer Hand tragbar und sofort einsatzbereit. Und in der Tasche einfach überall hin mitzunehmen - ich liebe diesen kleinen Refraktor!

Auch als Zweitgerät, parallel zum Bino-PST zur Sonnenbeobachtung super. Da habe ich die Sonne dann nebeneinander in H-Alpha und im Weißlicht (bzw. meist mit Solarkontinuum Filter im engbandigen Grün) und kann die Bilder direkt vergleichen.

Grüße, Mario

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VisuSCor

Mitglied
Hallo Michael,

mein Grab-and-Go Setup besteht im Moment in einem SkyWatcher 120/600 ST mit Omegon Titania 500 Stativ und einer selbsgebastelten Montierung, die eigentlicht für ein kleines Mak gedacht war, weshalb ich mit dem Refraktor auch nicht ganz in den Zenit komme. Da muss ich mir noch was überlegen.

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Der Refri ist trotz der großen Öffnung sehr kompakt und leicht (4 kg) und in einer relativ kleinen Tasche untergebracht. Dazu eine Stativtasche wo auch die Montierung reinpasst und eine kleine Utensilientasche mit 2" Spiegel und einem kleinen Okular-Set (9-20-32 mm plus 2fach Barlow). Das lässt sich alles noch an einem Arm tragen, sind halt 3 Gepäckstücke.

Wichtig ist hierbei auch die Einschränkung auf diese 3 Okulare, die ich speziell für das Grab-and-Go in einer separaten Tasche habe.

CS.Oli
 

Specht

Mitglied
Hallo zusammen,

mein G&G ist mein kleiner 10"-GSO-Dob. Ich stelle ihn im Winter etwa 2h vor der Beobachtung raus. Der Tubus wiegt etwa 12kg, die selbstgebaute Birke-Multiplex-Leichtbox knapp unter 5kg. Ich beobachte gerne Planetarische Nebel, da sind mit 10" doch schon manche Details zu sehen. Über dem gefütterten Holzfällerhemd habe ich im Winter nur die drei wichtigsten Okulare (24mm, 11mm, 5mm) in der Fotoweste, dazu einen Lumicon OIII. Tubus in die Box hängen, Beobachten, Entspannen und Genießen...

Vom Haus in den Garten sind es wohl nicht mehr als so 10m. Wenn das Kriterium für G&G "Optik+Montierung in einem Weg" ist... okay, das geht auch, den Tubus rechts, die Box links. Ich geh aber lieber zweimal, weil´s meist ja auch ein bisserl rutschig ist. Ich hab´s wohl schon mal gezeigt:

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Auf dem Feld habe ich im Winter gerne mein 20x80-Fernglas dabei, montiert auf einem alten umgebauten Velbon AEF-3-Stativ. Die Mittelstange habe ich durch ein stabileres Kupferrohr ersetzt. Da hab ich jetzt leider kein Foto parat.

cs, volker.
 

b_schaefer

Mitglied
Eigentlich kann ich mein Gerät gut am Mann herumtragen, auch für weitere Strecken: 1 Fotorucksack mit dem kleinen 71mm Binoteleskop, die Stativtasche mit dem leichten Berlebach Report 292 und die modifizierte Notebooktasche mit den sechs Okularpärchen.

Aber heute hat es wieder mal nur bis auf den Balkon gereicht...

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Viele Grüße
Sebastian
 

Michael1

Mitglied
Danke für eure sehr schönen Fotos von euren Instrumenten und Beschreibungen. :D

Die Palette ist schon wie ich finde recht breit mit Gesamtgewicht beginnend unter 10 KG.
Von einer 60er Optik mit 7,7 Grad Feld ! bis zum 10" Dobson was man auch m. M. nach, Rocker links und Tubus rechts, in einem transportieren kann für eine gewisse Strecke.

Besonderheiten sind auch dabei 7,7 Grad GesFeld, echte Binoteleskope von Sebastian und von Maiko und mit der seltenen Binopticeinarmmonti wenn ich richtig sehe . Sehr schön.

VG und CS
Michael
 

Sselhak

Mitglied
Nachtrag: Ich hab gerade nochmal nachgewogen: Ich komm (ohne Okular) mit Teleskop, Zenitspiegel, Filterschieber, Stativ + Neiger auf 6,3kg.
Also mit den meisten Okularen alles gesamt unter 7kg!

Mario
 

TakFan

Mitglied
Für mich ist das grab & go Teleskop das Wichtigste, denn es wird am häufigsten, gerade bei Wolkenlücken genutzt. Mein Festaufbau ist 50km vom Wohnort entfernt. Umso wichtiger ist es , etwas "griffbereit" in der Garage zu haben. Griffbereit ist für mich anheben, raustragen, grob nach Norden ausrichten und los. Nur wenn fotografiert werden soll, wird exakt mit dem Polsucher ausgerrichtet.

Im Laufe der Jahre habe ich für grab & go mehrere Ansätze gehabt:

1.) In Jugendzeiten ein Quelle Refraktor mit 60mm Öffnung, 700mm Brennweite. Wackelig hoch 5, aber damit habe ich Jahre Spaß gehabt und die Freude an der Astronomie entdeckt. Zig Messiers und einige NGC nebst Planeten wurden damit "besucht". Das Bild musste ich erst mal im Internet finden. Das Set-up konnt eich als 14 jähriger alleine raustragen.

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2.) 30 Jahre später.... Wiedereinstieg in das Hobby. Ein FS-76 auf einer EM-10 Montierung. Das war das ultimative grab & go. Leicht, schnell ausgekühlt, top Kontrast.

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3.) Der Wunsch nach mehr Öffnung und Portabilität: 120mm Öffnung und 900mm Brennweite (TSA-120 auf EM-200). Nun, das ist kein grab & go mehr vom Gewicht her, also kamen Rollen drunter. Dann gings wieder. Garage auf, rausrollen. Wurde aber schon seltener genutzt.

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4.) Ist doch alles zu schwer, zurück zur Urlaubs / grab & go Lösung auf Minimalniveau: FS-60 auf Fotostativ. Sehr wackelig, aber sehr mobil. Aber optisch halt begrenzt. Die Idee war aber auch das Gerät vor allem als Optik für weiterer Fotofelder zu nutzen und auch als Guiding Teleskop. Vielfältig einsetzbar. Der Unterbau ist aber zu schwach (da gehört mindestens ein ordentlicher Neiger dazu). Okulare & Zenitprisma machen dem Unterbau Gewichtsmäßig zu schaffen. Keine Empfehlung.

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Nun geht es zeitnah an eine Säule am Wohnhaus und die grab & go Variante blebt für Ausflüge. Die Lösung Nummer 2.) mit 76mm / leichte Montierung war für mich das Optimum. Mehr wird zu unhandlich. Mit dem kleinem Rohr habe ich 350 Objekte in einem Jahr angesteuert, in 87 Tagen / Nächten.

Heute komme ich mal auf 10-15 Nächte im Jahr mit einer FC76D / EM-200 Lösung im Garten. Grund: Kinder, Arbeit und erhöhter Schleppaufwand. Die Kombination ist halt schon etwas mit 4-5 Laufgängen bis alles steht.

Max. 5-10 mal im Jahr gehts zum 50km entfernten Festaufbau. Da muss schon die ganze Nacht viel versprechend sein und es in den Terminkalende rpassen.

CS
Dirk
 

Specht

Mitglied
Salü Dirk,

dein Rückblick hat mir gefallen. Als Schüler hatte ich einen auf einer Vixen SuperPolaris montierten Zeiss C-63/840mm, das konnte man alles zusammen prima auf den Balkon tragen, vielleicht könnte man es heute G&G nennen. Wegen chronischem monetären Mangel in der Schulzeit war der DK-Antrieb ein umgebauter Getriebemotor von Conrad, das dazu selbstgelötete Steuergerät erkennt man sogar noch neben dem originalen RA-Steuergerät auf der Ablageplatte. Ich hatte ihn noch sehr lange, die Optik war richtig gut. Es war alles noch nicht so perfekt, man hatte aber einen Riesenspaß...

Hier beim Venustransit im Juni 2004, ein herrlicher Tag hier im Saarland:

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cs, volker.
 

klawipo

Mitglied
Hallo,

für den schnellen Einsatz habe ich mir meinen 8 Zoll Skywatcher Dobson umgebaut.
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Den Tubus greife ich am Hut, die Rockerbox kann ich unter den Arm klemmen. Auseinander baue ich den nur für familiäre Auto-Urlaube, wo ich ihn am Zielort direkt wieder zusammenstöpsle.

VG Klaus
 

mettling

Mitglied
Hallo Michael,

Ich bastle gerade an einem Grab'n go-Setup. Ich hatte mir spaßeshalber ein Celestron Travelscope 60/360 gekauft, um mal auszuprobieren, was diese Billigteleskope zu leisten vermögen. Das Ergebnis war sehr ernüchternd.
Aber ich habe dann einen Nachmittag Arbeit rein gesteckt. Veloursauskleidung, OAZ verbessern und justieren, Optik entspannen. Das übliche. Und siehe da: mit einem 24mm Panoptic und auch dem 11er Nagler liefert der kleine FH überraschend gute Bildqualität. Und da er fast nichts wiegt (Teleskop unter 1kg!) wird er auch von einem einfachen Fotostativ bei geringen Vergrößerungen akzeptabel getragen. Das Teleskop, Stativ, drei Okulare und der Deepsky Reiseatlas passen alle in den Rucksack, der dem Travelscope beiliegt. Das gesamte Paket wiegt knapp 3,5kg. Leichter, kompakter und schneller draußen geht fast nicht.
Ein paar Kleinigkeiten sind noch zu machen und die erste echte Beobachtungsnacht steht noch aus. Aber das Setup hat Potential und wenn es sich bewährt, ersetze ich den kleinen FH vielleicht durch etwas besseres.

Ansonsten ist mein Grab´n go Teleskop mein 6"-Gitterrohrdobson, den ich auf ein altes Stativ einer Vixen NP gesetzt habe. Den bekomme ich mit zwei mal laufen in den Garten: einmal Okularkoffer und Tubus, das zweite mal Stativ und weiteres Zubehör (Rotlicht und Atlanten). Das ist momentan mein meist genutztes Teleskop.

Fotos habe ich grade nicht zur Hand, liefere sie aber wenn gewünscht gerne nach.

Bis dann:
Marcus
 

Dahlmann

Mitglied
Hallo Michael,

für den schnellen Einsatz nutze ich einen modifizierten Hofheim 8“ .... ich bin dann immer wieder über die Leistungsfähigkeit erstaunt, zumal ich bis vor 3 Jahren für diesen Zweck einen TAK FS 60 im Einsatz hatte. Hier war die Öffnung aber immer irgendwie zu gering
Gruß Holger
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Sven_Wienstein

Mitglied
Hallo Michael,

nette Idee. Bei mir ist Grab'n Go eigentlich kein explizites Teleskop, sondern eine Montierung und das, was ich gerade drin habe. Das war bislang meistens ein 90/1250 Mak, aber auch mal die Russentonne und sogar der 114/1000 Cat-Newton. Derzeit ist ein geliehener 127/1500 drin. Für diese Maximalgröße war die RB Micro ursprünglich konzipiert. Der Klapptisch entstammt aus einem 15 Euro Baumarkt-Angebot und wurde mit Bootslack "aufgemöbelt", also "Nacht fit" gemacht. Die im Bild leere Okularablage enthält einen Minimalsatz: Seben Zoom 8-24, Plössl 20mm und Plössl 40mm. Damit lässt sich schon gucken. Meistens kommt aber noch ein kleines Umhängetäschchen mit "erwählteren" Okularen hinzu.
Die RB Micro ist so gestaltet, dass man die Drehachse der Wippe durch mehrere Bohrungen passend zum Schwerpunkt wählen kann. Die ebenfalls sichtbaren Langlöcher zur Teleskopbefestigung erlauben es, dass Gerät so zurecht zu rücken, dass z.B. der Sucher nicht anstößt, weshalb zB. der 90/1250 nicht mittig auf der Schiene sitzen kann.
Wenn die Not ganz groß ist, funktioniert das auch vom Wohnzimmertisch aus: Ich kenne ein paar Stellen in der Scheibe, die 70x zulassen...
Für ein fahrzeuggestütztes Grab'n Go soll... "sobald wie möglich" ein 12" Reisedobson ent- und aufgebaut bereit stehen.

Clear Skies
Sven

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Klaus_Wien

Mitglied
Hi!

Ich, als Einsteiger in der Orientierungsphase, habe ganz andere Schwerpunkte, die ich hier auch zum Besten geben möchte. Ich gestehe, dass ich es auch noch immer genieße, den Sternenaufgang einfach nur mit freiem Auge zu beobachten.

Wenn ich Wien verlasse, ist mein Fernglas-Trolley mein ständiger Begleiter. (Sessel und Tisch liegen ständig im Auto). Öfters haben sich damit unerwartete Chancen ergeben. :)

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Zu Hause steht mein meist genutztes (und meine erstes) Instrument im Wintergarten für den jederzeitigen Einsatz bereit:

Lacerta HD 81 Spektiv mit Baader Hyperion Zoomokular 21x – 63x. Mein altes Videostativ habe ich mittlerweile durch die AZ 5 ersetzt; ist mir persönlich in der Bedienung einfach lieber. Mit einer Hand in den Garten getragen, immer wieder ein Vergnügen!

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Liebe Grüße aus Wien
Klaus
 

b_schaefer

Mitglied
Sehr schöne Geräte, auch beeindruckende Reise- und Mini-Dobsons, gibt es hier zu sehen!

Ich wollte noch die ungefähren Gewichte (± 200g) nachliefern, weil das auch viele andere hier angegeben haben:
Rucksack mit Bino und Montierungsoberteil: 7,5 kg
Stativ in Tasche mit Montierungsunterteil: 4,9 kg
Okulartasche mit vollständiger Füllung: 6,4 kg

Alles zusammen dann also immerhin auch fast 20 kg. Dafür bekomme ich von ~13x (~5,3° GF) bis 160x (~0,5°) binokular, aufrecht, seitenrichtig und bequem im Stehen.

Viele Grüße
Sebastian

PS: Schöne Fernglasausstattung, Klaus! Das 8x30 EII habe ich auch, vom 18x50 IS habe ich mich allerdings wieder getrennt. Für die Messierobjekte aus der Hand war es aber fast ideal.
 

Antares

Mitglied
Hi
das sieht man mal wie unterschiedlich Grad and Go definiert oder besser empfunden werden kann.
Interessant wenn es mal wieder um Beratung und Transport geht.

Zur Sache:
Für mich sind es auch eher Kombinationen.

Z.B:
Ferngläser: Alles FG kleiner als das 100er APM ED -freihändig auf passendem Fotostativ mit Kugelkopf, Giro Mini, APM FG Monti oder 3 Wege-Neiger.
Teleskope:
72/432 ED auf EQ1
80/555 ED auf GiroMini oder Vixen Porta.
130/650 auf Giro XXL
oder der 5,5 Kilo schwere 8" f/5 Reisedob.

CS
 

Klaus_Wien

Mitglied
PS: Schöne Fernglasausstattung, Klaus! Das 8x30 EII habe ich auch, vom 18x50 IS habe ich mich allerdings wieder getrennt. Für die Messierobjekte aus der Hand war es aber fast ideal.
Danke, das Nikon habe ich erst seit Mitte November und hatte bisher wetter- und arbeitsbedingt kaum Einsatzzeit. Aber 8x ist für mich Freihand gerade noch vertretbar.

Ob 18x50 IS oder 15x50 IS war eine Bauchentscheidung, da sich keine praktische Vergleichsmöglichkeit geboten hat. Bisher bin ich aber als Ergänzung zum 10x42 IS sehr zufrieden. Und ein Platz im Koffer ist noch frei :)

CS
Klaus
 

AstroBHO

Mitglied
Hallo,
heute ist mein letzter Tag in diesem Jahr in Thailand. Melde mich dann zu diesem Thema noch einmal von zuhause. Da ich immer kurz nach 4 Uhr aufstehen musste, habe ich alle Teleskope auf G&G umgebaut. Das bedeutet aber nicht, dass ich sie mit Montierung mit einer Hand durch die Tür tragen kann... aber Aufbauzeiten von 5 Minuten sind bei mir noch G&G. Reines G&G habe ich natürlich auch, wenn mal eine Wolkenlücke da ist oder um die Bedingungen zu Testen.
Mein G&G hier in Thailand: Leitz 10x25 (Bild)
Noch ein Erlebnis von meinem Aufenthalt hier: In unserem Bungalow stand eine große Taschenlampe. Nachgefragt sagte der Vermieter: Wenn hier der Strom mal ausfällt, sind sie ohne Taschenlampe verloren. Wir lagen abends bis in die Nacht immer auf der Terasse und hatten alle Lichter gelöscht. Was für ein Anblick mit dem kleinen Fernglas, wenn M42 fast im Zenit stand :)

Cs Bernd
 

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Kerste

Mitarbeiter
ED80-frei.jpg
Hi!

Meine Grab-and-Go-Ausrüstung ist der ED80/600 auf einer Vixen Porta und Uni-28-Stativ.

Stativ und Montierung passen beide in eine längere Tasche, und das Teleskop ist mit allem Zubehör (Okulare, Filterschieber, Herschelkeil, Sucher, Lampen), Sternkarte und Buch in einem Flightcase, auf das die Stativablageplatte mit Spannbändern aufgesattelt ist (man sieht sie noch dahinter hervorragen). Macht ca. 18 kg für den Teleskopkoffer und ca. 13 kg für Stativ mit Montierung.

Wenn fotografiert werden soll oder ich eine Nachführung/Goto will, kommen nochmal 23kg dazu – für ein weiteres Flightcase mit Vixen GP-DX, Akkupack, Steuerung, Leitrohr, Guidingkamera und Co.

Zumindest kann ich alles für visuell auf einmal ins Auto tragen.

Und wenn ich's ganz leicht haben will, greife ich entweder zum Berlebach Report mit Celestron Ultima 80 Spektiv, oder einem Fernglas, je nach Laune/Größe mit oder ohne Stativ.

Beste Grüße,
Alex
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Ehemaliger Benutzer (6068)

Hallo zusammen,

auf jeder Etage des Hauses und im Auto griffbereit je ein Fernglas stationär, das ist "grab and go" light.
Dann noch ein Pocketglas (8x20) und eins zum Umhängen (8x40) als "grab to go" wirklich zum GEHEN.

Teleskoptechnisch ist der 114/660er
Link zur Grafik: https://*entfernt*/images/PICS/Newtondobs2.jpg

genau so schnell auf dem Balkon oder im Garten einsatzbereit oder auch am Stück ins Auto geworfen
wie der 150/739
Link zur Grafik: https://*entfernt*/images/6er3.jpg

Eigentlich gilt das auch noch für den 8-Zöller, sogar für den 30 Kilo 12er, aber da muss ich halt schon für mehr als 15 Meter doch eher zwei mal zugreifen und gehen. Das nehme ich aber so oft wie irgend möglich in Kauf. Daher wirds für die Nutzung der "Kleinen" zwischen Ferngläsern und 12er bei mir meistens recht eng bzw sie bleiben sehr kurzen Zeitfenstern und Spezialanforderungen (Weitfeld/Tests) vorbehalten.

Gruß
*entfernt*
 

winnie

Mitglied
Moin zusammen!

Mein G&G-Teleskop ist seit über 10 Jahren ein 90/900er Achromat von Skywatcher. Das sitzt auf einer Vixen Porta-I mit Alu-Stativ. (Foto unten) Die Optik kann schnell gegen einen 70/900er Achromat getauscht werden, auch mein (vergangener) WW-Refraktor 120/600 war ein paar Mal montiert.
Mein "Einhand-Teleskop" für die Fensterbank ist momentan ein kleiner 70/400 mm Achromat. Der hat ein tolles Bild und kann auch schon mal mit einer Barlow versehen höher vergrößern.

r90.jpg
 

svenk123

Mitglied
Hallo zusammen,

hier ist mein Grab-and-Go-Teleskop.

Ein Astroscan von Edmund-Scientific 105mm Öffnung, f/4. Sieht etwas lustig aus, aber den Astroscan habe ich in wenigen Sekunden aufgebaut. Entweder auf einem Fotostativ oder einfach auf dem Tisch gestellt. Nichts Kollimieren oder Einnorden. Einfach loslegen.
Das ist glaube ich auch der Grund, warum das Teil Jahrzehnte überlebt hat.

Auch wenn ich fast ausschliesslich fotografisch unterwegs bin, hole ich den Astroscan ab und zu raus um einfach mal über die Milchstraße zu wandern.

Das originale 28mm RKE-Okular ist irgendwann mal kaputt gegangen und wurde durch ein 30mm Ultima ersetzt.

CS
Sven

IMG_6425.JPG
 

gibeon

Mitglied
Hallo zusammen,

Meine aktuelle g n g Kombination besteht aus einem Zeiss AS 63 840 Objektiv in neuem Gewand. Unter der Carbon-Folie steckt ein Tubus aus Hartpapier. So hat sich das Gewicht im Vergleich zum originalen Messingtubus fast halbiert.

Als Stativ dient ein Rollei Rock Solid Alpha und ein Videoneiger. Alternativ kann zwischen Stativ und Neiger ein stabiler Kugelkopf montiert werden. Wenn der dann auf den Breitengrad des Beobachtungsplatzes geneigt wird, ist die Nachführung einfacher.

Schöne Weihnachten
Peter
 

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eckehardt70

Mitglied
Sehr schöne Teleskope und Kombinationen, die hier gezeigt werden,

da möchte ich auch mal mein Schnellspechtelgeräte vorstellen.

Ganz vorn, mein guter alter CZJ 7x50w Feldstecher. Liegt im Wintergarten für den schnellen Blick aus dem Stadtgarten in
den leider zu aufgehellten Himmel.
G&G gibt es bei mir so eigentlich nicht, weil ich je nach Lust und Anforderungen eines meiner 3 Stative mit einer Optik kombiniere. Ich muss mindestens 2x laufen um Stativ/ Refraktor und Hocker und Zubehörkoffer in den Garten zu schleppen.
G & G ist für mich eigentlich, wenn ich auf einen parallektischen Unterbau verzichte, also einfach hinstellen und durchschauen.

Ein wirklich kleines und feines Gerät ist mein überarbeiter Carl Zeiss Jena Ref. 50/500. Ideal für den schnellen Blick auf Sonne und Mond.

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Für den schnellen Blick auf das H alpa Geschehen der Sonne packe ich meinen PST Umbau auf eine Giro III.
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Wenn es ein wenig mehr an Sonne, Mond und Planeten sein darf nutze ich den 107/700 APM.
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Wenn es noch mehr Öffnung sein soll, dann schnappe ich mir den 10 Zöller und die Rockerbox. Macht im Stadtgarten aber weniger Sinn, da einfach zu hell. Im Endeffekt muss ich aber auch nur 2x laufen, wie beim 50mm Ref., allerdings schwerer beladen.

DSCN1939.JPG


CS und ein paar schöne Weihnachtsfeiertage
Thomas
 
Zuletzt bearbeitet:

Ulli_K

Mitglied
Ich hab mich in letzter Zeit sehr aufs Fotografieren konzentriert. Meist parallaktischer Mintierubg und 8“ Newton. Als grab and Go hab ich jetzt das. Betrieben mit einer Powerbank und in 10min einsatzbereit. Wichtig bei dem wechselhaften Wetter.
wenn es draußen keine Sterne hat, muss man sich halt welche ans Fenster kleben ...
Gruß Ulli

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Michael1

Mitglied
An dieser Stelle nur mal so....danke an alle für eure Fotos und Kommentare und Erläuterungen.
Ich weis die Fotos raussuchen und hoch laden ist auch immer mit Mühe verbunden, aber letztlich
erfreuen wir uns alle daran und für den einen oder anderen gibt es auch Denkanstöße und Anregungen daraus.

Überhaupt kann Grab und go für sich alleine eine sinnvolle Sache sein für den einen und anderen, als auch als mögliche Ergänzung zu einem großen Teleskop, wie eure Beiträge zeigen.

Bei dieser Gelegenheit (ich hoffe klingt jetzt nicht zu Großspurig von mir) wünsche ich allen ein schönes Weihnachtsfest
und bald besseres Wetter
Michael :)
 
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(Alle Angaben für 10 Grad ö.L. Länge / 50 Grad n.B.)

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