Zeiss Dialyt 18-45x65

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Starbucks

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Hallo!
Das im Vergleich etwas günstigere, geradsichtige Zeiss Dialyt Spektiv ist nun seit einiger Zeit im Handel erhältlich. Ich wollte mal nachfragen, ob jemand schon die Ehre hatte, es mal in den Sternenhimmel zu richten und wie es sich da geschlagen hat. Das Gerät ist zwar speziell für irdische Zwecke, bzw. für die Jagd entwickelt worden, trotzdem bin ich etwas neugierig. Klar, das Sichtfeld wird etwas kleiner ausfallen, das Objektiv ist nur achromatisch, usw., doch das Gesamtpaket (Preis, Robustheit, Bedienung, Wertstabilität, NAME) ist nicht vollkommen unattraktiv.

Gruß
 
Hallo Arne,

es ist zwar kein Apo,aber es ist ein "ZEISS" ;)

Ich konnte mal einen Blick auf den Mond werfen,sowie einen Blick auf die Plejaden.Absolut Spitze fuer einen "Nicht Apo".Nahe der Maximalvergroesserung war eine Spur Farbe zu erkennen,die jedoch alles andere als stoerte..

Auch das relativ kleine SG von 40 Grad bei Minimalvergroesserung und das SG von 57 Grad bei Maximalvergroesserung stoerte mich nicht.Hier ueberwiegt ganz klar die Schaerfe ! Auch das Einblickverhalten empfand ich als sehr angenehm..

Knackpunkt waere halt der Geradesichtige Einblick,aber mit einer entsprechenden Montierung geht auch das.

Kurz um,ein klasse Teil !

Gruss

Mike S
 
Ich habe mir dieses Spektiv inzwischen gekauft und auch schon ein wenig getestet.
Da ich kürzlich erst mein Berlebach Stativ (2022 mit Neiger Mod. 520) erhalten habe - auf dem alten (billig-)Fotostativ hat das dynamische Beobachten nur eingeschränkt Spaß gemacht - werde ich es jetzt erst richtig für den astronomischen Gebrauch testen können. Bislang gab es nur kurze Einsätze bei Wolken und Vollmond.
Auf dem Berlebach sieht es nicht nur wunderschön aus (schöner sind nur noch historische Messingfernrohre), es lässt sich auch viel besser und praktisch wackelfrei bedienen.

Die Naheinstellgrenze liegt entgegen der Angaben im Prospekt nicht bei 10m, sondern deutlich darunter, eher Richtung 5m. Bei Minimalvergrößerung ist das Sichtfeld erwartungsgemäß klein und hat eine relativ hohe Randunschärfe, was sich aber schon bei geringfügig höherer Vergrößerung zunehmend neutralisiert.
Die Fokussierung erfolgt durch das Drehen am Objektiv, wobei das Bild bei idealer Fokussierung praktisch einrastet.

Am Tage macht sich das Spektiv sehr gut. Ob an Insekten, Äpfeln am Baum, oder meiner Bande von Seidenhühnern mit ihrem fellartigen Gefieder - die Optik macht einfach enorm Spaß. Ich freue mich schon darauf es vom Bergischen aus an der Kölner Skyline bei Tag und Nacht zu testen.

Astronomisch wird es demnächst ausgiebig an Mond, Plejaden, Orionnebel und helleren Kometen getestet. Dass es sich hier um kein Spezialgerät für astronomische Zwecke handelt, brauche ich wohl nicht weiter auszuführen. Drum werde ich auch mit euphorischen Beschreibungen astronomischer Beobachtungen sparen. Dennoch wurde das Gerät auch für ausgewählte Objekte am Himmel angeschafft und ich freue mich schon, das Dialyt mit seiner nun adäquaten Montierung an seine Grenzen zu bringen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Arne,

freut mich dass Du Freude hast an dem Zeiss.

Die Kombi mit dem "Berlebach" sieht sicher klasse aus, so auf eine Art "klassisch" :)

Mit solch einem Instrument geht aber auch "astronomisch" schon eine Menge...
Etliche offene Sternhaufen beispielsweise kann man schon wunderbar beobachten. Mir macht es immer wieder freude mit solch "kleinen" Instrumenten, besonders mit hoeherwertigen ;)

Gruss

Mike
 
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