Zeiss-Schraubokulare?

Jürgen

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Guten Abend zusammen,
vor kurzem sind mir die abgebildeten Okulare zugelaufen. Ich meine, ich hätte die auch schon einmal in einem Zeiss Astro Katalog aus den 80igern gesehen - finde sie aber nicht mehr. Es sind ja die klassischen Zeiss-Steckokular Brennweiten, auch die Machart schaut nach Zeiss aus. Es stehen aber nur die Brennweiten drauf. Vielleicht hat jemand weitere Infos dazu?

Gruß in die Runde,
Jürgen
 

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Hallo Jürgen,

das 40er gab es ja bis zum Schluss mit M44x1 Gewinde, meist das Huygens aber selten auch orthoskopisch.

Die anderen sind mir mit Schraubanschluss neu; 20mm war im Zeiss Okular Zoo auch keine gängige Brennseite.

CS Gerhard
 
Hallo Jürgen,
interessante Okulare, allerdings gehe ich nicht davon aus, dass es Carl Zeiss Okulare sind. Auch in den originalen Katalogen sind diese Okulare m.W. nicht aufgelistet.
Vielleicht kann Ernst-Christian hier mit seiner Expertise weiterhelfen?
CS Thomas
 
Guten Abend zusammen,

die Okulare sind mir gänzlich unbekannt (was nichts heißt), ich würde sie bauartbedingt aber in der ehemalige Sowetunion verorten.

Die Einschätzung beruht aber einzig auf meiner persönlichen Kaffeesatzleserei. Doch für mich sehen sie so aus -> recht grobes Design aus brüniertem Panzerstahl, wahrscheinlich kugelsicher und (wahrscheinlich) von guter optischer Qualität, tiefblau vergütet. Plus die (gefühlt) "nachgemachte" zeissartige Beschriftung.

Vielleicht hat jemand eine Idee, wo die Scherben reinpassen ...


Schöne Grüße,
Urs
 
Guten Morgen zusammen,

@Jürgen : Bist Du sicher, dass es sich um Okulare handelt? Insbesondere das sehr kurzbrennweitige mit f=6 macht den Anschein eines recht einfachen Aufbaus...ziemlich flach, wieviel Linsen mögen da drin stecken???
Ein paar Vermutungen jenseits astronomischer Okulare:
Könnte es sich dabei ggf. auch um Kondensoreinsätze für Mikroskope handeln? Wenn mich meine Erinnerung nicht gänzlich täuscht, gab es von Zeiss Jena für das 'Docuval' Mikroskop einen Revolverkondensor, der auch Objektive mit unterschiedlichen Brennweiten aufnahm...unter anderem ein CZJ Tessar f=37,5mm Blende 3,5 (weitere Brennweiten waren wohl 50mm und 70mm, eventuell auch noch um 20-25mm). Infos im WWW dazu sind sehr spärlich...
Vielleicht handelt es sich aber auch um Wechsel-Objektive für die Verwendung in Mikrofilm-Lesegeräten?

Bitte nur als Denkanstöße aufnehmen, das sind keine gesicherten Fakten...aber vielleicht ein weitere Spur.

Sehr spannend, ich werde das weiter verfolgen. Viele Grüße
Kay
 
Vielen Dank für eure Vorschläge! Ich glaube mittlerweile auch nicht mehr an Zeiss als Hersteller. Interessant ist die Möglichkeit, jedes Okular auch noch über eine Drehfokussierung scharf zu stellen. Insgesamt ist die Konstruktion doch recht aufwendig. Möglicherweise handelt es sich auch um Teile einer Mess- bzw. Prüfoptik? Auf den ersten Blick sehen die Okulare wie Orthos aus. Die Einbaugröße des Linsenpakets ist z.B. beim "f=16" quasi identisch mit dem des O-16 von Zeiss. Ich hab mal noch ein paar Bilder angehängt, vielleicht können wir das Rätsel ja noch lösen.

Gruß in die Runde,
Jürgen
 

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