ZEN-RAY PRIME 8x42 -willkommen in der Oberklasse

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Arno_Becker

Aktives Mitglied
Moin,

nach vielen Überlegungen und Diskussionen habe ich dieses
"sagenumwobene" (weil wenig Erfahrungsberichte) Fernglas
in den USA, direkt bei Zen-Ray gekauft und PAYPAL bezahlt.
Versand per USPS (United Post Parcel Service) und wider
Erwarten war das Glas 6 Tage später beim Zoll am Ort. Kurz
Zollanmeldung gemacht: 19% EUSt + 4,2% Zoll. So ergab sich ein
Gesamtpreis von EUR 550,- was mich das Glas gekostet hat.

Eigentlich wollte ich schlußendlich ein Swarowski
aber ich war einfach zu geizig ;) - Bildfeldebnungslinsen
beim Swarovision aber EUR 2500,- ?? boah...!

Dann las ich vom Zen-Ray PRIME 8x42 und das es in der Klasse
dem Swarovision nahekommen soll UND ebenfalls
!Bildfeldebnungslinsen hat. Dazu ED Gläser, 825 Gramm
leicht, 141/1000 Gesichtsfeld, Argon gefüllt und
damit frei von Beschlag. Wasserdicht. Lebenslange Garantie.

Ich packe alles aus und möchte meine Eindrücke schildern.
Alles ist dabei, so wie es sich gehört. Eine robuste
Tragetasche (das Material kenne ich von Bundeswehr-Rucksäcken:
unkaputtbar) - Deckel für die Objektive, ein Tragegurt
für das Fernglas (naja). Aufdruck "Made in China".

Ich nehme das Glas in die Hand- mir gefällt auf Anhieb die
Griffigkeit der Beschichtung. Da werde ich auch im Winter
nicht festkleben. Alle beweglichen Teile sind angenehm!
etwas schwergängig, genauso liebe ich es. Da verstellt
sich nix von alleine. Die rausdrehbaren Augenabstandtuellen
oder wie die heissen habe eine Zwischenstellung auf 50%
Strecke, verstellen sich aber auch nicht leicht ausserhalb
der Rasterung. Ganz rausgedreht passt es bei mir so wie
Faust auf Auge ;) - kein Kidney-bean Effekt. Toll.

Ich halte das Glas erstmalig an die Augen : WOW !!!
So habe ich noch nie "fernglasgesehen" und ich nannte
schon einige, auch Zeisige, mein Eigen.

Hammerartiger Kontrast, scharf bis zum Rand (da muss
man sich erst dran gewöhnen) - es schafft einen umheimlich
plastischen Eindruck. Ich versuche an harten Linien (Dächer
in ca. 150 Meter entfernung) Farbränder zu entdecken. Da
muss ich mich aber schwer anstrengen. Ehrlich gesagt bilde
ich mir eine Andeutung von Farbsaum nur ein, weil ich
weiss, das ED Gläser ja nicht apochromatisch farbrein sind.
Gegenüber ist auf 150m ein Wohnblock mit roten Ziegelsteinen.
Wunderbar kann man da testen, wie randscharf das Glas ist.
Das macht sich besonders bemerkbar bei Schwenks.

Der Zufall will es, das meine Frau und ich gestern an der See
ein Leica Silverline 8x42 probiert haben. Klasseteil!.
Aber ehrlich (nicht weil ich es gekauft habe): das Zen-Ray
setzt optisch noch einen drauf. Der Gesamteindruck ist für
meine Augen noch besser - und ich kann ja immer nur erzählen,
wie ICH es empfinde. Subjektive Eindrücke.

Bin mal gespannt wie das Glas sich am Nachhimmel hält
wenngleich ich es nicht für Astronomie gekauft habe.
Wollten nur ein gutes Glas für Wanderungen/Vogelbeobachtung.

tschuess auch, Arno
Link zur Grafik: http://siebenimc.de/download/zenray1.jpg
 
Danke für den Kurzbericht zum Zen Ray Prime HD 8x42 - bitte unbedingt in ein paar Monaten ein Update der Eindrücke schildern.
Wenn die Firma die Qualitätskontrollen inzwischen tatsächlich im Griff hat (da gab es in der Vergangenheit so einige Probleme und folglich letztes oder vorletztes Jahr einen Wechsel der Herstellungsfabrik in China), so wären die HD Primes eine echte Bereicherung des Marktes.
Eine kleine Detailfrage - wie schnell ist die Fokussierung (in Grad) beim Zen Ray Prime HD 8x42?

Grüße
Mick
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
* * * Update * * *

Moin Leude,

das Zen-Ray ist nun einige Zeit in Betrieb und ich
möchte ein paar Eindrücke hinterherschieben :

Ich denke nicht, das ich bislang durch ein Fernglas
dieser Güte schauen konnte. War jetzt gerade Kraniche
beobachten und traf Ornithologen mit Zeiss bewaffnet.
Ich sags mal so: da hat der eine oder andere gequält
gelächelt als ich erzählte wie (wenig) das Glas gekostet
hat. Verglichen mit einem Swarowski oder Zeiss der Oberstufe
ja weniger als die Hälfte. Einhellig war die positive Meinung über das "geebnete" Bild.

Dann habe ich letzte Woche in Astrofotopausen extensiv
am Nachthimmel beobachtet. Wem jemals beim Schwenk in
der Milchstrasse schlecht geworden ist, weil sein Fernglas
ab 50% fern der Bildschirmmitte mehr oder weniger komatös
wird dem rate ich zu diesem Fernglas. Ich will jetzt nicht
sagen es ist zu 100% bis zum Rand scharf. Das ist freihand
schwierig zu beobachten. Aber die Schärfe ist dicht bei 100%.
Ich probiere das demnächst mit einem Fernglasadapter aus,
habe bei Bresser einen passenden für 10 Euro gefunden und
angeschraubt. Das Fernglas hat mittig einen 1/4" Anschluss
es passen also die "normalen" kleinen Fotogewinde.

Der Adapter mit einer ARCA-kompatiblen Wechselplatte
für meinen Triopo Kugelkopf auf einer Manfrotto-clamp.
Das ist Stabilität pur.

Ehrlich, ich erzähle das alles nicht, weil ich
meine Kaufentscheidung als richtig darstellen will.
Meine Frau (Brillenträgerin) ist ebenfalls begeistert.
Es ist genau das was wir wollten: klein, handlich,
robust, hochqualitativ und 90% für den Taggebrauch,
nur gelegentlich Astroeinsätze.

LG Arno

Link zur Grafik: http://siebenimc.de/download/zen.jpg







 
Die 141m auf 1000m sind schon beeindruckend. Zeiss bringt ja gerade ein neues Victory 8x42 mit 148m auf 1000, das sind nur 7m mehr für geschätzt ein Viertel - wenn der Rest ebenbürtig ist. Nicht schlecht.
 
Hallo Andreas,

Wie kommst Du darauf? Hast Du das Glas schon mal testen und vergleichen können?

Neugierig:
Marcus
 
Fernglasfreunde,

Arno schildert hier seine Eindrücke und die sind ja leserlich nachvollziehbar positiv. Und das ist erst mal legitim, soweit so gut.

Was nun das geebnetes Bildfeld angeht, allein dies ist doch kein Kriterium um die Preis Gegenüberstellung der Hight End Gläser zu präsentieren, so weit so gut, Arno.
Denn letztlich stehen dann die wenn vorhanden Leistungsverluste anderer Fernglas-Optik-Disziplinen dem gegenüber.

- Verzeichnung
- Mittenschärfe
- TRANSMISSIONSGRAD
- Feldschärfe
- chromatische Aberration
- Farbreinheit
- Trennleistung
- Kontrast
- Dämmerungsleistung

Hinzu kommt, Arno, die von dir beschriebenen Nebenbuhler Gläser bedienen sich evtl. einer anderen Fokussierung. Das fängt schon lt. deines Bildes des FG einsehbar bei dem Dioptrien Mechanismus an. Der ist sichtbar extern, als Einzelokulareinstellung ausgelegt. Also ein aus konstruktiver Sicht vollkommen anderer Ansatz. Wie Justierstabil dieser ist, kann nur ein reger Gebrauch zeigen.

Es gibt bei der Beurteilung und Vergleiche von Herstellern abseits der bekannten Größen im Fernglasbau einiges zu beachten. Dein Ansatz ist nachvollziehbar, mich freut es auch, dass du dich über dein Glas freust, mich ärgert es nur, wenn auch oberflächlicher Betrachtung eine kausale Aussage getroffen wird.

Ferner erwirbst du bei den Oberligaherstellern auch mit dem Glas einen hervorragenden Service (meist über Jahrzehnte), finanziert Projekte des Naturschutzes etc., alles hier aufzuführen wäre müssig. Der Materialeinsatz bildet in meiner Aufzählung hinsichtlich der Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit einen weiteren Faktor.

Etc., etc., so einfach ist es nicht.

Ungeachtet dessen, all das kann deine Errungenschaft ja erfüllen - müsste nur auch so getestet werden.

 
Hallo,

die Angelegenheit liest sich auf den ersten Blick sehr interessant. Allerdings drückt sich mir irgendwie der Eindruck auf, dass hier unterschwellig ein Produkt beworben werden soll.

Viele Grüße

Carsten
 
Hallo Leute,

ich habe mir das Teil auch aus Übersee besorgt, getreu dem Motto: Versuch macht kluch. Das ist nicht immer die kostengünstigste Variante, aber wenn man nicht viel Zeit hat um gleichgesinnte mit dem "richtigen" Equipment zu treffen, bleibt einem nicht viel anderes übrig. Schließlich sind viele Dinge im Astroleben eine sehr individuelle Angelegenheit.
Mich hat das Glas incl. aller "Nebengeräusche" ca. 630,-EUR gekostet. Ich konnte bisher nur in aller Kürze ein paar vergleichende Beobachtungen anstellen. Die Vergleichsgeräte waren ein Canon 10x42 IS, ein Meopta B1 7x42, ein Nikon HG 8x20 sowie besagtes Zen Ray (ZR). Dass sich die verschiedenen Vergrößerungen und Austrittspupillen nur bedingt miteinander vergleichen lassen, ist mir bekannt.
Beim Blick durch das ZR fällt sofort das helle, große, ebene und randscharfe Bildfeld auf. 141m auf 1000m bei 8-facher Vergrößerung sind diesbezüglich schon eine Hausnummer. Da ich bisher auch ein Befürworter der ebenen Randschärfe war, müsste ich jetzt eigentlich "Hurra!" schreien. Nun ja, das Ganze hat bei der niedrigen Vergrößerung einen nicht zu unterschätzenden Globuseffekt (beim Canon mit 65° SGF tritt der Globuseffekt nicht in Erscheinung). Um diesen zu bemerken musste ich auch nicht großartig durch die Gegend schweifen. Er fällt auf! Wer den Globuseffekt bisher nicht kannte (oder nicht in der Deutlichkeit), dem sei ein Blick durch das ZR empfohlen ;). Ob man den mag oder damit leben kann, ist Geschmackssache. Die Randschärfe ist über jeden Zweifel erhaben. Auf einem Level mit Canon. Auf den Plätzen folgen Meopta und Nikon (alphabetische Reihenfolge). Auch die beiden letztgenannten sind für mich ausreichend randscharf. Prozentzahlen, ab wann die Unschärfe einsetzt, erspare ich mir. Meiner Erfahrung nach ist das Empfinden hierfür individuell unterschiedlich. Damit der geneigte Leser einen ungefähren Eindruck zu meinem Randschärfeempfinden hat: ein Nikon 8x30 E II ist mir zu unscharf am Rand, so schön das große Sehfled auch ist. Ebenso kann das ZR im Bereich chromatischer Aberrationen überzeugen. Im Normalbetrieb nicht vorhanden. Lediglich der dunkle Kranich vor hellgrauem Himmel (gehört mit zu den gemeinsten Testszenarien), kann dem ZR etwas Farbfehler entlocken. Das Canon befindet sich hier auf ähnlichem Niveau. Mit eingeschaltetem Stabilisator verstärkt sich der Farbfehler. Das Meopta zeigt hier mehr Farbfehler, welcher aber in keiner Weise stört. Das habe ich bei der Hochpreisfraktion auch schon schlechter gesehen. Das Nikon hat den Kranich versäumt ;).

Wenn der Rest des Glases ebenfalls auf dem Niveau wäre, hätte ich gesagt: Die großen Vier müssen sich warm anziehen. So können sie sicher noch das ein oder andere Kleidungsstück weglassen. Im Einzelnen heißt das folgendes: wenn ich ein helleres Objekt in dunklerer Umgebung (verchromter Kaminschornstein vor Wald) langsam ins Bildfeld wandern lasse, kündigt sich der Schornstein kurz vor dem tatsächlichen Erscheinen wie eine Fata Morgana an. Das gleiche Verhalten zeigt das Meopta. Das Canon und das Nikon zeigen dieses Verhalten nicht. Da sind wohl noch Reserven in der Streulichtunterdrückung/Verblendung. Den Laternentest habe ich noch nicht gemacht; folgt noch. Ein guter Indikator hierfür ist der Blick aus einiger Entfernung durch das Fernglas gegen einen hellen Hintergrund. Zeigt das Fernglas außer einer kreisrunden Austrittspupille und einer marginalen Andeutung von Fernglasinnenleben nichts weiter, ist alles gut. Sieht man, übertrieben gesagt, jedoch die Fernglaskonstruktion, geistert zu viel Licht an den falschen Stellen herum. Das Canon ist hier vorbildlich. Das Nikon folgt. Meopta und ZR sind danach gleichauf. Wie ich schon oben schrieb: da sind Reserven. Mein verflossenes Pentax 8x43ED konnte sämtliche Disziplinen ähnlich gut wie das Canon. Leider war auch das reale Sehfeld genauso groß (oder klein) wie das des Canon, was auch der Grund des Verkaufs war. Ansonsten ein Top-Fernglas (Werner, behandle es gut, so einfach und günstig gibt's kein besseres ;) )! Mein ZR zeigt außerdem ein geringes Spiel in der Fokuswalze, was ich persönlich als grenzwertig empfinde (Fertigungsstreuung?). Ich bin da aber auch recht empfindlich, das mögen andere Menschen anders sehen (ich sehe auch bei Leica und Canon Reserven was die Fokussierung angeht). Augenmuscheln und Abdeckungen des ZR sind hingegen in Ordnung. Da kann sich der ein oder andere der teureren Hersteller noch eine Scheibe abschneiden (insbesondere Canon!!!).

Ein kurzes Fazit: ZR (oder United Opics) hat/haben schon viel richtig gemacht. Aber bis ganz nach oben ist es noch ein weiter Weg. Es gibt optische Abstriche (Fata Morgana) sowie mechanische Schwächen (Fokussierwalze). Wenn die (ohne zu große Serienstreuung) behoben sind, dann heißt es: "Willkommen in der Oberklasse!". So bleiben wir erst einmal in der Mittelklasse. Stellt sich nun die Frage: Gibt es für das Geld etwas Besseres? Ich denke, nein (durch alle Ferngläser dieser Welt in der Preisklasse hab ich aber auch noch nicht durchgeguckt ;) ). Sind wir bei 98% Swarovski, wie woanders geschrieben? Ebenfalls klar nein! Aaaaber, das ZR macht vor, wo die Reise hingehen kann…

PS: Ich würde gern im Vergleich dazu mal durch das Kowa 8,5x44 sowie das Zeiss 8x42 Conquest HD gucken...
 
Moin zusammen,

danke schön für die konstruktiven Antworten von Euch.Mir ist
bewußt, das wenn Zauberworte wie APO, ZEISS u.ä. fallen, das
dem einen oder anderen der Kamm schwillt ;)

Als z.b. Friedel pauschal schrieb...."wenn ebenbürtig"....habe
ich ebenso pauschal darauf geantwortet. OK, ich habe das Wort
Zeiss benutzt ;)

Schaut, ich verdiene mein Geld mit IT...hab garkeine Zeit und
erst recht kein Interesse Produkte zu bewerben... leider auch
viel zu wenig Zeit für unser schönes Hobby.

Gerne würde ich Euch -wie z.b. Dominique es sehr richtig
schreibt- einen ausgewogenen Test dieses Glases zur Verfügung
stellen, am liebsten im Vergleich mit Ferngläsern die auch
eine Bildfeldebnungslinse haben. Leider fehlt mir dazu Zeit,
Verfügbarkeit und sicher auch das Knowhow für einen
ausführlichen Test.

So bleibt es bei subjektiven Eindrücken und dem guten
Eindruck, den ich versucht habe, an Euch weiterzugeben.
Dieses stelle ich auch z.b. am Beitrag von Jochen fest.
(@Jochen Spiel im Mitteltrieb habe ich an meinem Glas nicht)

Ursprünglich wollte ich mir ein Swarowski 8x32 kaufen. Fand
wenig(aber gute) Berichte darüber und stiess beim Suchen auf
das ZEN-RAY. Die Entscheidung EUR 1700 oder EUR 600 auszugeben
um herauszufinden, ob das gekaufte Fernglas meinen
Bedürfnissen entspricht, war dann leichter. Zwar habe ich nun
ein 8x42 (wollte ja eigentlich nur für Tagbeobachtungen) aber
es ist immer noch leicht und kompakt.

Ich habe einige Zeiss-Jena Dekarem/Dekaris/Binoctem/Jenoptem
Ferngläser besessen, eines davon sogar auf eine
Hüttenwanderung mitgeastet ;)....die 10x50/7x50 habe ich
natürlich auch "astronomisch" genutzt. Verkauft habe ich dann
nur weil die alten Zeiss mir zu schwer waren und wegen der
schlechten Randschärfe.

Das ebene Bild des ZEN-RAY ist nice2have. Eine andere
Qualitätsebene des Fernglasens gewissermassen. Andere
Ferngläser in der 800 Euro Klasse haben das nicht (so weit ich
weiss). In der Oberklasse auch nur das Swarowski (soweit ich
weiss ;)...wer also noch nie durch ein geebnetes Fernglas
geschaut hat möge mir verzeihen, das ich anderem wie z.b.
chromatische Abberation, Farbreinheit, Feldschärfe noch nicht
die erforderliche Aufmerksamkeit geschenkt habe. Ist übrigens
ausserhalb Mess/Laborbedingungen weiterhin eine subjektive
Angelegenheit.(Wie messen Laien eigentlich Transmission?)

Ich will das ZEN nicht schönreden. Es ist gut.
Ob es Oberklasse ist und ob alles was zur Oberklasse
gerechnet wird auch Oberklasse ist, vermag ich
nicht zu beuteilen. Bin aber extrem lernfähig ;)

Wichtig für die Kaufentscheidung zugunsten Zeiss, Leica, etc..
ist sicherlich auch der Wiederverkaufswert....

Ich hatte übrigens auch das Zeiss 8x42 Conquest HD für
ca. EUR 800 im Auge (da war irgendwo die Rede davon, das es
für Brillenträger nicht so gut geeignet sein soll) habe mich
aber experimentierfreudig und wegen des ebenen Bildes für
das ZEN entschieden. Mit meinem Bericht wollte ich Euch ohne
Hintergedanken an meinem guten Eindruck dieses 8x42 aus China
teilhaben lassen.

LG Arno




 
Lieber Andreas,

alle Mitlesenden würden sich besser fühlen,
wenn Du die Grundregeln des Anstands und
der Höflichkeit auch in Foren beherzigst:

--höfliche Anrede
--sachlicher Themenbeitrag
--keine flames
--freundlicher Gruss

liebe Gruesse, Arno
 
Hallo Andreas,

für Deine Vergleichsergebnisse des Zen-Ray mit anderen Ferngläsern interessieren sich sicher noch mehr Leute hier (Du wirst sicher welche haben, sonst würdest Du Arno nicht so über den Mund fahren, gelle?).
 
Zen-Ray 8x42 -bleibt doch Mittelklasse

Ich wünsche Euch viel Spaß mit dem ZR Spitzenfernglas. Nur sollte man mit überschwänglichen Empfehlungen vorsichtig sein, möglichweise richtet sich nämlich jemand danach und gibt viel Geld aus. Deswegen finde ich solche subjektiv gefärbten, völlig aus der Luft gegriffenen Beurteilungen unseriös.

 
Re: Zen-Ray 8x42 -bleibt doch Mittelklasse

Zitat von R_Andreas:
Ich wünsche Euch viel Spaß mit dem ZR Spitzenfernglas. Nur sollte man mit überschwänglichen Empfehlungen vorsichtig sein, möglichweise richtet sich nämlich jemand danach und gibt viel Geld aus. Deswegen finde ich solche subjektiv gefärbten, völlig aus der Luft gegriffenen Beurteilungen unseriös.

Lieber Andreas,

na, da wollen wir doch mal hoffen, das niemand
Deinen "kleinen Fernglastest" gelesen hat.
http://www.philoktetes.de/kleinerfernglastest.htm

Wer derartiges wischiwaschi im Netz verbreitet, sollte
sich bescheiden im Hintergrund halten, wenn
erfahrene Fernglasbenutzer Ihre Einschätzungen teilen.

So, und nun verschone mich bitte...
;)

liebe Gruesse
Arno
 
Nun nochmal kurz zum ZR. Ich bin den schmerzvollen Weg gegangen und habe mein ZR zum Hersteller wg. des Spiels der Fokussierwalze zurück geschickt. Das hat mich 35,-EUR Versand gekostet. Der Rückversand des Ersatzgerätes zu mir hat mich nichts gekostet. Leider hatte ich mir die Seriennummer nicht notiert :mauer: , sodass ich jetzt nicht sagen kann, ob es nun ein Ersatzgerät ist, oder mein Gerät repariert wurde. Fazit: das Spiel ist verschwunden. Ich bin gespannt, ob das dauerhaft so bleibt. Ich werde berichten...
 
Hallo zusammen! Ich habe den Thread mit Interesse gelesen! Mich würde mal interessieren wie inzwischen Euer "Erfahrungsstand" mit dem Glas ist? Insgesamt Klingt das ganze natürlich sehr gut, aber vielleicht gibt es ja nach dieser "etwas längeren" Zeit ein paar neue Erkenntnisse :) .... Danke!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Johannes,

Seit nunmehr 2 Jahren, besitze ich ein ZR Prime HD 10x42. Mit dem Glas bin ich sehr zufrieden. Es hat 6,4° FOV, kaum Verzeichnung, ist randscharf und farbneutral. Lediglich das Einblickverhalten könnte etwas besser sein.

CS
Rolf
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben