Hallo Jochen,
wir hatten vorige Woche dieselbe Diskussion im Nachbarforum. Ich sehe zwei unüberbrückbare Probleme:
1.) Viele Zieloptiken haben für uns Astronomen uninteressante Austrittspupillen von weit über 7mm, das macht nur Sinn wenn man an Lichtausbeute nur nachgelagertes Interesse hat und der zweite Grund liegt an Punkt 2.
2.) Der Einblick an Zielfernrohren ist ohne die Auflage des Gewehrs praktisch nicht zu finden, wenn du schonmal ein Gewehr mit Optik in der Hand oder gar zu Hause hast, baue es ab und versuche es mal als "Fernrohr" zu benutzen, man wird wahnsinnig wenn die Schulterstütze nicht als Hilfe da ist, das ist am Teleskop dann das selbe. Das scheint auch der Grund für die übergroße AP zu sein, man findet so den Einblick besser.
Dann gibt es aber noch einige schöne Reddots im Schießsportbereich, da könnte man ja ebenfalls auf die Idee kommen die aufs Teleskop zu adaptieren, an sich nicht verkehrt, sind doch die Premiummodelle im Astrosektor komischerweise diesmal TEURER als im Schützenbedarf, aber ausser der Adaption finde ich diejenigen die ich kenne/habe in ihrer Regelbarkeit zu hell für den nächtlichen Einsatz und oft sind die Projektionsflächen gelb oder grün vergütet zur Kontrasterhöhung am Tage, was aber Nachts wieder Sterne kosten würde.
Viele Grüße Benny