Ziemlich viel Feld für ein kleines Glass

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Kusifu

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Kennt jemand dieses Fernglas, verglichen mit anderen bietet es scheinbar ein beeindruckendes Feld und somit auch Okulare mit viel Gesichtsfeld, kennt jemand das
Glas?

Clear Skies
Felix
 
9,3° Sehfeld bei 6x ist nicht wirklich weitwinklig. Das Leitz Trinovid 6x24 hat 12° Sehfeld mit einem Seheindruck wie ein etwas aufgeweitetes Panoptic-Okular. Gläser mit Naglerartigem Feld würden bei 6x etwa 14° Feld haben, aber die gibt es leider nicht.
Gruß, Christopher
 
9,3° Sehfeld bei 6x ist nicht wirklich weitwinklig. Das Leitz Trinovid 6x24 hat 12° Sehfeld mit einem Seheindruck wie ein etwas aufgeweitetes Panoptic-Okular. Gläser mit Naglerartigem Feld würden bei 6x etwa 14° Feld haben, aber die gibt es leider nicht.
Gruß, Christopher
Ok 72° Hab mal geschaut das gibt es neu nicht und scheint generell ein sehr altes Glass zu sein gebraucht oft zu finden für um die 400€ aber kann das von der Optik randschärfe farbfehler.. mit heutigen mithalten.
 
Sagen wir's mal so: im Vergleich zur gesamten Konkurrenz in der Klasse Gesichtsfeld > 10° bietet das Trinovid 6x24, sofern man ein sauberes Exemplar erwischt, eine einmalige Mischung aus haptischer Freude und Beobachtungsgenuß.

Absolute Randschärfe gibt es nur bei wenige Spezialgläser, die mit großem Aufwand und Kosten mit genau dem Ziel konstruiert wurden. Praktisch alle Gläser haben einen Schärfeverlauf zum Rand hin. Wie dieser Verlauf sich gestaltet, und wie der scharfe Sweet Spot im Mittenbereich sich darstellt, ist eins der Merkmale die darüber entscheiden, ob man Freude an einem Glas hat - und wieder einmal eins, dass nicht im Datenblatt steht sondern nur durch Probieren erkundet werden kann.

Der Schärfeverlauf ist auch keine Schwäche, sondern kommt bei guten Tagesgläsern daher, dass das Schärfefeld mit Absicht gekrümmt ist damit nahe Objekte am Feldrand hin gleichzeitig scharf sein können während ferne Objekte in Feldmitte scharf sind. Diese Gestaltung der Feldkrümmung ist teilweise ein Merkmal bestimmter Marken. Z.B. sind viele Zeiss-West-Gläser so gestaltet, dass optimale Schärfe in der Mitte erzielt wird, gefolgt von schöner Schärfe über 2/3 des Feldes, gefolgt von einem gleitenden Übergang zu weniger Randschärfe am Rand des Feldes in Verbindung mit relativ grossem scheinbarem Gesichtsfeld.

Tagsüber kann es regelrecht nachteilig sein, wenn das Glas ein flaches Schärfefeld hat. Nachts ist es nett, aber nur bei engen scheinbaren Feldern - die Du offenbar eh nicht willst - wirklich wichtig. Oder wenn Du ein Fernglas aufs Stativ schnallst und genau auf den Rand schaust, wird Randschärfe am Nachthimmel wichtig. Aber dann hört es auf ein Fernglas zu sein und ist ein kleines Doppelteleskop und Du hast mehr davon, wenn Du ein marginal größeres Monoteleskop mit freier Vergrößerungswahl aufstellst.

Christopher
 
Sagen wir's mal so: im Vergleich zur gesamten Konkurrenz in der Klasse Gesichtsfeld > 10° bietet das Trinovid 6x24, sofern man ein sauberes Exemplar erwischt, eine einmalige Mischung aus haptischer Freude und Beobachtungsgenuß.

Absolute Randschärfe gibt es nur bei wenige Spezialgläser, die mit großem Aufwand und Kosten mit genau dem Ziel konstruiert wurden. Praktisch alle Gläser haben einen Schärfeverlauf zum Rand hin. Wie dieser Verlauf sich gestaltet, und wie der scharfe Sweet Spot im Mittenbereich sich darstellt, ist eins der Merkmale die darüber entscheiden, ob man Freude an einem Glas hat - und wieder einmal eins, dass nicht im Datenblatt steht sondern nur durch Probieren erkundet werden kann.

Der Schärfeverlauf ist auch keine Schwäche, sondern kommt bei guten Tagesgläsern daher, dass das Schärfefeld mit Absicht gekrümmt ist damit nahe Objekte am Feldrand hin gleichzeitig scharf sein können während ferne Objekte in Feldmitte scharf sind. Diese Gestaltung der Feldkrümmung ist teilweise ein Merkmal bestimmter Marken. Z.B. sind viele Zeiss-West-Gläser so gestaltet, dass optimale Schärfe in der Mitte erzielt wird, gefolgt von schöner Schärfe über 2/3 des Feldes, gefolgt von einem gleitenden Übergang zu weniger Randschärfe am Rand des Feldes in Verbindung mit relativ grossem scheinbarem Gesichtsfeld.

Tagsüber kann es regelrecht nachteilig sein, wenn das Glas ein flaches Schärfefeld hat. Nachts ist es nett, aber nur bei engen scheinbaren Feldern - die Du offenbar eh nicht willst - wirklich wichtig. Oder wenn Du ein Fernglas aufs Stativ schnallst und genau auf den Rand schaust, wird Randschärfe am Nachthimmel wichtig. Aber dann hört es auf ein Fernglas zu sein und ist ein kleines Doppelteleskop und Du hast mehr davon, wenn Du ein marginal größeres Monoteleskop mit freier Vergrößerungswahl aufstellst.

Christopher
Interessant viel zu lernen ich noch hab wieder ein gebiet das so komplexx ist sobald man versucht sich zu vertiefen tatsächlich ist das Glass in dem Fall auch eher für Tags gedacht ich komm aber aus dem Astronomischen bereich. Eben als immer dabei nicht immer Astro
 
Ich mag has APM 6x30. Wirkt auch nicht wie "Tunnelblick", wenn man durchguckt. Aber meine Lieblinge mit 6x Vergrößerung sind die alten Skelett-Gläser mit teilweise bis zu 11,5° Sehfeld (und das schaffen die auch tatsächlich, wenn ich die mit meinem Kowa BDII 6.5x32 vergleiche). Das beste in dieser Art ist mein Asahi Pentax 6x25 mit 11°, das sogar mit BaK4 Prismen aufwartet.
Aber ein altes Komz 6x24 ist auch nicht schlecht.
Das APM 6x30 hat natürlich deutlich bessere Vergütung.
 
falls noch von Interesse ==> APM-MS 6x30 hier wurde am Ende von Besitzern eine Einschätzung abgegeben.
Und mein Rat für weitere Lernerfolge, selbst durchschauen und deine individuellen Präferenzen kennen lernen.
ICH mag beispielsweise sehr sehr gern sehr sehr randscharfe Gläser, gerade bei der TERRA Beobachtung, am Himmel sowieso.

Viel Spaß noch im Optikhobby.
 
Interessant viel zu lernen ich noch hab wieder ein gebiet das so komplexx ist sobald man versucht sich zu vertiefen tatsächlich ist das Glass in dem Fall auch eher für Tags gedacht ich komm aber aus dem Astronomischen bereich. Eben als immer dabei nicht immer Astro
Hi
in dem Bereich habe ich mit ein Celestron Granite 7x33 ED angeschafft. Es erfüllt zu einem moderaten Preis die Forderungen: Astro, Tag, Geringer Abstand zum Objekt, über 9 Grad Feld mit guter Schärfe, kein Farbfehler, klein und leicht und unter 500 EUR.
Evtl ist das ja eine Idee.

Soll es unter 100 Euro kosten, rate ich zum Olympus DSP 1 7x35. Das besitze ich auch und ich finde es in Sachen Preis/Leistung sehr gut.
CS
 
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