Zoom-Okulare in Großferngläsern ? Erfahrungen?

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Mikoka

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Hallo,
hat jemand von Euch Erfahrungen mit Zoomokularen im Einsatz in den modernen Großferngläsern mit der Möglichkeit, verschiedene 1 1/4 ´´ Okulare zu verwenden, z.B. APM 100 ED 90°?
Das Baader Hyperion Mark III funktioniert z.B. nicht, das habe ich selbst probiert.
Ich bin auf der Suche nach einem solchen Zoomokular für Fahrten, bei denen nicht der ganze Okularkoffer mitreisen soll und für die Natur-/Tierbeobachtung, bei der ein Okularwechsel oft zuz zeitaufwändig ist - dann ist der Piepmatz meist schon weg....:-)
Viele Grüße Michael
 
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Hallo Michael,

sag mal um welchen "Sprung" es Dir mit welchen Okularen geht.
Ausgangsbrennweite - Zielbrennweite?

Gruß
*entfernt*
 
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Hi
ich habe es mit meinem Meade 24-8mm Zoom am 100er probiert.
Allerdings nur am Tage, weil ich zunächst das Handling sehen wollte. In den Fokus kam ich am Tag, aber vom Handling her war es für mich keine Option.
Man hat zu viele Drehungen für mein Geschmack, weil die Okularklemme gedreht wird, ebenso der Fokus und dann noch ein Zoom mit Drehmechanismus. Das auf zwei Augen, .. ne
Schlussendlich habe ich dann 5 okularpaare geholt.
CS
 
Hallo,
danke fürs Antworten,
@ Günther: Na ja, es geht um die längeren Okularbrennweiten ( so 24 - 8 mm oder so ähnlich), wie sie von den gängigen Zooms angeboten werden; also nicht um die Nagler Zooms, die ja funktionieren. Bei den Baader Mark II und III sitzt das Barlow-Element vermutlich zu hoch im Okularkörper, so dass man den Focus nicht erreicht.
@ Antares: na ja , immerhin ein Tipp. Die Dreherei ist natürlich ein Aspekt. Beim Vogelbeobachten hast Du aber oft keine Zeit dei Okulare zu wechseln - die Biester warten leider nicht...;-)
Für die normale astronomische Beobachtung bin ich gut bestückt.
Viele Grüße Michael
 
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Hallo an Alle,
hier ein kleiner Zwischenbericht.
Mit dem Baader Mark IV komme ich an meinem Exemplar von 2015 nur bei 24, 20, und 16 mm in den Focus, bei 12 und 8 mm nicht.
Die TS Optics 7 - 21 mm (für 49.-€) funktionieren im Prinzip,aber das Gesichtsfeld ist extrem klein und man hat den echten Tunnelblick. Die Schärfe und der Kontrast sind für Naturbeobachtungen ausreichend, astronomisch bei der schnellen Optik der Ferngläser hinreichend, wenn man nicht zu hohe Ansprüche stellt. Ein Pärchen Omegon Plössl-Zooms mit 6 - 24 mm Brennweite und 60° - 40° Eigengesichtsfeld ist überraschend gut auch bezüglich der Schärfe und des Kontrastes. Man kommt über alle Brennweitenbereiche in den Focus und hat intra- und extrafocal sogar noch Luft. Nach Auskunft von Astroshop sind diese baugleich mit den Meade-Zooms 8 - 24 mm.
Beim Verstellen der Brennweite sollte man den Fokussierer festhalten.
Beide Paare sind schön schlank gebaut, so dass es auch bei meinem recht engen Augenabstand von 64 mm keine Probleme mit der Nase gibt.
Weitere Testexemplare bekomme ich vielleicht noch, im höherpreisigen Segment gestaltet es sich etwas schwierig.
Wer aber zu einen moderaten Preis ein Zoom für die Naturbeobachtung sucht, wäre mit den Omegon 8 - 24 mm ganz gut bedient.
Viele Grüße Michael
 
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Hallo.

Mir ging es ähnlich wie Antares. Die Lösung auch mit den schlankeren Zooms gefiel mir weder von der Handhabung noch vom Gewicht her, und das kleine Sehfeld bei Übersichtsvergrosserung behagte mir auch nicht. Wer einen massiveren und stabileren Aufbau hat (OAZ, Monti, GGW, festere Okularklemmen etc) bei dem mögen Zooms schon besser passen. Ich habe jedoch inzwischen ebenfalls 6 oder 7 leichtere Okularpaare für den Binoansatz, wobei ich aber oft nur ein weitwinkiges montiert lasse und die Vergroesserung mit dem Wechsel von Glaswegkorrektoren ändere. Bzw. am SC auch mal mit dem Reducer. Geht aber bei Grossferngläsern nicht so bequem, weil da jedes Okular einen braucht, da kann man gleich auch Okulare tauschen...

Cs Nevi
 
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Hallo Nevi,
ja, das kann ich nachvollziehen, wenn man astronomisch unterwegs ist. Das mache ich übrigens genauso. Da laufen/fliegen einem ja die Objekte auch nicht weg. Bei Naturbeobachtungen fehlt einem aber in der Regel die Zeit zum Okularwechsel. Viele Spektive haben ja aus diesem Grund Zoomokulare. Mein Ansinnen ist, einfach mal zu gucken und darüber zu berichten, was der Markt so hergibt.
Ich finde es schade, dass es kein Zoom gibt im Premiumbereich, das neben der normalen Nutzung in Teleskopen so konstruiert ist, dass es eben auch bei den hochwertigen Großferngläsern mit Wechselokularaufnahme zwanglos funktioniert. Für die Fernrohrnutzer wär´s egal, für die Binonutzer ein Gewinn, wenn sie solche Okulare nutzen möchten.
Gruß Michael
 
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Hallo Günther und Michael,

mit dem oben verlinkten Leica Zoom incl. des dortigen Adapters kommt man nicht in den Fokus.

CS Jochen
 
Hallo Günther, hallo Jochen,
danke für die Beteiligung; schon wieder eines "draußen".
Hat jemand mal die Lunt oder Pentax Zooms testen können?
Viele Grüße Michael
 
Hallo Michael,

meine Vermutung ist, dass die Pentaxe von der Fokuslage passen könnten. Masstab hierfür ist mein Pentax Spektiv, welches diesbezüglich sehr zickig ist. Ein normales Hyperion Zoom passt hier auch nicht. Das Mark IV konnte ich noch nicht eingehender am Spektiv testen. Es bietet aber mit Spektivadapter 4mm mehr intrafokalen Weg. Das könnten die fehlenden Millimeter sein. Kannst Du abschätzen um wie viel es mit dem Hyperion Zoom Mark III nicht reicht?
Das Pentax XF hat einen sehr kritischen Einblick. Wenn man den nicht exakt trifft, kommt schnell viel Farbe ins Spiel. Das XL-Zoom ist ein klassisches Tunnel-Zoom und unverhältnismäßig teuer.
 
Hallo Jochen,
das ist ja interessant. Wenn das Pentax XF so sensibel bzgl. des Einblickes ist, dann wird es sowieso schwierig damit für mich.
Ich hatte ja das Mark IV von Baader schon hier. Es geht ab 12 mm Brennweite leider nicht an meinem Bino. Der Spektivadapter hilft da nicht, da ich mit dem Gehäuserand auf den Fokussierern aufsetze.
Auf CloudyNights habe ich einen Hinweis bekommen, dass Markus Ludes die neueren Versionen der Binos dort im Paket mit 2 Mark IV von Baader anbietet. Er selbst hatte mir geschrieben, dass das Mark IV bei ihm geht. Bei mir müsste dann Jörg Kneip von Wellenform die Focuslage ändern (?). Das will ich aber nicht machen lassen, da mein Bino insgesamt sehr gut von Wellenform optimiert und kollimiert worden ist.
Ich habe gestern abend am Sternenhimmel und heute vormittag an der Sonne (schöner neuer Fleck :-) ) die beiden Omegons mit 24 mm Panoptik und 7 mm Nagler Typ 1 verglichen. Und ich muss sagen, bis auf das kleinere Gesichtsfeld haben die sich sehr achtbar geschlagen; auf der Achse konnte ich bezüglich der Schärfe absolut keinen Unterschied erkennen und die Randschärfe hält sich auch bei 68 x noch richtig gut.
Wenn man hier die Achse nicht genau trifft, stellt sich ein recht starker Kidney-Beaning-Effekt ein, aber ansonsten bin ich sehr angetan von den Omegons, zumal die mit 99.-€ im Preis sehr gemäßigt sind.
Der recht gute Eindruck beim "Trockentraining" der Schlechtwetterperiode hat sich für mich eher noch verstärkt.
Nachher will ich nochmal am Himmel weier vergleichen.
Viele Grüße Michael
 
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Hallo,
gestern wurde es leider nichts mehr, aber heute Vormittag konnte ich bei zeitweise Top-Seeing die neue AR2699 auf der Sonne beobachten. Es ist nun definitiv so, dass die beiden Omegon - Zooms sich nicht verstecken müssen. Bei allen Brennweiten sehr gute Schärfe und guter Kontrast. Die Details in den Sonnenflecken waren definitiv genauso wie in den 7 mm Nagler Okularen zu sehen. Der Kontrast ist bei letzteren geringfügig besser. Ich habe diese Omegons nun in meinen Okularepark eingereit.
Wer so etwas sucht, ist damit bei einem moderaten Preis gut dabei.
Viele Grüße Michael
 
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