Zoomokular für 6" Reflector

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JanalovesPluto

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Hallo zusammen,

ich besitze ein Skywatcher Heritage 150P und würde mir dafür gerne ein vernünftiges Zoomokular kaufen.
Folgende Zoomokulare habe ich mir bis jetzt rausgesucht:



Die beiden Zoomokulare scheinen mir preislich und qualitativ passend zu meinem Teleskop (das oft empfohlene "Baader Hyperion Mark IV" erscheint mir übertrieben in Verbindung mit meinem anderen Equipment...).

Bis jetzt habe ich nur durch die mitgelieferten Okulare geschaut. Ein 25er und 10er Okular waren mit im Lieferumfang enthalten. Ein bisschen mehr Vergrößerung für beispielsweise den Jupiter wäre positiv. Daher habe nach ca. 7 - 22mm Zoomokularen geschaut.

Könnt ihr die rausgesuchten Okulare empfehlen? Gibt es qualitativ bessere für den Preis? Macht das angesetzte Budget von ca. 150€ Sinn?

Vielen Dank im Voraus für die Antworten :)

Grüße
Jana
 
Hallo Jana,

als erstes fällt mir auf, daß die zwei Okulare sich sehr, sehr ähnlich sehen:rolleyes:
Als zweites fällt mir auf, daß ausgerechnet das billigere Skywatcher ein größeres Gesichtsfeld hat als das Omegon:oops:

Mit dem 10mm Okular hast du 75 - fache Vergrößerung. Mit 7,2mm 104 -fach. Das ist zwar sichtbar, macht aber aus einer kleinen Murmel ( Planet ) nur eine etwas weniger kleine Murmel. Rein rechnerisch ergibt die empfohlene AP von 0,7mm ein 3,5mm Okular -> 214 - fache Vergrößerung. Ob das aber von der Qualität des Teleskops her sinnvoll ist, sollen diejenigen sagen, die es besitzen.

Gruß Uwe
 
Hallo Jana,

bei so ähnlichen Spezifikationen und Erscheinungsbildern kann man zu 95 Prozent von baugleichen Okularen ausgehen. Da würde ich das günstigere Angebot nehmen.

Die wenigen Bewertungen, die ich gefunden habe vermitteln den Eindruck einer soliden Performance beim Hyperflex.

VG Klaus
 
Hallo Jana,

Zoomokulare werden oft von Einsteigern angefragt, aber man muss sich im Klaren sein: Sie sind optisch immer ein Kompromiss.
Auch bedenken sollte man, dass Okulare kein Zubehör sind.
Das was Du am Ende siehst, ist das Objekt abzüglich aller Fehler. Sätze wie das Okular ist übertrieben in Relation... vergiß bitte direkt wieder.
Das Beste Teleskop zeigt Murks mit mäßigen Okularen. Hier zu sparen ist am Ende sich selbst Teleskopleistung zu nehmen.
Es lohnt sich hier zu investieren , zumal gute Okulare bleiben, während die Teleskope wechseln
Soviel vorweg zum Nachdenken.

Die beiden Zooms die Du verlinkt hast, sind wie sehr oft nur verschieden gelabelt. Das Innenleben ist identisch.

Wenn das Budget mehr zuläßt schau mal ob Du gebraucht sowas wie ES 82Grad, Vixen LVW, Hyperion etc findest.
Jedes dieser Okulare wäre in Relation zu den Beigabedingern eine Offenbarung.
CS
 
Hallo Jana,

ich möchte noch das Seben 8-24mm Zoom in den Ring werfen. Sven Wienstein hat das mal getestet und den Test dokumentiert, siehe hier Seben Zoom
Preislich auch sehr interessant, siehe bspw. hier Seben Zoom Okular Plössl FMC 8-24mm
Dort habe ich mir das auch vor ca. einem Jahr geholt und hab es an meinen Okukaranspruchslosen Refraktoren f/7 bis f/15 immer wieder mal erfolgreich im Einsatz.
Meines ist im Vergleich zum Baader Hyperion Zoom Mark IV mechanisch etwas schwergängig, aber schöne Bilder macht es trotzdem.

Beste Grüße und klare Nächte
Frank
 
Hallo Jana,

die ES 82 Grad Reihe kann man insofern empfehlen, weil sie für f/5 gut funktioniert und das eine oder andere Exemplar gebraucht auch schonmal für 100 Euro zu haben ist.

Andererseits finde ich als Einsteiger ein Zoomokular nicht ganz verkehrt, weil man dann die Auswirkung verschiedener Vergrößerungen auf die Objektwahrnehmung direkt vor Augen geführt bekommt.

VG Klaus
 
Hallo Jana,

Zoomokulare werden oft von Einsteigern angefragt, aber man muss sich im Klaren sein: Sie sind optisch immer ein Kompromiss.
Auch bedenken sollte man, dass Okulare kein Zubehör sind.
Das was Du am Ende siehst, ist das Objekt abzüglich aller Fehler. Sätze wie das Okular ist übertrieben in Relation... vergiß bitte direkt wieder.
Das Beste Teleskop zeigt Murks mit mäßigen Okularen. Hier zu sparen ist am Ende sich selbst Teleskopleistung zu nehmen.
Es lohnt sich hier zu investieren , zumal gute Okulare bleiben, während die Teleskope wechseln
Soviel vorweg zum Nachdenken.

Die beiden Zooms die Du verlinkt hast, sind wie sehr oft nur verschieden gelabelt. Das Innenleben ist identisch.

Wenn das Budget mehr zuläßt schau mal ob Du gebraucht sowas wie ES 82Grad, Vixen LVW, Hyperion etc findest.
Jedes dieser Okulare wäre in Relation zu den Beigabedingern eine Offenbarung.
CS

Wenn wir auch bei den Grundsätzen gleicher Meinung sind, so komme ich auch nach Jahren noch immer zu anderen Schlüssen, nämlich das der Okularpark zu seinem Teleskoppark in einem ausgewogenen Verhältnis stehen sollte, ansonsten sind die eingesetzten finanziellen Mittel nicht optimal genutzt.

Selbst ein Satz Ethos macht aus einem 6" Newton kein anderes Teleskop.

Da ist man besser bedient, mit guten Mittelklasseokularen direkt einen 8 oder 10" Newton zu holen.
Unterm Strich sieht man mehr.

Gruß Horst
 
ansonsten sind die eingesetzten finanziellen Mittel nicht optimal genutzt.
Hi Horst,
davon sprach ich nicht, denn das ist ein anderer Ansatz, den man bei einer Komplettausstattungsfrage auf jeden Fall vortragen kann.
Ich bin beim Thema, das Okular bleibt, das Teleskop geht.
Und da kann ich Dir aus Jahrzehnten eigener Erfahrung aber von meinen Mitbeobachtern mehr oder weniger ähnliches berichten.
Wir haben quasi alle mit Beigaben und Einfachdesigns angefangen, sind dann über Plössl und Erfledesigns zu Pentax XL/LVW/Nagler/Speerswaler gelangt und am Ende haben ganz viele, genau wie ich auch, nur noch Spitzenokulare -zumeist Ethos - im Koffer. Das war ein Prozess, der am Ende viel Geld gekostet hat, denn durch An und Verkauf werden nur die Händler reich, wir nicht ;)
Das heißt natürlich nicht, dass jeder Einsteiger gleich die Topklasse kaufen muss, sondern ist der Tipp, nicht alle Leistungsstufen der Okulare zu durchlaufen, sondern wenn es geht, als nächsten Stepp nach den Beigabeokularen wenigstens die gute Mittelklasse zu kaufen.

Ein anderes Teleskop machen die Ethos nicht, aber sie machen auch am 130mm PDS Skywatcher deutlich mehr Spaß als mein Zoom z.B.
Und den Unterschied sehen auch völlig Unerfahrene z.B. auf öffentlichen Veranstaltungen sofort. Die sehen teils direkt den Unterschied ES82 zu Ethos.
CS
 
Hallo Antares,

mein Ansatz liegt aber deutlich näher an der Fragestellung und hat gleichzeitig seine Berechtigung, was dein Satz oben aber leider komplett verneint.

Was der alte Hase leider schnell vergißt ist, das die Astronomie für viele ein Hobby ist, das zwar Geld kosten, aber keine Unsummen verschlingen soll und darf. Für viele ist ein Premiumokular ein Jahresersparnis , wenn nicht sogar noch mehr.
Da ist es umso blöder wenn man stolz seine 3 Premiumokulare am 4" FH präsentiert und neben Dir steht einer mit seinem 10" Dobson und zeigt was damit am Planeten und DS mit seinem Hyerionzoom geht. Und das ein guter OIII Filter und schönes Essen mit der Freundin dazu auch noch drin war...

Recht hast Du natürlich mit der Aussage nicht alle Qualitätstufen von Okularen zu durchlaufen, genauso wenig sollte man seine Teleskopöffnungen Zoll für Zoll erweitern.
Je besser man seine Ziele kennt, desto weniger Geld verbrennt man auf den Weg dorthin. Gilt für Okulare, aber auch für Teleskope und Zubehör.

Gruß Horst
 
Hallo Horst,

mein Ansatz liegt aber deutlich näher an der Fragestellung und hat gleichzeitig seine Berechtigung

Um was gehts hier? Darum das Dein Ansatz näher an der Frage ist? Woher weißt Du das? Kennst Du Jana und Ihre Ideen zu Astro näher?
Es geht hier einzig um Janas Frage, ob das verlinkte Zoom Sinn macht?

Optisch ergibt ein gutes Okular immer mehr Seherlebnis. Daran gibt es nichts zu rütteln, weder allgemein noch speziell. Das HyperionZoom ist ja nun auch kein Topokular. Immer am Seherlebnis orientiert, ist die Empfehlung lieber Einzelokulare höherer Qualität zu kaufen konsequent.
Wie Jana am Ende entscheidet, ist einzig Ihre Sache.

Du weißt nicht was alte Hasen vergessen. Und die Gruppe der "vielen" die wenig investieren wollen/können, ist selbst wenn es die Mehrheit wäre, nicht repräsentativ. Und dies muss auch nicht auf die Fragestellerin zutreffen.
Was man bereit ist, in das Seherlebnis zu investieren macht jeder für sich aus.

Sorry, aber das sind alles nur Vermutungen , genau wie die von Dir angeführte ausgewogene Verhältnismäßigkeit. Die gibt es nicht.
Das sind Deine eigenen Gedanken, die Du verallgemeinerst.

3 Premiumokulare am 4" FH präsentiert und neben Dir steht einer mit seinem 10" Dobson
Auch darum geht es nicht. Jana hat einen 6" Dobson und ich sprach von Mittelklasseokularen.
CS
 
Zuletzt bearbeitet:
Sätze wie das Okular ist übertrieben in Relation... vergiß bitte direkt wieder.

Auf solch eine Antwort hätte ich in meiner Anfangszeit mein 70mm Einsteigerteleskop mit hochwertigen Okularen aufgerüst, um am Mond/Planeten noch immer bei knapp 140fach zu vergrößern und noch immer fast nichts von DS mitzubekommen.
Stattdessen entschied ich mich das Geld direkt in ein gebrauchtes 12" Teleskop und mit den dabeiliegenden Superpössln, einem Erfle Übersichtokular und gebrauchten Speers waler zu stecken.
Klar, holte ich so nicht alles aus einem 3" Röhrchen heraus, nein ich öffnete mir ganz neue Welten hinsichtlich Auflösung und Öffnung.

Als nächstes holte ich mir gute Okulare, die qualitativ kaum der Premiumklasse nachstehen und konnte so nochmals gut 2500Euro einsparen, die ich (nach Verkauf des 12") in einen sehr guten bestückten 16" Dobson gesteckt habe. Wieder habe ich nicht alles aus meinem 12" mit den Okularen herausgeholt, dafür aber wieder einen Sprung gemacht, den ich mir finanziell mit Premiumokularen verbaut hätte.

Wo bitte ist der Fehler in meiner Anschauung , der Dich so sehr in Rage bringt?

Gruß Horst
 
@JanalovesPluto :

Vor lauter "Was ist sinnvoll und was nicht" hier meine Empfehlung:

Wenn Du die Zeit hast, würde ich gebraucht nach einem Baader Hyperion Zoom mit Barlow suchen. Kostet neu um 325€, sollte gebraucht um 250€ zu finden sein.
Hiermit deckst du einen großen Vergrösserungsbereich ab, hast ein anerkannt beliebtes Zoomokular und kannst dies bei Bedarf entweder wieder nahezu verlustfrei verkaufen oder aber als kompaktes Reiseokular behalten, selbst wenn Du Dein Teleskop einmal austauschen möchtest.

Solltest Du sofort ein Zoomnokular laufen wollen, denke ich dass da SW 7.2-21mm baugleich mit den anders gelabelten 7.2-21mm Okularen ist. Ich selbst habe die Luntversion und die ist durchaus brauchbar...

Gruß Horst
 
Ich bin ja eher von der fotografischen Fraktion und schaue visuell nur ab und zu oder nebenbei.
Also keine hohen visuellen Ansprüche.

Ich habe das erwähnte Seben Zoom 8-24.
Und für zwischendurch hat es mir gute Dienste sowohl an einem 150/900 Newton als auch an nem Skymax 127/1500 und an nem 90/500 Omegon geleistet.

Aber es sind auch alles keine hochwertigen Optiken.

Den Vergleich habe ich also NICHT.

Gruß Markus
 
Wo bitte ist der Fehler in meiner Anschauung , der Dich so sehr in Rage bringt?
Hi Horst,

es gibt keinen Fehler in Deiner Anschauung oder Deiner Vorgehensweise!
Du machst, wie Du denkst und wenn es für Dich ok ist, ist alles gut.

Ich habe mit einem 50mm Teleskop als Bub angefangen und bin später sowohl bei Teleskopen und Ferngläsern, als auch mit Okularen etc,
alle möglichen Qualitätsstufen durchlaufen. Aber am Ende, und das beobachte ich bei vielen, hier auch, steigern wir gerne, die wir länger dabei, die Leistungsstufen.
Speziell bei Okularen. Damals wollte ich keine 300 DM für ein Nagler ausgeben. War unvorstellbar. Einige Jahre später, eines der ersten Ethos in Deutschland für damals um 630 EUR, war nach wenigen Sekunden im Teleskop gekauft. Hätte ich vor 25 Jahren die Nagler gekauft, hätte ich am Ende im Wiederverkauf Geld verdient, statt An- und Verkaufsverluste zu machen, aber viel weniger Erfahrung mit Okularen.

In Rage bin ich nicht, aber wenn Du mir erklärst, was ich angeblich vergessen habe, wundere ich mich, woher Du das wissen willst.
Wir haben m.W.n. noch nie über mein Gedächtnis, geschweige überhaupt gesprochen.

Mir fallen die Verallgemeinerungen halt auf. Damit wird gern argumentiert. Meine Erfahrung mit den zahllosen Einsteigern und Interessierten mit denen ich inzw. seit Jahrzehnten sprach und mehr, hat mir gezeigt, dass am Ende jeder seine Variante hat und finden muss.
Allein in meiner Beobachtungsgruppe gibt es Leute die haben das 2 bis 3 fache an Geld ausgegeben wie ich und es gibt oder gab auch Leute die mit einem Tchibo-Torpedo und den Beigaben bei uns mitgemacht haben

Wir alle die wir beraten, kennen die individuellen Varianten nicht, schon gar nicht hier im Forum, weswegen ich mich auf die optischen Dinge konzentriere, wie hier auch, und meine Erfahrungen als solche eben auch darstelle um damit in der Summe mögliche Wege aufzuzeigen.
Insofern ist dies
mein Ansatz liegt aber deutlich näher an der Fragestellung
eine Wertung unserer Beiträge die es nicht braucht.

Am Ende entscheiden niemals wir, was die Ratsuchenden tun sollen, sondern nur jeder für sich. Und wenn Jana am Ende hier für sich eine Entscheidung trifft und damit glücklich ist, ist alles gut - egal was sie wählt. Darum gehts mir.

Nun aber genug davon und bitte wieder zurück zu Jana und Ihrer Frage.
CS
 
Auf mehr wollte ich gar nicht raus, außer das es verschiedene Ansätze und Denkweisen gibt die durchaus ihre Berechtigung haben können.
Mich störte der Grundsatz: Vergiss den den Satz: die Okulare müssen in Relation zum Teleskop stehen.

Das man damit hervorragend seinen Weg gehen kann ohne unnötig Geld zu verbrennen, habe ich mit meinem Gegenbeispiel deutlich gemacht.

Das Ergebnis was man sieht ist immer das Zusammenspiel von Teleskop und Okular. Manchmal macht es Sinn an der der Schraube Okular, manchmal aber auch an der Schraube Teleskop zu drehen.

Das kommt auf den Einzelfall an. Und je besser man sich einschätzen kann, je umwegloser man "sein Eqiupment" gefunden hat, desto weniger Geld hat man auf den Weg dorthin verbrannt.

Gruß Horst
 
Erstmal vielen lieben Dank für eure Antworten :)
Leider hatte ich die letzten Tage/Wochen viel Stress und bin nicht dazu gekommen zu antworten o_O :(

Das heißt natürlich nicht, dass jeder Einsteiger gleich die Topklasse kaufen muss, sondern ist der Tipp, nicht alle Leistungsstufen der Okulare zu durchlaufen, sondern wenn es geht, als nächsten Stepp nach den Beigabeokularen wenigstens die gute Mittelklasse zu kaufen.
Das war eigentlich auch meine Idee, jedoch habe ich ca. 150€ pro Okular als gute Mittelklasse eingestuft :D. Ich meine auf der einen Seite möchte ich besonders als Studentin einen Fehlkauf vermeiden. Während meines Studiums (noch 2 Jahre) noch einmal neue kaufen zu müssen & 150€ pro Okular vergeudet zu haben wäre sehr unschön. Auf der anderen Seite ist es mir nicht möglich aktuell mit gutem Gewissen ein Highend Okular für ca. 500€ zu kaufen :(.

Das Beste Teleskop zeigt Murks mit mäßigen Okularen. Hier zu sparen ist am Ende sich selbst Teleskopleistung zu nehmen.
Aber ist es im Umkehrschluss nicht auch so, dass das beste Okular Murks zeigt in Verbindung mit einem mäßigen Teleskop? Das ist die Verhältnismäßigkeit bzw. das sinnvolle Budget, welches ich im Thread ansprechen wollte. In einem Astronomie Podcast habe ich gehört eine ungefähre Richtlinie für den Okularkauf wäre 1/3 des Teleskop Preises für ein Okular auszugeben.

Wenn Du die Zeit hast, würde ich gebraucht nach einem Baader Hyperion Zoom mit Barlow suchen. Kostet neu um 325€, sollte gebraucht um 250€ zu finden sein.
Der Astronomie Händler meines Vertrauens meinte das Baader Hyperion Zoom wäre für das Heritage 150p zu schwer. Der Auszieh-Mechanismus wäre für solche Okulare nicht geeignet :oops:.

Ich habe das erwähnte Seben Zoom 8-24.
Und für zwischendurch hat es mir gute Dienste sowohl an einem 150/900 Newton als auch an nem Skymax 127/1500 und an nem 90/500 Omegon geleistet.
Weiterhin hat der Händler meines Vertrauens auch das Seben Zoom 8-24 empfohlen. Er meinte trotz des geringen Preises von ca. 60€ wäre die optische Leistung sogar besser als die von mir verlinkten Zoomokulare für ca. 150€. Aus diesem Grund würde Celestron das baugleiche Okular auch für ca. 130€ anbieten.

als erstes fällt mir auf, daß die zwei Okulare sich sehr, sehr ähnlich sehen:rolleyes:
Als zweites fällt mir auf, daß ausgerechnet das billigere Skywatcher ein größeres Gesichtsfeld hat als das Omegon:oops:
Das hat mich auch sehr stutzig gemacht :unsure: Aus diesem Grund habe ich mir die Zoomokulare mal genauer angeschaut. Dabei ist mir aufgefallen, dass es wohl zwei Ausführungen gibt.

Bei den ähnlichen Zoomokularen mit 60° - 40° steht etwas wie:
"Das Eigengesichtsfeld des Okulars beträgt 60° bei geringster Vergrößerung. Durch Drehung des Okularkörpers verkürzt sich die Brennweite. Dabei erhöht sich die Vergrößerung. Das Eigengesichtsfeld schnürt auf 40° zusammen..."

Bei denen mit 40° - 53° wird das Gesichtsfeld wohl kleiner mit geringster Vergrößerung: "Field of View: 7.2 mm – 53° – 21.5 mm – 40°"

Eigentlich gefällt mir die Variante mit 60° - 40° Gesichtsfeld sehr gut, andererseits gibt es wenige Tests, die solch ein Okular mit dem Seben 8-24 vergleichen, oder mit einem Baader Hyperion. Gibt es wirklich nur 2 baugleiche Varianten, oder ist das Innenleben bei allen Marken doch anders? Bin ein wenig verunsichert, was ich nun kaufen soll :oops:
 
Hallo Jana,
"Das Eigengesichtsfeld des Okulars beträgt 60° bei geringster Vergrößerung. Durch Drehung des Okularkörpers verkürzt sich die Brennweite. Dabei erhöht sich die Vergrößerung. Das Eigengesichtsfeld schnürt auf 40° zusammen..."
das wäre das erste Zoomokular bei dem das so wäre. Kann ich nicht glauben. Bei Zooms gilt generell : lange Brennweite = kleines Gesichtsfeld ; kurze Brennweite = größeres Gesichtsfeld.
Weiterhin hat der Händler meines Vertrauens auch das Seben Zoom 8-24 empfohlen. Er meinte trotz des geringen Preises von ca. 60€ wäre die optische Leistung sogar besser als die von mir verlinkten Zoomokulare für ca. 150€
Dann sag dem Händler Deines Vertrauens, er soll dir beide schicken und du behältst das, welches Dir besser gefällt. Hab ich auch mal bei zwei Festbrennweiten gemacht.
Gibt es wirklich nur 2 baugleiche Varianten
Ich fürchte, es gibt noch mehr als nur 2 baugleiche Varianten.

Tut mir leid, dir keine ausdrückliche Empfehlung für ein Okular geben zu können.

Gruß Uwe
 
Hallo Jana,

alle Zoomokulare, bei denen sich das scheinbare Gesichtsfeld mit der Vergrößerung ändert - andere gibt es fast nicht, haben bei der schwächsten Vergrößerung das kleinste scheinbare Gesichtsfeld. Das ist technisch anders nicht machbar. Wie stark dieser Effekt ist hängt von den relativen Abständen der Linsen und damit deutlich von der Größe des Okulars ab. Deshalb sind manche Zoomokulare deutlich schwerer und teurer als andere.

CS Gerhard
 
Hallo Jana,

das ist mit Sicherheit ein Irrtum. Leider sind nicht alle Firmen immer sehr sorgfältig, wenn es um die Bewerbung ihrer Produkte geht.

CS Gerhard
 
Hi Jana,

150,- pro Okular ist eine gute Mittelklasse - wie z.B. die ES 82 Grad Serie, die auch in der Preisliga liegt.
Die sind auch recht leicht, was Deinem Heritage vllt entgegen kommt.
Die 600 Euro Okulare ist wieder was anderes, wobei die XWA Okulare in schwarz, unter zig Namen für um 250 zu haben, deutlich besser als die ES sind. Solche Okulare kaufen viele einmal und damit ist die Okularfrage u.U. auf Jahrzehnte erledigt. Aber am Ende muss jeder nach seinem Budget vorgehen.

Klar beste Okulare machen aus einem miesen Teleskop kein Wunderteleskop, da ja zuerst im Teleskop das Licht gesammelt wird. Sie führen aber zu quasi keinen weiteren Fehlern. Am Ende siehst Du doch immer das Himmelslicht - die Summe aller Fehler die alle Optiken einführen.
CS
 
Ich hab die kompletten APM XWA für meinen 12" F4 und liebe sie, aber für die Heritage sind die einfach zu groß, zu teuer, zu schwer. Das passt einfach nicht.
Mein Heritage ist zwar eine Nummer kleiner, aber ich fahre da einen ähnlichen Weg mit dem Zoom: 8-24 mm Baader Hyperion Zoom. Das macht richtig Spaß!
Wenn ich noch etwas mehr "Power" brauch nehme ich ein kleines 4 mm Plössl zur Hand.
 
Hallo Jana,

Schau mal Hier ein Test zum Seben Zoom. Wenn es Budget massig eng zugeht oder als Reise Okular wurde es mir auch schon von meinem Astrohändler empfohlen.
Aus meiner Sicht machst du mit dem Seben nicht viel verkehrt

Gruß, CS
Thomas
 
Der Beitrag ist zwar jetzt schon 2 Monate alt, trotzdem will ich mich mal dazu melden, da ich selbst seit einiger Zeit ein Heritage 150P als Reiseteleskop habe. Ein großartiges Gerät, wenn man die konstruktionsbedingten Einschränkungen versteht und akzeptiert.
Eine Einschränkung ist der sehr einfache Okularauszug, der nur recht leichte Okulare gut verträgt - darum sind die meisten der hier gemachten Vorschläge sinnfrei (ein ES82° oder ein gebarlowtes HypZoom da rein? Never!).
Das optimale Zoom wäre natürlich das NaglerZoom 3-6mm, das ich am Heritage schon testen konnte - klein, leicht, extrem scharfe und kontrastreiche Abbildung. Preis ist halt gebraucht etwa 300€ (wenn man denn eins findet) und neu etwa 500€.
Das von dir im Startpost verlinkte Okular habe ich seit mehreren Jahren und es hat trotz seines recht kleinen Gesichtsfelds und all meiner anderen Okulare (Baader Hyperions, ES 68°, verzoomtes LUWAN, Goldkanten, Planetarys) seinen Platz im Okularkoffer behauptet - Schärfe und Kontrast zumindest meines Exemplars (als "HRZ" gelabelt und bei TS als "Planetary Zoom" angeboten) sind hervorragend und übertreffen all meine anderen Okulare.
Das Ding bleibt trotzdem im Okularkoffer für mein 12"-Dobson, für den Heritage 150P ist die Vergrößerung zu gering. Hier verwende ich viel lieber die "Goldkanten" (bzw. deren neueste Version: die mit rotem Ring versehenen "Svbony 68° UW") und hab da den ganzen Satz (20, 15, 9 und 6mm), die alle zusammen etwa 100€ kosten (bei Direktbestellung aus China über aliexpress) und wirklich, wirklich gute Abildungen zeigen. Mit z. B. der guten, leichten und preiswerten 2,25fach Q-Turret-Barlow von Baader kann man dann auch auf die Hochvergrößerungen gehen (188x mit dem 9mm für Planeten und 280x mit dem 6mm für WOW-Erlebnisse am Mond und für die ganz seltenen Ausnahmenächte mit sehr gutem Seeing am Planeten).
Manche werden jetzt schreiben, mit den Goldkanten (bzw. meinen "Rotkanten") geht das nicht gut, da diese bereits ein Barlowelement enthalten. Aber im direkten Vergleich hatte das auf 4mm gebarlowte 9mm UW das klar kontrastreichere Bild am Jupiter gezeigt als ein 4mm TS Planetary, dass ja so ein gutes Planetennokular sein soll...
btw: 21,5-7,2mm Zoom hat kein Barlowelement und wäre daher auch ohne solche Bedenken auf Hochvergrößerung barlowbar. Wenn man denn mit dem kleinen Gesichtsfeld zufrieden ist...
 
Ich hab am kleineren Bruder, dem Heritage 130P mit Unterstützung des OAZ durch dieses Bauteil aus additiver Fertigung meine APM/LUNT XWA am Mond getestet und war sehr positiv überrascht. Das sind aber auch ~300g je Okular und damit Extrembeispiele. Ein Zoom mit etwa 100g sollte der OAZ mit Hängen und Würgen tragen können.
Bei den "Rotkante" bin ich ganz bei Dir, dies ist auch mein Set der Wahl für den Kleinen und unterwegs.

CS, Ralf
 
Der einfachste 3D-Drucker zaubert das Teil in weniger als einer Stunde aufs Druckbett. ;)

CS, Ralf
 
Hallo,

mein ES 82 Grad 14mm ist leichter und hat viel weniger Hebel als mein 17mm Hyperion. Damit sollten auch einfache Okularauszüge zurecht kommen.

VG Klaus
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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