Zu billig Gläser, meine Fernglasgeschichte

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Sulaco

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Hallo Fernglasfreunde,

oft lese ich hier im Forum folgende Frage: Wie ist folgendes xyz-Glas für Euro 23,98.-, taugt das was?

Eigentlich finde ich, ist es die Zeit nicht wert, darüber zu schreiben. Viele Schreiber vor mir versuchen auch immer wieder potentielle Käufer von solchen Produkten abzuhalten. Zu Recht!

Warum jedoch immer wieder diese Frage kommt verstehe ich nicht. Kann sich in dieser Preisklasse keiner selbst ein Urteil bilden? Habe ich wegen 20 Euro die Hosen voll falls es ein Fehlkauf werden könnte? Brauche ich zum Schuhebinden auch noch Hilfe?
<img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/pftroest.gif" alt="" />

Meine Frage an die Billigkäufer: Mit welchem Rechner seit ihr im Internet, noch eine alte lahme Gurke, oder schon mit einem richtig schnellen tollen? Schmeckt euch der Instant-Kaffee oder gibt es da nicht eine gute Meisterröstung? UndSoWeiter usw. usw. ...

Man sieht, Leistung, Genuß, Zufriedenheit kostet etwas. Nur in dieser Preislage solche Fragen zu stellen...? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/mauer.gif" alt="" />

Meine Fernglasgeschichte:
Es war einmal vor vielen Jahren, da kaufte ich ein Fernglas weil mein Astrofreund sich ein Vixen 10x50 Ascot besorgt hatte. Ich dachte, wow das ist gut sowas brauche ich auch. Also zog ich los und kaufte mir (ohne Forum) zu meinem 11x80 (Vixen) noch ein Dörr Vistalux 10x50 mit sagenhaften 7° Gesichtsfeld. Ein Fujinon 7x50 FMT-SX begeisterte mich schon damals war mir aber zu teuer. Mein Glas kostete DM 200.-

Anfangs fand ich dieses Glas auch richtig gut! Nur so oft wie meinen 11x80 benutzte ich dieses handliche Glas nie,warum nur? Ich dachte, der Unterschied zum damaligen Fujinon 7x50 FMT-SX wird schon nicht so groß sein. Aber die ganzen Jahre hatte ich meine Mühe damit. Als Fujinon nun das 10x50 FMT-SX rausgebracht hatte dachte ich, das brauche ich aber jetzt. Schnell wurde mit dem Händler vereinbart, dass wenn das Glas nur unwesentlich besser ist als meine bisherige Ausrüstung, so werde ich es nicht kaufen. So holte ich das Glas zum Test.

Am Tag als ich es abholte stellte ich die Regentropfen in meiner Gartenhecke ein die in der Sonne funkelten.
Glasklar und knackscharf war das Fujinon während mein altes Dörr mir unscharfe Tropfen wie durch eine Milchglasscheibe lieferte!
Aber dafür wurde ich mit hundert Regenbogen um die Tropfen durch das alte Glas belohnt.
Schon da wußte ich, dass ich mir die Rechnung schicken lasse! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />

Abends war es klar. Optiken gepackt und mit Stativ raus aus dem Ort.
Das Fujinon ohne Fehler, alles klar und deutlich und scharf bis fast an den Rand.
Im Dörr war um den Halbmond eine weiße Fläche wie wenn dieser hinter Cirren steht. Da waren aber keine Wolken. Dafür wieder die bunten Bilder um den Mond.
Als ein Satellit durch das freihändig gehaltene Fujinon zog begeisterte mich die ruhige Wahrnehmung. Warum? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gutefrage.gif" alt="" />
Das große scharfe Gesichtsfeld liefert ein entspanntes Beobachten aus freier Hand. Mein Fujinon hat 6,5° Gesichtsfeld die fast komplett scharf sind. Bei meinem alten Dörr sind aber von 7° nur etwa 1,5° richtig scharf!
Wenn also ein Objekt (speziell bewegte wie Flugzeuge usw.) beobachtet wird so ist es immer nur auf einem kleinen Feld einigermaßen scharf. Man will immer nachfokusieren und kommt nicht zur Ruhe. Beim Fujinon wird manchmal über die Einzelokularverstellung gemeckert. So schlimm ist das nicht! Ich hole mein Glas aus dem Köcher oder dem Koffer, halte es an mein Auge und es hat sich seit der letzten Beobachtung nicht verstellt. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/cool.gif" alt="" />
Es war nun einen Tag nach Halbmond, nur aus Neugier heraus stellte ich M33 im Fujinon ein. Ich konnte die Aufhellung gerade erkennen weil ich ja weiß wo diese Galaxie steht. Der Mond war ca. 30° entfernt. Ich probierte das mit dem anderen Glas erst gar nicht.

Ich kann noch viele Beispiele bringen, will es aber nicht mehr. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/niemals.gif" alt="" />

Jedenfalls dachte ich früher ein billiges Glas reicht <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/totlach.gif" alt="" />. Aber die Erfahrung steigt und Optikfehler werden sichtbar die man früher übersehen hat <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/pfeif.gif" alt="" />. Das Vixen 10x50 Ascot von damals ist immer noch ein tolles Glas, aber seit ich das Fujinon habe sehe ich auch in diesem Glas viele Fehler und weniger am Himmel. Aber es ist immer noch um vieles besser als mein Dörr.
Deshalb lag es auch nur im Keller rum und wurde fast nie verwendet. Welche Freude, hätte ich mein Fujinon schon bei Hyakutake und Hale-Bopp gehabt.

Mein Bitte an potentielle Käufer eines weniger als 100 Euro Glases. Traut euch!
Kauft es und macht die Erfahrung. Aber man muß doch nicht immer Nachfragen ob das gut ist. Wer da arm wird sollte sich eh kein Fernglas kaufen. Ein Fernglas ist ein Gebrauchsobjekt.


Gruß,
Sulaco
<img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Danke, Sulaco, dem stimme ich 100% zu! Das oft gebrachte Argument "manche Leute koennen sich eben nur ein Billigglas leisten" zieht hier nicht. Wer es mit dem Beobachten ernst meint, der kann immer ein paar Monate warten, bevor er kauft, denn es handelt sich um eine Investition in viele Jahre, und der "Preis pro Monat" erreicht daher schnell den Gegenwert einer Schachtel Zigaretten oder eines Weizenbieres in der Kneipe.

Gruss,
Holger
 
Hi Leute,

ich möchte zu dem Thema noch etwas ergänzen.

Ich habe auf meinen naturkundlichen Reisen oft Leute getroffen, die stolz darauf waren, schon in aller Herren Länder gewesen zu sein. Als Fernglas hatten sie ein Schrottteil!
Wie kann man nur so dämlich sein. Sie hätten nur auf eine ihrer zig Reisen verzichten müssen und für das eingesparte Geld ein gutes Fernglas kaufen müssen. Dann hätten sie bei allen anderen Touren viel mehr und viel besser gesehen!

Beste Grüße

Manfred
 
Tach Sulaco,

ist absolut meine Meinung, was Du da zum Thema "Billig-Gläser" schreibst. Hatte vor ein paar Tagen noch was ähnlich Böses zum Thema geposted... hier

<img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />

Ich glaube aber, der Haken liegt woanders: Es fehlt oftmals schlicht an Vergleichsmöglichkeiten. Für meinen Teil habe ich auch viele Jahre mit minderqualitativen Ferngläsern beobachtet, weil ich nix Besseres kannte, ehe ich dann - z.B. auf der Photokina, bei Händlern oder auf Teleskoptreffen - durch viele Supergläser schaute und mir ähnlich die Augen auf gingen, wie Du es mit dem Fujinon-Glas beschreibst. Daher kann man auch nur immer wiederholen: Selbst durch Gläser schauen und vergleichen, dann erübrigen sich diese abstrusen Fragen wie "Ich will mir für 12,99 EUR ein Supermarktketten-Glas mit orangener Megavergütung holen - haut mich dann jemand von Euch?" oder "Beim Geizistgeil-Markt ist für 19,99 EUR ein Zoom Glas 10-68fach im Angebot - Sieht man da mehr als durch eine Klopapierrolle?"...

<img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/pftroest.gif" alt="" />


Und was Holger und Manfred schreiben, unterschreibe ich ebenfalls: Einem entgeht etwas unbeschreiblich Tolles, wenn man sich bei Ferngläsern - egal ob bei terrestrischen oder astronomischen Beobachtungen - nicht etwas wirklich Edles leistet...

Viele Grüße

Serenitatis
 
Hallo Serenitatis,
hallo Fernglasfreunde,

Wenn jemand knapp bei Kasse ist kann man schon mit einem günstigen Glas seine Freude haben. Lieber günstigere Geräte zur Beobachtung als gar nicht schauen! Günstig muss ja nicht gleich Grottenschlecht sein! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/neinnein.gif" alt="" />
Wichtig dabei, wie Serenitatis richtig anführt, selber durch- und anschauen.

Vergleichsmöglichkeiten gibt es schon. Es gibt doch jede Menge Optikgeschäfte in den Fußgängerzonen wo man vom billigen bis zum Edelglas alles Testen kann! Mir hat noch kein Optiker gesagt, "nö, da darf ich nicht durchgucken".


Was ich nicht verstehe ist, dass die Leute so auf Schrottferngläser fixiert sind und dann so hilflos beim kaufen sind! Ich will niemanden überzeugen dass das Fujinon das beste ist. Es gibt viele gute andere Gläser.

Wenn man sein sauer verdientes Geld ausgibt ist es ja auch OK wenn man vorher nachfragt und so andere Meinungen hat. Aber bei weniger als 100 Euro? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gutefrage.gif" alt="" />
Was kann man da denn fragen was man nicht schon längst vermutet?

Beispiel:
Was kostet ein gutes WW-Astrookular für ein Teleskop?
Bei einem Fernglas sind da schon zwei eingebaut!
Bei meinem Fernglas brauche ich alles doppelt mit einem Haufen genau geschliffenem Glas in den Tuben -den Prismen!
Dann muss alles justiert werden. Und und und...
Sehen die das denn nicht??????

Durch solchen Beiträge wird das ganze Forum verwässert und die guten Themen muss man suchen, das ist jedenfalls meine Meinung!

Schade eigentlich! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/frown.gif" alt="" />


Viele Grüße,
Sulaco

PS.
Bei weniger als 100 Euro meine ich Neuware!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Wenn jemand knapp bei Kasse ist kann man schon mit einem günstigen Glas seine Freude haben. Lieber günstigere Geräte zur Beobachtung als gar nicht schauen! Günstig muss ja nicht gleich Grottenschlecht sein!

Hallo Sulaco,

gebe Dir völlig Recht! Wenn man gar nix hat, kann man schlecht Sterne gucken. Mir ging das mehrere Jahre so mit einem Superdobson, bei dem ich ganz genau wusste (und weiß...), was ich haben möchte. Allein, von Jahr zu Jahr wurden die edlen Teile teurer, mein Einkommen allerdings ließ es nicht zu, mir so ein Traumding zu kaufen. Bis ich dann durch ein Dobson schaute, das nur einen Bruchteil meines Traumdobsons kostete. Und siehe da: Ich orderte mir wenige Tage später schon diesen "Low-Dobson". Unterschied zur Billig-Glas-Debatte ist allerdings: Die Qualität dieses Dobsons - und das schrieb ich erst kürzlich hier irgendwo - ist hervorragend!!! Beim Fernglas ist die Geschichte etwas komplizierter, weil diejenigen Gläser, die wirklich herausragende Qualität liefern, allesamt preislich dicht beieinander liegen. Da hilft tatsächlich nur: SPAREN, SPAREN! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Viele Grüße

Serenitatis
 
>>>Beim Fernglas ist die Geschichte etwas komplizierter, weil diejenigen Gläser, die wirklich herausragende Qualität liefern, allesamt preislich dicht beieinander liegen...

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Na ja, es muss ja nicht immer gleich vom Feinsten sein! Ich wuerde auch schon Fernglaeser der Klasse Vixen Foresta als sehr gut bezeichnen. Mein Nikon 8x30 E2 ist wirklich klasse und muss sich auch vor Leica nicht verstecken (solange man nicht mit Absicht extreme Lichtverhaeltnisse sucht), und ich habe dafuer 250 Euro auf Ebay bezahlt. Man kann im Bereich "einiger hundert Euro" schon sehr gute Optiken bekommen, es muessen wirklich nicht immer gleich 1000 Euro sein.

Gruss,
Holger
 
Gibt es eigentlich so etwas wie einen Fragebogen, auf dem die Leistung eines Fernglases bewertet werden kann?
<img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gutefrage.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gutefrage.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" />

Ich denke da z.B. an max. Punkte (0-100). Es müssten die Kategorien schon klar ersichtlich sein, wie Schärfe (0-100 Prozent/Radius), Kontrast, Streulichtverhalten, Haptik...

Am Ende werden die Punkte für die Optische, Mechanische und die Wertigkeit usw. stehen.

Den Preis würde ich aber nicht mit einbezihen. Da soll jeder selbst entscheiden was man ausgeben will. Nur die Leistung zählt! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />

So kann jeder für sich entscheiden auf was er/sie Wert legt.

Wenn dann wirklich ehrlich bewertet wird (ob das auch gemacht wird????) könnten dann mit dieser Vorlage viele Fernglasfreunde gezielt die Leistung der Gläser z.B. hier im Forum abrufen und vergleichen!

Auch sollte dann eine solche "Testseite" nicht unbedingt irgendwo hinten verschwinden <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/neinnein.gif" alt="" /> sondern gut erkennbar im Forum platziert sein.


Viele Grüße,
Sulaco
 
> Mein Nikon 8x30 E2 ist wirklich klasse ...

Hallo Holger,

seit wann hast Du ein 8x30 E II? Das lese ich heute zum ersten mal. Oder habe ich es bisher nur übersehen? Egal. Auf jeden Fall spricht es für Deinen guten Geschmack. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />

> ... und muss sich auch vor Leica nicht verstecken

Na logisch, das Nikon ist ja auch ein richtiges Fernglas <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> ...

Viel Spaß damit und viele Grüße, Frank.
 
>>>>Auf jeden Fall spricht es für Deinen guten Geschmack

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Hallo Frank,

klar doch :-)
Ich habe es seit einem Jahr, das einzige Fernglas meiner Sammlung, das ich mit nach China genommen habe - das ist ja auch eine Art Auszeichnung ...

Ich habe sogar noch einen alten Testbericht auf meiner Festplatte, den ich nie ganz zuende geschrieben hatte, wegen des Chaos mit dem Umzug damals. Den werde ich demnaechst mal aufbereiten und online bringen.

Gruss,
Holger
 
Hallo Sulaco,

Solch eine Zusammenstellung der Leistungswerte waere sehr schwierig, weil jeder Mensch andere Masstaebe ansetzen wuerde. Eine Punktetabelle wuerde eine Objektivitaet vortaeuschen, die in Wirklichkeit nicht vorhanden ist. Wenn man kein optisches Labor zur Verfuegung hat, in dem man Werte bezueglich eines Standards festlegen kann, dann hilft nur der Vergleich mehrerer Instrumente, um einigermassen zuverlaessige Aussagen zu bekommen. Ich kann also A und B nebeneinander aufbauen und dann sagen: B ist in Bezug auf Streulicht besser als A. Eine absolut gueltige Punktzahl festzulegen halte ich fuer unmoeglich, oder zumindest fuer sehr ungenau, denn man muesste deren Leistung ja im Vergleich mit allen anderen vorhandenen Fernglaesern einordnen, und wer hat schon diese Uebersicht?

Gruss,
Holger
 
> das einzige Fernglas meiner Sammlung, das ich mit nach China genommen habe ...

Hallo Holger,

besser kann man das kleine Nikon nicht würdigen. Es ist ja auch ein schönes Glas auf Reisen. Das große Sehfeld, das plastische Bild und die tolle Optik machen einfach nur Spaß! Gehe doch mal mit dem Nikon ein paar der besseren chinesischen Fernglashersteller besuchen und beschwatze einen davon, dass ein 7x42 Porro mit Mitteltrieb in dieser Qualität und mit wenigstens 140m/1000m Sehfeld eine lohnende Aufgabe wäre <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />. Was hälst Du davon? Wenn so ein Glas für weniger als 500 Euro zu haben wäre, würde ich glatt eins kaufen.

Frank.
 
>>>Gehe doch mal mit dem Nikon ein paar der besseren chinesischen Fernglashersteller besuchen und beschwatze einen davon...

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Gute Idee!



Gruss,
Holger
 
Gibt es eigentlich so etwas wie einen Fragebogen, auf dem die Leistung eines Fernglases bewertet werden kann? Ich denke da z.B. an max. Punkte (0-100). Es müssten die Kategorien schon klar ersichtlich sein, wie Schärfe (0-100 Prozent/Radius), Kontrast, Streulichtverhalten, Haptik...

Tach Sulaco,

ich sehe es wie Holger: Eine solche Bewertung müsste immer subjektiv bleiben. Schau Dir z.B. Autotests von gängigen Autozeitschriften an. Diese Tests halte ich in den allermeisten Fällen für totale Witze, bei denen von Objektivität niemals auch nur eine winzige Spur vorhanden ist. So ist es fast immer klar, dass deutsche Fabrikate immer besser abschneiden als beispielsweise französische Modelle. Würdest Du Deine Kaufentscheidung von einem Punktetest abhängig machen wollen??? Bei Ferngläsern haben wir eine solche Testindustrie zum Glück nicht. Der beste Test ist - habe ich hier im Forum schon oft gesagt - selbst durchschauen und selbst testen. Allerdings sollte man den Fehler nicht begehen, mit seinem Instrument, für das man sich dann einmal entschieden hat, unzufrieden zu sein und auf andere - vermeintlich bessere - Gläser zu schielen. Dann wird man leicht wie "des Fischers seine Frau". Mache ich auch ab und zu und dabei habe ich zwei absolute Edelgläser und ein Halbedelglas, die für viele Zwecke klasse sind. Wobei... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />

Soweit mein Wort zum Sonntag! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />

Viele Grüße

Serenitatis
 
Ich glaube aber, der Haken liegt woanders: Es fehlt oftmals schlicht an Vergleichsmöglichkeiten. Für meinen Teil habe ich auch viele Jahre mit minderqualitativen Ferngläsern beobachtet, weil ich nix Besseres kannte, ehe ich dann - z.B. auf der Photokina, bei Händlern oder auf Teleskoptreffen - durch viele Supergläser schaute und mir ähnlich die Augen auf gingen, wie Du es mit dem Fujinon-Glas beschreibst.

Das kenn ich irgendwoher. Ich habe jahrelang ein 8x21 Fernglas von der billigen Sorte gehabt und war trotzdem zufrieden. Dann habe ich mir ein Vixen Apex Pro 8x32 gegönnt und durchgeschaut. Jetzt habe ich immer irgendwie den Eindruck, dass mein 8x21 nur sehr unscharf und verschwommen abbildet.

Gruß

Carsten
 
Hallo,

so eine 08/15-Punktetabelle aufzustellen, an der jeder Laie ein Fernglas oder ein Fernrohr bewerten kann, halte ich für unsinnig. Wie jeder erfahrene Amateurastronom weiß, ist für einen Laien die qualitative Beurteilung eines Fernglases oder eines Teleskops schwierig und oft gar nicht möglich. Es ist eben ein gewisses Quantum an Erfahrung nötig, um das Ganze auch richtig einschätzen zu können.

Serenitatis hat ja schon damit angespielt, was sich oft in verschiedenen Testberichten abspielt. Ich traue auch den Testern der Stiftung Warentest nur bedingt zu, dass sie in der Lage sind, Ferngläser oder Teleskope richtig zu beurteilen.

Den Ratsuchenden bleibt oft gar nichts anderes übrig, als in den diversen Foren, bei Volkssternwarten, bekannten Amateurastronomen usw. oder Organisationen wie der VdS anzufragen. Gebt diesen Leuten doch bitte dann eine Antwort, mit der sie auch etwas anfangen können.

Herbert Zellhuber
www.zellix.de/selbstbau/index.htm (VdS-Fachgruppe Amateurteleskope/Selbstbau)
 
Hi Sulaco,
was ist ehrlich?
Eine eigene Meinung, ein eigener Eindruck -in jedem Fall individuell.
Und genau da scheitert bei Fernglas- oder Teleskopbewertung jedewede absolute Beurteilung, egal ob als Punktesystem oder sonst wie.

Es hilft also nur sich einen Überblick zu verschaffen und Berichte als Hinweis und/oder Anregung zu verstehen und sich irgendwann ein eigenes Livebild zu machen. Je besser man sich kennt und je besser man sich informiert umso geringer wird m.E. die Wahrscheinlichkeit einzugehen, wenngleich sie immer noch besteht.

100 Euro sind für manche hier viel Geld. Denke mal an die Schüler, hier sind ja auch 14jährige etc. Wenn man in dem Zusammenhang etwas kritisieren könnte, dann vielleicht am ehesten, das manch fragender Neuling hier, zumindest ob seiner Worte suggeriert, das die Erwartungshaltung an die Qualitäten überzogen sind. Aber verständlich ist auch, das man auch in der Preisliga das beste für sein Geld möchte. Die Basis ist da halt eine andere.

Wenn das Gerät nicht völlig verkorkst ist, kann man auch im niedrigen Preisbereich Spaß haben. Natürlich hat auch der Besitz von Topequipment einen Reiz. Jeder halt so wie er kann und will.

CS
 
Eine eigene Meinung, ein eigener Eindruck -in jedem Fall individuell. Und genau da scheitert bei Fernglas- oder Teleskopbewertung jedewede absolute Beurteilung, egal ob als Punktesystem oder sonst wie.

Tach zusammen,

diesen Antares-Gedanken möchte ich noch mal weiterspinnen: Es ist sogar sinnvoll, diese Subjektivität der Beurteilung von Ferngläsern - unabhängig von optischen Daten wie Transmission etc. - als Vorteil zu sehen. Allein die Haptik eines Gerätes verursacht bei dem einen eitrigen Hautausschlag sowie fiese Pickel, beim anderen Begeisterung pur. Es gibt halt Gläser, die ein noch so tolles Bild an die Augen geben, die aber für Leute mit kleineren Händen unhandlich und schlecht zu halten sind. Oder das Einblickverhalten: Hier gilt dasselbe wie für Okulare generell. Es gibt jenseits der "harten" Daten wie Brennweite, Gesichtsfeld etc. schlichtweg kein objektives Maß. Manch einem macht es nix aus, sein Auge in die Okularlinse kleben zu müssen; der andere mag eher auch mit Brille noch das ganze Gesichtsfeld sehen können.

So sind wir uns in diesem Thread ja offenkundig alle recht einig?! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />

Kommt alle gut ins neue Jahr! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/huhu.gif" alt="" />

Serenitatis
 
Hallo Antares,
Ich möchte Dir voll zustimmen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />. Dass teure Produkte in der Regel besser sind und auch bessere Gebrauchseigenschaften haben als Billigkram (zumindest sollte es so sein) dürfte jeden klar sein. Ohne die billigen Ferngläser würde aber mancher nicht zur Sternguckerei finden. Wenn ich in Billigmärkten bin, schaue ich mir auch meistens die dort ausgestellten Ferngläser an. Darunter gibt es einige sehr preiswerte, die durchaus brauchbar sind. Nicht jeder Einsteiger will (oder kann) gleich am Anfang eine größere Summe ausgeben. Es ist ja richtig, wenn hier die Billigferngläser kritisiert werden und auf Schwächen hingewiesen wird - diese aber generell zu verteufeln finde ich übertrieben. Auch ideologisch gefärbte psodovolkswirtschaftliche Argumente im Stile von "Billiggläser kaufen schadet der Volkswirtschaft", die ich hier im Forum schon gesehen habe, sind total fehl am Platz.

Viele Grüße
Frank
 
Hallo, und ein gutes neues Jahr!

Zitat:>>so eine 08/15-Punktetabelle aufzustellen, an der jeder Laie ein Fernglas oder ein Fernrohr bewerten kann, halte ich für unsinnig. Wie jeder erfahrene Amateurastronom weiß, ist für einen Laien die qualitative Beurteilung eines Fernglases oder eines Teleskops schwierig und oft gar nicht möglich. Es ist eben ein gewisses Quantum an Erfahrung nötig, um das Ganze auch richtig einschätzen zu können.<<
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Ich dachte in erster Linie daran, dass es einen Vordruck geben könnte in die der Sternfreund die Daten eintragen kann und eventuell anfallende Punkte ablesen kann. (100 Prozent scharf = Randscharf= 100 Punkte) usw. Wenn dann die Werte veröffentlicht werden so wird es Streuungen geben aber event. auch Werte die dicht beieinander liegen. Es könnte eine Orientierung für den Käufer sein, muss es aber nicht.

Aber wenn das Quatsch ist, so frage ich mich warum in diversen Medien Klassifikationen zu Sternhaufen oder Nebeln gedruckt werden. Warum gibt es Zeichenanleitungen zu Planeten? Warum steht im aktuellen VdS-Journal man solle Zeichnungen veröffentlichen?

Hier ist es doch genauso mit der Beurteilung/Erfahrung! Jeder Beobachter sieht ein Objekt anders! Also was schaue ich mir noch in den Zeitschriften die Zeichnungen oder digital bearbeiteten Bilder an? Da kann ich diese für meine Arbeit auch nicht verwenden, oder?



@Antares:

Zitat: >>was ist ehrlich?
Eine eigene Meinung, ein eigener Eindruck -in jedem Fall individuell.<<
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Unter ehrlich meine ich folgendes: Wenn ich ein Objekt beschreibe halte ich mich an gewisse Normen. NGC7789 ist für mich "R" wie rich, also ein Sternhaufen mit vielen Sternen. Ein Komet mit DC-9 ist für mich stark konzentriert, eben fast wie ein Stern und nicht diffus.
50 Prozent scharf bedeutet für mich dass nur das halbe Gesichtsfeld scharf ist usw.

Zitat: >> 100 Euro sind für manche hier viel Geld. Denke mal an die Schüler, hier sind ja auch 14jährige etc. <<


Wenn ich meinen Kindern Weihnachtsgeschenke kaufen gehe, so staune ich nicht schlecht was mancher "Dreck" kostet! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/pfeif.gif" alt="" />
Irendwo hier im Forum führte einer folgendes an:
-Was manche (ich meine nun Schüler) heutzutage an hohe Handy-Rechnungen haben nur durch SMS und blabla...


Zitat: >>Wenn das Gerät nicht völlig verkorkst ist, kann man auch im niedrigen Preisbereich Spaß haben. Natürlich hat auch der Besitz von Topequipment einen Reiz. Jeder halt so wie er kann und will.<<
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Wie ich schon weiter oben schrieb, ein billiges Glas bedeutet nicht gleich schlecht zu sein. Aber ein 19 Euro Glas???
<img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" />
Da kann ich gleich ein Spielzeug von Simba kaufen.
Bei 100 Euro frage ich nirgendwo nach und mache mir mein eigenes Bild. Wenn es nun teurer wird ist es für mich legitim verschiedene Meinungen zu hören.

Als Mitarbeiter einer Volkssternwarte habe ich es oft erlebt, dass ich Zeit geopfert habe für Beratungen zu optischem Gerät. Aber oft (nicht generell) kaufen die Leute dann doch, was sie sich in den Kopf gesetzt haben und weil auch die tolle rote Vergütung vom Kaffeeröster so viel besser aussieht als das langweilige Grün/violett auf der Frontlinse. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/totlach.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/crazy.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/totlach2.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/shocked.gif" alt="" />


Viele Grüße
Sulaco
 
Zitat:
>> ... aber wenn das Quatsch ist, so frage ich mich warum in diversen Medien Klassifikationen zu Sternhaufen oder Nebeln gedruckt werden. Warum gibt es Zeichenanleitungen zu Planeten? Warum steht im aktuellen VdS-Journal man solle Zeichnungen veröffentlichen? Hier ist es doch genauso mit der Beurteilung/Erfahrung! Jeder Beobachter sieht ein Objekt anders! Also was schaue ich mir noch in den Zeitschriften die Zeichnungen oder digital bearbeiteten Bilder an? Da kann ich diese für meine Arbeit auch nicht verwenden, oder? <<


Hallo Sulaco,

wenn du z.B. im VdS-Journal deine Beobachtungen veröffentlichen willst, obwohl du ein unerfahrener Beobachter bist, stehen die Chancen trotzdem verhältnismäßig gut, dass dein Bericht abgedruckt wird.

Wenn jemand zum Einstieg in die Astronomie sein Fernrohr selbst gebaut hat und es im VdS-Journal vorstellen will, so wird das auch kaum auf Hindernisse stoßen.

Will aber jemand mit wenig Erfahrung einen Testbericht abliefern, wird das schwierig werden. Als Autor solcher Beiträge ist eben eine gewisse Erfahrung im Umgang mit astronomischen Instrumenten und deren Beurteilung unbedingt nötig! Dass hier die Redaktionsarbeit nicht einfach ist, dürfte wohl jedem klar sein.


Zitat:
>> Als Mitarbeiter einer Volkssternwarte habe ich es oft erlebt, dass ich Zeit geopfert habe für Beratungen zu optischem Gerät. Aber oft (nicht generell) kaufen die Leute dann doch, was sie sich in den Kopf gesetzt haben und weil auch die tolle rote Vergütung vom Kaffeeröster so viel besser aussieht als das langweilige Grün/violett auf der Frontlinse. <<

Wenn die Ratschläge von erfahrenen Leute ignoriert werden, kann man natürlich auch nichts machen.

Herbert Zellhuber
www.zellix.de/selbstbau/index.htm (VdS-Fachgruppe Amateurteleskope/Selbstbau)
 
Zitat: >>Will aber jemand mit wenig Erfahrung einen Testbericht abliefern, wird das schwierig werden. Als Autor solcher Beiträge ist eben eine gewisse Erfahrung im Umgang mit astronomischen Instrumenten und deren Beurteilung unbedingt nötig! Dass hier die Redaktionsarbeit nicht einfach ist, dürfte wohl jedem klar sein.<<


Hier möchte ich ansetzen! Warum wird nicht mal ein Einsteigerglas von Erfahrenen Kollegen mit vorgestellt? Genügend Berichte gab es ja schon. In der Regel sehe ich immer Bewertungen zu Qualitätsgläsern. Wenn schon bewertet wird, könnte man doch auch ein Einsteigerglas mitbewerten und gegen die Spitzengläser antreten lassen. M31 sehe ich in jedem Fernglas! Aber wie ich M31 sehe ist ausschlaggebend. Sind das nur feine Unterschiede oder ist man verblüfft über die andere Ansicht! Wenn sich schon jemand die Arbeit macht und mehrere Gläser vorstellt, warum nicht noch ein günstigeres mit bewerten? Ob jemand bereit ist für Qualität mehr zu zahlen ist - wie ja schon mehrfach geschrieben wurde- seine Sache.


Nochmals zu dem Bewertungsbogen:
Mir geht es nicht nur um reine Testberichte.
Ich dachte daran, dass es auch nur eine Art " Checkliste " geben könnte damit der weniger erfahrene Fernglaskäufer erkennen kann ab wann eine Optik/Mechanik Kombination brauchbar ist und welche dann auch Freude macht.

Mit solch einem Bogen könnte der Unerfahrene im Optikladen/Kaffeerösterfiliale ein Fernglas auf wichtige Kriterien selbst prüfen.
In Büchern und Magazinen wurde schon viel geschrieben. Aber wer nimmt die mit zum Einkaufen? Solch eine Liste könnte z.B. zum Download angeboten werden, dies war mein Gedanke.

Hintergrund:
Zur Fernrohrbeurteilung gibt es auch diverse Möglichkeiten anhand von Beugungsbildern seine Optik zu bewerten (wenn die Bedingungen passen). Solche Beugungsbilder wurden auch schon veröffentlicht. Oder bei der Beobachtung des Sternhimmels kann ich die sog. Bortle-Skala hinzuziehen um die Qualität desselben zu beschreiben. Alles hängt davon ab wie es ausgelegt wird!
Warum also nicht einen einfachen Bogen verwenden um vor dem Kauf die Möglichkeit zu haben ein Fernglas selbst besser beurteilen und Mängel besser erkennen zu können?

Bitte kein Mißverständnis!
Ich freue mich auf jede Zeichnung und jedes Foto in einer Zeitschrift! Ich bin selber gerne am Fernrohr tätig und mache auch solche Sachen. Aber mit der Einschätzung von Zeichnungen ist es genauso wie bei einer Optik. Jeder sieht es anders. Hier wollte ich auf die Problematik hinweisen die Du angeführt hast.

Weiter oben, schon vor Deiner Antwort schrieb ich zu Holger Merlitz und Serenitatis folgendes:
Zitat:>> Hallo Holger,
hallo Serenitatis,
Leuchtet ein!!
Schnell den Bogen vergessen!!!<<

Da dieser Bogen nur so eine Idee von mir war werde ich es nun so machen!


Viele Grüße,
Sulaco
 
Da dieser Bogen nur so eine Idee von mir war werde ich es nun so machen!

Hallo Sulaco,

so wie Du es nun beschreibst, ist es auch sicher etwas anderes, als ich anfangs verstanden habe. Du willst ja nicht nur eine billige "Bino-BILD"-Punkteliste erstellen, bei der von vornherein z.B. festeht: Leica-Bino 99 Punkte und No-Name-Bino 12 Punkte. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Wenn ich Dich richtig verstehe, willst Du eine "Check-Liste" erstellen, die auch subektive Faktoren berücksichtigt?!

Bin gespannt und ich bin - wenn Du magst - gerne dabei, so eine Liste zu entwickeln.

Viele Grüße

Serenitatis
 
Hallo Sulaco,

Zitat:
>> Mir geht es nicht nur um reine Testberichte. Ich dachte daran, dass es auch nur eine Art " Checkliste " geben könnte damit der weniger erfahrene Fernglaskäufer erkennen kann ab wann eine Optik/Mechanik Kombination brauchbar ist und welche dann auch Freude macht. Mit solch einem Bogen könnte der Unerfahrene im Optikladen/Kaffeerösterfiliale ein Fernglas auf wichtige Kriterien selbst prüfen. <<

Das mit der ‘Checkliste’ hört sich schon besser an. Zum besseren Verständnis sollen auch Bilder darin enthalten sein. Du kannst ja mal so einen Bogen entwerfen und mir zuschicken. Bei Eignung wäre es möglich, ihn dann auf die Seite VdS-Fachgruppe Amateurteleskope/Selbstbau zu stellen.

Zitat:
>> Warum wird nicht mal ein Einsteigerglas von erfahrenen Kollegen mit vorgestellt? Genügend Berichte gab es ja schon. In der Regel sehe ich immer Bewertungen zu Qualitätsgläsern. Wenn schon bewertet wird, könnte man doch auch ein Einsteigerglas mitbewerten und gegen die Spitzengläser antreten lassen. <<

In der Tat liest man wenig über Billigferngläser oder Billigfernrohre. Es gibt auch wenige Berichte, in denen ein Gerät beim Test total durchfällt. Im meisten Fall wird eben die Prüfung bei groben Mängeln abgebrochen.

Herbert Zellhuber
VdS-Fachgruppe Amateurteleskope/Selbstbau
www.zellix.de/selbstbau/index.htm
 
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