Zubehör zu 8" f/6 dobs

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Hallo Cassandra,

das sieht gut aus soweit.

Das 32er TSWA ist der Kompromiss aus Leistung und Preis, bekannt Besseres ist wesentlich teurer.

Ich sehe die kleine Unsicherheit in der Mitte.
Bei dem Speers und dem LVW handelt es sich um relativ endgültige Okulare, die auch an größeren/schnelleren Optiken immer noch gut und nur durch die Nagler-Klasse eventuell zu toppen sind, also Zukunftssicher.
Hier kannst Du nach meiner Einschätzung eigener Beobachtungen zwischen 80° Feld die an F/5 (an Deinem F/6 noch nicht) eventuell ganz leichte Randunschärfen (etwas dickere Sterne)zeigen und perfekten 65° Feld wählen. Ich selbst tendiere ganz klar zum größeren Feld, nicht nur weil ich auch einen Dobson mit 8" F/6 Newton als Hauptoptik habe.
Das 13er Hyperion mag an F/6 in Ordnung sein, ist aber nicht so gut wie sein teureres Vorbild, das LVW.

Das 5-8 mm Speers-Zoom ist nur auf den ersten Blick teuer. Es ersetzt drei Festbrennweiten und führt Dich am 8" F/6 stufenlos in aller Regel an die geräte-, seeing- und objektbezogene Maximalvergrößerung heran.

Gruß und CS
*entfernt*

 
Was ist denn der Unterschied (im Gebrauch) zwischen Durchsichtssucher, Leuchtpunktsucher und Telrad-Finder?

Was macht/ist beim Teleskop die 1:10 Untersetzung bzw. wie wichtig ist die?
 
Re: Zubehör zu 8" f/6 dobs

Hi Cassandra,

ich denke, mit Durchsichtasucher meinst Du einen optischen Sucher. Das ist eigentlich schon ein kleines Linsenteleskop, heute meist 50 mm Öffnung und 8fache Vergrößerung, als 8x50 Sucher genannt.
Leuchtpunktsucher projezieren einen Punkt (red Dot) an den Himmel und wenn Du durchschaust steht der Punkt da am Himmel wo Dein Teleskop hinzeigt(gute Justierung auf das Fernrohr ist in beiden Fällen Grundvoraussetzung).
Ein Telrad ist vom Prinzip her ähnlich, es werden Kreise projeziert.

Der Optische Sucher hat den Vorteil , dass er bereits eine leichte Vwergrößerung liefert, mit einem Leuchtpunkt oder Telrad sieht man jedoch ein wesentlich größeres Himmelsareal weil man beidäugig(!) auf den Punkt peilt und den ganzen Himmel in Blickrichtung sieht.

Ich persönlich halte eine Kombination aus beiden Suchervarianten für besonders Einsteigerfreundlich, gerade dann wenn man Teleskope wählt, die mit dem Übersichtsokular deutlich weniger als 2° Feld zeigen.

Ab ca. 2° Feld kann man auch und gerade als Beginner gut ohne optischen Sucher auskommen, solange man nicht ganz knifflige Objekte per Starhopping suchen muss/will.

Die 1:10 Untersetzuung betrifft den Okularauszug und ist nicht anderes als eine wesentlich feiner Fokussiermöglichkeit gegenüber einem OAZ ohne Untersetzung.
Dies wird insbesondere bei schnellen Öffnungsverhältnissen wichtig, denn an F/4 ist das "Fokussierfenster" in dem Du das Bild im Okular scharf siehst wesentlich kleiner als z.B. an F/8. Du hast auch an F/5 schon ganz wenig Spielraum, den Fokuspunkt genau zu treffen.
Da ist dan so eine Untersetzung schon sehr angenehm.

Gruß und CS
*entfernt*

 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat von *entfernt*GMS:
Ich persönlich halte eine Kombination aus beiden Suchervarianten für besonders einsteigerfreundlich.
Dem stimme ich (als Einsteiger) zu.

Um deine Frage hinsichtlich des Gebrauchs der verschiedenen Sucher zu beantworten, bin ich so frei mich selbst zu zitieren:
Zitat von Michael_Noll:
Am leichtesten finde ich mich zurecht, wenn ich zuerst mit dem Quikfinder (projiziert zwei konzentrische rote Kreise indirekt an den Himmel) die Himmelsregion grob einstelle (für feineres Aufsuchen muss ich mich erst einarbeiten) und dann mit dem 8x50 Sucher das Objekt genau einstelle. Mir persönlich hilft die "richtige" Bildorientierung im 8x50 Sucher, da ich beim Aufsuchen von Objekten die Himmelsregion meist mit meinem Fernglas zuerst absuche, um mich zu orientieren. Das spätere Umstellen auf das gedrehte Bild im Teleskop fällt mir sehr leicht.
 
thx :)
ich denke bald is es so weit...
 
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