Robert_Korn
Aktives Mitglied
1. Dezember 2002, Gailenberg 1100 müM
Instrument: Celestron C 8 orange auf GP-DX mit Skysensor 2000
Eine schöne klare Nacht, sehr transparent auch zum Horizont hin - und der erste Nachtfrost ist im Anzug...
· NGC 7332 ist eine 11m0 Gx mit 4,2 Bogenminuten in Peg. Die steht jetzt um 18.oo Uhr MEZ kurz vor der Kulmination. Eine etwas schwächere Ausgabe von NGC 7331, ebenfalls eine lanngezogene Spindel, die um einen länglichen Kern bei 1670x ein längliches flaumiges Halo zeigt. Der Kern wirkt etwas griesig-fragmentiert, er hat eine kleine flächenhelle Spitze. Nahebei liegt mit
· NGC 7339 eine 12m1 Gx mit 3 Bogenminuten. Im 25 mm CZJ eine schwächer leuchtende, aber flächenmäßig ausgedehnter erscheinende Gx als die unmittelbar benachbarte NGC 7332. Ihr große Achse ist etwa um 60° gegen die der helleren Schwester versetzt. Ein matter Schimmer ohne wahrnehmbares Zentrum. Beide Gx liegen etwa geschätzte 10 Bogenminuten auseinander.
· NGC 160 ist eine 12m4 Gx mit 3,2 Bogenminuten in And. Die ist schwierig, weil sie recht nahe bei einem Sternchen etwa 10m steht. Indessen habe ich sie bei 80x und rascher Durchmusterung des Gesichtsfeldes alsbald gefunden und bin habe dann mit der 170-fachen besagtes Sternchen aus dem Gesichtsfeld rausgefahren. Dann zeigt sich bei abgewandter Sichtweise ein kleines Wölkchen, das etwa im Verhältnis 1:2 elliptisch deformiert ist und einen zarten unauffälligen Helligkeitsanstieg zum Zentrum hin hat.
· NGC 185 ist eine 9m2 Gx mit bemerkenswerten 11 Bogenminuten in Cas. Ein trotz fast Zenithlage nur schwacher Eindruck. Ein im Zentrum etwas krümelig erscheinender ansonsten ausgedehnter matschiger Lichtfleck.
10./11. Dezember 2002, Gailenberg
Instrument: Celestron C 8 orange auf GP-DX mit Skysensor 2000
· Saturn läßt sich heute bis über 300x vergrößern, zeigt jedoch außer den üblichen Features –Cassini-Teilung, Bauchbinde, Schatten auf den Ringen – keine aufregenden Besonderheiten
· M001 zeigt bei 80x ein auffälliges, etwas elliptisches Wölkchen mit flächenhellem flachen Zentrum.
· NGC 1647 ist ein OH in Tau. Eine sehr lockere weit gestreute , im 25 mm CZJ mehr als formatsprengende Assoziation von etwa 60 Sternen. Eher ein Feldstecher-Objekt...
· NGC 1746 ist noch so ein verstreuter Haufen in Tau. Ich zähle etwas über 40 Sterne, weit gestreut und mit erheblichen Helligkeitsunterschieden.
· NGC 1762 ist eine 13m0 Gx in Ori. Die habe 170x gefunden. Ein schwaches Glimmen, indessen zeigt im Zentrum eines schwachen Halos, eine spitze Helligkeit. Das Ding scheint mir bei längerem Hinsehen mäßig elliptisch und das Halo unregelmäßig verblasen.
· NGC 1779 eine 13m0 Gx mit 2,6 Bogenminuten in Eri. Bei 170x auf Anhieb gefunden. Eine trüb leuchtende rexcht großflächige Angelegenheit, bei abgewandter Sichtweise auffällig. Das Zentrum erscheint griesig, elliptisch. Ein begrenzter flächenheller Kern mit Andeutung eines umgebenden Halos. Bei 80x ist der Eindruck der Gx schwächer als bei der hohen Vergrößerung.
· NGC 1807 ist ein mäßig besetzter OH in Tau, der 7m und 17 Bogenminuten angegeben ist. Eine lockere grob kreuzförmige Anordnung von Sternen.
· NGC 1964 ist eine 10m8 Gx mit 6,2 Bogenminuten in Lep. Da bin ich mir nicht ganz sicher; die Gx liegt in unmittelbarer Nähe eines spitzwinkligen Dreiecks von drei Sternen, dessen Spitze knapp neben die Gx „zeigt“. Die hat einen kleinen punkthellen Kern und scheint mir ein zweites Zentrum dort liegen zu haben, wohin der erwähnte Pfeil zeigt. Drumrum ein länglich elongiertes, etwas unregelmäßiges Halo.
· NGC 1954 ist eine 13m0 Gx mit 4,1 Bogenminuten in Lep. Da finde ich eine langgezogene krümelige Helligkeit mit bei abgewandter Sichtweise zwei Spitzen neben einem rechtwinkligen Sterndreieck. Die Gx hat einen bemerkenswert fragmentierten Kern.
· NGC 2022 ist ein 12m0 PN mit 20 Bogensekunden in Ori. Ein bei 170x sofort auffälliges rundes Scheibchen, das wie ein kleiner Vollmond erscheint. Bei abgewandter Sichtweise flimmert das Zentrum etwas. Bei längerem hinsehen zeigt sich ein ausgedehntes helles Zentrum umgeben von einem dünnen schwachen Saum.
Beobachtungsende um 1:3o am 11.12.
11. Dezember 02, Gailenberg
Um 6:3o raus, um Jupiter zu beobachten. Habe gerade noch den GRF bei einer ZM-Passage erwischt, allerdings reicht das nicht für eine konkrete Längenbestimmung. In der Zeit von 6:4o bis 6:5o eine Zeichnung gemacht, vor allem das SEB zeigt bei guter ruhiger Luft zahlreiche Details.
Diese und andere Zeichnungen auf meiner hp: www.astrobert.de
Instrument: Celestron C 8 orange auf GP-DX mit Skysensor 2000
Eine schöne klare Nacht, sehr transparent auch zum Horizont hin - und der erste Nachtfrost ist im Anzug...
· NGC 7332 ist eine 11m0 Gx mit 4,2 Bogenminuten in Peg. Die steht jetzt um 18.oo Uhr MEZ kurz vor der Kulmination. Eine etwas schwächere Ausgabe von NGC 7331, ebenfalls eine lanngezogene Spindel, die um einen länglichen Kern bei 1670x ein längliches flaumiges Halo zeigt. Der Kern wirkt etwas griesig-fragmentiert, er hat eine kleine flächenhelle Spitze. Nahebei liegt mit
· NGC 7339 eine 12m1 Gx mit 3 Bogenminuten. Im 25 mm CZJ eine schwächer leuchtende, aber flächenmäßig ausgedehnter erscheinende Gx als die unmittelbar benachbarte NGC 7332. Ihr große Achse ist etwa um 60° gegen die der helleren Schwester versetzt. Ein matter Schimmer ohne wahrnehmbares Zentrum. Beide Gx liegen etwa geschätzte 10 Bogenminuten auseinander.
· NGC 160 ist eine 12m4 Gx mit 3,2 Bogenminuten in And. Die ist schwierig, weil sie recht nahe bei einem Sternchen etwa 10m steht. Indessen habe ich sie bei 80x und rascher Durchmusterung des Gesichtsfeldes alsbald gefunden und bin habe dann mit der 170-fachen besagtes Sternchen aus dem Gesichtsfeld rausgefahren. Dann zeigt sich bei abgewandter Sichtweise ein kleines Wölkchen, das etwa im Verhältnis 1:2 elliptisch deformiert ist und einen zarten unauffälligen Helligkeitsanstieg zum Zentrum hin hat.
· NGC 185 ist eine 9m2 Gx mit bemerkenswerten 11 Bogenminuten in Cas. Ein trotz fast Zenithlage nur schwacher Eindruck. Ein im Zentrum etwas krümelig erscheinender ansonsten ausgedehnter matschiger Lichtfleck.
10./11. Dezember 2002, Gailenberg
Instrument: Celestron C 8 orange auf GP-DX mit Skysensor 2000
· Saturn läßt sich heute bis über 300x vergrößern, zeigt jedoch außer den üblichen Features –Cassini-Teilung, Bauchbinde, Schatten auf den Ringen – keine aufregenden Besonderheiten
· M001 zeigt bei 80x ein auffälliges, etwas elliptisches Wölkchen mit flächenhellem flachen Zentrum.
· NGC 1647 ist ein OH in Tau. Eine sehr lockere weit gestreute , im 25 mm CZJ mehr als formatsprengende Assoziation von etwa 60 Sternen. Eher ein Feldstecher-Objekt...
· NGC 1746 ist noch so ein verstreuter Haufen in Tau. Ich zähle etwas über 40 Sterne, weit gestreut und mit erheblichen Helligkeitsunterschieden.
· NGC 1762 ist eine 13m0 Gx in Ori. Die habe 170x gefunden. Ein schwaches Glimmen, indessen zeigt im Zentrum eines schwachen Halos, eine spitze Helligkeit. Das Ding scheint mir bei längerem Hinsehen mäßig elliptisch und das Halo unregelmäßig verblasen.
· NGC 1779 eine 13m0 Gx mit 2,6 Bogenminuten in Eri. Bei 170x auf Anhieb gefunden. Eine trüb leuchtende rexcht großflächige Angelegenheit, bei abgewandter Sichtweise auffällig. Das Zentrum erscheint griesig, elliptisch. Ein begrenzter flächenheller Kern mit Andeutung eines umgebenden Halos. Bei 80x ist der Eindruck der Gx schwächer als bei der hohen Vergrößerung.
· NGC 1807 ist ein mäßig besetzter OH in Tau, der 7m und 17 Bogenminuten angegeben ist. Eine lockere grob kreuzförmige Anordnung von Sternen.
· NGC 1964 ist eine 10m8 Gx mit 6,2 Bogenminuten in Lep. Da bin ich mir nicht ganz sicher; die Gx liegt in unmittelbarer Nähe eines spitzwinkligen Dreiecks von drei Sternen, dessen Spitze knapp neben die Gx „zeigt“. Die hat einen kleinen punkthellen Kern und scheint mir ein zweites Zentrum dort liegen zu haben, wohin der erwähnte Pfeil zeigt. Drumrum ein länglich elongiertes, etwas unregelmäßiges Halo.
· NGC 1954 ist eine 13m0 Gx mit 4,1 Bogenminuten in Lep. Da finde ich eine langgezogene krümelige Helligkeit mit bei abgewandter Sichtweise zwei Spitzen neben einem rechtwinkligen Sterndreieck. Die Gx hat einen bemerkenswert fragmentierten Kern.
· NGC 2022 ist ein 12m0 PN mit 20 Bogensekunden in Ori. Ein bei 170x sofort auffälliges rundes Scheibchen, das wie ein kleiner Vollmond erscheint. Bei abgewandter Sichtweise flimmert das Zentrum etwas. Bei längerem hinsehen zeigt sich ein ausgedehntes helles Zentrum umgeben von einem dünnen schwachen Saum.
Beobachtungsende um 1:3o am 11.12.
11. Dezember 02, Gailenberg
Um 6:3o raus, um Jupiter zu beobachten. Habe gerade noch den GRF bei einer ZM-Passage erwischt, allerdings reicht das nicht für eine konkrete Längenbestimmung. In der Zeit von 6:4o bis 6:5o eine Zeichnung gemacht, vor allem das SEB zeigt bei guter ruhiger Luft zahlreiche Details.
Diese und andere Zeichnungen auf meiner hp: www.astrobert.de